Mittwoch, 2. Dezember 2009
Für eine Finanztransaktionssteuer - jetzt!
Samstag, 21. November 2009
Homosexualität stilisiert "wie eine Religion"? - Die Angst der Deutschen
Äh: Es gibt eine Zunahme von Gewalt gegen Lesben und Schwule, aber wir haben einen "Schwulenkult" in Deutschland? Deswegen bitte alle bei der dem Artikel angehängten Umfrage mal abstimmen, damit die Homophobiker dieses Landes keine Chance auf weitere verbale und virtuelle Hetzereien haben!
Proposition 8: Die Angst der Amerikaner vor dem Sturm
Ein Jahr später ist immer noch nichts entschieden oder neu geregelt, denn die Gesetzesänderung wurde für verfassungsgemäß, die bereits geschlossenen Ehen jedoch ebenfalls für weiter gültig erklärt. Bis Ende August konnten Unterschriften für eine Volksabstimmung gegen Proposition 8 gesammelt werden, mit den Referenden ist aber nicht vor Frühjahr 2010 zu rechnen. Diese "Nicht-Entwicklung" haben viele Menschen in der Gay Community auch zu großen Teilen Obama angelastet.Obama hat sich mit einer Rede verteidigt und immerhin in der Zwischenzeit ein Gesetz auf den Weg gebracht, das "Hate Crimes" unter Strafe stellt, für dessen Gesetzesgrundlage Lobby-Gruppen seit der Ermordung von Brandon Teena am 31.12.1993 kämpfen.
Schlimm ist aber auch, wie populär gegen die "Homo-Ehe" gearbeitet wurde und noch wird, zum Beispiel von der "National Organisation for Marriage" mit Prominenten im Fernsehen unter dem Motto "There is a storm gathering". Glücklicherweise haben sich fast ebenso schnell Leute in einer Gegenbewegung zusammengeschlossen - ebenfalls unter Mithilfe vieler Prominenter wie Alicia Silverstone (genau, die aus den "Aerosmith"-Videos), der Kabarettistin Liz Feldman oder der Schauspielerin Jane Lynch, bekannt als Joyce aus "The L-word" bzw. aus "Two and a half men" - und ein Gegenvideo "A Gaythering Storm" gedreht, das ich erst diese Woche fand, aber immer noch witzig finde:
Montag, 26. Oktober 2009
Vertrauensseliger neuer Finanzminister?
"Sie reden heute ziemlich viel über Geld, über Finanzen auch der Bundesrepublik Deutschland. Nun wollen Sie das Finanzministerium besetzen mit einer Person, der öffentlich beteuert hat im Deutschen Bundestag, dass er einen Waffenhändler nur einmal getroffen hat und dabei vergessen hat, dass er auch noch 100.000 D-Mark von dem angenommen hat. Also, wie können Sie so eine Person als sehr kompetent schätzen und sozusagen die Finanzen dieses Landes ihm [an]vertrauen in der Krise?" (nachzulesen in diesem Blog)
(Dank an Peter Jebsen/ jonet)
Dienstag, 6. Oktober 2009
"Atomkraft - nein danke!", die Zweite
Äh, neues Energieversorgungskonzept? Sind die Revisionszeiten - das Wieder-Anlaufen von Block B in Biblis ist übrigens gerade zum dritten Mal verschoben worden - für den langsamen Ausstieg aus der Atomkraft jetzt plötzlich nicht mehr politisch verbindlich? Brechen wir Versprechen, so wie die Union das genüsslich immer wieder der SPD vorgeworfen hat, auf oppositioneller Landesebene, zB in Hessen? Und was ist die FDP für eine "Bürgerrechtspartei", wenn sie sich nun für eine schnelle Kürzung von Solar-Subventionen stark macht?
Waren über eine halbe Million Demonstranten kurz vor der Wahl, 20 Jahre nach der ersten Anti-Atomkraft-Bewegung, denn kein Zeichen? Dass es so schnell schon relevant werden würde, auf die Straße zu gehen, dass Schwarzgelb bereits vor der Regierungsbildung schon eine starke Opposition provoziert und formt, das hätten sich wohl selbst die Grünen nicht träumen lassen. Deswegen: Aktiv werden! Warmlaufen oder am Plakat mitstricken! Denn die CDU mag zwar die Kraft haben, es geht aber darum, sie für das Richtige, das Zukunftsweisende einzusetzen.
Donnerstag, 17. September 2009
Das Trauerspiel von Afghanistan
Aus aktuellem Anlass...
Gesehen und gehört bei Bloch: Tod eines Freundes
Das Trauerspiel von Anfghanistan von Theodor Fontane, 1905
Der Schnee leis stäubend vom Himmel fällt,
Ein Reiter vor Dschellalabad hält,
„Wer da!“ – „„Ein britischer Reitersmann,
Bringe Botschaft aus Afghanistan.““
Afghanistan! er sprach es so matt;
Es umdrängt den Reiter die halbe Stadt,
Sir Robert Sale, der Commandant,
Hebt ihn vom Rosse mit eigener Hand.
Sie führen in’s steinerne Wachthaus ihn,
Wie wärmt ihn das Feuer, wie labt ihn das Licht,
Er athmet hoch auf und dankt und spricht:
„Wir waren dreizehntausend Mann,
Von Cabul unser Zug begann,
Erstarrt, erschlagen, verrathen sind.
„Zersprengt ist unser ganzes Heer,
Was lebt, irrt draußen in Nacht umher,
Mir hat ein Gott die Rettung gegönnt,
Sir Robert stieg auf den Festungswall,
Offiziere, Soldaten folgten ihm all’,
Sir Robert sprach: „Der Schnee fällt dicht,
Die uns suchen, sie können uns finden nicht.
So laßt sie’s hören, daß wir da,
Stimmt an ein Lied von Heimath und Haus,
Trompeter, blas’t in die Nacht hinaus!“
Da huben sie an und sie wurden’s nicht müd’,
Durch die Nacht hin klang es Lied um Lied,
Erst englische Lieder mit fröhlichem Klang,
Dann Hochlandslieder wie Klagegesang.
Sie bliesen die Nacht und über den Tag,
Laut, wie nur die Liebe rufen mag,
Sie bliesen – es kam die zweite Nacht,
Umsonst, daß ihr ruft, umsonst, daß ihr wacht.
Die hören sollen, sie hören nicht mehr,
Vernichtet ist das ganze Heer,
Mit dreizehntausend der Zug begann,
Einer kam heim aus Afghanistan.
Sonntag, 23. August 2009
Deutscher Buchpreis: die alternative Liste der Independent-Verlage ist besser!
Allein dieser Diskussion und der Meinungsmacht, die sie damit hat, muss ein Gegengewicht gesetzt werden, müssen sich wohl die unabhängigen, kleinen Verlage im Land der Dichter und Denker gedacht haben und gaben noch am selben Tag, an dem die Longlist für den diesjährigen Buchpreis veröffentlicht wurde, ihre eigene heraus:
1. Hans Adler: Das Städtchen. Roman (Lilienfeld Verlag)
2. Barbara Bongartz: Perlensamt. Roman (weissbooks)
3. Michel Butor: Der Zeitplan (Matthes & Seitz Berlin)
4. Gion Mathias Cavelty: Die Andouilllette. Roman (Echtzeit Verlag)
5. Leonid Dobycin: Die Stadt N. Roman (Friedenauer Presse)
6. Daniel Goetsch: Herz aus Sand. Roman (Bilger Verlag)
7. Germar Grimsen: Almatastr. Roman (Verbrecher Verlag)
8. Jan Kossdorf: Sunnyboys. Roman (Milena Verlag)
9. Margret Kreidls: Eine Schwalbe falten (Edition Korrespondenzen)
10.Martin Kubaczek: Sorge. Ein Traum Roman (Folio Verlag)
11. Jan Off: Unzucht (Ventil Verlag)
12. David Peace: Tokio im Jahr Null (Liebeskind)
13. Joel Rosenman: John Roberts und Robert Pilpel: Making Woodstook. Ein legendäres Festival und seine Geschichte - erzählt von denen, die es bezahlt haben (Orange Press)
14. Alexander Schimmelbusch: Blut im Wasser. Roman (Blumenbar Verlag)
15. Ulrich Schlotmann: Die Freuden der Jagd (Urs Engler)
16. Jochen Schmidt: Schmidt liest Proust (Verlag Voland & Quist)
17. Michael Weins: Delfinarium. Roman (mairisch Verlag)
18. Chantal Wicki: Gleissen (Salis Verlag)
19. Benjamin Tienti: Raubvogel. Roman (Luftschacht)
20. Uljana Wolf: falsche freunde (Kookbooks)
Nicht, dass ich alles davon gelesen habe, aber zu meinen persönlichen Empfehlungen gehören auf jeden Fall die Nummern 16 und 17.
Sonntag, 12. Juli 2009
Krümmel, Biblis und Co: Verantwortlich sind die Verantwortlichen
Montag, 6. Juli 2009
Fundstück der Woche: Geschlechterdiskriminierung soft'n'easy
Das Fundstück der Woche ist ein Satz aus einer CD-Kritik zu Joan Baez' neuem Album: "Die 1941 in New York geborene Tochter einer Schottin und
eines mexikanischen Physikers hat eine extrem starke, klare Sopranstimme, mit
der sie in ihren Anfängen oft ein exzessives Timbre entfachte."
Daraus schließen wir: Die Mutter hatte keinen Beruf. Oder einen, der nicht nennenswert ist (im Gegensatz zu Physiker!). Da kann man ja froh sein, dass sie noch eine Nationalität hat.
Freitag, 26. Juni 2009
Der "King of Pop" ist tot - es lebe der "Electroloreking"
Es gibt aber Leute, die versuchen, in die großen Pop-Hausschlappen von Jacko zu schlüpfen. Heißester Anwärter meiner Meinung nach ist der "Electroloreking", "YouTube-Star" Alexander Marcus, (nicht zu verwechseln mit Markus Alexander natürlich, aber wahrscheinlich ist das genau deswegen bewusst gewählt). Der ist auch gleichzeitig mein heißester Anwärter diesen Monat für die Kategorie "Dinge, die die Welt nicht braucht". Was er macht? Schwierig zu beschreiben, muss man sehen und dann noch mal abchecken. Wer engen Glitzerhosen, aus Hemden quellender Hühnerbrust und Untoten-Videos nachtrauert, kann sich hier mit rosa Hose, Langustenhalsband und Blendax-Lächeln ein bisschen trösten. Eventuell findet man den Anmachspruch "Sei kein Frosch, kleine Maus" als Frau ja auch sexy, vor allem, wenn der Frager so eine dolle Mischung aus Ganzkörperkostüm und Teddy-Werbeanzug trägt - es soll ja die komischsten Fetische geben. Man beachte auch den 80er Jahre-Retro-Keyboard-Sound, den nur "Mambo Kurt" besser hinkriegt. "Moonwalk" und Breakdance kann der Mann auch - was will man mehr? Und ein Augenaufschlag wie Peter Alexander meets Roland Kaiser. Fehlen nur noch Joy-Gläser und Tigerfell-Optik-Decke auf der roten Ledercouch.
Das Schlimme ist: Der Typ meint das komplett ernst. Sonst hätte er ja kein Album rausgebracht. Aber das meinte Jacko ja auch. Mit ein bisschen Fantasie ist da "Papaya, wo die Sterne am Horizont scheinen" doch genauso schön wie die Neverland-Ranch. Und genauso trashig.
Mittwoch, 17. Juni 2009
"Bildungsstreik" in Hessen: arrogante CDU
Die Protestaktionen zur bundesweiten "Bildungsstreik"-Woche haben in Hessen heute ihren Höhepunkt erreicht. In Kassel, Frankfurt, Wiesbaden, Darmstadt, Bensheim gingen Schüler und Studierende auf die Straßen, um für bessere Bildungschancen sowie mehr Geld fürs Bildungssystem und eine bessere Strukturierung desselben zu demonstrieren.
In Marburg hatten Studierende in der Nacht zum Mittwoch ein Verwaltungsgebäude der Universität besetzt. Rund 50 Demonstranten belagerten das Gebäude im Anschluss an eine studentische Vollversammlung mit etwa 1000 Teilnehmern. Die Polizei vermittelte zwischen den Besetzern und der Leitung der Universität. Am Mittwochnachmittag verließen auch die letzten Besetzer ihre Posten.
An den Universitäten wird vor allem die Modularisierung mit der Einführung der Bachelor- und Master-Studiengänge (Stichwort Barcelona-Prozess) kritisiert, die nur zum Auswendiglernen ausbilde, aber nicht zum selbstständigen Denken im Sinne einer humanistischen Bildung, so die Kritik. Bei den Schülern richtet sich der Protest vor allem gegen die verkürzte Gymnasialzeit (G8). Außerdem forderten die Demonstranten freie Schulwahl, kleinere Klassen und eine bundesweite Abschaffung von Studiengebühren. „Warum gibt der Staat so viel Geld bei Opel aus und spart bei der Bildung?“, fragte ein Sechstklässler von der Wiesbadener Gutenberg-Schule.
Bereits am 12. November 2008 hatten mehrere tausend Schüler aus Südhessen in Frankfurt gegen das "verkochte Bildungssystem" demonstriert. Zu den Forderungen der Demonstranten gehörte unter anderem kostenfreie Bildung für alle, mehr qualifizierte Lehrkräfte, mehr Mitspracherecht in der Schule und die Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems. Schon dort richtete sich der Protest gezielt an die Adresse von Ministerpräsident Roland Koch und die Schulpolitik seiner Landesregierung.
Viele Schüler wollen nach wie vor die Rücknahme von G8, die Kochs ehemalige Kultusministerin Karin Wolff zu verantworten hat und sind genervt vom stetigen Umbau des Schulsystems unter sechs Jahren CDU-Regierung vor 2008: Zentralabi, Unterrichtsgarantie Plus, die Verkürzung der Zeit auf dem Gymnasium auf acht Jahre (G8) und die sogenannten Schub-Klassen zur besseren Vernetzung von Unterricht und Berufspraxis hat die CDU im Laufe ihrer Regierungszeit durchgesetzt.
Daran will die CDU auch in einer Koalition mit der FDP unter einer gelben Kultusministerin Dorothea Henzler größtenteils weiter festhalten: Das dreigliedrige Schulsystem mit Gymnasium, Real- und Hauptschule soll bleiben. Die Schub-Klassen an den Hauptschulen, bisher nur ein Modell, sollen fester Bestandteil werden. Nach harscher Kritik vor allem an G8 war Kultusministerin Karin Wolff (CDU) im Frühjahr 2008 zurückgetreten. Ihr Nachfolger Jürgen Banzer lockerte das Korsett für das Modell der gymnasialen Oberstufe: Er stellte im Juli 2008 sein 11-Punkte-Programm vor, mit dem der G8-Lehrplan entschärft werden sollte.
Damit können die Schulen theoretisch selbst entscheiden, ob sie acht oder neun Jahre bis zum Abitur vorgeben wollen und mit welchem Lehrplan. Freiraum für den Schulalltag war das erklärte Ziel. In der Praxis funktioniere das aber nicht, auch fehlten immer noch Stellen für Lehrer, Sozialpädagogen und Verwaltungskräfte, sowie Geld für Baumaßnahmen und Lehrmittel an den Schulen, so die Kritik von Schülern, Lehrern, Eltern und Verbänden.
Der bildungspolitische Sprecher der Hessen-CDU im Landtag, Hans-Jürgen Irmer, verurteilte die Streiks. Linksradikale Organisationen instrumentalisierten die Schüler für ihre antidemokratischen Zwecke: „Alles, was das linksextremistische Spektrum in Deutschland zu bieten hat, nutzt den Streik für Krawalle.“ Unter dem Deckmantel der Bildungspolitik werde ideologische Stimmungsmache betrieben. Die Hessen-CDU würde gut daran tun, den Protest mal lieber ernst zu nehmen und mit so einer arroganten Haltung nicht auch noch dem Bundestagswahlkampf zu schaden. Interessant auch die Einschätzung, dass, wer auf die Straße geht und von seinem bürgerlichen Grundrecht Gebrauch macht, gleich in die linksradikale Ecke gesteckt wird. Wahrscheinlich sind die vielen Erzieherinnen und Sozialarbeiter, die derzeit streiken, auch versteckte Linksradikale und werden ab morgen, wenn die Verhandlungen in Fulda scheitern sollten, sofort Steine werfen und die Kitas anzünden...
Donnerstag, 21. Mai 2009
Der neue *schwule* Weg im Fußball
Nach der preisgekrönten Reportage im letzten Jahr wurde jetzt - am 19. Mai 2009 - eine weitere Reportage ausgestrahlt: "Tabubruch - Der neue Weg von Homosexualität im Fußball". Sie zeichnet die Entwicklungen zum Thema "Homosexualität im Fußball", die im letzten Jahr stattgefunden haben, nach.
Demnach will der DFB noch im Jahr 2009 ein Länderspiel unter der Thematik Homophobie im Fußball stellen. In Person des Präsidenten Dr. Theo Zwanziger wird erstmals auf eine offene und progressive Weise das Thema Homosexualität im Fußball umgesetzt und damit eine Zeitenwende eingeläutet. Beim Christopher Street Day in Köln 2008 wurden erstmals Gelder vom DFB bereit gestellt. Immerhin der größte seiner Art in Europa.
Als Fan des VfB Stuttgart bin ich natürlich auch ein bisschen stolz, dass der VfB ebenfalls in der ersten Reihe der Befürworter dieser Kampagne steht. VfB Präsident Erwin Staudt wird Schirmherr des Christopher Street Days 2009 in Stuttgart sein und in diesem Rahmen auch öffentliche Reden halten. Ein wirklich tolles und begrüßenswertes Engagement!
Jetzt soll auch das Buch des ehemaligen Fußballprofi Marcus Urban: "Versteckspieler", das letztes Jahr im Oktober herauskam, verfilmt werden.
Etwas bewegt sich in Fußballdeutschland und das ist wichtig! Meiner Meinung nach kann man die Vorbildfunktion, die öffentliche Diskussion und damit auch die Toleranz gegenüber Minderheiten, die mit einem Coming Out eines Fußballspielers (oder z.B. auch von mehreren Fußballspielern gleichzeitig) gar nicht hoch genug bewerten. Aufgrund des extrem hohen Stellenwerts des Fußballsports in Deutschland, seines gesellschaftlichen, kulturellen und auch politischen Einflusses, wäre das eine echte Chance für mehr Toleranz in diesem Land.
Mit dieser angestossenen öffentlichen Diskussion befindet sich Deutschland was das Thema Homosexualität im Fußball betrifft, im Vergleich zu anderen Ländern in Europa, in denen Fußball einen ähnlichen Stellenwert hat, auf einer Vorreiterposition.
Montag, 4. Mai 2009
Lambda Istanbul wird doch nicht verboten
Jetzt, nach mehreren Prozesstagen im Verfahren, kann diese Nachricht wohl relativiert werden. Der Lesben- und Schwulen-Verband Deutschlands schreibt dazu am 30.04.2009:
"Soeben haben wir in einem Telefonat mit Lambda Istanbul erfahren, dass
die erneute Verhandlung über das Verbot von Lambda Istanbul glimpflich
ausgegangen ist. Das Istanbuler Bezirksgericht hat die Organisation
nicht verboten. Die Freundinnen und Freunde sind mit dem "guten Urteil"
sehr zufrieden. Wir gratulieren ihnen zu diesem Erfolg!
Lambda
Istanbul wird jetzt zunächst einmal die schriftliche Urteilsbegründung
abwarten. Die Istanbuler Verwaltung (der Gouverneur) hat die
Möglichkeit, gegen das heutige Urteil beim Obersten Gerichthof
vorzugehen. Lambda Istanbul geht allerdings nicht davon aus, dass das
geschieht. Da ihnen aber das Werben für Homosexualität untersagt sei,
können sie z. B. keine Projekte in Schulen durchführen. Tun sie es
dennoch, drohe ihnen wieder ein Verbot."
Dienstag, 24. März 2009
Am Ende des Tunnel Teil II - Pressespiegel
Eine der größten Medien-Reaktionen auf eine Attac-Aktion. Der offizielle Pressespiegel:
TV:
21.3.09, ZDF, Heute (19 Uhr) (Video):
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/718960?inPopup=true
21.3.09, WDR, Lokalzeit Dortmund (Video):
http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2009/03/21/lokalzeit-dortmund-faelschung.xml
Radio:
21.03.09, Deutschlandradio.de, "Die Zeitung von morgen" (Text und Audiocast)
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/marktundmedien/938347/
23.03.09, mdr.de, "Attac: mit "Zeit"-Fälschung in die Zukunft" (Text und Audiocast)
http://www.mdr.de/nachrichten/6227007.html
23.3.09, WDR4, Sendung auf ein Wort, "Attac geht voran: Gute Nachrichten für alle!" (Text und Audiocast)
http://www.wdr.de/radio/wdr4/wort/auf_ein_wort/2009_0323.phtml
Zeitungen (Print und Online) überregional:
21.03.09, Taz (auch Print), "Eine "Zeit", die ihrer Zeit voraus ist"
http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/eine-zeit-die-ihrer-zeit-voraus-ist/
21.3.09, Spiegel online, "Gefälschte "Zeit": Mit freundlichen Grüßen von Attac"
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,614728,00.html
Tagesschau.de, 21.3.09, "Gefälschte Ausgabe verteilt: Attac dreht die "Zeit" weiter"
http://www.tagesschau.de/inland/attac102.html
Heute.de, 21.3.09, "Attac kämpft mit falscher "Zeit" gegen die Zeit"
http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/0/0,3672,7539072,00.html
Focus.de, 21.3.09, "Attac: ?Zeit?-Fälschung mit Berichten aus der
Zukunft"
http://www.focus.de/kultur/medien/attac-zeit-faelschung-mit-berichten-aus-der-zukunft_aid_382858.html
21.03.09, FAZ, "Attac fälscht die "Zeit""
http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E5D7B703565D8474FB6E815995B892D45~ATpl~Ecommon~Scontent.html
21.03.09, Berliner Morgenpost.
http://www.morgenpost.de/politik/article1059121/Attac_faelscht_Die_Zeit_und_verteilt_Gratisausgaben.html
http://www.morgenpost.de/berlin/article1059132/Attac_verteilt_gefaelschte_Zeit_in_Berlin.html
21.03.09, Der Tagesspiegel, "Attac verteilt gefälschte "Zeit" in
Berlin"
http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Die-Zeit-Attac-Zeitungs-Plagiat;art122,2756549
22.03.09, Berliner Morgenpost
http://www.morgenpost.de/printarchiv/politik/article1059218/Attac_verteilt_gefaelschte_Zeit_Ausgaben.html
22.02.09, Süddeutsche Zeitung, "Auf Kaperfahrt mit ehrwürdiger Wochenzeitung"
http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/469438
23.03.09, druck-medien.net, "Gefälschte "Zeit" für Attac"
http://druck-medien.net/aktuell/newsdetail/article/9350-caro-druck-gmbh-gefaelschte-zeit-fuer-attac/
23.03.09, Taz, "Ansturm auf die falsche "Zeit""
http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/ansturm-auf-die-falsche-%5Czeit%5C/
23.03.09, Neues Deutschland, "Attac macht mit falscher "Zeit" Furore""
http://www.neues-deutschland.de/artikel/146008.attac-macht-mit-falscher-zeit-furore.html?sstr=attac
23.03.09, Junge Welt, "Wir haben kein Paradies an die Wand gemalt"
http://www.jungewelt.de/2009/03-23/052.php?sstr=attac
23.03.09, Frankfurter Rundschau, "Leicht schockiert"
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/medien/?em_cnt=1695914&
22.03.09, Der Tagesspiegel, "Nachgemacht, vorgedacht"
http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Attac-Die-Zeit;art122,2756743
22.03.09, Welt am Sonntag, "Attac bringt Plagiat der Zeitung "Die Zeit" in Umlauf" (Anhang)
23.03.09, Abendzeitung, "Attac fälscht die "Zeit"", (Anhang)
23.03.09, Financial Times Deutschland, "Wie man sich an der "Zeit" vergeht", (Anhang)
23.03.09, Frankfurter Allgemeine Zeitung, "Die Utopie heiligt die Mittel" (Anhang)
23.03.09, Welt, "Attac verteilt gefälschte "Zeit"-Ausgabe" (Anhang)
23.03.09, Westdeutsche Allgemeine, "Fälschung" (Anhang)
Zeitungen regional:
22.03.09, Südkurier.de, "Attac verteilt 150.000 gefälschte "Zeit"-Ausgaben"
http://www.suedkurier.de/news/panorama/panorama/art410967,3690501
23.03.09, Hessische/Niedersächsische Allgemeine online, "Nachrichten, die wir uns wünschen"
http://www.hna.de/hnascoutextra/00_20090323073200_Nachrichten_die_wir_uns_wuenschen.html
23.03.09, Offenburger Tageblatt, "Schlagzeilen von morgen gab's schon am Samstag"
http://www.baden-online.de/news/artikel.phtml?page_id=68&db=news_lokales&table=artikel_offenburg&id=17523
23.03.09, Schweriner Volkszeitung, "Attac mit falscher "Zeit""
http://www.svz.de/mecklenburg-vorpommern/artikeldetail/article/529/attac-mit-falscher-zeit.html
23.03.09, Heilbronner Stimme, "Attac-Aktivisten bringen gefälschte "Zeit" in Umlauf"
http://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/region/sonstige;art16305,1489378
23.03.09, Der Neue Tag, "Gefälschte "Zeit zeigt andere Welt"
http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/1763734-100-gefaelschte_zeit_zeigt_andere_welt,1,0.html
Argenturmeldungen in folgenden Regionalzeitungen:
Badische Zeitung vom 23.03.2009
Bote vom Unter-Main vom 23.03.2009
Abendzeitung Nürnberg vom 23.03.2009
Aller-Zeitung vom 23.03.2009
Wolfsburger Allgemeine vom 23.03.2009
Allgäuer Zeitung vom 23.03.2009
Darmstädter Echo (Darmstädter Echo | Mantelteil aller Ausgaben) vom
23.03.2009
DONAUKURIER (Pfaffenhofener Kurier) vom 23.03.2009
Eichsfelder Tageblatt vom 23.03.2009
Göttinger Tageblatt vom 23.03.2009
Aller-Zeitung vom 23.03.2009
Wolfsburger Allgemeine vom 23.03.2009
Fränkischer Tag vom 23.03.2009
Fuldaer Zeitung (Fuldaer Zeitung Fulda | Mantelteil) vom 23.03.2009
General-Anzeiger (Bonner Stadtanzeiger) vom 23.03.2009
Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 23.03.2009
Schaumburger Nachrichten vom 23.03.2009
Idsteiner Zeitung vom 23.03.2009
Bürstädter Zeitung vom 23.03.2009
Aar-Bote vom 23.03.2009
Wiesbadener Tagblatt vom 23.03.2009
Lampertheimer Zeitung vom 23.03.2009
Main-Spitze vom 23.03.2009
Wormser Zeitung vom 23.03.2009
Kleine Zeitung vom 22.03.2009
Kölnische Rundschau (Gesamtausgabe) vom 23.03.2009
Landeszeitung für die Lüneburger Heide vom 23.03.2009
Langener Zeitung vom 23.03.2009
Groß-Zimmerner Lokal-Anzeiger vom 23.03.2009
Dieburger Anzeiger vom 23.03.2009
Hanau Post vom 23.03.2009
OFFENBACH-POST [H] vom 23.03.2009
Ludwigsburger Kreiszeitung (Ausgabe Ludwigsburg Stadt und Kreis) vom
23.03.2009
Magdeburger Volksstimme vom 23.03.2009
Main-Post vom 23.03.2009
Volksblatt vom 23.03.2009
Main-Taunus-Kurier vom 23.03.2009
Mindener Tageblatt vom 23.03.2009
Neue OZ Osnabrücker Zeitung (Gesamtausgabe) vom 23.03.2009
Neue Presse vom 23.03.2009
Nordwest-Zeitung vom 23.03.2009
Nürnberger Nachrichten vom 23.03.2009
NWZ - Neue Württembergische Zeitung vom 23.03.2009
Südwest Presse vom 23.03.2009
Tauber-Zeitung vom 23.03.2009
Hohenzollerische Zeitung vom 23.03.2009
Haller Tagblatt vom 23.03.2009
Metzinger Uracher Volksblatt / Der Ermstalbote vom 23.03.2009
Rundschau für den Schwäbischen Wald vom 23.03.2009
Hohenloher Tagblatt vom 23.03.2009
Ostsee-Zeitung (Rostocker Zeitung) vom 23.03.2009
Reutlinger General-Anzeiger (Gesamtausgabe) vom 23.03.2009
Rhein-Zeitung vom 23.03.2009
Peiner Allgemeine Zeitung vom 23.03.2009
Straubinger Tagblatt vom 23.03.2009
Stuttgarter Nachrichten vom 23.03.2009
Thüringer Allgemeine (Gesamtausgabe) vom 23.03.2009
Trierischer Volksfreund (Trierer Zeitung (Trier Stadt)) vom 23.03.2009
Weilburger Tageblatt vom 22.03.2009
Westfalen-Blatt (Gesamtausgabe) vom 23.03.2009
Westfälische Nachrichten vom 23.03.2009
Wetzlarer Neue Zeitung vom 22.03.2009
Hamburger Abendblatt (Hamburger Abendblatt Gesamtausgabe) vom
23.03.2009
Argenturmeldung und Lokalbezug:
Schwäbische Zeitung Ehingen vom 23.03.2009
Neue Westfälische vom 23.03.2009
Kölner Stadt-Anzeiger vom 23.03.2009
Heidenheimer Zeitung vom 23.03.2009
Dill-Post vom 23.03.2009
Der Patriot vom 23.03.2009
Braunschweiger Zeitung vom 23.03.2009
Augsburger Allgemeine vom 23.03.2009
Montag, 23. März 2009
Winnenden - Der Offene Brief
Sämtliche Tageszeitungen sollten diesen Offenen Brief abdrucken, finde ich. Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass Verbote helfen. Wir brauchen generell eine Kehrtwende auf allen Ebenen - gesellschaftlich, politisch und kulturell. Meiner Meinung nach ist das eine (Winnenden) auch eine Folge des anderen (Finanz- und Wirtschaftskrise; Kapitalismuskrise). Wenn wir den Menschen wieder in den Mittelpunkt der Betrachtung rücken, sowohl in der Ökonomie als auch in der Gesellschaft, dann ist dies der erste Schritt in die richtige Richtung.
Die Weichen in diese Richtung kann und muss die Politik stellen!
Auf der Titelseite der Winnender Zeitung erschien der Offene Brief am Samstag, 21.03.2009:
Sehr geehrter Herr Bundespräsident Köhler,
sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel,
sehr geehrter Herr Ministerpräsident Oettinger,
die Trauer und die Verzweiflung nach dem Verlust geliebter Kinder, Frauen und Männer sind noch überall gegenwärtig. Insbesondere bei uns, den Angehörigen. Der Gedanke, warum es ausgerechnet unsere Liebsten getroffen hat, und wie es überhaupt zu dieser Tat kommen konnte, wird uns unser Leben lang begleiten. In unserem Schmerz, in unserer Hilflosigkeit und in unserer Wut wollen wir aber nicht untätig bleiben. Deshalb wenden wir - die Familien von fünf getöteten Schülerinnen“ uns an die Öffentlichkeit.
Wir wollen, dass sich etwas ändert in dieser Gesellschaft, und wir wollen mithelfen, damit es kein zweites Winnenden mehr geben kann.
Schusswaffen und Sport
Wir wollen, dass der Zugang junger Menschen zu Waffen eingeschränkt wird. Die derzeitige gesetzliche Regelung ermöglicht die Ausbildung an einer großkalibrigen Pistole bereits ab dem 14. Lebensjahr. Bedenkt man, dass ein junger Mensch gerade in dieser Zeit durch die Pubertät mit sich selbst beschäftigt und häufig im Unreinen ist, so ist die Heraufsetzung der Altersgrenze auf 21 Jahre unerlässlich.
Grundsätzlich muss die Frage erlaubt sein, ob der Schießsport nicht gänzlich auf großkalibrige Waffen verzichten kann. Bis in die achtziger Jahre hinein genügten unseres Wissens nach den Sportschützen kleinkalibrige Waffen. Bis heute sind die olympischen Wettkämpfe auf Luftdruck- und Kleinkaliberwaffen beschränkt.
Sollte aus Gründen, die wir nicht kennen, der Verzicht auf großkalibrige Waffen nicht möglich sein, so muss die Schusskapazität verringert werden. Bei der Jagd sind die Magazine der automatischen Waffen auf maximal 2 Schuss begrenzt. Warum nicht auch beim Sport?
Der Gesetzgeber hat die Vergabe von Waffenbesitzkarten und die daraus entstehenden Verpflichtungen, wie z. B. die Aufbewahrung von Waffen und Munition, vollständig geregelt.
Die zu erwartenden Strafen bei Verstoß gegen die entsprechenden Gesetze erfüllen aber nicht ihren Zweck. Eine Ordnungswidrigkeit wird eher wie ein Kavaliersdelikt betrachtet. Der Gesetzgeber muss Verstöße gegen das geltende Waffenrecht deutlicher und stärker ahnden.
Medien: Fernsehen
Wir wollen weniger Gewalt im Fernsehen. Das Fernsehen, als noch wichtigste Informations- und Unterhaltungsplattform, hat einen sehr großen Einfluss auf die Denk- und Gefühlswelt unserer Mitbürger. Das Fernsehen setzt heute die ethischen und moralischen Standards. Wenn wir es zulassen, dass unseren Mitbürgern weiterhin täglich Mord und Totschlag serviert werden, ist abzusehen, dass die Realität langsam, aber stetig dem Medienvorbild folgen wird.
Von den Sendern muss verlangt werden, dass sie ein ausgewogenes Programm anbieten und die Zurschaustellung von Gewalt reduziert wird. Eine Gewaltquote, der Anteil von Sendungen mit Gewalt in Relation zur Gesamtsendezeit pro Sender, sollte eingeführt werden.
Die Zeiten, in denen Kinder und Jugendliche fernsehen, sollten generell gewaltfrei sein.
Medien: Computerspiele
Wir wollen, dass Killerspiele verboten werden. Spiele, ob über Internet oder auf dem PC, die zum Ziel haben, möglichst viele Menschen umzubringen, gehören verboten. Gleiches gilt für alle Gewalt verherrlichenden Spiele, deren Aufbau und Darstellung sehr realistisch sind und bei denen viel Blut fließt.
Medien: Chatrooms und Foren
Wir wollen mehr Jugendschutz im Internet. In der virtuellen Welt werden heute anonym und gefahrlos Gedankengänge artikuliert und diskutiert, die eine Bedrohung für unsere Gesellschaft darstellen. Wie diese Aktivitäten eingedämmt werden können, wissen wir nicht. Es darf aber nicht sein, dass sich junge Menschen anonym gegenseitig aufhetzen und zu Gewalteskalationen auffordern.
Berichte über Gewalttaten
Wir wollen, dass der Name des Amokläufers nicht mehr genannt und seine Bilder nicht mehr gezeigt werden. Am aktuellen Beispiel von Winnenden zeigt sich, dass die derzeitige Berichterstattung durch unsere Medien nicht dazu geeignet ist, zukünftige Gewalttaten zu verhindern. Auf nahezu jeder Titelseite finden wir Namen und Bild des Attentäters. Diese werden Einzug finden in unzählige Chatrooms und Internet-Foren. Eine Heroisierung des Täters ist die Folge.
Bei Gewaltexzessen wie in Winnenden müssen die Medien dazu verpflichtet werden, den Täter zu anonymisieren. Dies ist eine zentrale Komponente zur Verhinderung von Nachahmungstaten.
Aufarbeitung der Vorgänge in Winnenden und Wendlingen
Wir wollen, dass die Tat aufgeklärt und aufgearbeitet wird. Das Warum der Tat wird sicher nie vollständig geklärt werden können. Wichtiger für die Angehörigen und unser aller Zukunft ist die Frage: Wie konnte es geschehen? Wir wollen wissen, an welchen Stellen unsere ethisch-moralischen und gesetzlichen Sicherungen versagt haben. Dazu gehören auch das Aufzeigen der persönlichen Verantwortung und die daraus folgenden“ auch juristischen - Konsequenzen.
Familie Kleisch
Familie Marx
Familie Minasenko
Familie Nalepa
Familie Schober
Familie Schweitzer


