<br />
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    <subtitle type="html">Substanzielles aus der rechten und linken Gehirnhälfte</subtitle>
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        <published>2009-12-02T23:47:48Z</published>
        <updated>2009-12-02T23:47:48Z</updated>
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        <title type="html">Für eine Finanztransaktionssteuer - jetzt!</title>
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                Nur noch heute kann eine e-petition gezeichnet werden: Wenn bis zum 3. Dezember 50.000 Menschen die Petition zur Einführung einer Finanztransaktionssteuer unterzeichnet haben, wird es zu dem Thema eine Anhörung im Bundestag geben. Ich zitiere daher die Grünen: &quot;Es ist schlicht ungerecht, dass fast jedes Produkt mit einer Umsatzsteuer belegt ist, Finanzprodukte aber nicht. In Zeiten, in denen die Finanzmarktkrise gerade Entwicklungsländer in massive Schwierigkeiten bringt, die zum Ausbruch der Krise keinerlei Beitrag geleistet haben, gilt das ganz besonders. Neben Maßnahmen wie einer Kerosinsteuer oder einer Flugticketabgabe halten wir auch die Finanztransaktionssteuer für ein essentielles Instrument innovativer Entwicklungsfinanzierung auf internationaler Ebene. Abgesehen vom Aufkommen, das durch eine Finanzumsatzsteuer generiert und etwa für die Umsetzung der UN-Milleniums-Ziele verwendet werden könnte, halten wir Grünen die Stabilisierungswirkung für einen zweites entscheidendes Argument für die Steuer. Bereits im März 2009 hat die Grüne Bundestagsfraktion aus diesem Grund einen Antrag in den Bundestag eingebracht, der die Einführung einer Finanzumsatzsteuer auf EU-Ebene fordert. Langfristig sollte die Steuer zwar global gelten, wir halten jedoch die Einführung auf europäischer Ebene für einen sinnvollen ersten Schritt – bereits dann könnten bei einem Steuersatz von nur 0,01% fast 70 Mrd. Euro jährlich eingenommen werden. Der Antrag wurde leider mit den Stimmen von CDU/CSU, SPD und FDP abgelehnt.&quot; <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=8236');"  href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=8236">Deshalb jetzt SIGNEN</a>! 
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        <published>2009-11-21T19:25:23Z</published>
        <updated>2009-11-21T19:34:59Z</updated>
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        <title type="html">Homosexualität stilisiert &quot;wie eine Religion&quot;? - Die Angst der Deutschen</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                So, und wenn wir schon beim Thema sind: Die als Vorkämpferin für Menschenrechte bekannte &quot;Welt&quot; aus dem Springer-Konzern widmet den aktuellen Gastbeitrag Grünen-Politiker Volker Beck zum Thema Homophobie. Eigentlich geht's aber um was ganz anderes: mit der &quot;Retorten-Debatte&quot; (Beck) zu zeigen, dass Lesben und Schwule, aber vor allem Schwule, immer noch irgendwie anders, überheblich, nervig sind und der &quot;Kult um Schwule&quot; aufgebauscht ist.<br />
<br />
<br />
<p><br />
Äh: Es gibt eine Zunahme von Gewalt gegen Lesben und Schwule, aber wir haben einen &quot;Schwulenkult&quot; in Deutschland? <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.welt.de/vermischtes/article5276618/Die-Homophobie-ist-immer-noch-Alltag.html#vote_5276723');"  href="http://www.welt.de/vermischtes/article5276618/Die-Homophobie-ist-immer-noch-Alltag.html#vote_5276723">Deswegen bitte alle bei der dem Artikel angehängten Umfrage mal abstimmen</a>, damit die Homophobiker dieses Landes keine Chance auf weitere verbale und virtuelle Hetzereien haben! </p> 
            </div>
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        <published>2009-11-21T18:13:25Z</published>
        <updated>2009-11-21T19:04:52Z</updated>
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        <title type="html">Proposition 8: Die Angst der Amerikaner vor dem Sturm</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Als am 4. November 2008 Barack Obama ins Amt gehoben wurde, versprach sich von dieser neuen US-Führung auch die amerikanische Gay Community neue Impulse - und Taten. Vor allem in der Frage, ob die &quot;Homo-Ehe&quot; nun endlich flächendeckend im Land erlaubt sein würde, und man dazu das Gesetz so ändern könnte, dass nicht die Bundesstaaten allein darüber entscheiden, ob sie schwulen und lesbischen Paaren die Ehe zuerkennen oder nicht. Leider wurde eher das Gegenteil bewirkt: Da die Lobby gegen die &quot;Homo-Ehe&quot; in den USA größer war, wurde eine Verfassungsänderung angestrengt, die so genannte &quot;Proposition 8&quot;, die gesetzlich festlegt, dass nur Hetero-Paare heiraten dürfen. Nun wurde just am Tag von Obamas Amtseinführung in einem Volksentscheid darüber abgestimmt, und die Amerikaner entschieden sich mit knapper Mehrheit für eine entsprechende Gesetzesänderung. Gleich am nächsten Tag kam es in Kalifornien, wo der Streit um die Anerkennung der gleichen Rechte für Lesben und Schwule am stärksten schwelte, zu mehreren Klagen gegen den Volksentscheid.&#160;<p><br />
Ein Jahr später ist immer noch nichts entschieden oder neu geregelt, denn die Gesetzesänderung wurde für verfassungsgemäß, die bereits geschlossenen Ehen jedoch ebenfalls für weiter gültig erklärt. Bis Ende August konnten Unterschriften für eine Volksabstimmung gegen Proposition 8 gesammelt werden, mit den Referenden ist aber nicht vor Frühjahr 2010 zu rechnen. Diese &quot;Nicht-Entwicklung&quot; haben viele Menschen in der Gay Community auch <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.telegraph.co.uk/news/worldnews/northamerica/usa/barackobama/3388430/Barack-Obama-may-have-helped-California-Proposition-8-gay-marriage-ban-pass.html');"  href="http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/northamerica/usa/barackobama/3388430/Barack-Obama-may-have-helped-California-Proposition-8-gay-marriage-ban-pass.html">zu großen Teilen Obama angelastet</a>.Obama hat sich mit einer <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.cnn.com/2009/POLITICS/10/10/obama.gay.rights/index.html');"  href="http://www.cnn.com/2009/POLITICS/10/10/obama.gay.rights/index.html">Rede verteidigt und immerhin in der Zwischenzeit ein Gesetz auf den Weg gebracht, das &quot;Hate Crimes&quot; unter Strafe stellt</a>, für dessen Gesetzesgrundlage Lobby-Gruppen seit der <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/en.wikipedia.org/wiki/Brandon_Teena');"  href="http://en.wikipedia.org/wiki/Brandon_Teena">Ermordung von Brandon Teena</a> am 31.12.1993 kämpfen.<br />
<p><br />
Schlimm ist aber auch, wie populär gegen die &quot;Homo-Ehe&quot; gearbeitet wurde und noch wird, zum Beispiel von der &quot;National Organisation for Marriage&quot; mit Prominenten im Fernsehen unter dem Motto &quot;<a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.youtube.com/watch?v=Wp76ly2_NoI');"  href="http://www.youtube.com/watch?v=Wp76ly2_NoI">There is a storm gathering</a>&quot;. Glücklicherweise haben sich fast ebenso schnell Leute in einer Gegenbewegung zusammengeschlossen - ebenfalls unter Mithilfe vieler Prominenter wie Alicia Silverstone (genau, die aus den &quot;Aerosmith&quot;-Videos), der Kabarettistin <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.myspace.com/lizinhollywood');"  href="http://www.myspace.com/lizinhollywood">Liz Feldman</a> oder der Schauspielerin Jane Lynch, bekannt als Joyce aus &quot;The L-word&quot; bzw. aus &quot;Two and a half men&quot; - und ein Gegenvideo &quot;A Gaythering Storm&quot; gedreht, das ich erst diese Woche fand, aber immer noch witzig finde:<br />
<p><br />
<object height="256" width="384" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000"><param name="movie" value="http://player.ordienetworks.com/flash/fodplayer.swf" /><param name="flashvars" value="key=6eddb255b2" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed height="256" width="384" flashvars="key=6eddb255b2" allowfullscreen="true" quality="high" src="http://player.ordienetworks.com/flash/fodplayer.swf" type="application/x-shockwave-flash" /></object></p> 
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        <published>2009-10-26T08:19:45Z</published>
        <updated>2009-10-27T08:54:31Z</updated>
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        <title type="html">Vertrauensseliger neuer Finanzminister?</title>
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                Rob Savelberg, Berlin-Korrespondent der niederländischen Tageszeitung &quot;De Telegraaf&quot;, spricht Merkel auf die Rolle von Wolfgang Schäuble bei der CDU-Spendenaffäre von 1999/2000 an: <br />
<br />
<p><br />
&quot;Sie reden heute ziemlich viel über Geld, über Finanzen auch der Bundesrepublik Deutschland. Nun wollen Sie das Finanzministerium besetzen mit einer Person, der öffentlich beteuert hat im Deutschen Bundestag, dass er einen Waffenhändler nur einmal getroffen hat und dabei vergessen hat, dass er auch noch 100.000 D-Mark von dem angenommen hat. Also, wie können Sie so eine Person als sehr kompetent schätzen und sozusagen die Finanzen dieses Landes ihm [an]vertrauen in der Krise?&quot; (<a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/robertkoop.wordpress.com/2008/05/04/329/');"  href="http://robertkoop.wordpress.com/2008/05/04/329/">nachzulesen in diesem Blog</a>)<br />
</p><br />
<p> <object height="320" width="480"><param value="http://www.youtube.com/v/XaWE8K2nRVs&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" name="movie" /><param value="true" name="allowFullScreen" /><param value="always" name="allowscriptaccess" /><embed height="340" width="560" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/XaWE8K2nRVs&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /></object> </p><br />
<p><br />
(Dank an Peter Jebsen/ jonet)</p> 
            </div>
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        <published>2009-10-06T22:02:52Z</published>
        <updated>2009-10-06T22:28:39Z</updated>
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        <title type="html">&quot;Atomkraft - nein danke!&quot;, die Zweite</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Die Aktien von Eon, RWE und anderen Energieversorgern schnellten bereits direkt am Montagmorgen nach der Bundestagswahl in die Höhe, der DAX frohlockte - solche &quot;Strahlkraft&quot; hatte die zukünftige schwarz-gelbe Bundesregierung schon. Und auch andere beeilten sich, den günstigen Winkel von Mikrofonen und Journalistenkulis auszunutzen und sich in Stellung zu bringen, auf dass man auch von der Politik gehört werde: Nach dem Sieg von CDU und FDP bei der Bundestagswahl rechnet die Gemeinde Biblis in Südhessen mit Verlängerung der Laufzeiten für das Atomkraftwerk vor Ort, deswegen sagte Bürgermeisterin Hildegard Cornelius-Gaus (parteilos) ebenfalls direkt am Montag: „Ich hoffe, dass die Bundesregierung ein Energieversorgungskonzept aufstellt und Biblis darin berücksichtigt wird“. Ein entsprechendes Statement von Biblis-Betreiber RWE ließ auch nicht lange auf sich warten.<br />
<p><br />
Äh, neues Energieversorgungskonzept? Sind die Revisionszeiten - das Wieder-Anlaufen von Block B in Biblis ist übrigens gerade zum dritten Mal verschoben worden - für den langsamen Ausstieg aus der Atomkraft jetzt plötzlich nicht mehr politisch verbindlich? Brechen wir Versprechen, so wie die Union das genüsslich immer wieder der SPD vorgeworfen hat, auf oppositioneller Landesebene, zB in Hessen? Und was ist die FDP für eine &quot;Bürgerrechtspartei&quot;, wenn sie sich nun für eine schnelle Kürzung von Solar-Subventionen stark macht? <br />
</p> <br />
<p><br />
Waren über eine halbe Million Demonstranten kurz vor der Wahl, 20 Jahre nach der ersten Anti-Atomkraft-Bewegung, denn kein Zeichen? Dass es so schnell schon relevant werden würde, auf die Straße zu gehen, dass Schwarzgelb bereits vor der Regierungsbildung schon eine starke Opposition provoziert und formt, das hätten sich wohl selbst die Grünen nicht träumen lassen. Deswegen: <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.atomkraft-abschalten.de/atom2/sn6/signer');"  href="http://www.atomkraft-abschalten.de/atom2/sn6/signer">Aktiv werden</a>! <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.ausgestrahlt.de/');"  href="http://www.ausgestrahlt.de/">Warmlaufen oder am Plakat mitstricken</a>! Denn die CDU mag zwar die Kraft haben, es geht aber darum, sie für das Richtige, das Zukunftsweisende einzusetzen.</p> 
            </div>
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        <published>2009-09-17T22:15:53Z</published>
        <updated>2009-09-17T22:15:53Z</updated>
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        <title type="html">Das Trauerspiel von Afghanistan</title>
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                <p>Aus aktuellem Anlass... </p><br />
<p>Gesehen und gehört bei <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.daserste.de/filmmittwoch/sendung_dyn~film,2052~cm.asp');"  href="http://www.daserste.de/filmmittwoch/sendung_dyn~film,2052~cm.asp" target="_blank">Bloch: Tod eines Freundes</a><br /><br />Das Trauerspiel von Anfghanistan von Theodor Fontane, 1905</p><br />
<p>Der Schnee leis stäubend vom Himmel fällt,<br />Ein Reiter vor Dschellalabad hält,<br />„Wer da!“ – „„Ein britischer Reitersmann,<br />Bringe Botschaft aus Afghanistan.““<br /><br />&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;Afghanistan! er sprach es so matt;<br />Es umdrängt den Reiter die halbe Stadt,<br />Sir Robert Sale, der Commandant,<br />Hebt ihn vom Rosse mit eigener Hand.<br /><br />&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;Sie führen in’s steinerne Wachthaus ihn,<br /></p><br />
<div style="POSITION: relative"><span class="zeilennummer"></span></div>Sie setzen ihn nieder an den Kamin,<br />Wie wärmt ihn das Feuer, wie labt ihn das Licht,<br />Er athmet hoch auf und dankt und spricht:<br /><br />&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;„Wir waren dreizehntausend Mann,<br />Von Cabul unser Zug begann,<br /><br />
<div style="POSITION: relative"><span class="zeilennummer"></span></div>Soldaten, Führer, Weib und Kind,<br />Erstarrt, erschlagen, verrathen sind.<br /><br />&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;„Zersprengt ist unser ganzes Heer,<br />Was lebt, irrt draußen in Nacht umher,<br />Mir hat ein Gott die Rettung gegönnt,<br /><br />
<div style="POSITION: relative"><span class="zeilennummer"></span></div>Seht zu, ob den Rest ihr retten könnt.“<br /><br />
<p><br />&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;Sir Robert stieg auf den Festungswall,<br />Offiziere, Soldaten folgten ihm all’,<br />Sir Robert sprach: „Der Schnee fällt dicht,<br />Die uns suchen, sie können uns finden nicht.<br /><br /><br />
<div style="POSITION: relative"></div>&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; „Sie irren wie Blinde und sind uns so nah,<br />So laßt sie’s <span style="LETTER-SPACING: 0.3em">hören</span>, daß wir da,<br />Stimmt an ein Lied von Heimath und Haus,<br />Trompeter, blas’t in die Nacht hinaus!“<br /><br />&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;Da huben sie an und sie wurden’s nicht müd’,<br />Durch die Nacht hin klang es Lied um Lied,<br />Erst englische Lieder mit fröhlichem Klang,<br />Dann Hochlandslieder wie Klagegesang.<br /><br />&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;Sie bliesen die Nacht und über den Tag,<br />Laut, wie nur die Liebe rufen mag,<br />Sie bliesen – es kam die zweite Nacht,<br />Umsonst, daß ihr ruft, umsonst, daß ihr wacht.<br /><br />&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;Die hören sollen, sie hören nicht mehr,<br />Vernichtet ist das ganze Heer,<br />Mit dreizehntausend der Zug begann,<br /><span style="LETTER-SPACING: 0.3em">Einer</span> kam heim aus Afghanistan.<br /></p> 
            </div>
        </content>
        
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        <link href="http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/256-Deutscher-Buchpreis-die-alternative-Liste-der-Independent-Verlage-ist-besser!.html" rel="alternate" title="Deutscher Buchpreis: die alternative Liste der Independent-Verlage ist besser!" />
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        <published>2009-08-23T19:45:29Z</published>
        <updated>2009-08-23T19:45:29Z</updated>
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        <title type="html">Deutscher Buchpreis: die alternative Liste der Independent-Verlage ist besser!</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Seitdem es ihn gibt, wird jährlich neu um ihn gestritten: Ist der <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.deutscher-buchpreis.de');"  href="http://www.deutscher-buchpreis.de">Deutsche Buchpreis</a> nur Verkaufsförderung, oder sagt die Auszeichnung wirklich etwas aus über die Qualität der deutschsprachigen Neuerscheinungen eines Jahres?<br />
<br />
<p><br />
Allein dieser Diskussion und der Meinungsmacht, die sie damit hat, muss ein Gegengewicht gesetzt werden, müssen sich wohl die unabhängigen, kleinen Verlage im Land der Dichter und Denker gedacht haben und gaben noch am selben Tag, an dem die <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.deutscher-buchpreis.de/de/296796?meldungs_id=333847');"  href="http://www.deutscher-buchpreis.de/de/296796?meldungs_id=333847">Longlist </a>für den diesjährigen Buchpreis veröffentlicht wurde, ihre eigene heraus:<br />
<br />
</p><br />
<p><br />
1. Hans Adler: <em>Das Städtchen</em>. Roman (Lilienfeld Verlag)<br /><br />
&#160;2. Barbara Bongartz: <em>Perlensamt</em>. Roman (weissbooks)<br /><br />
&#160;3. Michel Butor: <em>Der Zeitplan</em> (Matthes &amp; Seitz Berlin)<br /><br />
&#160;4. Gion Mathias Cavelty: Die Andouilllette. Roman (Echtzeit Verlag)<br /><br />
&#160;5. Leonid Dobycin: <em>Die Stadt N</em>. Roman (Friedenauer Presse)<br /><br />
&#160;6. Daniel Goetsch: <em>Herz aus Sand</em>. Roman (Bilger Verlag)<br /><br />
&#160;7. Germar Grimsen: <em>Almatastr</em>. Roman (Verbrecher Verlag)<br /><br />
&#160;8. Jan Kossdorf: <em>Sunnyboys</em>. Roman (Milena Verlag)<br /><br />
&#160;9. Margret Kreidls: <em>Eine Schwalbe falten</em> (Edition Korrespondenzen)<br /><br />
10.Martin Kubaczek: <em>Sorge. Ein Traum</em> Roman (Folio Verlag)<br /><br />
11. Jan Off: <em>Unzucht</em> (Ventil Verlag)<br /><br />
12. David Peace: <em>Tokio im Jahr Null</em> (Liebeskind)<br /><br />
13. Joel Rosenman: John Roberts und Robert Pilpel: <em>Making Woodstook. Ein legendäres Festival und seine Geschichte</em> - erzählt von denen, die es bezahlt haben (Orange Press)<br /><br />
14. Alexander Schimmelbusch: <em>Blut im Wasser</em>. Roman (Blumenbar Verlag)<br /><br />
15. Ulrich Schlotmann: <em>Die Freuden der Jagd</em> (Urs Engler)<br /><br />
16. Jochen Schmidt: <em>Schmidt liest Proust</em> (Verlag Voland &amp; Quist)<br /><br />
17. Michael Weins: <em>Delfinarium</em>. Roman (mairisch Verlag)<br /><br />
18. Chantal Wicki<em>: Gleissen</em> (Salis Verlag)<br /><br />
19. Benjamin Tienti: <em>Raubvogel</em>. Roman (Luftschacht)<br /><br />
20. Uljana Wolf: <em>falsche freunde</em> (Kookbooks)<br /> </p><br />
<p><br />
Nicht, dass ich alles davon gelesen habe, aber zu meinen persönlichen Empfehlungen gehören auf jeden Fall die Nummern 16 und 17.</p> 
            </div>
        </content>
        
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        <link href="http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/255-Kruemmel,-Biblis-und-Co-Verantwortlich-sind-die-Verantwortlichen.html" rel="alternate" title="Krümmel, Biblis und Co: Verantwortlich sind die Verantwortlichen" />
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        <published>2009-07-12T17:53:59Z</published>
        <updated>2009-07-12T18:11:22Z</updated>
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        <title type="html">Krümmel, Biblis und Co: Verantwortlich sind die Verantwortlichen</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <pre id="line131"><a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www3.ndr.de/sendungen/extra_3/media/extra1164_format-flashlo.html');"  title="" target="_blank" href="http://www3.ndr.de/sendungen/extra_3/media/extra1164_format-flashlo.html">Angucken</a>!</pre> <br />
<p> <img src="http://www.schreibblog.eu/uploads/kruemmelmonster.JPG" /> </p> 
            </div>
        </content>
        
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        <published>2009-07-06T21:06:51Z</published>
        <updated>2009-07-06T21:12:21Z</updated>
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        <title type="html">Fundstück der Woche: Geschlechterdiskriminierung soft'n'easy</title>
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                Es ist nur flüchtig und sicher nicht so gemeint, aber schon ein einziger Satz langt, um eine gewisse Geschlechterdiskriminierung zu demonstrieren.<br />
<br />
<br />
<p><br />
Das Fundstück der Woche ist ein Satz aus einer CD-Kritik zu <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.joanbaez.com/');"  href="http://www.joanbaez.com/">Joan Baez</a>' neuem Album: &quot;Die 1941 in New York geborene Tochter einer Schottin und<br />
eines mexikanischen Physikers hat eine extrem starke, klare Sopranstimme, mit<br />
der sie in ihren Anfängen oft ein exzessives Timbre entfachte.&quot;<br />
<br />
</p> <br />
<p><br />
Daraus schließen wir: Die Mutter hatte keinen Beruf. Oder einen, der nicht nennenswert ist (im Gegensatz zu Physiker!). Da kann man ja froh sein, dass sie noch eine Nationalität hat.</p> 
            </div>
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        <link href="http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/253-Der-King-of-Pop-ist-tot-es-lebe-der-Electroloreking.html" rel="alternate" title="Der &quot;King of Pop&quot; ist tot - es lebe der &quot;Electroloreking&quot;" />
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        <published>2009-06-26T17:21:06Z</published>
        <updated>2009-06-26T17:21:06Z</updated>
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        <title type="html">Der &quot;King of Pop&quot; ist tot - es lebe der &quot;Electroloreking&quot;</title>
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                Okay, ein bisschen traurig bin ich auch, dass der &quot;King of Pop&quot; tot ist - &quot;<a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Thriller_%28Album%29');"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thriller_%28Album%29">Thriller</a>&quot; war ein Ausnahmealbum des Jahrhunderts (was sich auch daran zeigt, dass es innerhalb von wenigen Stunden zum<a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.maclife.de/index.php?module=Pagesetter&amp;amp;func=viewpub&amp;amp;tid=1&amp;amp;pid=13698');"  href="http://www.maclife.de/index.php?module=Pagesetter&amp;func=viewpub&amp;tid=1&amp;pid=13698"> meist heruntergeladenen Album bei itunes</a> avancierte). Aber andererseits sind nun die Straßen für kleine Jungs wieder sicherer, mit seinen Schulden können sich andere beschäftigen, ein Affe wird wieder in die freie Wildbahn entlassen und für den Konzertveranstalter wird's nicht peinlich wegen spärlich verkaufter Tickets der Revival-World-Konzerttour, die's nun ja nicht geben wird.<br />
<br />
<p><br />
Es gibt aber Leute, die versuchen, in die großen Pop-Hausschlappen von Jacko zu schlüpfen. Heißester Anwärter meiner Meinung nach ist der &quot;Electroloreking&quot;, &quot;YouTube-Star&quot; <strong>Alexander Marcus</strong>, (nicht zu verwechseln mit Markus Alexander natürlich, aber wahrscheinlich ist das genau deswegen bewusst gewählt). Der ist auch gleichzeitig mein heißester Anwärter diesen Monat für die Kategorie &quot;Dinge, die die Welt nicht braucht&quot;. Was er macht? Schwierig zu beschreiben, <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.youtube.com/watch?v=7XzLbGssArQ');"  href="http://www.youtube.com/watch?v=7XzLbGssArQ">muss man sehen</a> und dann <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.youtube.com/watch?v=vC2WQiPnhjw');"  href="http://www.youtube.com/watch?v=vC2WQiPnhjw">noch mal abchecken</a>. Wer engen Glitzerhosen, aus Hemden quellender Hühnerbrust und Untoten-Videos nachtrauert, kann sich hier mit rosa Hose, Langustenhalsband und Blendax-Lächeln ein bisschen trösten. Eventuell findet man den Anmachspruch &quot;Sei kein Frosch, kleine Maus&quot; als Frau ja auch sexy, vor allem, wenn der Frager so eine dolle Mischung aus Ganzkörperkostüm und Teddy-Werbeanzug trägt - es soll ja die komischsten Fetische geben. Man beachte auch den 80er Jahre-Retro-Keyboard-Sound, den nur &quot;Mambo Kurt&quot; besser hinkriegt. &quot;Moonwalk&quot; und Breakdance kann der Mann auch - was will man mehr? Und ein Augenaufschlag wie Peter Alexander meets Roland Kaiser. Fehlen nur noch Joy-Gläser und Tigerfell-Optik-Decke auf der roten Ledercouch.<br />
</p><br />
<p><br />
Das Schlimme ist: Der Typ meint das komplett ernst. Sonst hätte er ja kein Album rausgebracht. Aber das meinte Jacko ja auch. Mit ein bisschen Fantasie ist da &quot;Papaya, wo die Sterne am Horizont scheinen&quot; doch genauso schön wie die <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Peter_Pan#Neverland');"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Pan#Neverland">Neverland</a>-Ranch. Und genauso trashig. </p> 
            </div>
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        <published>2009-06-17T14:54:36Z</published>
        <updated>2009-06-23T21:01:49Z</updated>
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        <title type="html">&quot;Bildungsstreik&quot; in Hessen: arrogante CDU</title>
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                <p>Die Protestaktionen zur bundesweiten&#160;&quot;<a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.bildungsstreik2009.de/');"  href="http://www.bildungsstreik2009.de/">Bildungsstreik</a>&quot;-Woche haben in Hessen heute ihren Höhepunkt erreicht. In Kassel, Frankfurt, Wiesbaden, Darmstadt, Bensheim gingen Schüler und Studierende auf die Straßen, um für bessere Bildungschancen sowie mehr Geld fürs Bildungssystem und eine bessere Strukturierung desselben zu demonstrieren.</p><br />
<p>In Marburg hatten Studierende&#160;in der Nacht zum Mittwoch ein Verwaltungsgebäude der Universität besetzt. Rund 50 Demonstranten belagerten das Gebäude im Anschluss an eine studentische Vollversammlung mit etwa 1000 Teilnehmern. Die Polizei vermittelte zwischen den Besetzern und der Leitung der Universität. Am Mittwochnachmittag verließen auch die letzten Besetzer ihre Posten. </p><br />
<p>An den Universitäten wird vor allem die Modularisierung mit der Einführung der Bachelor- und Master-Studiengänge (Stichwort <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.bpb.de/publikationen/92GJU2,0,0,BarcelonaProzess.html');"  href="http://www.bpb.de/publikationen/92GJU2,0,0,BarcelonaProzess.html">Barcelona-Prozess</a>)&#160;kritisiert, die nur zum Auswendiglernen ausbilde, aber nicht zum selbstständigen Denken im Sinne einer humanistischen Bildung, so die Kritik. Bei den Schülern richtet sich der Protest vor allem gegen die <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.studienkreis.de/service/schulsysteme/artikel/das-schulsystem-in-hessen.html');"  href="http://www.studienkreis.de/service/schulsysteme/artikel/das-schulsystem-in-hessen.html">verkürzte Gymnasialzeit (G8).</a> Außerdem forderten die Demonstranten freie Schulwahl, kleinere Klassen und eine bundesweite Abschaffung von Studiengebühren. „Warum gibt der Staat so viel Geld bei Opel aus und spart bei der Bildung?“, fragte ein Sechstklässler von der Wiesbadener Gutenberg-Schule. </p><br />
<p>Bereits am 12. November 2008 hatten mehrere tausend Schüler aus Südhessen in Frankfurt gegen das &quot;verkochte Bildungssystem&quot; demonstriert. Zu den Forderungen der Demonstranten gehörte unter anderem kostenfreie Bildung für alle, mehr qualifizierte Lehrkräfte, mehr Mitspracherecht in der Schule und die Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems. Schon dort richtete sich der Protest gezielt an die Adresse von Ministerpräsident Roland Koch und die Schulpolitik seiner Landesregierung. </p><br />
<p>Viele Schüler wollen nach wie vor die Rücknahme von G8, die Kochs ehemalige Kultusministerin <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Karin_Wolff');"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karin_Wolff">Karin Wolff</a> zu verantworten hat und sind genervt vom stetigen Umbau des Schulsystems unter sechs Jahren CDU-Regierung vor 2008: Zentralabi, Unterrichtsgarantie Plus, die Verkürzung der Zeit auf dem Gymnasium auf acht Jahre (G8) und die sogenannten Schub-Klassen zur besseren Vernetzung von Unterricht und Berufspraxis hat die CDU im Laufe ihrer Regierungszeit durchgesetzt. </p><br />
<p>Daran will die CDU auch in einer Koalition mit der FDP unter einer gelben Kultusministerin <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.dorothea-henzler.de/');"  href="http://www.dorothea-henzler.de/">Dorothea Henzler</a> größtenteils weiter festhalten: Das dreigliedrige Schulsystem mit Gymnasium, Real- und Hauptschule soll bleiben. Die Schub-Klassen an den Hauptschulen, bisher nur ein Modell, sollen fester Bestandteil werden. Nach harscher Kritik vor allem an G8 war Kultusministerin Karin Wolff (CDU) im Frühjahr 2008 zurückgetreten. Ihr Nachfolger Jürgen Banzer lockerte das Korsett für das Modell der gymnasialen Oberstufe: Er stellte im Juli 2008 sein 11-Punkte-Programm vor, mit dem der G8-Lehrplan entschärft werden sollte. </p><br />
<p>Damit können die Schulen theoretisch selbst entscheiden, ob sie acht oder neun Jahre bis zum Abitur vorgeben wollen und mit welchem Lehrplan. Freiraum für den Schulalltag war das erklärte Ziel. In der Praxis funktioniere das aber nicht, auch fehlten immer noch Stellen für Lehrer, Sozialpädagogen und Verwaltungskräfte, sowie Geld für Baumaßnahmen und Lehrmittel an den Schulen, so die Kritik von Schülern, Lehrern, Eltern und Verbänden. </p><br />
<p>Der bildungspolitische Sprecher der Hessen-CDU im Landtag, Hans-Jürgen Irmer, verurteilte die Streiks. Linksradikale Organisationen instrumentalisierten die Schüler für ihre antidemokratischen Zwecke: „Alles, was das linksextremistische Spektrum in Deutschland zu bieten hat, nutzt den Streik für Krawalle.“ Unter dem Deckmantel der Bildungspolitik werde ideologische Stimmungsmache betrieben. Die Hessen-CDU würde gut daran tun, den Protest mal lieber ernst zu nehmen und mit so einer arroganten Haltung nicht auch noch dem Bundestagswahlkampf zu schaden. Interessant auch die Einschätzung, dass, wer auf die Straße geht und von seinem bürgerlichen Grundrecht Gebrauch macht, gleich in die linksradikale Ecke gesteckt wird. Wahrscheinlich sind die vielen Erzieherinnen und Sozialarbeiter, die derzeit streiken, auch versteckte Linksradikale und werden ab morgen, wenn die Verhandlungen in Fulda scheitern sollten, sofort Steine werfen und die Kitas anzünden...</p> 
            </div>
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        <link href="http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/251-Der-neue-schwule-Weg-im-Fussball.html" rel="alternate" title="Der neue *schwule* Weg im Fußball" />
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            <name>Stan Weis</name>
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        <published>2009-05-21T17:22:45Z</published>
        <updated>2009-05-21T17:22:45Z</updated>
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        <title type="html">Der neue *schwule* Weg im Fußball</title>
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                Der Fernsehsender DSF hat nachgelegt!<br />
Nach der preisgekrönten Reportage im letzten Jahr wurde jetzt - am 19. Mai 2009 - eine weitere Reportage ausgestrahlt: "Tabubruch - Der neue Weg von Homosexualität im Fußball". Sie zeichnet die Entwicklungen zum Thema "Homosexualität im Fußball", die im letzten Jahr stattgefunden haben, nach.<br />
<br />
Demnach will der DFB noch im Jahr 2009 ein Länderspiel unter der Thematik Homophobie im Fußball stellen. In Person des Präsidenten Dr. Theo Zwanziger wird erstmals auf eine offene und progressive  Weise das Thema Homosexualität im Fußball umgesetzt und damit eine Zeitenwende eingeläutet. Beim Christopher Street Day in Köln 2008 wurden erstmals Gelder vom DFB bereit gestellt. Immerhin der größte seiner Art in Europa.<br />
<br />
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/B1FJ2jLfdV8&hl=de&fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/B1FJ2jLfdV8&hl=de&fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object><br />
<br />
Als Fan des VfB Stuttgart bin ich natürlich auch ein bisschen stolz, dass der VfB ebenfalls in der ersten Reihe der Befürworter dieser Kampagne steht. VfB Präsident <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.aktive-fans.de/News/VfB-Praesident-Erwin-Staudt-ist-Schirmherr-des-Chris-topher-Street-Days-2009-in-Stuttgart_14');"  href="http://www.aktive-fans.de/News/VfB-Praesident-Erwin-Staudt-ist-Schirmherr-des-Chris-topher-Street-Days-2009-in-Stuttgart_14">Erwin Staudt wird Schirmherr</a> des Christopher Street Days 2009 in Stuttgart sein und in diesem Rahmen auch öffentliche Reden halten. Ein wirklich tolles und begrüßenswertes Engagement!<br />
<br />
Jetzt soll auch das Buch des ehemaligen Fußballprofi <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.amazon.de/Versteckspieler-Geschichte-schwulen-Fu%C3%9Fballers-Marcus/dp/3895336114/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1242928823&amp;sr=8-1');"  href="http://www.amazon.de/Versteckspieler-Geschichte-schwulen-Fu%C3%9Fballers-Marcus/dp/3895336114/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1242928823&sr=8-1">Marcus Urban: "Versteckspieler"</a>, das letztes Jahr im Oktober herauskam, verfilmt werden.<br />
<br />
Etwas bewegt sich in Fußballdeutschland und das ist wichtig! Meiner Meinung nach kann man die Vorbildfunktion, die öffentliche Diskussion und damit auch die Toleranz gegenüber Minderheiten, die mit einem Coming Out eines Fußballspielers (oder z.B. auch von mehreren Fußballspielern gleichzeitig) gar nicht hoch genug bewerten. Aufgrund des extrem hohen Stellenwerts des Fußballsports in Deutschland, seines gesellschaftlichen, kulturellen und auch politischen Einflusses, wäre das eine echte Chance für mehr Toleranz in diesem Land. <br />
<br />
Mit dieser angestossenen öffentlichen Diskussion befindet sich Deutschland was das Thema Homosexualität im Fußball betrifft, im Vergleich zu anderen Ländern in Europa, in denen Fußball einen ähnlichen Stellenwert hat, auf einer Vorreiterposition. 
            </div>
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        <link href="http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/250-Lambda-Istanbul-wird-doch-nicht-verboten.html" rel="alternate" title="Lambda Istanbul wird doch nicht verboten" />
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            <name>newreads</name>
                    </author>
    
        <published>2009-05-04T22:19:40Z</published>
        <updated>2009-05-04T22:19:40Z</updated>
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        <title type="html">Lambda Istanbul wird doch nicht verboten</title>
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                Vor fast einem Jahr, am 1. Juni 2008, habe ich <a href="http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/196-Istanbul-verliert-seine-einzige-Anlaufstelle-fuer-Lesben-und-Schwule.html">darüber geschrieben</a>, dass Istanbul seine einzige Anlaufstelle für Lesben und Schwule verliert: Lambda Istanbul wurde verboten.<br />
<br />
<p><br />
Jetzt, nach mehreren Prozesstagen im Verfahren, kann diese Nachricht wohl relativiert werden. Der <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.lsvd.de/');"  href="http://www.lsvd.de/">Lesben- und Schwulen-Verband Deutschlands</a> schreibt dazu am 30.04.2009:<br />
</p><br />
<p> <br />
&quot;Soeben haben wir in einem Telefonat mit Lambda Istanbul erfahren, dass<br />
die erneute Verhandlung über das Verbot von Lambda Istanbul glimpflich<br />
ausgegangen ist. Das Istanbuler Bezirksgericht hat die Organisation<br />
nicht verboten. Die Freundinnen und Freunde sind mit dem &quot;guten Urteil&quot;<br />
sehr zufrieden. Wir gratulieren ihnen zu diesem Erfolg!<br /><br />Lambda<br />
Istanbul wird jetzt zunächst einmal die schriftliche Urteilsbegründung<br />
abwarten. Die Istanbuler Verwaltung (der Gouverneur) hat die<br />
Möglichkeit, gegen das heutige Urteil beim Obersten Gerichthof<br />
vorzugehen. Lambda Istanbul geht allerdings nicht davon aus, dass das<br />
geschieht. Da ihnen aber das Werben für Homosexualität untersagt sei,<br />
können sie z. B. keine Projekte in Schulen durchführen. Tun sie es<br />
dennoch, drohe ihnen wieder ein Verbot.&quot;</p> 
            </div>
        </content>
        
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        <link href="http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/249-Am-Ende-des-Tunnel-Teil-II-Pressespiegel.html" rel="alternate" title="Am Ende des Tunnel Teil II - Pressespiegel" />
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            <name>toftof</name>
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        <published>2009-03-24T22:57:04Z</published>
        <updated>2009-03-24T23:11:20Z</updated>
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        <title type="html">Am Ende des Tunnel Teil II - Pressespiegel</title>
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                <p> </p> <br />
<p>Eine der größten Medien-Reaktionen auf eine Attac-Aktion. Der offizielle Pressespiegel:<br /><br /><br /><strong>TV:</strong><br />21.3.09, ZDF, Heute (19 Uhr) (Video):<br />http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/718960?inPopup=true<br /><br />21.3.09, WDR, Lokalzeit Dortmund (Video):<br />http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2009/03/21/lokalzeit-dortmund-faelschung.xml<br /><br /><br /><strong>Radio:</strong><br /><br />21.03.09, Deutschlandradio.de, &quot;Die Zeitung von morgen&quot; &#160;(Text und Audiocast)<br />http://www.dradio.de/dlf/sendungen/marktundmedien/938347/<br /><br />23.03.09, mdr.de, &quot;Attac: mit &quot;Zeit&quot;-Fälschung in die Zukunft&quot; &#160;(Text und Audiocast)<br />http://www.mdr.de/nachrichten/6227007.html<br /><br />23.3.09, WDR4, Sendung auf ein Wort, &quot;Attac geht voran: Gute Nachrichten für alle!&quot; (Text und Audiocast)<br />http://www.wdr.de/radio/wdr4/wort/auf_ein_wort/2009_0323.phtml<br /><br /><br /><br /><strong>Zeitungen (Print und Online) überregional:</strong><br /><br />&#160;21.03.09, Taz (auch Print), &quot;Eine &quot;Zeit&quot;, die ihrer Zeit voraus ist&quot;<br />http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/eine-zeit-die-ihrer-zeit-voraus-ist/<br /><br />21.3.09, Spiegel online, &quot;Gefälschte &quot;Zeit&quot;: Mit freundlichen Grüßen von Attac&quot;<br />http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,614728,00.html<br /><br />Tagesschau.de, 21.3.09, &quot;Gefälschte Ausgabe verteilt: Attac dreht die &quot;Zeit&quot; weiter&quot;<br />http://www.tagesschau.de/inland/attac102.html<br /><br />Heute.de, 21.3.09, &quot;Attac kämpft mit falscher &quot;Zeit&quot; gegen die Zeit&quot;<br />http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/0/0,3672,7539072,00.html<br /><br />Focus.de, 21.3.09, &quot;Attac: ?Zeit?-Fälschung mit Berichten aus der<br />Zukunft&quot;<br />http://www.focus.de/kultur/medien/attac-zeit-faelschung-mit-berichten-aus-der-zukunft_aid_382858.html<br /><br />21.03.09, FAZ, &quot;Attac fälscht die &quot;Zeit&quot;&quot;<br />http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E5D7B703565D8474FB6E815995B892D45~ATpl~Ecommon~Scontent.html<br /><br />21.03.09, Berliner Morgenpost.<br />http://www.morgenpost.de/politik/article1059121/Attac_faelscht_Die_Zeit_und_verteilt_Gratisausgaben.html<br />http://www.morgenpost.de/berlin/article1059132/Attac_verteilt_gefaelschte_Zeit_in_Berlin.html<br /><br />21.03.09, Der Tagesspiegel, &quot;Attac verteilt gefälschte &quot;Zeit&quot; in<br />Berlin&quot;<br />http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Die-Zeit-Attac-Zeitungs-Plagiat;art122,2756549<br /><br />22.03.09, Berliner Morgenpost<br />http://www.morgenpost.de/printarchiv/politik/article1059218/Attac_verteilt_gefaelschte_Zeit_Ausgaben.html<br /><br />22.02.09, Süddeutsche Zeitung, &quot;Auf &#160;Kaperfahrt mit ehrwürdiger Wochenzeitung&quot;<br />http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/469438<br /><br />23.03.09, druck-medien.net, &quot;Gefälschte &quot;Zeit&quot; für Attac&quot;<br />http://druck-medien.net/aktuell/newsdetail/article/9350-caro-druck-gmbh-gefaelschte-zeit-fuer-attac/<br /><br />23.03.09, Taz, &quot;Ansturm auf die falsche &quot;Zeit&quot;&quot;<br />http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/ansturm-auf-die-falsche-%5Czeit%5C/<br /><br />23.03.09, Neues Deutschland, &quot;Attac macht mit falscher &quot;Zeit&quot; Furore&quot;&quot;<br />http://www.neues-deutschland.de/artikel/146008.attac-macht-mit-falscher-zeit-furore.html?sstr=attac<br /><br />23.03.09, Junge Welt, &quot;Wir haben kein Paradies an die Wand gemalt&quot;<br />http://www.jungewelt.de/2009/03-23/052.php?sstr=attac<br /><br />23.03.09, Frankfurter Rundschau, &quot;Leicht schockiert&quot;<br />http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/medien/?em_cnt=1695914&amp;<br /><br />22.03.09, Der Tagesspiegel, &quot;Nachgemacht, vorgedacht&quot;<br />http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Attac-Die-Zeit;art122,2756743<br /><br /><br />22.03.09, Welt am Sonntag, &quot;Attac bringt Plagiat der Zeitung &quot;Die Zeit&quot; in Umlauf&quot; (Anhang)<br /><br />23.03.09, Abendzeitung, &quot;Attac fälscht die &quot;Zeit&quot;&quot;, (Anhang)<br /><br />23.03.09, Financial Times Deutschland, &quot;Wie man sich an der &quot;Zeit&quot; &#160;vergeht&quot;, (Anhang)<br /><br />23.03.09, Frankfurter Allgemeine Zeitung, &quot;Die Utopie heiligt die Mittel&quot; (Anhang)<br /><br />23.03.09, Welt, &quot;Attac verteilt gefälschte &quot;Zeit&quot;-Ausgabe&quot; (Anhang)<br /><br />23.03.09, Westdeutsche Allgemeine, &quot;Fälschung&quot; (Anhang)<br /><br /><br /><strong>Zeitungen regional:</strong><br /><br />22.03.09, Südkurier.de, &quot;Attac verteilt 150.000 gefälschte&#160; &quot;Zeit&quot;-Ausgaben&quot;<br />http://www.suedkurier.de/news/panorama/panorama/art410967,3690501<br /><br />23.03.09, Hessische/Niedersächsische Allgemeine online, &quot;Nachrichten, die wir uns wünschen&quot;<br />http://www.hna.de/hnascoutextra/00_20090323073200_Nachrichten_die_wir_uns_wuenschen.html<br /><br />23.03.09, Offenburger Tageblatt, &quot;Schlagzeilen von morgen gab's schon am Samstag&quot;<br />http://www.baden-online.de/news/artikel.phtml?page_id=68&amp;db=news_lokales&amp;table=artikel_offenburg&amp;id=17523<br /><br />23.03.09, Schweriner Volkszeitung, &quot;Attac mit falscher &quot;Zeit&quot;&quot;<br />http://www.svz.de/mecklenburg-vorpommern/artikeldetail/article/529/attac-mit-falscher-zeit.html<br /><br />23.03.09, Heilbronner Stimme, &quot;Attac-Aktivisten bringen gefälschte &quot;Zeit&quot; in Umlauf&quot;<br />http://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/region/sonstige;art16305,1489378<br /><br />23.03.09, Der Neue Tag, &quot;Gefälschte &quot;Zeit zeigt andere Welt&quot;<br />http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/1763734-100-gefaelschte_zeit_zeigt_andere_welt,1,0.html<br /><br /><br /><br /><strong>Argenturmeldungen in folgenden Regionalzeitungen:</strong><br />Badische Zeitung vom 23.03.2009<br />Bote vom Unter-Main vom 23.03.2009<br />Abendzeitung Nürnberg vom 23.03.2009<br />Aller-Zeitung vom 23.03.2009<br />Wolfsburger Allgemeine vom 23.03.2009<br />Allgäuer Zeitung vom 23.03.2009<br />Darmstädter Echo (Darmstädter Echo | Mantelteil aller Ausgaben) vom<br />23.03.2009<br />DONAUKURIER (Pfaffenhofener Kurier) vom 23.03.2009<br />Eichsfelder Tageblatt vom 23.03.2009<br />Göttinger Tageblatt vom 23.03.2009<br />Aller-Zeitung vom 23.03.2009<br />Wolfsburger Allgemeine vom 23.03.2009<br />Fränkischer Tag vom 23.03.2009<br />Fuldaer Zeitung (Fuldaer Zeitung Fulda | Mantelteil) vom 23.03.2009<br />General-Anzeiger (Bonner Stadtanzeiger) vom 23.03.2009<br />Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 23.03.2009<br />Schaumburger Nachrichten vom 23.03.2009<br />Idsteiner Zeitung vom 23.03.2009<br />Bürstädter Zeitung vom 23.03.2009<br />Aar-Bote vom 23.03.2009<br />Wiesbadener Tagblatt vom 23.03.2009<br />Lampertheimer Zeitung vom 23.03.2009<br />Main-Spitze vom 23.03.2009<br />Wormser Zeitung vom 23.03.2009<br />Kleine Zeitung vom 22.03.2009<br />Kölnische Rundschau (Gesamtausgabe) vom 23.03.2009<br />Landeszeitung für die Lüneburger Heide vom 23.03.2009<br />Langener Zeitung vom 23.03.2009<br />Groß-Zimmerner Lokal-Anzeiger vom 23.03.2009<br />Dieburger Anzeiger vom 23.03.2009<br />Hanau Post vom 23.03.2009<br />OFFENBACH-POST [H] vom 23.03.2009<br />Ludwigsburger Kreiszeitung (Ausgabe Ludwigsburg Stadt und Kreis) vom<br />23.03.2009<br />Magdeburger Volksstimme vom 23.03.2009<br />Main-Post vom 23.03.2009<br />Volksblatt vom 23.03.2009<br />Main-Taunus-Kurier vom 23.03.2009<br />Mindener Tageblatt vom 23.03.2009<br />Neue OZ Osnabrücker Zeitung (Gesamtausgabe) vom 23.03.2009<br />Neue Presse vom 23.03.2009<br />Nordwest-Zeitung vom 23.03.2009<br />Nürnberger Nachrichten vom 23.03.2009<br />NWZ - Neue Württembergische Zeitung vom 23.03.2009<br />Südwest Presse vom 23.03.2009<br />Tauber-Zeitung vom 23.03.2009<br />Hohenzollerische Zeitung vom 23.03.2009<br />Haller Tagblatt vom 23.03.2009<br />Metzinger Uracher Volksblatt / Der Ermstalbote vom 23.03.2009<br />Rundschau für den Schwäbischen Wald vom 23.03.2009<br />Hohenloher Tagblatt vom 23.03.2009<br />Ostsee-Zeitung (Rostocker Zeitung) vom 23.03.2009<br />Reutlinger General-Anzeiger (Gesamtausgabe) vom 23.03.2009<br />Rhein-Zeitung vom 23.03.2009<br />Peiner Allgemeine Zeitung vom 23.03.2009<br />Straubinger Tagblatt vom 23.03.2009<br />Stuttgarter Nachrichten vom 23.03.2009<br />Thüringer Allgemeine (Gesamtausgabe) vom 23.03.2009<br />Trierischer Volksfreund (Trierer Zeitung (Trier Stadt)) vom 23.03.2009<br />Weilburger Tageblatt vom 22.03.2009<br />Westfalen-Blatt (Gesamtausgabe) vom 23.03.2009<br />Westfälische Nachrichten vom 23.03.2009<br />Wetzlarer Neue Zeitung vom 22.03.2009<br />Hamburger Abendblatt (Hamburger Abendblatt Gesamtausgabe) vom<br />23.03.2009<br /><br /><strong>Argenturmeldung und Lokalbezug:</strong><br />Schwäbische Zeitung Ehingen vom 23.03.2009<br />Neue Westfälische vom 23.03.2009<br />Kölner Stadt-Anzeiger vom 23.03.2009<br />Heidenheimer Zeitung vom 23.03.2009<br />Dill-Post vom 23.03.2009<br />Der Patriot vom 23.03.2009<br />Braunschweiger Zeitung vom 23.03.2009<br />Augsburger Allgemeine vom 23.03.2009 </p> 
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            <name>toftof</name>
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        <published>2009-03-23T07:49:00Z</published>
        <updated>2009-03-23T17:13:23Z</updated>
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        <title type="html">Winnenden - Der Offene Brief</title>
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                <p>Sämtliche Tageszeitungen sollten diesen Offenen Brief abdrucken, finde ich. Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass Verbote helfen. Wir brauchen generell eine Kehrtwende auf allen Ebenen - gesellschaftlich, politisch und kulturell. Meiner Meinung nach ist das eine (Winnenden) auch eine Folge des anderen (Finanz- und Wirtschaftskrise; Kapitalismuskrise). Wenn wir den Menschen wieder in den Mittelpunkt der Betrachtung rücken, sowohl in der Ökonomie als auch in der Gesellschaft, dann ist dies der erste Schritt in die richtige Richtung.<br /><strong>Die Weichen in diese Richtung kann und muss die Politik stellen!</strong><br /></p> <br />
<p>Auf der <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.winnender-zeitung.de/indexWI.php?&amp;amp;kat=347&amp;amp;artikel=82');"  target="_blank" href="http://www.winnender-zeitung.de/indexWI.php?&amp;kat=347&amp;artikel=82">Titelseite der Winnender Zeitung</a> erschien der Offene Brief am Samstag, 21.03.2009:</p> <br />
<p> </p> <br />
<p>Sehr geehrter Herr Bundespräsident Köhler,<br /><br />sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel,<br /><br />sehr geehrter Herr Ministerpräsident Oettinger,<br /><br />die Trauer und die Verzweiflung nach dem Verlust geliebter Kinder, Frauen und Männer sind noch überall gegenwärtig. Insbesondere bei uns, den Angehörigen. Der Gedanke, warum es ausgerechnet unsere Liebsten getroffen hat, und wie es überhaupt zu dieser Tat kommen konnte, wird uns unser Leben lang begleiten. In unserem Schmerz, in unserer Hilflosigkeit und in unserer Wut wollen wir aber nicht untätig bleiben. Deshalb wenden wir - die Familien von fünf getöteten Schülerinnen“ uns an die Öffentlichkeit.<br /><br />Wir wollen, dass sich etwas ändert in dieser Gesellschaft, und wir wollen mithelfen, damit es kein zweites Winnenden mehr geben kann. <br /><br /><br />Schusswaffen und Sport<br />Wir wollen, dass der Zugang junger Menschen zu Waffen eingeschränkt wird. Die derzeitige gesetzliche Regelung ermöglicht die Ausbildung an einer großkalibrigen Pistole bereits ab dem 14. Lebensjahr. Bedenkt man, dass ein junger Mensch gerade in dieser Zeit durch die Pubertät mit sich selbst beschäftigt und häufig im Unreinen ist, so ist die Heraufsetzung der Altersgrenze auf 21 Jahre unerlässlich. <br /><br />Grundsätzlich muss die Frage erlaubt sein, ob der Schießsport nicht gänzlich auf großkalibrige Waffen verzichten kann. Bis in die achtziger Jahre hinein genügten unseres Wissens nach den Sportschützen kleinkalibrige Waffen. Bis heute sind die olympischen Wettkämpfe auf Luftdruck- und Kleinkaliberwaffen beschränkt. <br /><br />Sollte aus Gründen, die wir nicht kennen, der Verzicht auf großkalibrige Waffen nicht möglich sein, so muss die Schusskapazität verringert werden. Bei der Jagd sind die Magazine der automatischen Waffen auf maximal 2 Schuss begrenzt. Warum nicht auch beim Sport? <br /><br />Der Gesetzgeber hat die Vergabe von Waffenbesitzkarten und die daraus entstehenden Verpflichtungen, wie z. B. die Aufbewahrung von Waffen und Munition, vollständig geregelt.<br /><br />Die zu erwartenden Strafen bei Verstoß gegen die entsprechenden Gesetze erfüllen aber nicht ihren Zweck. Eine Ordnungswidrigkeit wird eher wie ein Kavaliersdelikt betrachtet. Der Gesetzgeber muss Verstöße gegen das geltende Waffenrecht deutlicher und stärker ahnden.<br /><br /><br />Medien: Fernsehen<br />Wir wollen weniger Gewalt im Fernsehen. Das Fernsehen, als noch wichtigste Informations- und Unterhaltungsplattform, hat einen sehr großen Einfluss auf die Denk- und Gefühlswelt unserer Mitbürger. Das Fernsehen setzt heute die ethischen und moralischen Standards. Wenn wir es zulassen, dass unseren Mitbürgern weiterhin täglich Mord und Totschlag serviert werden, ist abzusehen, dass die Realität langsam, aber stetig dem Medienvorbild folgen wird. <br />Von den Sendern muss verlangt werden, dass sie ein ausgewogenes Programm anbieten und die&#160; Zurschaustellung von Gewalt reduziert wird. Eine Gewaltquote, der Anteil von Sendungen mit Gewalt in Relation zur&#160; Gesamtsendezeit pro Sender, sollte eingeführt werden.<br /><br />Die Zeiten, in denen Kinder und Jugendliche fernsehen, sollten generell gewaltfrei sein.<br /><br /><br />Medien: Computerspiele<br />Wir wollen, dass Killerspiele verboten werden. Spiele, ob über Internet oder auf dem PC, die zum Ziel haben, möglichst viele Menschen umzubringen, gehören verboten. Gleiches gilt für alle Gewalt verherrlichenden Spiele, deren Aufbau und Darstellung sehr realistisch sind und bei denen viel Blut fließt.<br /><br /><br />Medien: Chatrooms und Foren<br />Wir wollen mehr Jugendschutz im Internet. In der virtuellen Welt werden heute anonym und gefahrlos Gedankengänge artikuliert und diskutiert, die eine Bedrohung für unsere Gesellschaft darstellen. Wie diese Aktivitäten eingedämmt werden können, wissen wir nicht. Es darf aber nicht sein, dass sich junge Menschen anonym gegenseitig aufhetzen und zu Gewalteskalationen auffordern.<br /><br /><br />Berichte über Gewalttaten<br />Wir wollen, dass der Name des Amokläufers nicht mehr genannt und seine Bilder nicht mehr gezeigt werden. Am aktuellen Beispiel von Winnenden zeigt sich, dass die derzeitige Berichterstattung durch unsere Medien nicht dazu geeignet ist, zukünftige Gewalttaten zu verhindern. Auf nahezu jeder Titelseite finden wir Namen und Bild des Attentäters. Diese werden Einzug finden in unzählige Chatrooms und Internet-Foren. Eine Heroisierung des Täters ist die Folge.<br /><br />Bei Gewaltexzessen wie in Winnenden müssen die Medien dazu verpflichtet werden, den Täter zu anonymisieren. Dies ist eine zentrale Komponente zur Verhinderung von Nachahmungstaten.<br /><br /><br />Aufarbeitung der Vorgänge in Winnenden und Wendlingen<br /><br />Wir wollen, dass die Tat aufgeklärt und aufgearbeitet wird. Das Warum der Tat wird sicher nie vollständig geklärt werden können. Wichtiger für die Angehörigen und unser aller Zukunft ist die Frage: Wie konnte es geschehen? Wir wollen wissen, an welchen Stellen unsere ethisch-moralischen und gesetzlichen Sicherungen versagt haben. Dazu gehören auch das Aufzeigen der persönlichen Verantwortung und die daraus folgenden“ auch juristischen - Konsequenzen.<br /><br /><br /><br /><br />Familie Kleisch<br /><br />Familie Marx<br /><br />Familie Minasenko<br /><br />Familie Nalepa<br /><br />Familie Schober<br /><br />Familie Schweitzer<br /><br /></p> 
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        <link href="http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/247-Am-Ende-des-Tunnels-ZEIT-Print-und-Online-gekapert.html" rel="alternate" title="&quot;Am Ende des Tunnels&quot;: ZEIT Print und Online gekapert" />
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        <published>2009-03-22T22:35:24Z</published>
        <updated>2009-03-22T22:35:24Z</updated>
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        <title type="html">&quot;Am Ende des Tunnels&quot;: ZEIT Print und Online gekapert</title>
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                Um auf eine &quot;andere Globalisierung&quot; aufmerksam zu machen und dass diese möglich sein muss, hat das Antiglobalisierungsnetzwerk <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.attac.de/');"  href="http://www.attac.de/">attac Deutschland</a> gestern die Wochenzeitung <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.zeit.de');"  href="http://www.zeit.de">&quot;Die ZEIT&quot;</a> gekapert - und zwar gekonnt Print und Online.<br />
<br />
<p><br />
150.000 gedruckte Exemplare mit jeweils acht Seiten wurden am Samstag in ganz Deutschland verteilt, davon allein in Berlin 10.000. Aber auch online unter der - scheinbar vom Holtzbrinck-Verlag nicht gesicherten URL - <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.die-zeit.net');"  href="http://www.die-zeit.net">www.die-zeit.net</a> haben Netzfrickler von attac sehr gekonnt die Internetpräsenz von Deutschlands größter Wochenzeitung kopiert und mit eigenen Inhalten versehen. <br />
</p><br />
<p><br />
Es geht um einen Tag im Jahr 2010: Klimasünder werden zur Kasse gebeten, die G20-Staaten einigen sich auf globale Steuern und eine Vermögensabgabe, ein internationaler Fernsehsender überträgt weltweit soziale Aktionen, der Einfluss von Lobbyisten wird per Gesetz beschränkt, Opel ist in Belegschaftshand. Und ein zielsicher gefälschtes Video eines &quot;Tagesthemen&quot;-Beitrags ist auch dabei.&#160;<br />
<br />
</p><br />
<p><br />
Vorbild war übrigens <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.nytimes-se.com/');"  href="http://www.nytimes-se.com/">das Kapern der &quot;New York Times&quot;</a> letztes Jahr zur Präsidentenwahl durch &quot;The Yes Men&quot; am 4. Juli 2008.</p> 
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        <published>2009-03-20T05:00:00Z</published>
        <updated>2009-03-19T23:47:15Z</updated>
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        <title type="html">Heute ist &quot;Equal Pay Day&quot;</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Stell' Dir vor, Du hättest am 31.12.2008 Dein letztes Gehalt bekommen. Einfach so, ohne besonderen Grund, sondern nur, weil Du eine Frau bist. In Deutschland. Wo &quot;<a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.gender-mainstreaming.net/');"  href="http://www.gender-mainstreaming.net/">Gender Mainstreaming</a>&quot; von der Bundesregierung weitestgehend immer noch nicht politisch durchgesetzt wird, obwohl Rot-Schwarz ständig von der EU auf die Finger gehauen bekommt in Sachen <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.focus.de/politik/weitere-meldungen/wirtschaftskrise-eu-kommission-fuerchtet-um-gleichberechtigung-wegen-finanzkrise_aid_376821.html');"  href="http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/wirtschaftskrise-eu-kommission-fuerchtet-um-gleichberechtigung-wegen-finanzkrise_aid_376821.html">Gleichbereichtigung</a>. Und weil Du eine Frau bist, verdienst Du im Schnitt 23 Prozent weniger als Dein Kollege, der die gleiche Arbeit macht (oder sogar noch weniger, weil er nicht so multitaskingfähig und kommunikativ und gruppensensibel ist?) wie Du.<br />
<br />
<p><br />
Die <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.bpw-germany.de/');"  href="http://www.bpw-germany.de/">Organisatorinnen des zweiten deutschen &quot;Equal Pay Day&quot;</a> haben errechnet, dass bei durchschnittlich 23 Prozent weniger Verdienst Frauen bis zum 20. März gearbeitet haben müssen, um das gleiche Gehalt zu haben wie Männer bereits am 31.12.2008. Anders ausgedrückt: Die Mädels müssen ständig fast ein Drittel mehr an Arbeit leisten als die Jungs, um auf das gleiche Gehaltsniveau zu kommen - bei weniger <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,433046,00.html');"  href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,433046,00.html">Sozialleistungen (was für Ehefrauen vielleicht noch halbwegs in Ordnung ist)</a>.<br />
</p><br />
<p><br />
Dort, wo nach <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.ftd.de/politik/deutschland/:Equal-Pay-Day-Die-Ungerechtigkeiten-der-Tarifvertr%E4ge/489496.html');"  href="http://www.ftd.de/politik/deutschland/:Equal-Pay-Day-Die-Ungerechtigkeiten-der-Tarifvertr%E4ge/489496.html">Tarif </a>gearbeitet wird, so wie bei mir, gibt es diesen horrenden Unterschied Gott sei Dank nicht. Dafür aber keine einzige Frau in der Chefetage...</p> 
            </div>
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        <link href="http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/245-1-Minute-fuer-die-Pressefreiheit-und-einen-afghanischen-Journalisten.html" rel="alternate" title="1 Minute für die Pressefreiheit und einen afghanischen Journalisten" />
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        <published>2009-03-10T10:02:41Z</published>
        <updated>2009-03-10T10:10:24Z</updated>
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        <title type="html">1 Minute für die Pressefreiheit und einen afghanischen Journalisten</title>
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                Weniger ein Artikel oder ein Gedanke als eine Bitte:<br />
<br />
<p><br />
Die Organisation &quot;Reporter ohne Grenzen&quot; bangt um das Leben des afghanischen Journalisten <strong>Sayed Perwiz Kambachsch</strong>. ROG schreibt dazu: &quot;Er wurde Anfang 2008 zum Tod durch Erhängen verurteilt. Sein Vergehen? Er verbreitete einen Artikel aus dem Internet, in dem die Rolle der Frau im Islam kritisch diskutiert wurde. Seit seiner Festnahme sorgen wir für internationale Öffentlichkeit. Einen ersten Erfolg erreichten wir im Oktober 2008. Das Urteil wurde in 20 Jahre Haft umgewandelt. Doch der Richterspruch bleibt schockierendes Unrecht. Deshalb setzen wir uns weiter für Kambachschs sofortige Freilassung ein. Wir unterstützen und beraten seine Familie und führen eine zweite Petition für seine Freilassung an den afghanischen Präsidenten durch.&quot;<br />
</p><br />
<p> <br />
Bitte nehmt euch deshalb eine Minute für die Pressefreiheit und unterzeichnet die <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.reporter-ohne-grenzen.de/kampagnen-aktionen/kampagne-kambachsch/petition-kambachsch.html');"  href="http://www.reporter-ohne-grenzen.de/kampagnen-aktionen/kampagne-kambachsch/petition-kambachsch.html">Petition</a>. - Danke!</p> 
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        <link href="http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/244-Aktuelle-Kamera-zum-60.-Jahrestag-der-DDR.html" rel="alternate" title="Aktuelle Kamera zum 60. Jahrestag der DDR" />
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        <published>2009-03-08T21:30:00Z</published>
        <updated>2009-03-08T21:30:00Z</updated>
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        <title type="html">Aktuelle Kamera zum 60. Jahrestag der DDR</title>
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                <br />
<a href="www.xdrei.de" target="_blank">Extra 3 - die einzige Satiresendung</a> wie sie sich selbst nennt, hat zum &quot;60. Jahrestag der DDR&quot; die Aktuelle Kamera wieder aufleben lassen<br /><br /><object height="295" width="480"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/AbFJp7iYrGQ&hl=de&fs=1" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed height="295" width="480" src="http://www.youtube.com/v/AbFJp7iYrGQ&hl=de&fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object> 
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        <published>2009-03-08T16:20:08Z</published>
        <updated>2009-03-08T16:32:21Z</updated>
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        <title type="html">Water makes money ein Film von unten</title>
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                <br />
Die Macher des Films &quot;<a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/bahnuntermhammer.de/');"  href="http://bahnuntermhammer.de/" target="_blank">Bahn unterm Hammer</a>&quot; holen aus für einen weiteren Film über die Privatisierung der Grundversorgung. Diesmal ist das wichtige Gut Wasser Mittelpunkt des Filmes. Mit Water makes money wollen die Filmemacher auf die fortschreitende Privatisierung des Wasser in vielen Ländern dieser Welt aufmerksam machen.<br /><br />Die Ankündigung zu dem Film sagt: <br /><blockquote>&quot;Der Film wird zeigen, was Paris und andere französische Gemeinden aus der<br />
Herrschaft von Veolia &amp; Co gelernt haben und wie sie es schaffen,<br />
das Wasser in eigene Regie zurückzuholen. Beispiele aus Europa und<br />
Amerika ergänzen den Film zu einem <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.watermakesmoney.com/de/der-film/machart.html');"  href="http://www.watermakesmoney.com/de/der-film/machart.html">Lehrstück für die ganze Welt!</a><strong> Water makes money &quot;</strong> wird Mut machen: Wasser in Bürgerhand ist möglich!&quot;</blockquote><br />JedeR kann mithelfen, dass der Film zustande kommt durch eine Spende: <br /><br />  a.. Jede Spende ist willkommen. Ab 20 Euro erhalten Sie dann von &quot;Aquattac eine DVD-Kopie.<br />  b.. ab 100 Euro erhält der Förderer die Auszeichnung &quot;Wasserwerker/in im öffentlichen Auftrag&quot; und gilt als Goldförderer. Auf Wunsch werden Sie im Abspann namentlich genannt.<br />  c.. Ab 1.000 Euro erhält der Förderer die Auszeichnung &quot;Wassermeister/in im öffentlichen Auftrag&quot; und gilt als Platinförderer. Sie werden selbstverständlich zur Premiere eingeladen<br /> <br /><br />Zahlungen bitte auf das Konto:<br /><br />Empfänger: Water makes Money, Konto-Nr: 1230 131474; Bank: HASPA, BLZ: 200 505 50<br /><br /><blockquote><br />
</blockquote> 
            </div>
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        <link href="http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/242-Wie-zeitgemaess-ist-die-katholische-Kirche-noch.html" rel="alternate" title="Wie zeitgemäß ist die katholische Kirche noch?" />
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        <updated>2009-02-23T19:36:48Z</updated>
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        <title type="html">Wie zeitgemäß ist die katholische Kirche noch?</title>
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                <br />
Der Wirbel im Vatikan um den inzwischen so genannten <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,607191,00.html');"  href="http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,607191,00.html">Williamson-Konflikt</a> ist nicht die einzige Angelegenheit, die derzeit die katholische Amtskirche erschüttert. Wirbel gibt es auch um Äußerungen des Fuldaer Bischofs <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.bistum-fulda.de/bistum_fulda/bistum/bistumsleitung/bischof.php?navid=209');"  href="http://www.bistum-fulda.de/bistum_fulda/bistum/bistumsleitung/bischof.php?navid=209">Heinz Josef Algermissen (Selbstdarstellung)</a> zum Thema Homosexualität: Der Oberhirte hatte vor kurzem laut Medienberichten bei einer Diskussion mit Jugendlichen Schwulen- und Lesbenhochzeiten als „abartig“ bezeichnet. Daraufhin hatte ihn der Grünen-Bundespolitiker <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.volkerbeck.de/cms/');"  href="http://www.volkerbeck.de/cms/">Volker Beck</a> scharf kritisiert und die<br />
<a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.dbk.de/');"  href="http://www.dbk.de/">Deutsche Bischofskonferenz </a>aufgefordert, Bischof Algermissen für diese „Diffamierung“ zurechtzuweisen. Der gescholtene Geistliche reagierte prompt und sagte laut einer Stellungnahme, er hätte „unter Verweis auf die katholische Morallehre“ einer Eheschließung zweier<br />
gleichgeschlechtlicher Partner und dem Recht Homosexueller auf Adoption von Kindern „eine klare Absage erteilt“.<br />
<p><br />
Zu Williamson sagte der Papst unlängst, die katholische Kirche lehne grundsätzlich und unumstößlich alle Formen von Antisemitismus ab: &quot;Dieses fürchterliche Kapitel in unserer Geschichte darf nie in Vergessenheit geraten.&quot; Leider vergisst der Papst dabei, dass die Verfolgung von Homosexuellen leider auch zu diesem sehr umrühmlichen Kapitel deutscher Geschichte gehört. Man würde gerne hören, dass die katholische Amtskirche sich hier auch eindeutig mal gegen andere Formen der Diskriminierung ausspricht.<br />
</p><p><br />
Die deutsche Legislative - oder sollte man besser sagen: der deutsche Alltag? - straft den Papst derweil Lügen, denn Bundesjustizministerin Brigitte Zypries wertet gerade eine Studie zur Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften aus und bereitet damit einen Gesetzesentwurf für Sommer vor, der<a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.adoption.de/info_recht_schwul.htm');"  href="http://www.adoption.de/info_recht_schwul.htm"> Lesben und Schwulen volle Adoptionsrechte</a> gewähren soll.<br />
</p> 
            </div>
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        <published>2009-02-19T07:17:00Z</published>
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        <title type="html">aufgelesen: daniel kehlmann: ruhm</title>
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                Alle, die einen auch nur halb so schwergewichtigen Roman nach dem Megaseller „Die Vermessung der Welt“ erwartet haben, müssen konsequenterweise enttäuscht sein. Denn „Ruhm“, der Roman, den Erfolgsautor Daniel Kehlmann nun vorlegt, nachdem „Die Vermessung der Welt“ mit 1,5 Millionen verkauften Exemplaren allein in Deutschland und Übersetzungen in über 40 Sprachen eines der vier erfolgreichsten deutschen Bücher der Nachkriegsgeschichte wurde, ist anders. <br />
<br /><br />
Er ist mit eigenen Maßstäben zu messen.<br />
<br />
<br />
 <br /><a href="http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/241-aufgelesen-daniel-kehlmann-ruhm.html#extended">"aufgelesen: daniel kehlmann: ruhm" vollständig lesen</a>
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        <link href="http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/240-Zurueckrudern-II-Versprechen-brechen-in-Hessen.html" rel="alternate" title="Zurückrudern II: Versprechen brechen in Hessen" />
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        <published>2009-02-18T17:56:14Z</published>
        <updated>2009-02-19T09:25:41Z</updated>
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        <title type="html">Zurückrudern II: Versprechen brechen in Hessen</title>
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                <br />
Zugegeben, ich habe schon lange nicht mehr geguckt, <a href="http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/74-Das-neue-Hobby-Zurueckrudern.html">wer wegen was zurückrudert</a>. Dafür hab' ich jetzt etwas gefunden, was einen umso mehr aufregen kann...<br />
<p><br />
Am 5. Februar hat sich nach knapp einem Jahr &quot;Hessischen Verhältnissen&quot; der neue Landtag konstituiert; heute fand die erste reguläre Plenarsitzung statt, und der neue alte MP Roland Koch gab seine Regierungserklärung ab. Großes Brimborium, großes Medieninteresse. Viel interessanter ist aber, dass die CDU einen so genannten Wortbruch vorbereitete, wie sie ihn einst Andrea Ypsilanti vorwarf und wie er bekanntlich zuerst im März 2008, dann im November die Bildung einer rot-grünen Minderheitsregierung unter Tolerierung der Linken scheitern ließ. <br />
</p><p><br />
Plötzlich wollte am vergangenen Freitag (13.) nämlich die neue hessische Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU)  Studiengebühren nincht mehr &quot;blindlings für alle Ewigkeit ausschließen&quot;. Sie nehme nach der Entscheidung des Staatsgerichtshofes zur Kenntnis, &quot;dass es diesen Weg rechtlich gibt&quot;, sagte Kühne-Hörmann der &quot;Frankfurter Rundschau&quot;. Sie fügte allerdings hinzu: &quot;Die CDU wird das Thema jetzt nicht wieder angehen, und das steht<br />
auch schwarz auf weiß in der Koalitionsvereinbarung.&quot; <br />
<p><br />
&quot;Nicht wieder angehen&quot;? - Wir sind gespannt. Auf wessen Wort man in Hessen wohl überhapt noch was geben kann?<br />
</p> 
            </div>
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        <published>2009-02-13T17:44:33Z</published>
        <updated>2009-02-13T17:44:33Z</updated>
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        <title type="html">Neues Wahlrecht für Hamburg</title>
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                Die Initiative von <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.mehr-demokratie.de');"  href="http://www.mehr-demokratie.de" target="_blank">Mehr Demokratie e.V.</a> <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.faires-wahlrecht.de');"  href="http://www.faires-wahlrecht.de" target="_blank">Faires Wahlrecht für Hamburg</a>, wird das angestrebte Ziel das Wahlrecht zu reformieren durch einen Volksentscheid gleichzeitig zur Bundestagswahl 2009 wohl erreichen. <br /><br />Mit 76.086 Unterschriften wurden über 14.000 mehr Unterschriften gesammelt als notwendig. Falls der Volksentscheid positiv entschieden wird, dann kann er durch die Parteien im Parlament auch nicht mehr so ohne Weiteres rückgängig gemacht werden können. <br /><br />So geschah dies jüngst in Bad Reichenhall, wo die Bürgerinnen und Bürger per Bürgerentscheid für einen Neubau einer Eishalle (die alte war vor drei Jahren zusammengestürzt). Der Stadtrat ging kurzerhand darüber hinweg und will jetzt eine Fachhochschule bauen. Der bayerische Liedermacher <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.soellner-hans.de/');"  href="http://www.soellner-hans.de/" target="_blank">demonstrierte darüber per Sitzstreik</a> auf dem Gelände in den letzten 26 Tagen.<br /><br />
 
            </div>
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        <published>2009-02-09T00:17:38Z</published>
        <updated>2009-02-09T00:17:38Z</updated>
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        <title type="html">Terroristische Politik positiv nutzen</title>
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                Sohn und Vater<br /> <br />Ein alter Araber lebt seit mehr als 40Jahren in Chicago. <br /> <br />Er würde gerne in seinem Garten Kartoffeln pflanzen, aber er ist allein und alt und schwach. Sein Sohn studiert in Paris. Deshalb schreibt er eine E-Mail an seinen Sohn:<br /><br />Lieber Ahmed,<br />ich bin sehr traurig weil ich in meinem Garten keine Kartoffeln pflanzen kann. Ich bin sicher, wenn Du hier wärst, könntest Du mir helfen und den Garten umgraben.<br />Ich liebe Dich.<br />Dein Vater.<br /> <br />Prompt erhält der alte Mann eine E-Mail:<br />Lieber Vater,<br />bitte rühre auf keinen Fall irgendetwas im Garten an. Dort habe ich nämlich die Sache versteckt.<br />Ich liebe Dich auch.<br />Ahmed. <br /> <br />Keine sechs Stunden später umstellen die US Army, die Marines, das FBI und die CIA das Haus des alten Mannes. Sie nehmen den Garten Scholle für Scholle auseinander, suchen jeden Millimeter ab, finden aber nichts. Enttäuscht ziehen sie wieder ab.<br /><br />Am selben Tag erhält der alte Mann noch eine E-Mail von seinem Sohn:<br /><br />Lieber Vater,<br />sicherlich ist jetzt der Garten komplett umgegraben und du kannst die Kartoffeln pflanzen. Mehr konnte ich aus der Entfernung leider nicht für Dich tun.<br />Ich liebe Dich.<br />Ahmed<br /><br /><br />
 
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        <published>2009-01-30T19:47:37Z</published>
        <updated>2009-01-30T19:51:25Z</updated>
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        <title type="html">Dinge, die die Welt nicht braucht VII: Teure Umweltschonung bei Siemens</title>
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                Kaum ist bei Siemens eine Frau im Vorstand, wird mit dem 160 Jahre alten Muff unter den Anzüg … äh, in den Dienstwagen aufgeräumt: Barbara Kux hat vorgeschlagen, die 2500 Führungskräfte mögen doch ab Februar bitte zur Umweltschonung auf ihre Mittelklasse-Kutschen verzichten und auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. <br />Damit den Leitenden Angestellten das leichter fällt, den neuen Muff in U- und S-Bahn  zu ertragen, gibt’s fortan eine sogenannte Mobilitätszulage von 650 Euro brutto monatlich. Damit will Siemens bis 2015 rund 10.000 Tonnen CO2 einsparen. Geld sparen muss der Konzern ja nicht. <br />Mal abgesehen davon, dass für manch einen 650 Euro schon fast ein Monatsgehalt oder ein Hartz IV-Doppeleinkommen ist, bleibt da die Frage nach Gleichberechtigung: Welcher andere Arbeitgeber kümmert sich so rührend darum, dass seine Mitarbeiter Arbeitsplatz und Termine erreichen und versilbert diese externe Transportleistung auch noch? <p>Wir fordern eine Umbenennung in „Motivationszulage“ und die Öffnung für alle Berufsgruppen. Kulturschaffende etwa sollten flächendeckend freien Eintritt in Museen, Kinos und Theater bekommen. Aufwerten könnte man dieses Engagement zur Weiterbildung mit der Auszahlung des „Kinogroschens“, der ja nicht mehr wirklich gebraucht wird, seit Oscar-nominierte deutsche Filme wie „Der Baader-Meinhof-Komplex“ auch anteilig mit US-amerikanischem Geld finanziert werden.<br /> Schöner könnte das Leben auch für Briefträger sein, wenn sie jenseits des Mindestlohns nie wieder selbst das Porto für ihre private Post berappen müssten und obendrein drei Paar Schuhe pro Jahr gesponsert bekämen – da ergeben sich ganz nebenbei auch neue Werbemöglichkeiten.<br /> Kein Journalist in diesem Land sollte je wieder eine Zeitung abonnieren müssen, die für seinen Arbeitsbereich relevant ist, sondern kostenlos geschickt bekommen, versilbert mit einer GEZ-Entschädigung für zehn Jahre Beckmann und Christiansens TV-Rückkehr.<br /> Polizisten, Wachdienst und Ausbaugegner könnten mit einer sozialbildenden Maßnahme, der „Demonstrationszulage“, dafür entschädigt werden, dass sie sich im Kelsterbacher Wald die Klamotten schmutzig machen und die Nase abfrieren, weil sie auf irgendwelchen Bäumen oder Räumfahrzeugen herumturnen müssen.<br /> Und auch Lehrer sollten von der „Motivationszulage“ profitieren können und anteilig Schulgeld beziehungsweise Studiengebühren dafür erhalten, dass sie zunehmend sanierungsbedürftige Gebäude und Lehrpläne ertragen.<br />Ach, Sie können sich das als Arbeitgeber nicht leisten? Macht nichts: Beantragen Sie einfach Ihrerseits eine „Motivationszulage“ bei Frau Merkel, auch „Konjunkturpaket“ oder „Bürgschaft“ genannt. Und die Umwelt haben Sie damit auch top geschont.</p> 
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        <published>2009-01-18T15:58:00Z</published>
        <updated>2009-01-18T15:58:00Z</updated>
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        <title type="html">Hessen: Mission Impossible Teil 2?</title>
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                Ironie des Medienzeitalters: Während in Hessen heute ein erneuter Anlauf genommen wird, um eine stabile Regierung für diesed Bundesland hinzubekommen und damit die &quot;Hessischen Verhältnisse&quot; zu beenden, läuft auf RTL die passende Wahlsendung heute Abend dazu: &quot;Mission Impossible 2&quot;.  
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            <name>Stan Weis</name>
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        <published>2008-12-20T00:42:36Z</published>
        <updated>2008-12-20T01:25:40Z</updated>
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        <title type="html">Das Britische Pfund im freien Fall</title>
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                <br />
Als ich im Juni 2007 nach Großbritannien kam, lag das Pfund bei ca. 1,47 €. Im Sommer 2008 dümpelte es bei 1,25 € herum, seit Mitte November ist es im freien Fall.<br />
Gestern war das vorübergehende Rekordtief, da lag das Britische Pfund zeitweise <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/de.finance.yahoo.com/currency/convert?from=GBP&amp;to=EUR&amp;amt=1&amp;t=3m');"  href="http://de.finance.yahoo.com/currency/convert?from=GBP&to=EUR&amt=1&t=3m" title="Britisches Pfund - EURO" target="_blank">bei 1,04 €</a>.<br />
<br />
Premierminister Gordon Brown gibt Durchhalteparolen aus, nach dem Motto: <blockquote>Mit unserem kämpferischen Geist und unserer Can-Do-Haltung schaffen wir es.</blockquote><br />
Die britische Wirtschaft ist noch stärker auf dem absteigenden Ast als die deutsche oder europäische. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das Pfund weiter sinken wird und wäre nicht verwundert, dass, wenn ich aus den Weihnachtsferien in Deutschland zurück kehre, der EURO das Pfund überholt hätte.<br />
<br />
Wer aber glaubt, dass die Briten deshalb <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.tagesschau.de/wirtschaft/briteneuro100.html');"  href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/briteneuro100.html" target="_blank">über einen EURO-Beitritt nachdenken</a>, der hat sich getäuscht. Angeblich, so die ARD, sind mind. 70 % der Briten immer noch dagegen, das Pfund ist ihnen heilig. Ich gehe nicht davon aus, dass die Briten die Währung nicht freiwillig wechseln, selbst wenn das Pfund bei unter 80 Cent ankommt - was mich nicht überraschen würde. <br />
<br />
<a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/de.finance.yahoo.com/currency/convert?from=GBP&amp;to=USD&amp;amt=1&amp;t=1y');"  href="http://de.finance.yahoo.com/currency/convert?from=GBP&to=USD&amt=1&t=1y" title="Pfund - Dollar" target="_blank">Auch der Dollar bleibt stabil</a>. Das Pfund war im Sommer noch rund 2,00$ wert, hat jetzt fast ein Viertel dieses Wertes eingebüßt und steht zur Zeit bei 1,49$. Den Chinesen sei Dank, die den Amis durch ihre Währungsreserven die Wirtschaft retten.<br />
<br />
Das alles ist ja nicht soo dramatisch, außer man muss zum Beispiel deutsche BAföG-Schulden oder ähnliches - wie ich - abzahlen. Eine Arbeitskollegin hat darüber nachgedacht nach Luxemburg auszuwandern: hohe Löhne, billiges Benzin, billige Zigaretten, niedrige Arbeitslosigkeit, EURO-Währung. Naja, wegen der Währung umziehen? Das wär mal ein interessantes Reisemotiv... 
            </div>
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        <link href="http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/234-Geschenkt-500-Euro-fuer-Jedermann!.html" rel="alternate" title="Geschenkt: 500 Euro für Jedermann!" />
        <author>
            <name>Stan Weis</name>
                    </author>
    
        <published>2008-12-13T16:07:24Z</published>
        <updated>2008-12-13T17:41:53Z</updated>
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        <title type="html">Geschenkt: 500 Euro für Jedermann!</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <br />
Ich hatte mir vor einigen Wochen überlegt, was ich mit meinen 500 geschenkten Euro machen würde. Das Einzige was mir einfiel, war, dass ich meine BAföG Schulden abzahlen könnte.<br />
Hmm, aber dann habe ich gelesen: 500 Euro gibt es nur, wenn man selbst den gleichen Betrag dazu tut und erst dann - so die Logik der Politik - soll man für 1000 Euro die Binnenwirtschaft ankurbeln. Vielleicht darf man die 1000 Euro nicht für's Sparen benutzen? - Mein BAföG wäre damit bezahlt. Aber habe ich 500 Euro einfach so übrig? Wahrscheinlich eher nicht.<br />
<br />
Die ZEIT hat es ausprobiert. In der Hamburger Fußgängerzone hat sie 50 Leute angesprochen mit der Frage: "Darf ich Ihnen 500 Euro schenken?" Aber nur, wenn die Menschen 500 Euro selbst dazu legen. Das Ergebnis:<br />
48 von 50 haben Nein gesagt. 23 haben gesagt "wofür sollen wir jetzt auf die Schnelle 1000 Euro ausgeben?" - Das heißt, sie haben schon alles. Die ZEIT schreibt: <blockquote>Ein englischer Ökonom formulierte das Prinzip dahinter schon vor 70 Jahren: Wer sehr reich sei, gebe vergleichsweise wenig aus, sein Bedarf sei gestillt. Wer sehr arm sei, konsumiere ebenfalls wenig, weil er sich nichts leisten könne.</blockquote><br />
<a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/de.wikipedia.org/wiki/John_Maynard_Keynes');"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/John_Maynard_Keynes" title="John Maynard Keynes" target="_blank">John Maynard Keynes</a> sagte das, 1936. Die 25 anderen, die die 500 Euro abgelehnt haben, hatten zusätzlich 500 Euro einfach nicht übrig - obwohl sie alle möglichen Sachen hätten brauchen können. <br />
<br />
Bleiben also zwei. Der eine handelt nach der Theorie <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Milton_Friedman');"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Milton_Friedman" title="Milton Friedman" target="_blank">Milton Friedmans</a> und <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Margaret_Thatcher');"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Margaret_Thatcher" title="Margaret Thatcher">Maggie Thatchers</a>. Milton Friedman war der Verfechter des Liberalismus, bekam für diese Theorie 1976 den Nobelpreis. Maggie Thatcher setzte diese Idee in den 80er Jahren in England zeitgleich mit Ronald Reagan in den USA um: Jeder Mensch wird in jedem Moment den maximalen ökonomischen Nutzen aus der Situation ziehen - der eine geht nämlich zum Juwelier und kauft einen Diamantring für 1000 Euro, mit dem Ziel ihn irgendwann wieder zu verkaufen. Dumm nur, dass weder Frau Thatcher noch Herr Friedman und auch Ronald Reagan mit dieser Theorie falsch lagen. Die wenigsten denken maximal-ökonomisch in jeder Situation.<br />
<br />
Der andere gibt zwar Geld aus, spart aber trotzdem. Er kauft nämlich für 1000 Euro verschiedenste Gutscheine in sämtlichen Läden. Damit gibt er zwar das Geld aus, verlegt es aber in die Zukunft. Irgendwann wird er eine Hose oder ein Buch kaufen und benutzt dann einen Gutschein.<br />
2 von 50 die die Wirtschaft ankurbeln, aber auch nicht wirklich, da sie gar nicht direkt konsumieren, sondern entweder investieren, um wieder zu verkaufen oder durch einen Trick das Ausgegebene "ansparen".<br />
<br />
Ich kann ja verstehen, dass es unfair wäre, wenn ich mit geschenktem Steuergeld BAföG bezahle, dass von Steuergeld bezahlt wurde. Ich würde ungerechtfertigterweise den Staat besch... 
            </div>
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        <link href="http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/233-Autorenradio-Gabs-mal-anno-dazumal.html" rel="alternate" title="Autorenradio? Gab's mal anno dazumal" />
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        <published>2008-11-10T21:24:05Z</published>
        <updated>2008-11-10T21:24:05Z</updated>
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        <title type="html">Autorenradio? Gab's mal anno dazumal</title>
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                Nachdem Radio Multikulti beim RBB das <a href="http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/192-Aus-fuer-Sendevielfalt.html">Aus</a> traf, ereilt nun auch ganz andere berühmte und weniger berühmte Formate und Inhalte das gleich Schicksal. In Hannover hat die Landesmedienanstalt Niedersachsens ältestem Bürgerradio,<a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.radioflora.de/');"  href="http://www.radioflora.de/"> Radio Flora</a>, den Hahn zugedreht, indem die Lizenz nicht verlängert wurde. Und in Hessen sind ausgerechnet beim Hessischen Rundfunk Autorenformate wie Klaus Walters allseits beliebtes &quot;Der Ball ist rund&quot; <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/medien/1626403_Ab-in-die-durchhoerbare-Mitte.html');"  href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/medien/1626403_Ab-in-die-durchhoerbare-Mitte.html">vorm Aus bedroht</a>. <p>Autorenradio ist anscheinend in Deutschland nicht mehr gefragt; es regieren &quot;Durchhörbarkeit&quot; und &quot;Klangteppiche&quot; mit Dauermusikuntermalung, die nur durch ein eigenes Comedy-Blödel-Format unterbrochen werden, die Verkehrsnachrichten oder dem neuesten &quot;Geräusch der Woche&quot;, auf dessen Suche weitere Opfer in die seichten Untiefen des <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/radioszene.de/formate.htm#kalkofe');"  href="http://radioszene.de/formate.htm#kalkofe">Formatradios</a> gelockt werden, auf dass sie alle nur noch Geld gewinnen wollen, denn Hörgenuss gibt's ja schon lange nicht mehr als Gewinn. Bleibt nur zu hoffen, dass die Werbewirtschaft sich in dieser Hinsicht auch aufs Internet einlassen mag und gute Ideen wie <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.byte.fm/');"  href="http://www.byte.fm/">byte.fm</a> bald die Unterstützung finden, die sie verdienen. Oder sich genug Menschen der <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.fair-radio.net/');"  href="http://www.fair-radio.net/">Initiative für ein glaubwürdiges Radio</a> anschließen. Damit man irgendwann mal wieder von Radio reden kann. Oder, liebe ProgrammmacherInnen, macht wenigstens gleich Nägel mit Köpfen und wagt Euch zurück ins weiße Rauschen!</p> 
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        <link href="http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/232-Lets-make-money.html" rel="alternate" title="Let's make money" />
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            <name>toftof</name>
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        <published>2008-11-02T13:20:11Z</published>
        <updated>2008-11-06T18:43:19Z</updated>
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        <title type="html">Let's make money</title>
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                <br />
<a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.letsmakemoney.at/');"  target="_blank" href="http://www.letsmakemoney.at/">Let's make money</a> ist der neue Film von <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Erwin_Wagenhofer');"  target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erwin_Wagenhofer">Erwin Wagenhofer</a>, der zum sog. <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Weltspartag');"  target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Weltspartag">Weltspartag</a> den Menschen erklärt, wie das eigentlich so läuft mit dem Geld...<br /><br />Wer wissen will wie das globale Finanz- und Wirtschaftssystem funktioniert, sollte in diesen Film gehen. Die Dokumentation zeigt mit deutlichen und eindeutigen Beispielen und Wortbeiträgen wer die Gewinner und die Verlierer sind, wer die Regeln definiert und welche Methoden angewandt werden. Dabei kommen Gewinner, Verlierer und Beobachter zu Wort, die relativ unverblümt ihre Perspektive schildern.<br /><br />Im Stil der Dokumentation &quot;<a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/de.wikipedia.org/wiki/We_Feed_the_World');"  target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/We_Feed_the_World">We feed the world</a>&quot; gibt es keine Stimme aus dem Off, sondern die Akteure und Beobachter selbst kommen zu Wort und gestalten so den Film, in Szene gesetzt vom Regisseur.<br />So werden letztlich die sozio-ökonomischen Zusammenhänge des bestehenden System sehr gut erläutert und dargestellt.<br /><p>Wenn man sich jedoch überhaupt nicht mit wirtschaftlichen und finanzsystemischen Zusammenhängen auseinandergesetzt hat, ist es entweder ein Film, in dem man viel dazu lernt oder bei dem man relativ wenig versteht. Denn der Film ist doch ein bisschen sprunghaft und manche Zusammenhänge können dabei verloren gehen, wenn man sich überhaupt nicht auskennt.</p><p>Ich finde jedoch diese Herausforderung sollte man annehmen. Darüber hinaus ist der Film aktueller denn je!</p><br />
 
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        <link href="http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/231-Webtipp-Tales-of-Mere-Existence-Prokrastination.html" rel="alternate" title="Webtipp: Tales of Mere Existence / Prokrastination" />
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        <published>2008-11-01T13:41:50Z</published>
        <updated>2008-11-01T14:21:53Z</updated>
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        <title type="html">Webtipp: Tales of Mere Existence / Prokrastination</title>
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                Gerade mit einem Freund über das neue Buch &quot;<a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.youtube.com/watch?v=YAlGk6NKZHI');"  href="http://www.youtube.com/watch?v=YAlGk6NKZHI">Dinge geregelt kriegen</a>&quot; von Sascha Lobo und Kathrin Passig (selbst dazu gibt's 'nen Book Trailer, noch so ein &quot;the next big thing&quot;!) getwittert und darüber, dass &quot;<a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.prokrastination.net/index.php');"  href="http://www.prokrastination.net/index.php">Prokrastination</a>&quot; the next it-word zumindest des deutschen digitalism ist; wo man steht und geht, man kommt eigentlich überhaupt nicht mehr ohne dieses Wort aus. Bisher hat das in meinem Leben keine Rolle gespielt, da ich tatsächlich Dinge nicht verschiebe bzw. andere vorschiebe, um &quot;das Eigentliche&quot; nicht zu machen. Weil, Kulturwissenschaftlerin, die ich bin, sich da allein schon mal die kreativindustrielle und auch philosophische Frage stellt, was das Eigentliche denn ist, so im Leben und überhaupt für jeden Einzelnen. <p>Naja, wie dem auch sei, jetzt hab ich doch eine journalistische Prokrastination hier abgelegt, denn ich wollte ja eigentlich darauf hinaus, dass mir dieser Freund dann einen Link schickte zu einem kleinen Zeichentrickfilm, und ich dadurch gerade ein Aha-Erlebnis hatte. Es handelt sich dabei um die Serie &quot;Tales of Mere Existence&quot; des amerikanischen Cartoonisten Lev Yilmaz: </p><p><embed src="http://www.youtube.com/v/4P785j15Tzk&hl=de&fs=1" width="320" height="240" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" /></embed /> </p><p>Yilmaz hat einen türkischen Vater und eine schwedische Mutter. Und wahrscheinlich noch andere Eltern und Einflüsse, die ihm dieses Comic-Gen weitergegeben haben. Im übrigen ist er allein schon deshalb sympathisch, weil er folgendes prokrastinationsgerecht gesagt hat: &quot;I figured if I was stupid enough to try to become an artist, I'd at least be smart enough to work inexpensively, because to be an artist is usually to sigh up for a life of poverty.&quot; Im <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/chronicle/archive/2004/11/16/DDGSL9QQOM1.DTL');"  href="http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/chronicle/archive/2004/11/16/DDGSL9QQOM1.DTL">San Francisco Chronicle</a> ist ein witziger Artikel über ihn, und <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.ingredientx.com/');"  href="http://www.ingredientx.com/">hier</a> ist seine eigene Website to watch out for. Eine echte Entdeckung! So, und jetzt habt Ihr wenigstens einen guten Ablenkungsgrund, um Dinge zu verschieben und nicht zu erledigen! Mehr von den Tales gibt's nämlich auf YouTube.</p> 
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        <published>2008-10-31T10:28:02Z</published>
        <updated>2008-10-31T10:28:02Z</updated>
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        <title type="html">Reformiert den Reformationstag!</title>
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                <p>Stell Dir vor, es ist Feiertag - und keiner bleibt zu Hause, sondern alles ist normaler Arbeitsalltag wie immer. Fast alles. Denn es ist Freitag, da geht man gerne aus, und noch zusätzlich gibt es da dieses amerikanische Fest &quot;Halloween&quot;, an dem sich Jugendliche unter der Tarnung, sie wollten Bonbons, derbe Scherze erlauben und Erwachsene <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=36082&amp;key=standard_document_35642714');"  href="http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=36082&key=standard_document_35642714">als Auferstandener die Post ausrauben</a>. Apropos Auferstehung: Um die ging es doch bei diesem ursprünglichen Feiertag mit dem sperrigen Titel &quot;Reformationstag&quot; auch irgendwie, oder? Oder ist das das Jubiläum von dem Tag, als Luther seine Thesen an die Kirchentür nagelte? </p><p>Tja, und anstatt das auch mal richtig zu erklären, damit dann richtig gefeiert werden kann, veranstaltet die Evangelische Kirche in Deutschland jugendanbiedernd lieber eine &quot;<a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.ekd.de/aktuell_presse/news_2008_10_29_3_churchnight.html');"  href="http://www.ekd.de/aktuell_presse/news_2008_10_29_3_churchnight.html">ChurchNight</a>&quot;, denn Erklären ist ja eh fürn Kürbis, und so holt man wenigstens ein paar Jugendliche von der Straße hinter die Kirchenportale, damit sie nicht Häuser beschmieren und Autoreifen zerstechen. Und auf irgendeinem öffentlich-rechtlichen Programm läuft mit Sicherheit zum 356. Mal &quot;Luther&quot; mit einem sexy Halbglatzen-Ralph Fiennes. Da kann - sorry - der EKD-Präsident, Bischof Wolfgang Huber, nicht ganz mithalten. Und auch die &quot;Reformationsbonbons&quot;, die die Landesbischöfin von Hannover, Margot Käßmann, vor ein paar Jahren mal anbot, sind eben nicht so gut wie selbst Erpresstes. Überlebt haben die Dinger übrigens bis zum heutigen Reformationstag nur in der Gemeinde St. Jobst in Nürnberg.</p><p>Frei hab ich zwar leider auch nicht. Aber ich feier' als gute Christin natürlich still alleine vor mich hin, schließlich sind wir ja alle in Demut geübt. Darauf eine Kürbissuppe!</p> 
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        <published>2008-10-29T18:35:45Z</published>
        <updated>2008-10-29T19:26:05Z</updated>
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        <title type="html">Frauen und Journalismus</title>
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                <p>Die Kulturwissenschaftlerin, Journalistin und überaus geschätzte Kollegin Christina Köver fordert in einem &quot;Meinungsmacher&quot;-<a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.zoomer.de/news/meinungsmacher/chris-koever/frauenquote-fuer-musikmagazine/chris-koever');"  href="http://www.zoomer.de/news/meinungsmacher/chris-koever/frauenquote-fuer-musikmagazine/chris-koever">Videobeitrag auf zoomer.de</a> eine Frauenquote für Musikmagazine. Gleichzeitig ist von ihr auf ZEIT online ein <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.zeit.de/online/2008/44/bg-feminismus-literatur');"  href="http://www.zeit.de/online/2008/44/bg-feminismus-literatur">Überblick</a> über Bücher zu lesen, die sich mit dem neuen Feminismus in Deutschland auseinandersetzen. Drittens ist die frühere &quot;<a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/zuender.zeit.de/');"  href="http://zuender.zeit.de/">Zuender</a>&quot;-Autorin als eine der drei Macherinnen des &quot;<a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/missy-magazine.de/');"  href="http://missy-magazine.de/">Missy Magazines</a>&quot;, des neuen Magazins für Frauen und Popkultur, ziemlich gefragt gerade in den Medien (Wer hier übrigens in die Suchmaschinen &quot;missy.de&quot; eingibt, kommt auf eine Website einer Firma, die Braut- und Abendmoden in Hannover und Braunschweig vertickt - what a coincidence! Nein, die &quot;richtige&quot; Missy-Seite ist natürlich in der Tradition des feministischen DIY mit wordpress gemacht. Wobei sich für mich die Frage stellt, warum eigentlich so viele Magazin-Websites als oder mit einem Blogsystem gemacht sind? Kann mir das mal jemand erklären? - Na ja, anderes Thema!).</p><p /><p>Zurück zum eigentlichen Thema: Ich bin mir nicht sicher, ob es für Nischen einer Berufssparte unbedingt Quoten geben muss. Weil:</p><p>- dann braucht's, wie Köver auch sagt, ebenfalls Männerquoten für frauendominierte Bereiche im Journalismus</p><p>- eine Quote wie fast überall nichts über Qualifizierung und Qualität der Arbeit aussagt und die meisten Redaktionen männerdominiert sind (wie es ist, in einer männerdominierten Redaktion einer Musikzeitschrift zu arbeiten, hätte Köver ja am besten ihre &quot;Missy&quot;-Kollegin Sonja Eismann fragen können, die war mal bei intro)</p><p>- der Musikjournalismus auch inhaltlich da so seine Probleme hat, z.B. mit der Kategorisierung von Frauen, die sich - oh Gott - herausnehmen, Instrumente zu spielen, wie man bei den &quot;<a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.jollygoods.net/');"  href="http://www.jollygoods.net/">Jolly Goods</a>&quot; am Beispiel ihrer selbst und den &quot;Blood Red Shoes&quot; <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.chili-echo.de/detail.php?id=511555');"  href="http://www.chili-echo.de/detail.php?id=511555">nachlesen</a> kann</p><p>- die Probleme sich generell im Journalismus stellen, nicht nur bei Themengebieten, auch in Fragen der Ausbildung und der Sichtweisen. Wie viele Chefredakteurinnen gibt's denn bitte? Und zwar bei überregionalen Tageszeitungen etwa, nicht bei den Frauenzeitschriften. Welche prominenten Reporterinnen fallen uns denn ein, die zugleich Buchautorinnen sind und deren journalistische Stile als Meilensteine für den, übrigens zu zwei Dritteln weiblichen, Nachwuchs gelten? </p><p>Wenn es sie gibt, sind sie zudem immer noch viel mehr angegriffen als Männer in vergleichbaren Positionen. Mehr noch: Missverhältnisse gelten auch für <a href="http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/163-Wenige-Managerinnen-verdienen-wenig.html">andere Berufsfelder</a>. Dass man da was gegen tun muss und so ein Magazin wie &quot;Missy&quot; etwa eine gute Sache ist, sehe ich ein. Weil es Jungsbünde gibt, die ihren Männleinscheiß eben gerne unter sich aushandeln, also sollten Frauen auch besser netzwerken und die Möglichkeiten für sich einfach in Anspruch nehmen. Aber das Problem ist doch auch: Wie will man Subjektivitäten verhindern? Das Internet ist männlich dominiert und das würde natürlich niemand mit dem Geschlecht, sondern immer mit Können und einer unbedingten Meinung begründen, und der <a href="http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/93-Blogs-revolutionieren-nicht-nur-die-Medienindustrie,-sondern-auch-das-Kulturverstaendnis.html">Journalismus ist nicht nur männlich</a>, sondern auch weiß und obere Mittelschicht. Und Männer arbeiten z.B. eher weniger als Cutter, weil das ein guter Teilzeitjob ist und im Vergleich mit anderen Medientätigkeiten schlecht bezahlt. Ich weiß nicht, wie man das Problem lösen kann. Und ich finde mehr Vielfalt auf dem Medienmarkt immer gut. Aber soll ich mir &quot;Missy&quot; etwa nur angucken, weil es eine weibliche Sicht auf Popkultur liefert bzw. ich die Zielgruppe bin? &quot;intro&quot; deswegen verwerfen? Klar geht Feminismus alle was an. Aber eben auch die Männer. Und auf dem Medienmarkt möchte ich gerne anhand von Themen wählen, was ich lese. Lese dann eben so viel über die &quot;Blood Red Shoes&quot;, bis meine Neugier gestillt ist. Quer von &quot;ZEIT&quot; bis &quot;Bild&quot;, und nicht, weil das eine von Iris Radisch ist und das andere von Martenstein. Stadtmagazine scheinen sich von solchen Zuschreibungen und Problemen weitestgehend entfernt zu haben, denn sie müssen als Ganzes bestehen. Vielleicht ist das die Zukunft. </p> 
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        <link href="http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/228-Mein-Tipp-Kyle-XY-auf-YouTube-und-im-Fernsehen.html" rel="alternate" title="Mein Tipp: Kyle XY auf YouTube und im Fernsehen" />
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            <name>Stan Weis</name>
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        <published>2008-10-25T23:26:41Z</published>
        <updated>2008-10-26T00:22:44Z</updated>
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        <title type="html">Mein Tipp: Kyle XY auf YouTube und im Fernsehen</title>
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                <br />
Science-Fiction mag ich nicht. Aber <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.kylexy-online.de/');"  href="http://www.kylexy-online.de/" title="kyle xy online.de">Kyle XY</a> ist Teenage-, Mystery- und Familienserie in einem. In den USA ein Hit, ist sie in Deutschland praktisch unbekannt und vegetiert auf einem verlorenen Sendeplatz vor sich hin (PRO 7, Sonntags nachmittags). Zu Unrecht wie ich finde! <br />
Auf youtube.com kann man alle Folgen - im Original - anschauen.<br />
<br />
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/pVduo2-uH4w&hl=en&fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/pVduo2-uH4w&hl=en&fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed><br />Kyle XY: 4. Teil der ersten Folge (1. Staffel)</object><br />
<br />
Die Serie dreht sich um einen 16-jährigen Jungen, Kyle, der künstlich erschaffen (und deshalb ohne Bauchnabel), aber Mensch ist, eines Tages nackt im Wald erwacht, sich an nichts erinnert und in die Familie seiner Psychologin aufgenommen wird. Er ist extrem intelligent, ein Genie, aber er muss soziales Leben und seinen Körper kennen lernen. Es geht um das Leben als Teenager, in Schule, Familie, vor allem aber geht es darum herauszufinden woher er kommt und wer er ist. <br />
Wie viele dieser TV-Serien bestehen sie aus markigen, humorvollen Dialoge, verwöhnten Teenagern und gestressten Eltern. In der ersten Staffel werden Familien- und Teenagerthemen in den Vordergrund gestellt, während die zweite Staffel sich hauptsächlich darum dreht, wie Kyle seine außergewöhnlichen Fähigkeiten besser nutzen kann, die Mysterythemen kommen mehr zur Geltung.<br />
<br />
In den USA wurde die Serie auf <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/abcfamily.go.com/abcfamily/path/section_Shows+Kyle-XY/page_Detail');"  href="http://abcfamily.go.com/abcfamily/path/section_Shows+Kyle-XY/page_Detail" title="Home ABC-Family webiste">ABC Family</a>, einem privaten Kanal, zuerst ausgestrahlt und wurde im Sommer 2006 ein Überraschungserfolg. Sie schafft es durch ein absolut überzeugendes Skript mit einem sehr gut aufgebauten Spannungsbogen (in der zweiten Staffel etwas schwächelnd), einem hervorragend ausgeklügelten Hauptcharakter, Kyle, blendend gespielt von Matt Dallas, der zufällig ein absoluter Hingucker ist und in den USA langsam zum Star avanciert, emotional zu berühren und in den Bann zu ziehen. Dazu kommen gute Nebendarsteller und natürlich der Mystery-Effekt.<br />
Auf einer tieferen Ebene geht es - da für den Familienkanal produziert - um die Stärke und den Zusammenhalt von Familie und der Tatsache, dass auch Genies, die alles können, ohne die Liebe ihrer Mitmenschen zu nichts fähig sind. Ein großartiges Thema, großartige Darsteller und ein intelligentes Skript versprechen gute Unterhaltung.<br />
<br />
Wie gesagt, mit Science Fiction oder Mystery kenne ich mich nicht aus, deshalb schaut euch <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/thirdestatesundayreview.blogspot.com/2006/08/tv-kyle-xy-see.html');"  href="http://thirdestatesundayreview.blogspot.com/2006/08/tv-kyle-xy-see.html" title="Kyle XY: see!">diese englische Rezension and, die kritisch und gut ist</a>. 
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        <link href="http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/227-Frankfurter-Buchmesse,-erster-Tag.html" rel="alternate" title="Frankfurter Buchmesse, erster Tag" />
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            <name>newreads</name>
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        <published>2008-10-14T19:14:21Z</published>
        <updated>2008-10-14T20:01:20Z</updated>
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        <title type="html">Frankfurter Buchmesse, erster Tag</title>
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                Nun ist sie also eröffnet, die 60. Frankfurter Buchmesse. Sie begann mit einem Mini-Fauxpas, der natürlich gar nicht so gemeint war, aber hier und da für Lacher und bei einigen anwesenden Türken für lange Gesichter sorgte: Buchmesse-Chef Jürgen Boos entschuldigte sich bei den Gästen zur Eröffnungsfeier heute Abend für die Unannehmlichkeiten (langes Warten, hohe Sicherheitsvorkehrungen, ...) und sagte: &quot;Das haben wir unseren türkischen Gästen zu verdanken.&quot; - Kann man falsch verstehen. <p /><p>Immerhin hielt Boos sich kurz, was man von seinen Nachrednern nicht unbedingt behaupten kann. Am längsten konnte Hessens Innenminister Volker Bouffier. Auch bei ihm ein Fauxpas: Zwei Spotlights vorne gaben vorübergehend den Geist auf. Ein Zeichen für den bevorstehenden Regierungswechsel? Gehen der CDU jetzt schon die Lichter aus? War die Rede deswegen so lang?</p><p>Während Staatspräsident Abdullah Gül den Weg Richtung Demokratie und Dialog einschlug, den ihm zuvor Außenminister Steinmeier Richtung EU geebnet hatte, war die Oberbürgermeisterin von Frankfurt, Petra Roth, die Einzige, die sich verdientermaßen dem deutsch-türkischen Verhältnis im eigenen Land widmete und erwähnte, was die 1,7 Mio. Mitbürger türkischer Herkunft in Deutschland alles Tolles leisten, vor allem in Frankfurt. Auch erwähnte sie die Rede Orhan Pamuks von 2005, als dieser - ein Jahr vor dem Literatur-Nobelpreis - vom Deutschen Buchhandel mit dem Friedenspreis bedacht worden war.</p><p>Dieser hatte dann schließlich Gelegenheit, schon wieder zu beeindrucken und zu geißeln. Er beschrieb seine Erfahrungen mit der Buchmesse, als er zum ersten Mal da war. Wie klein er sich gefühlt hatte angesichts der ganzen Bücher und der großen globalen Verlagswelt. Und leitete dann geschickt über, um Kritik zu üben: &quot;Wir Schriftsteller schreiben aber nicht, um angesichts von Millionen anderer Bücher brüderliche Gefühle zu entwickeln und unsere Bescheidenheit unter Beweis zu stellen, sondern gerade, um die eigene Stimme wahrzunehmen und auch für andere, für Leser, hörbar zu machen.&quot; Dabei stelle man fest, dass die eigene Identität oft gar nicht so fern liege von der, die wir &quot;nationale Identität&quot; nennen. Und dann kam's: Pamuk kritisierte, wie und von wem in seinem Land definiert wird, was Kulturen und Literaturen ausmache. Dass alle, die irgendwie anders sind, immer noch verfolgt und unterdrückt werden (so wie es ihm selbst passiert ist, als er wegen &quot;Verunglimpfung des Türkentums&quot; - Paragraf 301 - angeklagt wurde und Morddrohungen erhielt). Dass freie Meinungsäußerung immer noch nicht überall stattfinden kann. Dass Internet-Seiten wie YouTube gesperrt seien. Und dass keiner, der in der Türkei kulturell aktiv ist, dies begreifen würde, allein aus dem Grund, dass die türkische Kultur und Literatur doch weltweit Verbreitung findet.</p><p>Das Kopfschütteln ging im Zug zurück weiter, als ich mit der Banknachbarin ins Gespräch kam. Sie ist Kurdin, Anfang 20 und studiert in Frankfurt. 1989 ist sie mit ihren Eltern aus dem kurdischen Teil der türkischen Republik geflohen. Sie musste mit ansehen, wie ihr Onkel verschleppt wurde und viele andere grausame Dinge. Ihre Eltern sind nie zur Schule gegangen, sie hat sich in Deutschland Bildung erkämpft. Akzentfrei spricht sie Deutsch, eigentlich spricht sie viel besser Hessisch als ich. Wenn sie heute auf Türkisch angesprochen wird, ärgert sie sich. &quot;Ich kann die Sprache nicht. Ich bin Kurdin, und das sage ich auch.&quot; Dann gäbe es oft Streß, selbst hier in Deutschland, von &quot;deutschen Türken&quot;. &quot;Die verstehen das einfach nicht. Die sagen, mein Land gibt's ja gar nicht. Aber das war da, das ist doch historisch belegt.&quot; Viele ihrer Freunde würden ihre kurdische Identität leugnen. Das wolle sie auf keinen Fall. Hass auf die Türken habe sie aber nicht. &quot;Ich will nur, dass die Kurden im Osten der Türkei friedlich leben können, nicht mehr gezwungen werden, Türkisch zu lernen, normale Schulen haben, Infrastruktur, Wasser, Strom, nicht mehr leben müssen wie vor 100 Jahren. Und dass sie genauso behandelt werden wie alle anderen, wenn sie nach Istanbul kommen, um zu arbeiten. Einfach Frieden.&quot; Formulieren darf sie das nicht so genau, noch nicht mal in Deutschland, da eckt sie überall an. Wir kamen überein, dass diese Form von Dialog und Friedensbemühen wohl kaum Platz haben werden, auf dieser 60. Buchmesse. </p> 
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            <name>Stan Weis</name>
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        <published>2008-10-10T10:52:10Z</published>
        <updated>2008-10-10T15:28:24Z</updated>
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        <title type="html">Deutsche Afghanistan-Frage - Die Propaganda läuft</title>
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                <strong>Mandate</strong><br />
<br />
Der Einsatz der deutschen Bundeswehr in Afghanistan stützt sich auf drei Mandate:<sup><a href="#1">1</a></sup><ol><br />
  <li> Zwei Mandate, die sich auf den Einsatz der <strong>Nato-Schutztruppe ISAF </strong> beziehen: diese sollen die afghanische Regierung unterstützen, um die Sicherheit des Landes zu gewährleisten. Diese Mandate unterliegen den Vereinten Nationen.</li><br />
  <li>Das Mandat der <strong>"Operation Enduring Freedom" (OEF)</strong>: Grundlage ist das Selbstverteidigungsrecht der USA nach dem 11. September 2001. Am 12. September hat der UN-Sicherheitsrat dies bestätigt, den Bündnisfall der NATO mit eingeschlossen.</li><br />
</ol><a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.abendblatt.de/daten/2008/10/08/949063.html');"  href="http://www.abendblatt.de/daten/2008/10/08/949063.html" title="abendblatt.de - Mehrheit für Verlängerung des Afghanistan-Mandats" target="_blank">Voraussichtlich am 16. Oktober</a> wird der Bundestag über die ersten zwei Mandate der ISAF entscheiden. Über OEF wird erst im November entschieden.<br />
<br />
Das soll beschlossen werden:<br />
<ol><li><strong>Mehr Soldaten:</strong> statt 3.500 werden künftig 4.400 deutsche Soldaten in Afghanistan stationiert.<sup><a href="#2">2</a></sup> </li><br />
  <li><strong>Größeres Einsatzgebiet</strong>: Fernmelder, Lufttransporter und sogenannte <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Operative_Information');"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Operative_Information" title="Wikipedia-Artikel Op-Info Soldaten" target="_blank">Operative Information-Soldaten</a> sollen in ganz Afghanistan eingesetzt werden können.<sup><a href="#3">3</a></sup></li></ol>Zu letzterem schreibt der <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.friedensratschlag.de/');"  href="http://www.friedensratschlag.de/" title="Webseite Bundesausschuss Friedensratschlag" target="_blank">Bundesausschuss Friedensratschlag</a> in seiner Pressemitteilung:<br />
<br />
<blockquote>Diese Einheiten sollen - ähnlich wie das bei den Tornados bereits der Fall ist - nicht nur in Nordafghanistan, sondern auch im Süden und Südosten des Landes eingesetzt werden. Damit steigt die Gefahr für Leib und Leben der Soldaten. Und damit wiederum verstärkt sich der "Zwang", künftig weitere Kampftruppen an den Hindukusch zu entsenden. </blockquote><br />
<br />
<br />
<strong>Propaganda läuft</strong><br />
<br />
Der Auslands-Korrespondent und preisgekrönte Journalist <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.ulrich-tilgner.com/');"  href="http://www.ulrich-tilgner.com/" title="Webseite - Ulrich Tilgner" target="_blank">Ulrich Tilgner</a> hat nach über 25 Jahren Berichterstattung für das ZDF den Sender Anfang Januar 2008 verlassen und arbeitet fortan nur noch für das Schweizer Fernsehen SF. In einem Interview mit dem <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.tagesspiegel.de/medien-news/;art15532,2568375');"  href="http://www.tagesspiegel.de/medien-news/;art15532,2568375" title="Interview Ulrich Tilgner mit tagesspiegel.de" target="_blank">tagesspiegel sagt er:</a>  <br /><a href="http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/226-Deutsche-Afghanistan-Frage-Die-Propaganda-laeuft.html#extended">"Deutsche Afghanistan-Frage - Die Propaganda läuft" vollständig lesen</a>
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        <published>2008-10-05T21:57:14Z</published>
        <updated>2008-10-05T21:57:14Z</updated>
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        <title type="html">Verstaatlichen oder was...?</title>
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                Bevor nun das neue Finanzloch bei der Hypo Real Estate <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.tagesschau.de/wirtschaft/hre116.html');"  href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/hre116.html" target="_blank">wohl gesichert zu sein scheint</a>, garantiert die Bundesregierung mal eben für die <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.dradio.de/nachrichten/200810060000/2');"  href="http://www.dradio.de/nachrichten/200810060000/2" target="_blank">Übernahme aller privaten Spareinlagen</a> und erhöht die Einlagensicherung ins Unendliche. <br />Das sind schlappe 538 Milliarden Euro! Wenn man bedenkt, dass das <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Bruttoinlandsprodukt');"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Bruttoinlandsprodukt" target="_blank">Bruttoinlandsprodukt von Deutschland ca. 3.3 Billionen Euro</a> beträgt, kann man sich eigentlich an wenigen Fingern abzählen für wie viele Bank- oder sonstige Schulden die Regierung noch bürgen oder garantieren kann.<br /><br />In seinem <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.sueddeutsche.de/wirtschaft/894/312805/text/');"  href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/894/312805/text/" target="_blank">aktuellen Kommentar</a> bringt es Heribert Prantl mal wieder auf den Punkt: 1. die derzeitige Finanzkrise ist eine Ursache der neoliberalen Wirtschaftspolitik der vergangenen Jahre(zehnte) und 2. die eigentlichen Verursacher haben längst ihre Schäfchen im Trockenen auf einer sicheren Insel in der Südsee, Karibik oder sonstwo. Dies wird auch zu einer weiteren Schwächung der Demokratie führen, wenn nicht entsprechend regulatorisch von der Politik gehandelt wird.<br /><br />Vermutlich deshalb fordern nun auch die <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.tagesschau.de/wirtschaft/hre108.html');"  href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/hre108.html" target="_blank">Grünen die Verstaatlichung der Hypo Real Estate</a>, ähnlich wie DIE LINKE.<br /><br />Zwei Dinge sind meines Erachtens ist völlig klar: <br />1. die Krise wird weiter auf die restlichen Wirtschaftssektoren übergreifen (Automobilindustrie, Maschinenbau etc.)  und <br />2. sollten die verantwortlichen Politiker wie Steinbrück und Co. nicht entsprechend handeln, dann wird DIE LINKE (evtl. die Grünen), namentlich Oskar Lafontaine, die Diskussion um Markt-Regulierung etc. allein führen und sie werden Wahlen gewinnen, denn die Wähler alles andere als doof.<br /><br /><br />
 
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        <published>2008-10-04T19:59:19Z</published>
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                Seit neuestem gibt's die domain <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.power-to-the-people.eu');"  href="http://www.power-to-the-people.eu" target="_blank">www.power-to-the-people.eu</a>, auf der nur die Inhalte der entsprechenden Kategorie sichtbar sind. Wir wollen somit diesen ohnehin stark bedienten Kanal noch mehr Präsenz einräumen. Viel Spaß beim Lesen und Kommentieren!<br />
 
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        <published>2008-10-02T07:57:33Z</published>
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        <title type="html">Die braune Gefahr</title>
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                Um mal den Kommentar von Pit zum letzten Eintrag aufzugreifen: Das stimmt. Bzw. suchen die braunen Kräfte (nicht nur) in Hessen die Nähe der CDU. So flatterte letztens in unsere Zeitungsredaktion eine PM, die zunächst ihren Verfasser und Absender, ein &quot;Aktionsbüro Rhein-Neckar&quot; nicht klar erkennen ließ. Als Beschwerdebrief war das Ding getarnt, denn es hatte den Betreff &quot;Propagandaaktion zur CDU-Rednerveranstaltung &quot;Islamischer Extremismus&quot; in Neustadt an der Weinstraße&quot;, was die geneigten Redakteure zuerst vermuten ließ, es handele sich um eine Pressemitteilung von Linksbündnissen, die gegen die Familien- und Ausländerpolitik der CDU protestieren. <p>Doch weit gefehlt. Das Schreiben offenbarte weit konservativere und rassistische Ansichten, als die CDU in Hessen oder auch allgemein je haben kann. Es wurde sich darüber aufgeregt, dass die CDU-Ortsverbände in Rheinland-Pfalz nicht radikal genug sind in Fragen des extremistischen Terrors. Deswegen haben Anfang August am Rande der Veranstaltung junge Nationalisten mobil gemacht und Flugzettel verteilt, die eigentlich alle Parteien abstraft. Zu lesen war u.a.: &quot;Warum dürfen Extremisten ungehindert einreisen? Warum sind diese noch immer im Land? Und die alles entscheidende Frage, wer hat diese Terroristen erst nach Deutschland geholt?&quot; - Nach Meinung des &quot;Aktionsbüros&quot; vor allem die Große Koalition, die &quot;gegen den Willen des deutschen Volkes&quot; folgendes einfach so beschlossen habe: offene Grenzen (Schengener Abkommen), einladende Zuwanderungspolitik (Doppelte Staatsbürgerschaft), großzügige Asylpolitik, erleichterte Einbürgerungen, Duldung illegal Eingereister (mindestens 500.000), täterfreundliche, liberale Justiz, Förderung islamischer Propagandisten und islamischer Einrichtungen durch Kirchen, Parteien und Medien (Moscheeneubau). </p><p>Hab ich was verpasst? Seit wann haben wir die doppelte Staatsbürgerschaft in Deutschland? Seit wann haben wir eine Einwanderungspolitik und seit wann erleichtert diese Asyl und Einbürgerung? Zur &quot;liberalen Justiz&quot; und zum Moscheebau will ich mich erst gar nicht äußern. </p><p>Und weiter geht die Propaganda des &quot;Aktionsbüros&quot;: &quot;Ca. 20 Millionen Personen mit Migrationshintergrund leben in Deutschland. Nur etwa 2 Millionen der hier lebenden Ausländer gehen einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach. Seit dem Bestehen der BRD werden systematisch Ausländer nach Deutschland gelockt. Unter ihnen auch viele Islamisten.&quot; Im übrigen war das nsatürlich keine normale Pressemitteilung, sondern die Jungs wollen, dass man Teil der Nationalen Opposition wird und den &quot;Überfremdungsfetischisten von CDU, SPD, Grüne, FDP und Linkspartei&quot; etwas entgegensetzt, als Art Bürgerwehr. </p><p>Das ist also die wahre (Terror-)Gefahr. Nicht die Linkspartei und Koalitionen mit ihr. <br />Im übrigen hat die Rüsselsheimer Bürgerinitiative gegen die Flughafenerweiterung Anzeige gegen den CDU-Mann gestellt, der am Sonntag gefilmt hat, als die Linke im Wald ihre &quot;Fraktions-Hütte&quot; in Betrieb nahm. Der Film wurde in einer Pressekonferenz gezeigt. Dabei seien auch Einzelbilder von Teilnehmern gezeigt worden, die jetzt ihr Persönlichkeitsrecht verletzt sehen. Auf der Homepage der Hessen-CDU ist der Film immer noch zu sehen.</p> 
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        <published>2008-09-30T23:13:52Z</published>
        <updated>2008-10-02T07:56:20Z</updated>
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        <title type="html">Politischer Kindergarten in Hessen</title>
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                Man mag das Gebären der hessischen SPD-Vorsitzenden Andrea Ypsilanti für sehr zweifelhaft halten. Man mag von den ganzen &quot;Hessischen Verhältnissen&quot; inzwischen die Nase voll haben. Und man mag Frau Ypsilanti (&quot;Gereschtichkeit. Mir braache mehr Gereschtichkeit in diesm Land&quot;) sowieso nicht für die ideale Ministerpräsidentin-Kandidatin halten. (Nur hat die SPD in Hessen niemand besseren, genauso wie die SPD auf Bundesebene ein kleines Nachwuchsproblem hat und die CSU in Bayern ein großes.) <p>Richtig peinlich benimmt sich aber gerade die hessische CDU. Die hat einen Skandal entdeckt, ach was, entlarvt! - und die Medien und Bürger ganz modern mit den Mitteln des Web 2.0. auch darüber aufgeklärt, was in diesem unserem schönen Bundesland Unerhörtes passiert. &quot;Da hört sich aber auch alles auf&quot;, um es mal mit den Bayern zu sagen, die ja bekanntlich ganz gut darin sind, auch manchmal zu Unrecht für Recht und Ordnung zu sorgen: Diese kleine, rote Partei, die sich gerade mal so mit sieben Sitzen in den Landtag geschlichen hat, nimmt sich zuerst das Recht heraus, ein &quot;Fraktionsbüro&quot;, also eine kleine Holzhütte, wie sie nicht idyllischer im Bayerischen Wald stehen könnte, im besetzten Kelsterbacher Wald aufzustellen, um damit ihren Unmut gegen den Flughafenausbau und den Umgang mit dem geforderten Nachtflugverbot zum Ausdruck zu bringen. Und dann nehmen sich diese Ex-Stasis auch noch das Recht heraus, die Aufforderung der Stadt Kelsterbach als Eigentümerin des Waldes zu missachten und das <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.faz.net/s/Rub8D05117E1AC946F5BB438374CCC294CC/Doc~EE3092A9CB70B45BE95653555C2B26369~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_aktuell');"  href="http://www.faz.net/s/Rub8D05117E1AC946F5BB438374CCC294CC/Doc~EE3092A9CB70B45BE95653555C2B26369~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_aktuell">Gelände zu räumen</a>. Stattdessen machen sie aus der ganzen Sache zusammen mit den wilden <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/waldbesetzung.blogsport.de/');"  href="http://waldbesetzung.blogsport.de/">Waldbesetzern</a> eine Riesenshow. </p><p>Die einzigen, die da eine Riesenshow draus machen, weil sie gerade keine eigenen Themen haben oder auch nicht haben dürfen, weil ihr geschäftsführend amtierender Noch-Ministerpräsident Koch ob der rot-roten Gefahr durch Ypsi und Gefolge lieber die Finger still hält, sind die CDUler. Die stehen plötzlich auch im Wald, halten 25 min eine Wackelkamera in bester Blair Witch-Ästhetik auf die teils durchaus amüsanten Erklärungen und Programmpunkte von Linken, allen voran Vize-Landtagspräsident Hermann Schaus, und Waldbesetzern, sind dabei komplett ironiebefreit und verbreiten den alles enthüllenden Film dann unter der fettesten Schlagzeile &quot;Rechtsbruch der Linken&quot; auf ihrer Homepage (ich verlinke an dieser Stelle bewusst nicht, das ist es mir nicht wert, jeder Klick hier ist einer zu viel). </p><p>Da haben Bürger und Medien natürlich ganz schön Glück gehabt. Sonst hätten wir nämlich garantiert nicht erfahren, was für einen Konflikt es um diese 3 qm-Hütte gegeben hat, was die Linke für eine Partei ist und wie die Waldbesetzer drauf sind, die sogar - unvorstellbar! - mit der Linken kooperieren und kurzerhand unter angeblichem, offensichtlich gespieltem Protest der Linken-Agitatoren die Hütte an zwei vorher gelegten Seilen in die Baumwipfel ziehen. Interpretiert man das Webfilmchen so ernst, wie es gemeint ist, dann haben die CDUler tatsächlich geglaubt, das würde alles spontan jetzt passieren. Und das, liebe Bürger und Medien von Hessen, ist der einzige Skandal an dem ganzen Kindergarten hier. Denn selbst die <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.echo-online.de/suedhessen/template_detail.php3?id=663638');"  href="http://www.echo-online.de/suedhessen/template_detail.php3?id=663638">Probeabstimmung von Ypsilanti</a>, die gestern mit Grünen, SPD und Linken durchgeführt wurde, ist nicht mehr von der CDU kritisierbar, da die größte Kritik an Ypsilanti in Form der Darmstädter Abgeordneten <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,539928,00.html');"  href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,539928,00.html">Dagmar Metzger</a> aus den eigenen Reihen kam.</p> 
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        <link href="http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/220-Und-was-kommt-jetzt-nach-dem-Ende-des-Kapitalismus.html" rel="alternate" title="Und was kommt jetzt - nach dem Ende des Kapitalismus?" />
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            <name>toftof</name>
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        <published>2008-09-30T20:58:15Z</published>
        <updated>2008-10-01T19:56:30Z</updated>
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        <title type="html">Und was kommt jetzt - nach dem Ende des Kapitalismus?</title>
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                <br />
Die neoliberale Politik der letzten 15 Jahre zahlt sich nun bärenmäßig aus. Die Bürgerinnen und Bürger zahlen mal wieder die Zeche: z.B. 35 Milliarden an die Hypo Real Estate, insgesamt fast 100 Milliarden Euro an IKB, Landesbanken und andere...<br /><br />So viel Geld wie in irgendwelche Finanzprodukte gesteckt wurde in den letzten Jahren kann der Staat gar nicht zahlen um sie alle zu retten. So beträgt der Handel mit Finanzderivaten ca. 1000 Billionen Dollar, das Bruttosozialprodukt aller Länder in der Welt beträgt aber nur 60 Billionen Dollar (<a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/info.kopp-verlag.de/news/es-sind-die-finanzderivate-du-dummkopf-warum-fanny-freddie-und-aig-gerettet-werden-mu.html');"  target="_blank" href="http://info.kopp-verlag.de/news/es-sind-die-finanzderivate-du-dummkopf-warum-fanny-freddie-und-aig-gerettet-werden-mu.html">Quelle: Es sind die Finanzderivate, du Dummkopf!</a>). <br /><br />Und was machen wir da? Meine Antwort: <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.demokratische-zukunft.de');"  target="_blank" href="http://www.demokratische-zukunft.de">www.demokratische-zukunft.de</a> Dort steht eigentlich alles was zu tun ist.<br /><br />Wer nicht so viel lesen will:<br /><br />1. <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.fr-online.de/top_news/1605375_Verstaatlicht-alle-Banken.html');"  target="_blank" href="http://www.fr-online.de/top_news/1605375_Verstaatlicht-alle-Banken.html">Verstaatlicht alle Banken sagt die Frankfurter Rundschau</a>:<br /><blockquote>In der Kernschmelze des kapitalistischen Systems wird klar, dass Banken nie private Unternehmen sein können. Sie sind immer quasi-öffentlich und müssen deshalb streng reguliert werden.</blockquote><br /><br />
2. Alles Geld ausgeben, was man hat, denn bald ist es eh nicht mehr wert...<br />3. Alternative Wirtschaftssysteme aufbauen: wie zum Beispiel <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.ressourcen-tauschring.de/');"  target="_blank" href="http://www.ressourcen-tauschring.de/">Tauschringe</a> oder <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.regiogeld.de/');"  target="_blank" href="http://www.regiogeld.de/">Komplementärwährungen wie Regiogeld</a>.<br /> 
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        <link href="http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/219-30.09.2008,-schwaerzeste-aller-Montage.html" rel="alternate" title="30.09.2008, schwärzeste aller Montage?" />
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        <published>2008-09-29T22:13:11Z</published>
        <updated>2008-10-01T19:56:38Z</updated>
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        <title type="html">30.09.2008, schwärzeste aller Montage?</title>
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                <br />
Ausgerechnet die Republikanischen Parteifreunde des U.S. Präsidenten haben das 700 Milliardenpaket abgelehnt - mit 228 zu 205 Stimmen. <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,581250,00.html');"  href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,581250,00.html" target="_blank">Die Wall Street erlebt den freien Fall</a> und wohl den schwärzesten aller Montage: 6,89% verliert der Dow Jones, der Nasdaq sogar 10%. <br />Für Donnerstag ist die nächste Abstimmung mit einem erneuten Paket geplant.<br />Nebenbei hört man, dass der <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.tagesschau.de/wirtschaft/paulson104.html');"  href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/paulson104.html" target="_blank">US Finanzminister Henry Paulson</a> (ehemaliger Direktor von Goldman Sachs) immer noch eine <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=41671');"  href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=41671" target="_blank">700 Millionen Aktienoption bei Goldman Sachs</a> hält.<br /><br />Michael Moore spricht von dem <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.michaelmoore.com/words/message/index.php?id=235');"  href="http://www.michaelmoore.com/words/message/index.php?id=235" target="_blank">größten Raubzug in der Geschichte der USA</a>.<br /><br />Der Wirtschaftsweise <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,580333,00.html');"  target="_blank" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,580333,00.html">Peter Bofinger sagt im Spiegel, 29.09.2008</a>:<br /><blockquote>&quot;[Der Turbokapitalismus] starb in den beiden vergangenen Wochen. Mit einem großen Knall. An den Finanzmärkten beginnt jetzt das Zeitalter der Neubesinnung. Wir stehen vor einer Epochenwende.<br />[...]<br />Es entwickelte sich weltweit ein immer undurchschaubareres Netz aus gegenseitigen Schulden und Abhängigkeiten. Aus freien Märkten wurden wilde Märkte. Der postsozialistische Segen wurde zum turbokapitalistischen Fluch.<br />[...]<br />Die Globalisierung der Gütermärkte hat die soziale Ungleichheit erhöht. Die Masse der Arbeitnehmer konnte nicht mehr am wachsenden volkswirtschaftlichen Wohlstand teilhaben. Der Staat ist vor allem gefordert durch Mindestlöhne und mehr Bildungsinvestitionen die Auswirkungen der Globalisierung richtig zu kanalisieren. Andernfalls werden früher oder später Parteien an die Macht kommen, die sagen: Schluss damit! Wir machen die Grenzen dicht.<br />[...]<br />Es wird jetzt für jedermann deutlich, dass es falsch war, den Staat als Gegner des Marktes zu sehen. Auf Dauer funktionsfähige Märkte erfordern einen stabilen staatlichen Rahmen.&quot;</blockquote><br />Komisch, dass man jetzt auf einmal die Wirtschaftsweisen hervorzerrt, die schon immer eine Nachfrage orientierte Wirtschaftspolitik eher vertreten haben...<br /><br />Die <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/krugman.blogs.nytimes.com/2008/09/29/ok-we-are-a-banana-republic/');"  target="_blank" href="http://krugman.blogs.nytimes.com/2008/09/29/ok-we-are-a-banana-republic/">New York Times (Paul Krugman) schreibt in einem Kommentar</a>: <br /><blockquote>&quot;So what we now have is non-functional government in the face of a major crisis, because Congress includes a quorum of crazies and nobody trusts the White House an inch. As a friend said last night, we’ve become a banana republic with nukes.&quot;</blockquote><br />Aber sehr interessant ist die Stellungnahme des Kongress-Abgeordneten <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Dennis_Kucinich');"  target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dennis_Kucinich">Dennis Kucinich</a>, der ganz einfach die Frage stellt: sind wir der U.S. Kongress oder der Vorstand von Goldman Sachs? <br /><br />In freier Übersetzung: <br />Das 700 US Dollar Milliarden-Paket ist von Angst nicht von Fakten getrieben.<br />Es ist zu viel Geld in zu kurzer Zeit an zu wenig Menschen mit zu vielen unbeantworteten Fragen.<br />Warum haben wir keine Anhörung zu den Plänen, die wir gerade bekommen haben?<br />Warum stellen wir nicht die Voraussetzungen in Frage für diesen Notverkauf?<br />Warum haben wir keine Alternativen berücksichtigt außer 700 Milliarden der Wall Street zu schenken?<br />Warum fragen wir nicht die Wall Street ihre eigenes Chaos aufzuräumen?<br />Warum verabschieden wir nicht neue Gesetze, um die Spekulationen zu stoppen, die den Auslöser gaben?<br />Warum bauen wir keine regulatorische Struktur auf, um die Investoren zu schützen?<br />Warum helfen wir nicht direkt Hausbesitzern mit ihren Schulden?<br />Warum helfen wir nicht amerikanischen Familien, die mit Bankraub konfrontiert sind?<br />Warum reduzieren wir nicht Schulden für &quot;Main Street&quot; statt für &quot;Wall Street&quot;?<br />Ist es nicht Zeit für eine fundamentale Veränderung für unser Schulden finanziertes Geldsystem, sodass uns befreien können von der Federal Reserve und den Banken?<br />Ist das der Kongress der Vereinigten Staaten oder die Vorstandssitzung von Goldman Sachs?<br />Wall Street ist der Platz von Bären und Bullen. Es ist nicht klug, die Steuerzahler zu zwingen mit Bären zu tanzen oder direkt hinter den Bullen zu gehen.<br /><br />
<object width="425" height="344"><param value="http://www.youtube.com/v/Feyu2Db2QuU&hl=en&fs=1" name="movie" /><param value="true" name="allowFullScreen" /><embed width="425" height="344" allowfullscreen="true" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/Feyu2Db2QuU&hl=en&fs=1" /><br /><br />Es ist vermutlich nur eine Frage der Zeit, ob sich die USA von der Krise erholen wird. Vielleicht stehen wir sogar an einer Epochenwende. Ich bin jedoch mit der Chefarztfrau einer Meinung: <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/chefarztfrau.de/?p=316');"  href="http://chefarztfrau.de/?p=316" target="_blank">die Zeche zahlen wir alle...</a></object> 
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        <published>2008-09-27T18:51:52Z</published>
        <updated>2008-09-30T18:21:57Z</updated>
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        <title type="html">CSU, Michael Moore und die Wahl in Bayern</title>
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                <br />
<p>Morgen wählen die Bayern neue Repräsentanten für Ihren Landtag.</p><p>Und am 23.09. hat Michael Moore seinen neuen Film &quot;<a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/slackeruprising.otrkey.com/');"  target="_blank" href="http://slackeruprising.otrkey.com/">Slacker Uprising</a>&quot; veröffentlicht. Was verbindet diese zwei Ereignisse? Der Film von Michael Moore dokumentiert seine 42-tägige Tournee durch die &quot;schwankenden&quot; Bundesstaaten bei der Präsidentschaftswahl 2004, in der er junge Amerikaner oder/und &quot;Faulenzer&quot; (Slacker) dazu auffordert, aufzustehen (uprise) und zur Wahl zu gehen bzw. sich registrieren zu lassen und zu wählen - und zwar gegen George W. Bush.<br />Der Film zeigt Ausschnitte aus den Veranstaltungen, die zumeist in Sporthallen mit mehreren Tausenden Menschen stattfanden. Er zeigt sich auf der Bühne zu den Menschen sprechend, verschiedene Künstler wie <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Steve_Earle');"  target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Steve_Earle">Steve Earl</a>, <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Joan_Baez');"  target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Joan_Baez">Joan Baez</a>, <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/de.wikipedia.org/wiki/R.E.M.');"  target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/R.E.M.">R.E.M.</a> oder <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Roseanne_Barr');"  target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Roseanne_Barr">Roseanne Barr</a> sprechen genauso wie Irak-Veteranen oder Angehörige verstorbener Soldaten und Michael Moore Gegner.<br /><br />Letztlich zeigt der Film auch, dass es in den USA eigentlich ein knallharter Lager-Wahlkampf ist und vermutlich immer war. In 53 der 62 von Moore besuchten Städte hat, nach Michael Moore's Angaben, John Kerry gewonnen und die Gruppe der Jungwähler war so groß wie nie zuvor.<br /><br />Joan Baez sagt in dem Film: </p><blockquote>People constantly ask me &quot;Who is writing the songs now? Where are the songs? We need them now.&quot;<br />And my response is: First of all songs have been written. Second of all there is no Bob Dylan and third of all there is Michael Moore who walked away with these people's prize. <br />He really is the most eloquent, the closest to the mark and what I like most about him is that I think he is truly compassioned. I think he truly cares about our kids in Iraq and the Iraqi kids and finds this whole business as repulsive as I do.</blockquote><p><br />Bei der Wahl in Bayern ist nun die Sache etwas anders, weil je größer die Wahlbeteiligung desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass die CSU ihre absolute Mehrheit verliert. Dennoch rufe ich hiermit auf zur Wahl zu gehen und Morgen zu wählen. Denn es ist eine der wenigen Möglichkeiten in der Demokratie an den politischen Entscheidungen teilzuhaben - leider.<br /><br />Konstantin Wecker schreibt im Neuen Deutschland richtigerweise:</p><blockquote>&quot;Ich bin alles in allem ein Skeptiker von Parteien und Wahlkampfgetöse.<br />
Diese Wahl aber ist wirklich wichtig. Zum ersten Mal vielleicht – seit<br />
der Niederschlagung der bayerischen Räterepublik vor 90er Jahren und<br />
dem darauf folgenden Ausbau Bayerns zur »Ordnungszelle im Reich« –<br />
kommen die besseren Traditionen dieses Landes wieder an die Oberfläche.<br /><br />Die historische Dimension dessen, was sich am Sonntag in Bayern<br />
abspielen wird, ist noch offen. Der beste Fall: Die CSU verliert die<br />
absolute Mehrheit, die LINKE zieht in den Landtag ein und es reicht<br />
außerdem für eine Mehrheit der von Franz Maget anvisierten<br />
Viererkoalition aus SPD, Grünen, FDP und Freien Wählern...&quot;</blockquote><br />Das Schlusswort in Michael Moore's Film ist: &quot;There is no crying in politics. Pick yourself up.&quot;<br />Ich hoffe, dass die LINKE Morgen nicht weint und wir dagegen eher die Tränen der Trauer in den Augen der CSUler sehen. Denn eines ist fast sicher: Wenn die LINKE nicht in den Landtag einzieht, ist die Wahrscheinlichkeit für das Brechen der absoluten Mehrheit sehr gering. Es sei denn der Stimmenanteil der CSU liegt bei 45% oder darunter. <br /><br />Es wäre ein Segen für die Demokratie. Und so wie ich die Bayern und Franken bisher kennen gelernt habe, nämlich als politisches und patriotisches Volk, bin ich mir sicher, ab Montag herrscht ein bisschen mehr Pluralismus im Maximilianeum.<br /><br />Der Film von Michael Moore ist im Übrigen <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/slackeruprising.otrkey.com/');"  href="http://slackeruprising.otrkey.com/" target="_blank">kostenlos im Internet downzuloaden</a>.<br /><blockquote><p><br />
</p></blockquote> 
            </div>
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        <link href="http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/217-Schreibblog-offline.html" rel="alternate" title="Schreibblog offline" />
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            <name>toftof</name>
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        <published>2008-09-27T18:49:35Z</published>
        <updated>2008-09-27T18:49:35Z</updated>
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        <title type="html">Schreibblog offline</title>
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                Ich weiß nicht, ob es jemand gemerkt hat, die Website war für ca. 1,5 Tage offline... jetzt sind wir wieder online und schreiben fleißig.<br />
 
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            <name>Stan Weis</name>
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        <published>2008-09-25T19:04:22Z</published>
        <updated>2008-09-25T20:14:50Z</updated>
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        <title type="html">Was wollen wir in Afghanistan? - Weiter so!</title>
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                <br />
Am 7. Oktober will der Bundestag über den Einsatz der deutschen Truppen in Afghanistan weiter entscheiden. Das Mandat der NATO-Truppe <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/1825601_0_2147_afghanistan-einsatz-sicherheitsrat-verlaengert-isaf-mandat.html');"  href="http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/1825601_0_2147_afghanistan-einsatz-sicherheitsrat-verlaengert-isaf-mandat.html" title="StN" target="_blank">läuft am 13. Oktober aus</a>.<br />
<br />
Die <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.zeit.de');"  href="http://www.zeit.de" target="_blank">Zeit</a> brachte am 11. September ein Dossier zu diesem Thema, das deshalb interessant zu lesen ist, weil es den SPD-Politiker <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.abgeordnetenwatch.de/niels_annen-650-5702.html');"  href="http://www.abgeordnetenwatch.de/niels_annen-650-5702.html" title="Abgeordnetenwatch" target="_blank">Niels Annen</a> portraitiert, der zum linken Flügel der SPD gehört. Er war einige Jahre Bundesvorsitzender der Jusos, hat nach 26 Semestern Geschichte das Studium abgebrochen. Ohne Berufsabschluss, hat er alles auf die Politik gesetzt und seinen Wahlkreis in Hamburg-Eimsbüttel gewonnen. Er ist 35, das jüngste SPD-Mitglied im Auswärtigen Ausschuss.<br />
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Er besucht verschiedene Stationen, unter anderem 25 deutsche Soldaten in Kandahar, im Süden Afghanistans.  Sie sind Fernmelder, die "Telefonzentrale des Camps", ziehen Kabel und bedienen Computer. Und der Major fragt ihn: <blockquote>"Was machen wir bei den anderen nur für einen Eindruck? Alle fahren raus, auch die Polen und die Rumänen. Nur wir nicht."</blockquote> <br />
Annen fühle sich von den Amis gemobbt, die auf dem Nato-Gipfel in Bukarest darauf drängten, dass die Deutschen mehr Macht übernehmen. 2010 endet das niederländische Mandat in Afghanistan und auf die Fragen von holländischen Soldaten, ob die Deutschen dann nicht doch bereit wären in den Süden zu gehen, antwortet er lieber nicht.<br />
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<b>Alles nur ein Billardspiel</b><br />
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Annen hatte im Juni öffentlich erklärt, er sei dafür, dass die Deutschen die <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Quick_Reaction_Force');"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Quick_Reaction_Force" target="_blank">Quick Reaction Force</a> übernehmen, woraufhin Steinmeier ihn anrief und "Danke" sagte. Die <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.zeit.de/2008/38/DOS-Afghanistan?page=all');"  href="http://www.zeit.de/2008/38/DOS-Afghanistan?page=all" target="_blank">Zeit schreibt</a>:<br />
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<blockquote>Man muss sich das alles wie ein Billardspiel vorstellen, bei dem jede Kugel über wenigstens eine Bande zu laufen hat: Der Kanzlerkandidat Steinmeier vom Parteiflügel der Agenda-2010-Erfinder bedankt sich bei Annen von der Parlamentarischen Linken für die Solidarität in der Afghanistanfrage, nach dem Schulterschluss gewinnt die Parlamentarische Linke noch vor der Verlängerung des Afghanistanmandats Verhandlungsmacht, die der Außenminister schon deshalb nicht ignorieren kann, weil er Kanzler werden will.<br />
<br />
So ist zu erklären, warum der Agenda-Mann Steinmeier den Agenda-Gegner Annen in der Regierungsmaschine mitnehmen wollte, als der Minister Ende Juli in sehr kleiner Runde für drei Tage nach Afghanistan aufbrach. Eigentlich war das eine dieser Blitzreisen, die zu nichts führen außer zu lapidaren Händedruckfotos, und Niels Annen wusste sofort, dass er pausenlos Steinmeier hinterherhecheln würde, statt sich ein eigenes Bild über Afghanistan zu machen, aber er konnte unmöglich Nein sagen. Man kann daraus schließen, dass ein Politiker, der nach Afghanistan fährt, nicht unbedingt nach Afghanistan will, sondern nach oben.</blockquote><br />
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Ein Linker, der den Regeln der Parteipolitik so unterworfen ist, weil er alles auf die Politik gesetzt hat und weiter oben mitmischen will, muss deshalb mit einem "Weiter so" stimmen. Auch wenn es Augenwischerei ist. Er selbst sagt in Kabul:<br />
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<blockquote>"Wir reden zu Hause immer von Erfolgen, aber jetzt kann ich hier nicht einmal allein auf die Straße. Das ist schon traurig, wenn man ehrlich ist."</blockquote><br />
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<b>Er tut nichts</b><br />
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Zurück in Hamburg sagt er Sätze wie "Rückzug ist keine Lösung", oder "Wir müssen uns verantwortlich verhalten gegenüber den Afghanen, die auf uns bauen." Sätze, die zwar schön klingen, aber nichts bringen, weil sie weder Fisch noch Fleisch sind. Ein "Nein" in der Afghanistanfrage ist zu riskant für die SPD, wenn sie die Bundestagwahlen nächstes Jahr gewinnen will, noch dazu mit einem Außenminister als Kanzlerkandidat. Die Zeit schreibt in ihrem Artikel schlussfolgernd:<br />
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<blockquote>Niels Annen könnte von Steuern erzählen, die niemand zahlt, von einem Staat, den niemand spürt, er hat genug erfahren, um sich in Hamburg auf einen Marktplatz zu stellen und in ein Megafon zu brüllen, dass Afghanistan eine Aufgabe für Dekaden sein wird, eine Jahrhundertaufgabe vielleicht. Er müsste es tun, damit jeder die Wucht des Problems spüren kann. Aber er tut es nicht.</blockquote> 
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        <link href="http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/215-Lebst-du-noch-oder-twitterst-du-schon.html" rel="alternate" title="Lebst du noch oder twitterst du schon?" />
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        <published>2008-09-17T20:07:10Z</published>
        <updated>2008-09-19T14:20:00Z</updated>
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        <title type="html">Lebst du noch oder twitterst du schon?</title>
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                <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/twitter.com/last_version');"  href="http://twitter.com/last_version" target="_blank">http://twitter.com/last_version</a><p>ist eine Internetseite, mit deren Hilfe man Freunden, Bekannten oder auch Wildfremden mitteilen kann, was man gerade macht oder was einen bewegt.</p><p>Dabei hat man ein Eingabefeld von 140 Zeichen pro Nachricht. Fragt man sich: was soll der Scheiß?<br /><br />Berechtigte Frage. Es macht Sinn, um sich beruflich, privat oder generell gesellschaftlich mit anderen zu vernetzen. Ein Netzwerk, das sehr schnell, wie ein instant messaging, informiert. Im Sekundentakt gehen die Infos um den Globus. Das ist generell erstmal eine spannende Geschichte wie ich finde.<br /><br />Der englischsprachige Raum ist natürlich mal wieder Vorreiter. DELL nutzt dies als <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/twitter.com/delloutlet');"  href="http://twitter.com/delloutlet" target="_blank">Vertriebsweg</a> für sog. Fabrik-Outlet und <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/thomaspleil.wordpress.com/2008/08/12/pressekonferenz-2-0-dell/');"  href="http://thomaspleil.wordpress.com/2008/08/12/pressekonferenz-2-0-dell/" target="_blank">begleitet damit mittlerweile Pressekonferenzen</a>.<br />Aber die Deutschen holen auf.<br />Es gibt sogar schon Politiker auf Twitter, wobei die Frage ist, ob sie fake sind oder nicht: <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/twitter.com/G_Westerwelle');"  href="http://twitter.com/G_Westerwelle" target="_blank">Guido Westerwelle</a>, <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/twitter.com/AndreaYpsilanti');"  href="https://twitter.com/AndreaYpsilanti" target="_blank">Andrea Ypsilanti</a>, <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/twitter.com/muentefering');"  href="https://twitter.com/muentefering" target="_blank">Franz Müntefering</a>, <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/twitter.com/helmutschmidt');"  href="http://twitter.com/helmutschmidt" target="_blank">Helmut Schmidt</a>, <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/twitter.com/niebel');"  href="http://twitter.com/niebel" target="_blank">FDP</a>, <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/twitter.com/hubertus_heil');"  href="http://twitter.com/hubertus_heil" target="_blank">SPD</a>, <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/twitter.com/Die_Gruenen');"  href="http://twitter.com/Die_Gruenen" target="_blank">DIE GRÜNEN</a> und natürlich <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/twitter.com/KurtBeck');"  href="http://twitter.com/KurtBeck" target="_blank">Kurt Beck</a>.<br /><br />Aber auch <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/twitter.com/netzpolitik');"  href="https://twitter.com/netzpolitik" target="_blank">netzpolitik</a>, <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/twitter.com/amnestynews');"  href="https://twitter.com/amnestynews" target="_blank">amnesty international</a>, <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/twitter.com/MSF_austria');"  href="http://twitter.com/MSF_austria" target="_blank">Ärzte ohne Grenzen</a> twittern...</p> 
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        <published>2008-09-12T12:00:00Z</published>
        <updated>2008-09-12T12:00:00Z</updated>
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        <title type="html">Google ist 10 - der Verschlagwortungswettbewerb damit auch</title>
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                Die Suchmaschine, die unser Leben prägt, ist jetzt zehn Jahre alt. Und bringt als Geburtstagsgeschenk für sich selbst &quot;Chrome&quot; mit. Wer soll da wem gratulieren? Bevor wir nachdenken, wie Google uns und unser Leben beeinflusst, sollte man mal wieder darüber nachdenken, wie der Riese das Navigieren im Web und damit auch die Werbewirtschaft beeinflusst. Zum Beispiel mit einem eigenen, auf einem bisher immer noch nicht geknackten Alghorithmus basierenden, <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/radar.oreilly.com/2008/08/google-alphabet-2008-edition.html');"  href="http://radar.oreilly.com/2008/08/google-alphabet-2008-edition.html">Alphabet</a>. Klar, dass für einen Tipp aber selbst wir unsere Seelen verkaufen würden und fieberhaft daran arbeiten, &quot;sears&quot; durch &quot;schreibblog&quot; zu ersetzen <img src="http://www.schreibblog.eu/templates/default/img/emoticons/wink.png" alt=";-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /> 
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        <published>2008-09-12T05:00:00Z</published>
        <updated>2008-09-11T20:25:52Z</updated>
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        <title type="html">Lesen gegen den Flughafenausbau</title>
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                Seit Juni ist klar, dass der Flughafen Frankfurt bei Kelsterbach ausgebaut werden darf. In einem Rechtsstreit unterlag die Stadt Kelsterbach dabei der Flughafenbetreiberin Fraport AG vor dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel. &quot;Vorbereitende Massnahmen&quot; wurden Fraport erlaubt. Diese sehen vor, ein nicht geringes Stück des Kelsterbacher Waldes - Heim seltener Flora und Fauna - abzuholzen. Deswegen halten ebenso lange schon Aktivisten dieses Waldstück besetzt. In ihrem <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/waldbesetzung.blogsport.de/');"  href="http://waldbesetzung.blogsport.de/">Waldbesetzungs-Blog</a> berichten sie über Fortgang und Mühsal der Besetzung. Mitglied des Camps <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/blogs.taz.de/reportvorort/category/landebahn-nord-west/');"  href="http://blogs.taz.de/reportvorort/category/landebahn-nord-west/">Ingo Frost bloggt</a> sogar wöchentlich auf taz.de über die Protest-Aktion. <p>Jetzt gibt es noch eine nette (kulturelle) Unterstützungsaktion für die Waldbesetzer. Der in Riedstadt südlich von Frankfurt, eher bei Groß-Gerau angesiedelte <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.ariel-verlag.de/');"  href="http://www.ariel-verlag.de/">Ariel Verlag</a> startet am kommenden Sonntag, den 14. September eine Lesereihe <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.ariel-verlag.de/html/waldlesungen.html');"  href="http://www.ariel-verlag.de/html/waldlesungen.html">&quot;Schriftsteller lesen gegen den Flughafenausbau&quot;</a> im besetzten Kelsterbacher Wald. Der Ariel Verlag ist ein netter, kleiner Underground-Verlag, der sich vor allem der Social Beat- und Poetry Slam-Szene verschrieben hat. Er hat zum Beispiel so großartige Slammer/Literaturveranstalter wie den Hannoveraner <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/home01.htp-tel.de/kflente/');"  href="http://home01.htp-tel.de/kflente/">Kersten Flenter</a>, den Münchner <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.jaromir-konecny.de/');"  href="http://www.jaromir-konecny.de/">Jaromir Konecny</a> oder den Darmstädter <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.dreppec.de/');"  href="http://www.dreppec.de/">Alex Dreppec</a> veröffentlicht. Und Krimis machen die Ariels auch. Ein Krimi-Autor macht auch am Sonntag, 14.09., den Anfang: <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.alexanderpfeiffer.de/');"  href="http://www.alexanderpfeiffer.de/">Alexander Pfeiffer</a>. Der ist gebürtiger Wiesbadener, so wird ihm auch aus persönlichen Gründen der Flughafenausbau nicht ganz egal sein. </p><p>Beginn der Lesungen ist jeweils 15 Uhr. Kelsterbacher Wald, gelbe Grundschneise. Wer nicht weiß, wie er dahinkommen soll, schaut einfach ins Blog, da findet sich auch eine Wegbeschreibung. </p> 
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        <published>2008-09-11T20:21:09Z</published>
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                Das Internet-Fundstück der Woche, ein Freudscher Verschreiber, kommt dieses Mal von hr-online. Zur Ankündigung des heute Abend beginnenden ersten Krimi-Festivals im Odenwald ist zu lesen: <p>&quot;Über 100 Schriftstellerinnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz tummeln sich beim ersten Odenwälder Krimifestival 'Modern Frauen anders?'.&quot;</p> 
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        <published>2008-08-22T06:17:18Z</published>
        <updated>2008-08-22T07:12:32Z</updated>
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        <title type="html">Dinge, die die Welt nicht braucht VI</title>
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                Heute: I kissed a girl - twice!<p>Mut, Wahrheit oder nur gutes Marketing?<br />
<p>Wenn man von privatem, als auch öffentlich-rechtlichem Rundfunk dieser Tage nicht zu jeder Tages- und Nachtzeit von Amy Winehouse oder der anderen zugedröhnten Tante mit der rauchigen Stimme <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.fair-radio.net/');"  href="http://www.fair-radio.net/">bespaßt wird</a>, bekommt man mit Sicherheit &quot;I kissed a girl&quot; von Katy Perry entgegengedudelt: </p><p>&quot;I kissed a girl and I liked it. The taste of her cherry chap stick. I kissed a girl just to try it. I hope my boyfriend don't mind it. It felt so wrong. It felt so right. Don't mean I'm in love tonight&quot;. </p><p>Ja gut, äh, - das sind die grundsätzlichen Probleme von Menschen, wenn sie sich von jemandem angezogen fühlen für den Moment und nicht wissen, ob sie dem nachgeben sollen, egal, welches Geschlechts und welcher sexuellen Orientierung. Katy Perry vermittelt: Ja, man kann dem nachgeben, denn mit einem anderen Mädchen - mein Gott, das ist ja nicht so tragisch. Selbst der Boyfriend wird's schon verzeihen. Außerdem hatte ich ja ein alkoholisches Getränk, oder zwei... Schlimm und ernsthaft wäre es wahrscheinlich nur, wenn sie einen anderen Typen knutschen würde. Das wiederum sind doch aber Szenarien, wie man sie fast jedes Wochenende in den Clubs beobachten kann, wenn der Geschlechtertanz wieder anfängt. </p><p>Das ist alles also gar nicht so wahnsinnig aufregend, zumal man nicht weiß, ob die 17-Jährige das Lied selbst geschrieben hat. Im teilweise konservativen US-Amerika sorgte das bereits vor vier Jahren und jetzt noch mal aber natürlich schon für <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.blender.com/guide/articles.aspx?id=1061');"  href="http://www.blender.com/guide/articles.aspx?id=1061">Riesenaufreger</a> (positiv wie negativ), zumal Perry, die eigentlich Hudson heißt (Perry ist der Mädchenname ihrer Mutter), aus einem christlich-strengen Haus kommt; ihre Eltern sind beide Pastoren. Auch nach Deutschland ist dieser Pseudo-Aufreger übergeschwappt, und die HR-Moderatoren zumindest werden nicht müde, bei jeder Rotation zu betonen, wie sehr sich die <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.musikexpress.de/Katy_Perrys_Mutter_hasst__I_Kissed_A_Girl_.html');"  href="http://www.musikexpress.de/Katy_Perrys_Mutter_hasst__I_Kissed_A_Girl_.html">Mutter von Perry</a> bei jedem Hören dieses furchtbar schamlosen Songs, der laut der englischen Ausgabe von Wikipedia &quot;sexual activity promotet&quot;, bekreuzigt. </p><p>Was ein Glück, dass Perry da - vielleicht ein Tipp ihrer Plattenfirma, oder vielleicht hat sie bei ihrer Arbeit zum Soundtrack zu &quot;<a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/whatisthematrix.warnerbros.com/');"  href="http://whatisthematrix.warnerbros.com/">The Matrix</a>&quot; schon mitgekriegt, wie dualistisch das Musikbusiness läuft - auch einen eher (angeblich) Homo-feindlichen Song auflegte: &quot;<a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/en.wikipedia.org/wiki/Ur_So_Gay');"  href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ur_So_Gay">Ur so gay</a>&quot; (man beachte bitte das Cover der Single!). Dieser wiederum erlangte die Aufmerksamkeit von keiner Geringeren als <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.taz.de/1/leben/koepfe/artikel/1/als-madonna-das-voguen-lernte/');"  href="http://www.taz.de/1/leben/koepfe/artikel/1/als-madonna-das-voguen-lernte/">Madonna</a>, die Perry daraufhin in einer Radio-Show mehrmals erwähnte und damit ihre Karriere Anfang des Jahres noch ein bisschen befördert haben dürfte. Perry selbst wird nicht müde, jedes Mal, wenn sie gefragt wird oder auch nicht, geheimnisvoll zu verkünden, sie hätte eine Menge böse Dinge in ihrer Jugend getan. Was für ein schlimmes Mädchen - wie gut, dass sie schon 17 ist jetzt. Und zufällig ist das alles superverkaufsträchtig. </p><p>Was kaum einer weiß: Diese Position ist eigentlich schon besetzt. 1995 kam bereits schon einmal ein Song mit dem Titel &quot;I kissed a girl&quot; heraus. Gesungen und kurzfristig berühmt gemacht hat ihn <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Jill_Sobule');"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jill_Sobule">Jill Sobule</a>. Die Parallelen sind enorm: Sobule spielt auch Gitarre, arbeitet ebenfalls ab und an als Schauspielerin, beschäftigt sich mit Christentum, hat teils autobiografische Lyrics, machte damals ein Video mit ähnlich unschuldigem Settting wir Perrys Video zu &quot;Ur so gay&quot;, und inhaltlich hat sie die gleichen Elemente zu bieten: Eigentlich geht es um Jungs, Alkohol ist mit im Spiel, und ein bisschen Knutschen ändert jetzt nicht die Welt (also schon gar nicht die sexuelle Orientierung) - alles ist also gleichzeitig verrucht-abenteuerlich und harmlos. Perry hat aber noch mal Glück gehabt: <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/hollywoodinsider.ew.com/2008/06/katy-perry.html');"  href="http://hollywoodinsider.ew.com/2008/06/katy-perry.html">Sobule ist nicht sauer</a>. Und wir warten gespannt wieder 13 Jahre, ob sich das Phänomen erneuert.</p> 
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        <title type="html">aufgelesen: laurent gaudé: eldorado</title>
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                Immer weniger Flüchtlinge bekommen in europäischen Ländern Asyl. Geschätzte 8 bis 9 Mio. Menschen leben vermutlich derzeit illegal in Europa. In einem Vierteljahr versuchen mindestens 12.000 Menschen aus afrikanischen Ländern nach Europa zu flüchten. Dabei ertrinken regelmäßig zwischen 1.200 und 2.000. In und um die Exklaven Melilla und Ceuta in Marokko sitzen regelmäßig 7.500 Flüchtlingen und warten auf die Überfahrt nach Europa. Schätzungsweise werden monatlich 1.300 bis 1.500 von ihnen von der marokkanischen Polizei in die Subsahara „zurückgeführt&quot;, ihre Lager in den Wäldern regelmäßig abgebrannt, Bettelei verhindert, denn arbeiten dürfen sie im Transit ja nicht. Vor dem Hintergrund dieser Fakten, deren Zahlen aufgrund der hohen Dunkelziffer wohl noch höher liegen dürften, hat der französische Literaturshootingstar Laurent Gaudé ein bewegendes Buch geschrieben. Darin verwebt er geschickt Lebensgeschichten von Afrikanern und Europäern und klammert die politische Ebene komplett aus, um den Wahnsinn von der Abschottung eines Kontinents nach Süden hin zu verdeutlichen. <br /><a href="http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/209-aufgelesen-laurent-gaude-eldorado.html#extended">"aufgelesen: laurent gaudé: eldorado" vollständig lesen</a>
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        <published>2008-08-16T12:13:14Z</published>
        <updated>2008-08-16T12:13:14Z</updated>
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        <title type="html">I'd rather do it with Madonna</title>
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                Die Ikone des Pop, Madonna, wird heute 50 Jahre alt. Meine persönliche Hommage an Misses Ciccone: <br />
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<p><br />
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        <published>2008-08-15T06:09:00Z</published>
        <updated>2008-08-13T20:05:41Z</updated>
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        <title type="html">aufgelesen: thomas pletzinger: bestattung eines hundes</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Wahrscheinlich könnte man ein Jahr lang Kritiken nur mit Büchern von Autorinnen und Autoren füllen, die einmal am Literaturinstitut in Leipzig studiert haben: Juli Zeh, Claudia Klischat, Tobias Hülswitt, Kristof Magnusson, Clemens Meyer, Saša Stanišić, Franziska Gerstenberg, … so groß ist der Output da. Meistens ist er gut, oft sehr gut und manchmal herausragend. Wie bei Thomas Pletzinger, der dort auch studierte und nun endlich sein Debüt vorlegt. 2005 hat er schon beim ersten „Prosanova“-Festival in Hildesheim den gleichnamigen Preis gewonnen, 2006 den MDR-Literaturpreis, für die Entstehung dieses Romans war er mit einem Stipendium in den USA und hat wieder zurück gleich mal den Förderpreis zum Rheinischen Kulturpreis dafür abgeräumt. <p>Es geht um den Journalisten Daniel Mandelkern. Der wird von seiner Chefin, die auch seine Frau ist, beauftragt, den neuen Star am Kiinderbuchhimmel Dirk Svensson in seinem Heim am Luganer See aufzusuchen und ein Porträt über ihn zu schreiben. Als Mandelkern angekommen ist, ist Svensson aber alles andere als bereit, mit ihm zu reden. Mandelkern versucht herauszufinden, warum, was die Lebensgeschichte dieses Mannes ist, wobei ihm seine Fähigkeiten als Ethnologe mehr helfen als die als Journalist. Zum anderen helfen ihm Svenssons Jugendliebe Tuuli und das Buchmanuskript, das er in dem Zimmer findet, in dem er untergebracht ist. Er ahnt: Hinter diesem Leben ist eine Geschichte, die größer ist als das, was man momentan vom Erfolgsautor Svensson sieht. Aber eine sehr private. Und er merkt: Diese Geschichte hat mehr mit ihm zu tun, als ihm lieb ist. </p> <br /><a href="http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/208-aufgelesen-thomas-pletzinger-bestattung-eines-hundes.html#extended">"aufgelesen: thomas pletzinger: bestattung eines hundes" vollständig lesen</a>
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        <published>2008-08-13T19:54:43Z</published>
        <updated>2008-08-13T19:54:43Z</updated>
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        <title type="html">aufgelesen: karen duve: taxi</title>
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                Alex ist gerade mit der Schule fertig und weiß nicht, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Ihre Freunde studieren oder gehen ins Ausland, sie wohnt mit ihrem Bruder in einer Laube im Garten der Eltern, um diesen nicht unnötig auf den Geist und das Portemonnee zu gehen. Trotzdem verlangen jetzt alle, verlangt das Leben von ihr langsam aber sicher eine Entscheidung. Antriebslos wie sie ist, schafft Alex es gerade mal, in die Stellenanzeigen der BILD-Zeitung zu gucken. Da werden Drückerkolonnen, Barfrauen auf Provision und Taxifahrer gesucht. Bei dem Gesuch nach Taxifahrern steht ausdrücklich, dass auch Frauen sich bewerben können. „1984 war es in Stellenanzeigen noch nicht üblich, jedem Beruf auch noch eine weibliche Endung anzufügen. Man tat es nur, wenn man andeuten wollte, dass man praktisch jeden nahm.“ Und obwohl Alex sich keine Straßennamen merken kann und die „Führerscheinprüfung zur Fahrgastbeförderung“ nur knapp besteht, hat sie nun also plötzlich einen Beruf. Diesen genießt sie erstmal, denn nach drei Wochen hat sie den Dreh aus, kann auch mit den ganzen milieuspezifischen Begriffen zwischen „Graupe“, „Anläufer“ und „Tour“ umgehen und hat teilweise schon feste Kundschaft.  <br /><a href="http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/207-aufgelesen-karen-duve-taxi.html#extended">"aufgelesen: karen duve: taxi" vollständig lesen</a>
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        <link href="http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/206-Die-Top-5-der-Hinrichtungs-Laender.html" rel="alternate" title="Die Top 5 der Hinrichtungs-Länder" />
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            <name>toftof</name>
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        <published>2008-07-29T22:13:47Z</published>
        <updated>2008-07-29T22:13:47Z</updated>
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        <title type="html">Die Top 5 der Hinrichtungs-Länder</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                amnesty international hat den <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.amnesty-todesstrafe.de/files/rundbrief/rundbrief-07-2008.pdf');"  href="http://www.amnesty-todesstrafe.de/files/rundbrief/rundbrief-07-2008.pdf" target="_blank">8. Rundbrief gegen die Todesstrafe</a> veröffentlicht.<br /><br />Darin ist unter anderem die Todesstrafen-Statistik 2007 enthalten. Demnach hat amnesty im Jahr 2007 mindestens 1252 Hinrichtungen in über 24 Ländern dokumentiert und mindestens 3347 in 51 Ländern wurden zum Tode verurteilt. <br />Ende 2007 hatten 135 Länder die Todesstrafe im Gesetz oder in der Praxis abgeschafft, 62 hielten nach wie vor an ihr fest gegenüber 68 Ländern im Jahr davor. 2007 schafften Albanien, die Cook-Islands und Ruanda die Todesstrafe komplett ab. Nur noch knapp ein Drittel der Weltbevölkerung lebt in Ländern, in denen die Todesstrafe verhängt wird.<br /><br />Die Top 5 Hinrichtungs-Länder:<br />1. China mindestens 470 Hinrichtungen<br />2. Iran 317 Hinrichtungen<br />3. Saudi-Arabien 143 Hinrichtungen<br />4. Pakistan 135 Hinrichtungen<br />5. USA 42 Hinrichtungen von Menschen<br /><br />In Nordkorea ist nun auch Republikflucht ein Tatbestand für die Todesstrafe, in China sind es über 60 Tatbestände u.a. Steuerhinterziehung und Drogenschmuggel.<br /><br />Unter <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.amnesty-todesstrafe.de/index.php?id=7');"  href="http://www.amnesty-todesstrafe.de/index.php?id=7" target="_blank">www.amnesty-todesstrafe.de/mitmachen</a> kann jeder ganz konkret mithelfen, um die Todesurteile und Todesstrafen in der Welt zu reduzieren.<br /><br />
 
            </div>
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        <link href="http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/205-Offener-Brief-von-Juergen-Todenhoefer.html" rel="alternate" title="Offener Brief von Jürgen Todenhöfer" />
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        <published>2008-07-20T22:08:15Z</published>
        <updated>2008-07-20T22:18:40Z</updated>
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        <title type="html">Offener Brief von Jürgen Todenhöfer</title>
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                <br />
<a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Todenh%C3%B6fer');"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Todenh%C3%B6fer" target="_blank">Jürgen Todenhöfer</a> spricht aus, was ich dieser Tage gedacht habe, als ich die Nachricht hörte von Erhebung der Anklage des Chefanklägers des <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Strafgerichtshof');"  target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Strafgerichtshof">Internationalen Strafgerichtshofe</a><a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Strafgerichtshof');"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Strafgerichtshof">s</a> gegen den sudanesischen Despoten. Warum wurde Hr. Bush, als er 2007 nach Heiligendamm kam nicht direkt an den Strafgerichtshof nach Den Haag übergeliefert wie man es mit Schwerverbrechern dieser Art eigentlich machen sollte... genauso Hr. Blair und andere... <br /><br />Jürgen Todenhöfer, Autor der Buches <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.bookzilla.de/shop/action/productDetails/7071222/juergen_todenhoefer_warum_toetest_du_zaid_3570010228.html;jsessionid=fdc-lj7xdsxw6v9.www11?aUrl=90006951');"  href="http://www.bookzilla.de/shop/action/productDetails/7071222/juergen_todenhoefer_warum_toetest_du_zaid_3570010228.html;jsessionid=fdc-lj7xdsxw6v9.www11?aUrl=90006951" target="_blank">&quot;Warum tötest du Zaid?&quot;</a> u.a., Vorstand bei Burda Media und ehemaliger CDU-Politiker fasst in einem Offenen Brief genau das in Worte, was viele denken, abgedruckt u.a. in der <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2008/0719/meinung/0052/index.html');"  href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2008/0719/meinung/0052/index.html" target="_blank">Berliner Zeitung</a> und auch hier:<br /><br /><br /><div align="center">Sehr geehrter Herr Moreno Ocampo,<br /><br />wie viele, denen die universelle Geltung der Menschenrechte wichtig ist, <br />begrüße ich, dass Sie das Verhalten des sudanesischen Präsidenten Omar <br />Hassan al Baschir juristisch überprüfen lassen wollen. Verbrechen gegen <br />die Menschlichkeit dürfen nicht ungesühnt bleiben. Dass der Täter <br />amtierendes Staatsoberhaupt ist, darf, wie Sie richtig festgestellt <br />haben, keine Rolle spielen. Wenn Sie Beweise haben, müssen Sie Anklage <br />erheben.<br /><br />Als früherer Richter erlaube ich mir jedoch die Frage, warum Sie nicht <br />mit derselben Härte und Gerechtigkeit gegen die Verantwortlichen des <br />Irakkrieges - also etwa gegen den US-Präsidenten George W. Bush oder den <br />britischen Ex-Premierminister Tony Blair vorgehen.<br /><br />Der mit Unwahrheiten begründete Irakkrieg war laut damaligem <br />UN-Generalsekretär Kofi Annan &quot;illegal&quot;, also völkerrechtswidrig. Für <br />jeden war erkennbar, dass kein Verteidigungsfall vorlag. Einen Beschluss <br />des UN-Sicherheitsrates gab es nicht. Auch das deutsche <br />Bundesverwaltungsgericht hat den Irakkrieg daher 2005 als <br />völkerrechtswidrig eingestuft.<br /><br />In diesem Angriffskrieg starben bis 2006 nach Angaben der unabhängigen <br />amerikanisch-irakischen &quot;Lancet-Studie&quot; 600 000 zivile Opfer - ein <br />Großteil von ihnen getötet durch US-Truppen. Das ebenfalls unabhängige <br />britische Institut ORB ermittelte 2008, dass bis heute über eine Million <br />Menschen ums Leben kamen. Eine Million wurde verletzt, fast fünf <br />Millionen sind auf der Flucht. Ihr Leid und ihr Tod dürfen nicht <br />ungesühnt bleiben.<br /><br />Der Internationale Strafgerichtshof muss sich daher der Frage stellen, <br />ob er ein Weltgericht sein will, dessen Gesetze für alle gelten, oder <br />nur ein Strafgericht des Westens gegen Nicht-Westler - ein Gericht der <br />Mächtigeren gegen die Schwächeren. Dass bisher nur Politiker kleinerer <br />Länder angeklagt wurden, stimmt nachdenklich.<br /><br />Rein formal könnten Sie darauf ver-weisen, dass die USA, anders als <br />Großbritannien, das Gesetz über den Internationalen Strafgerichtshof nie <br />ratifiziert haben, und eine Anklage gegen den US-Präsidenten deshalb <br />ausscheide. Dann könnten Sie allerdings auch den sudanesischen <br />Staatspräsidenten nicht anklagen, da dessen Land den Internationalen <br />Strafgerichtshof ebenfalls nicht anerkennt.<br /><br />In der Urteilsbegründung des Nürnberger Kriegsverbrechertribunals heißt <br />es: &quot;Die Entfesselung eines Angriffskriegs ist das größte internationale <br />Verbrechen, das sich von anderen Kriegsverbrechen nur dadurch <br />unterscheidet, dass es in sich alle Schrecken vereinigt und anhäuft.&quot;<br /><br />Der amerikanische Chefankläger Robert Jackson - Ihr Vorgänger <br />gewissermaßen - formulierte damals: &quot;Nach dem gleichen Maß, mit dem wir <br />heute die Angeklagten messen, werden wir morgen von der Geschichte <br />gemessen werden (...). Das Kriegsrecht gilt nicht nur für Verbrecher <br />besiegter Länder.&quot;<br /><br />Eine junge Muslimin fragte mich dieser Tage, wie viel Hunderttausend <br />unschuldige Zivilisten ein westlicher Staatschef eigentlich ungestraft <br />töten dürfe. Was soll man als Anhänger universaler Werte wie <br />Menschenwürde und Gerechtigkeit auf diese Frage antworten? Ich wäre <br />Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir mitteilen könnten, welche Gründe <br />dagegen sprechen, Anklage gegen George W. Bush und Tony Blair zu erheben.<br /><br />Mit vorzüglicher Hochachtung<br /><br />Ihr Jürgen Todenhöfer<br /><br />Der Autor ist Manager, war 18 Jahre lang CDU-Bundestagsabgeordneter. Er <br />veröffentlichte zuletzt das Buch &quot;Warum tötest du, Zaid?&quot;<br /><br />
</div> 
            </div>
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            <name>toftof</name>
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        <published>2008-07-19T23:42:00Z</published>
        <updated>2008-07-21T11:03:43Z</updated>
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        <title type="html">Geißler mal anders</title>
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                <br />
Heiner Geißler sagt im <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/991/184414/');"  target="_blank" href="http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/991/184414/">Interview der Süddeutschen Zeitung</a>: &quot;Der Kapitalismus ist genauso falsch wie der Kommunismus&quot; und man reibt sich mal wieder verwundert die Augen, dass mal wieder ein ehemaliges politisches Schwergewicht der CDU vom rechts Außen zum links Innen mutiert. Er spricht davon, dass die SPD von Schröder verkauft wurde und sich der LINKE annähern sollte/muss. Er lobt Lafontaine, redet von der nicht mehr vorhandenen sozialen Marktwirtschaft und von den sozialen Verwerfungen, welche der Kapitalismus erwirkt.<br /><br />Man fragt sich, warum er sich, genauso wie Norbert Blüm, erst nach seiner politischen Karriere in die linke Ecke stellt und eigentlich all das fordert, was die CDU zu seiner Zeit als Generalsekretär nur bedingt gemacht hat. Es scheint als ob die Lebens- und politischen Erfahrungen dieser Politiker nun in einer Art sozialer linker Erkenntnis mündet. Schon Norbert Blüm hatte mit seinem Buch &quot;<a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.amazon.de/Gerechtigkeit-Eine-Kritik-Homo-oeconomicus/dp/3451057891/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1216425157&amp;sr=8-1');"  target="_blank" href="http://www.amazon.de/Gerechtigkeit-Eine-Kritik-Homo-oeconomicus/dp/3451057891/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1216425157&sr=8-1">Gerechtigkeit - Eine Kritik des homo oeconomicus</a>&quot; seinen eigentlichen politischen Standpunkt entblößt. Diese Niederschrift ist genauso klar und deutlich wie ausgezeichnet. Gleichzeitig könnte es genauso gut von Parteifunktionären der KPD geschrieben sein... Wie gesagt man reibt sich verwundert die Augen.<br />Eines steht jedoch auch fest: wären sie heute politisch in der CDU aktiv, sie würden sich nicht gegen den Mindestlohn und für Hartz IV aussprechen<br /><br />
 
            </div>
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        <updated>2008-07-18T23:36:52Z</updated>
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        <title type="html">Kugeln vor Lachen</title>
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                So heißt eine Benefiz-Gala, die am 10. Dezember im Münchner Gasteig stattfindet.<br /><br />Der Erlös geht dabei an amnesty international. 10. Dezember ist der internationale Tag der Menschenrechte und dieses Jahr feiert die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte 60. Geburtstag.<br /><br />Bei Kugeln vor Lachen wirken mit: Axel Hacke, Kerstin Heiles und Christoph Pauli, Cello Mafia, Croonettes, Wellküren, String of pearls.<br />Regie führt Klaus Neumann und durch den Abend führt Sabine Sauer.<br /><br />Infos dazu gibt es unter <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.amnesty-noise.com');"  href="http://www.amnesty-noise.com" target="_blank">www.amnesty-noise.com</a><br /><br />Karten gibts bei <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.muenchenticket.de');"  href="http://www.muenchenticket.de" target="_blank">www.muenchenticket.de</a> oder unter 089/54 81 81 87!<br /><br />Da dies immer sehr gut von der english speaking group in München organisiert ist, sind nur noch wenige Karten vorhanden. Also, kaufen, hingehen und anschauen.<br /><br />
 
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        <link href="http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/202-Im-Fussball-Ausland-Die-EM-bewegt-in-England-nichts.html" rel="alternate" title="Im Fussball-Ausland: Die EM bewegt in England nichts" />
        <author>
            <name>Stan Weis</name>
                    </author>
    
        <published>2008-06-21T00:56:32Z</published>
        <updated>2008-06-21T06:23:44Z</updated>
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        <title type="html">Im Fussball-Ausland: Die EM bewegt in England nichts</title>
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                <br />
Stell' dir vor es ist Fussball-Europameisterschaft und Deutschland ist nicht dabei - Unvorstellbar!<br />
<br />
Doch diesen Zustand erlebt zur Zeit England. Überall in Europa ist EM, nur nicht in England. Es ist schon ein Jammer: ein Volk, das mit zu den fussballverrücktesten zählt, feiert nicht mit. In ganz London gibt es kein Public Viewing, keine Fan-Devotionalien sind zu kaufen, niemand feiert auf den Straßen, keine Party am Trafalgar Square. Wenn man durch die Straßen der größten Metropole Westeuropas geht, fühlt es sich so an, als ob das Land mit der stärksten Fussballliga geradezu in einem Dauer-Lähmungszustand sich befindet. Wäre die EM in England, dann würden die Menschen in die Pubs strömen. Angeblich <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.northantset.co.uk/news/Pubs-count-the-cost-of.4162134.jp');"  href="http://www.northantset.co.uk/news/Pubs-count-the-cost-of.4162134.jp" target="_blank">50% - 75% mehr Umsatz </a> könnten die Pub-Betreiber dann machen. Die Engländer, die in diesen Tagen Fussball schauen wollen, sitzen daheim vor dem Fernseher.<br />
 <br />
<strong>Bitterste Tiefpunkt englischer Fussballgeschichte</strong><br />
<br />
Für England war es <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.youtube.com/watch?v=JzDboHuPN80&amp;feature=related');"  href="http://www.youtube.com/watch?v=JzDboHuPN80&feature=related" target="_blank">"one of the lowest points in history of english football"</a>, also einer der bittersten Tiefpunkte in der englischen Fussballgeschichte. Es wurde ausgerechnet wieviele Milliarden der englischen Wirtschaft durch die Nicht-Teilnahme Englands verloren geht. Allein William Hill, das größte Sportwetten-Unternehmen Großbritanniens, hatte bei der EM 2004 <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.forbes.com/facesinthenews/2008/06/06/euro-2008-soccer-markets-face-cx_je_0606autofacescan22.html?partner=links');"  href="http://www.forbes.com/facesinthenews/2008/06/06/euro-2008-soccer-markets-face-cx_je_0606autofacescan22.html?partner=links" target="_blank">mehr als 100 Mio. Pfund</a> umgesetzt. Dieses Jahr wird dieser Betrag mit Sicherheit kleiner ausfallen.  Auch weil ja Nordirland, Wales und Schottland sich ebenfalls nicht qualifizierten.<br />
<br />
Die Gewinner sind Russland und Kroatien. England wurde in der Qualifikation nur Dritter hinter diesen beiden, nach einer 3:2 Niederlage gegen Kroatien in Wembley. Jetzt werden eben dort die entsprechenden Gelder umgesetzt. Das wir uns nicht falsch verstehen, wer <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.youtube.com/watch?v=GtF9tl5SLdA');"  href="http://www.youtube.com/watch?v=GtF9tl5SLdA" target="_blank">solche</a> Tore schießt, der hat es nicht verdient unter die besten 16 in Europa zu kommen. Zurecht sind Russland und Kroatien ins Viertelfinale eingezogen.<br />
<br />
<strong>Als Ausländer im Fussball-Ausland</strong><br />
<br />
Aber wie hält man das als Ausländer, als Deutscher, aus? Schwer.<br />
Die Pubs in London sind leer, der Vorteil ist: man muss nicht befürchten keinen Platz mehr zu bekommen, wenn man sich entschließt 1 Minute vor Spielanpfiff in ein Pub zu trödeln. Aber dafür wünschte man sich etwas mehr Atmosphäre. Wenn am Mittwoch nächster Woche die Fan-Meile in Berlin wieder eröffnet wird - endlich - und das Traumhalbfinale Deutschland-Türkei in der Stadt gefeiert wird, in der nirgendwo sonst mehr Türken und Deutsche nebeneinander wohnen, dann wünschte man sich, man lebte in London und England wäre dabei und es gäbe Public Viewing. Man wünschte sich, dass zumindest die von ARD und ZDF angebotetenen Internet-Live-Übertragungen sowie Vor- und Nachberichte nicht wegen rechtlichen Gründen aus dem Ausland nicht empfangbar sind. Man wünschte sich mehr deutsche Pubs. <br />
Die deutschen Enklaven in London sind rar gesät und <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.youtube.com/watch?v=VF-vxi8aJ6s');"  href="http://www.youtube.com/watch?v=VF-vxi8aJ6s" target="_blank">entweder</a> völlig überfüllt <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.bavarian-beerhouse.co.uk/');"  href="http://www.bavarian-beerhouse.co.uk/" target="_blank">oder</a> es wird 10 Pfund Eintritt verlangt. Die 40.000 Deutschen in London verteilen sich auf die 5.000 Pubs und es kommt keine Stimmung auf.<br />
<br />
<strong>England für Deutschland?</strong><br />
<br />
Nach dem Viertelfinalspiel Kroatien-Türkei konnte man neben den ständigen Sirenen der Krankenwagen tatsächlich, zum ersten Mal, hupende Autos mit türkischen Fahnen umher fahren sehen. Als Deutscher wagt man das hier nicht.<br />
Man muss im Gespräch mit Engländern nur das Stichwort sagen und die Atmosphäre fällt auf den Gefrierpunkt. Der englische Sportkommentator hat sich sogar beim Spiel Kroatien-Türkei entschuldigt dafür, dass er England erwähnte: 'das war das letzte Mal für heute Abend, versprochen', meinte er kleinlaut. Die BBC und ITV übertragen die Spiele, Gott sei Dank! Auch im Internet. Aber mit minimalem Aufwand. 15 Minuten davor und danach wird kurz über das Spiel gesprochen. Und ich traute meinen Ohren kaum, als der englische Fussballkommentator mit Deutschland sympatisierte. "Deutschland wird die Türkei im Halbfinale besiegen", sagte da einer. <br />
<br />
Vielleicht werde ich mal zum Trafalgar Square gehen. Beim Finale. Jubeln. Einfach so. 
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        <link href="http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/201-Warum-die-Iren-nicht-die-Deppen-Europas-sind.html" rel="alternate" title="Warum die Iren nicht die Deppen Europas sind" />
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            <name>toftof</name>
                    </author>
    
        <published>2008-06-20T18:48:37Z</published>
        <updated>2008-06-20T18:48:37Z</updated>
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        <title type="html">Warum die Iren nicht die Deppen Europas sind</title>
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                <br />
Mit diesem Titel schreibt Hubert Kleinert, Professor für Politikwissenschaft an der Fachhochschule für Verwaltung des Landes Hessen in Wiesbaden, <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,560575,00.html');"  href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,560575,00.html" target="_blank">in einem dreiteiligen Spiegel-Artikel</a> warum die Iren gut begründet diesen EU-Reformvertrag abgelehnt haben.<br />Dort schreibt er unter anderem: <br /><br /><blockquote>&quot;Die Bürger mögen uninformiert sein über das Funktionieren der europäischen Institutionen. Aber sie sind weder so blöde noch so ahnungslos, wie sie von den Eliten gehalten werden.<br />Wer der marktliberalen Brüsseler Wettbewerbsphilosophie skeptisch gegenübersteht, will nämlich viel konkreter vom Nutzen der Binnenmarkt-Privatisierungswellen überzeugt werden und seine Sorgen um den Verlust von Sozialstandards ernstgenommen wissen. Da reicht es einfach nicht, bei jedem Schritt von Gemeinschaftsvertiefung und Kompetenzerweiterung mit den immer gleichen Argumenten vom Frieden in Europa zu kontern, den im Ernst auch ohne Lissabon niemand in Gefahr sieht.&quot;</blockquote><br />Sehr empfehlenswert ist dieses youtube-Video von Prof. Schachtschneider, das einen Vortrag in Salzburg über die EU-Verfassung referiert. Prof. Schachtschneider hat eine Verfassungsbeschwerde gegen die EU-Verfassung und den EU-Reformvertrag bei dem Bundesverfassungsgericht eingelegt im Namen von Dr. Peter Gauweiler, Bundestagsabgeordneter. Er hat erwirkt, dass der Bundespräsident das Zustimmungsgesetz zum EU-Verfassungsvertrag nicht unterschreiben darf.<br />Wer dieses 10-teilige Video anschaut, wird europäisch erleuchtet!<br /><br /><br /><center><br />
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/qWZbEKjcd1M&hl=de" /><embed width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/qWZbEKjcd1M&hl=de" type="application/x-shockwave-flash" /></object></center> 
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            <name>Stan Weis</name>
                    </author>
    
        <published>2008-06-13T20:31:53Z</published>
        <updated>2008-06-13T21:14:30Z</updated>
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        <title type="html">Die Iren sagen Nein!</title>
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                Rund 110.000 Wähler machten den Unterschied am Donnerstag, 12. Juni 2008. Die Iren stimmten gegen den Reformvertrag von Lissabon. Irland war das einzige Land, das ein Referendum darüber veranstaltete. 53% stimmten dagegen, 46% dafür. 2,8 Mio. Wahlberechtigte, 53 % Wahlbeteiligung. <sup><a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.ireland.com/newspaper/breaking/2008/0613/breaking1.htm');"  href="http://www.ireland.com/newspaper/breaking/2008/0613/breaking1.htm">1</a></sup><br />
Nach Berichten von <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.heise.de');"  href="http://www.heise.de">heise.de</a>, hat die <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.ireland.com');"  href="http://www.ireland.com">Irish Times</a> im April einen Artikel abgedruckt, wonach es wohl 'Vorschläge' der EU gab für eine Werbekampagne, um die irische Bevölkerung zu überzeugen, dem Vertrag zuzustimmen:<br />
<br />
<blockquote>Die irische Regierung sollte den Interna zufolge den "Focus der Kampagne" auf die EU allgemein und nicht auf den Vertrag legen. Den Gesetzesentwurf zu lesen, der "für Laien weitgehend unverständlich" sei, hätten die meisten Iren ohnehin keine Zeit, weshalb sie bei der Abstimmung "den Politkern folgen, denen sie vertrauen."</blockquote><br />
<br />
Genau dieses war jedoch einer der Gründe für die Ablehnung: ein Vertragswerk, das der irische Europaminister Dirk Roche ein "prosaisches Dokument" nennt. Sein Ministerium allein hatte 5 Mio. Euro in eine Werbekampagne gesteckt, Politiker sind durchs ganze Land getingelt, Bertie Ahern hatte Sarkozy und Merkel eingeladen. Das war bevor er wegen eines Korruptionsskandals sein Amt als Premierminister im April niederlegen musste. Alle großen Parteien hatten sich im Vorfeld auf einen "Waffenstillstand" geeinigt und es gab sogar zwischenzeitlich Pläne, eine zweite Volksabstimmung zum 'Schutz der Kinder in der Verfassung', am selben Tag abzuhalten. <sup><a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,559083,00.html');"  href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,559083,00.html">2</a> <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27891/1.html');"  href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27891/1.html">3</a> <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.kas.de/proj/home/pub/28/1/dokument_id-12947/index.html');"  href="http://www.kas.de/proj/home/pub/28/1/dokument_id-12947/index.html">4</a></sup> <br />
<br />
Die Vertragsgegner, das Libertas-Bündnis, machten ihren Namen zum Programm: weniger Freiheit für Irland und mehr Bestimmung durch die Europa-Kommission würden die Folgen für Irland sein. Gerade im Bereich der Einfuhrzölle in der Landwirtschaft, die die EU plant zu senken und gleichzeitig große Agrarkonzerne gegenüber kleineren begünstigt, würden dem ländlich geprägten Irland nicht gefallen. <br />
Dabei muss man berücksichtigen, dass steigendes Wirtschaftswachstum und stabil niedrige Arbeistlosenzahlen die Iren in den letzten Jahren gewohnt waren. Nun hat Irland nicht nur unter hoher Jugendarbeitslosigkeit zu leiden, sondern auch unter geringem Wirtschaftswachstum und die Immobilienpreise sinken, wie in den USA und in Großbritannien. Dazu kommen steigende Preise für Rohstoffe und Nahrungsmittel. <sup><a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/de.indymedia.org/2008/06/219382.shtml');"  href="http://de.indymedia.org/2008/06/219382.shtml">5</a></sup><br />
<br />
Der Libertas Gründer, Declan Ganley, <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.ireland.com/newspaper/breaking/2008/0613/breaking1.htm');"  href="http://www.ireland.com/newspaper/breaking/2008/0613/breaking1.htm">sagte</a> zu dem Votum:<br />
<blockquote>"Das ist Demokratie in Aktion... und Europa muss auf die Stimmen der Menschen hören." </blockquote><br />
<br />
Wie recht er hat. Viele Europaer hätten es den Iren nachgemacht und sich ebenso gegen den Vertrag von Lissabon entschieden, <strong>hätte man sie nur endlich mal gelassen!</strong> 
            </div>
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        <link href="http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/199-Homophob-motivierter-UEberfall-in-Berlin.html" rel="alternate" title="Homophob motivierter Überfall in Berlin" />
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            <name>newreads</name>
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        <published>2008-06-09T17:04:57Z</published>
        <updated>2008-06-09T17:39:23Z</updated>
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        <title type="html">Homophob motivierter Überfall in Berlin</title>
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                Am Wochenende fand in Berlin das <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/drag-festival.net/');"  href="http://drag-festival.net/">Drag-Festival</a> statt. In der Nacht von Samstag auf Sonntag nach der Abschlussparty im &quot;SO36&quot; in Kreuzberg wurde eine Gruppe von lesbischen, transidentischen und Transgender-Frauen am Heinrichplatz, in der Nähe des &quot;SO&quot;, von mehreren Männern niedergeschlagen und am Boden weitergetreten. Eine der Frauen soll für fünf Minuten bewusstlos gewesen sein. Laut einem Posting bei <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/de.indymedia.org/2008/06/219458.shtml');"  href="http://de.indymedia.org/2008/06/219458.shtml">indymedia</a> sprangen die Angreifer aus Autos, von denen eins den Aufkleber der faschistischen &quot;<a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Graue_WÃ¶lfe');"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Graue_WÃ¶lfe">Grauen Wölfe</a>&quot; trug, die nicht nur dem Nationalismus, sondern wohl auch dem <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Heterosexismus');"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heterosexismus">Heterosexismus</a> anhängen dürften. <p>Homophobie und Rassismus sind überall. Auch noch (oder schon wieder?) in der queeren Hauptstadt. Spricht man mit Vertretern von Verbänden aus der Szene oder mit Leuten in der Szene selbst, so stellen diese gerade wieder eine Zunahme solcher Überfälle und Gewalttaten fest. Und gerade erst vor zwei Wochen wurde ein <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/presse/archiv/20080516.1225.100627.html');"  href="http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/presse/archiv/20080516.1225.100627.html">Preis der Stadt für Engagement gegen Homophobie verliehen</a>... </p><p>In diesen Minuten findet in Berlin (ab Mariannenplatz, Kreuzberg) eine Demo gegen Homophobie anlässlich des aktuellen Überfalls statt.</p> 
            </div>
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            <name>toftof</name>
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        <published>2008-06-04T22:39:03Z</published>
        <updated>2008-06-04T23:29:23Z</updated>
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        <title type="html">Du bist Deutschland? Ich bin einkaufen</title>
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                <br />
&quot;Bürger seid wachsam! Die Hartz-Vier-Polizei bittet um Mitarbeit: Augen auf und Ohren an die Wand. Bekommt Ihre Nachbarin häufiger als dreimal in der Woche vom selben Herrn? Führt der Mann nur beim Betreten der Wohnung einen Kulturbeutel mit oder auch beim Verlassen? Wissen Sie, ob sich in der Wohnung ein Doppelbett befindet? Haben sie Erkenntnisse darüber, ob die Besuchsgemeinschaft regelmäßig und gemeinschaftlich in diesem Bett schläft? Findet in der auf den Namen Ihrer Nachbarin gemeldeten Wohnung zwischen Ihrer Nachbarin und ihrem Besuch wahrnehmbarer Geschlechtsverkehr statt? Würden Sie diesen als eheähnlich bezeichnen?<br />als zuverlässiges Indiz für die Existenz einer eheähnlichen Gemeinschaft gilt ein zweimal wöchentlich vollzogener GV als hinreichender Beweis für die Existenz einer Bedarfsgemeinschaft im Sinne der Hartz-Vier/ALG II-Bestimmungen über das Vorliegen eheähnlicher Bedarfsgemeinschaft.&quot;<br /><br />Das ist der Beginn einer Geschichte von Fritz Eckengas Buch <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.reclam.de/detail/978-3-15-020140-4');"  target="_blank" href="http://www.reclam.de/detail/978-3-15-020140-4">Du bist Deutschland? Ich bin einkaufen</a>.<br />In witzig-ironischen Geschichten und Gedichten geht er auf unterschiedliche Lebenssituationen wie die SPD-Sitzungen in Ruhrgebiet-Orten oder Fußball-Trainer während eines Spieles ein. Er dichtet, schreibt Überhöhtes und kreiert Surreale, um auf die sozialen, politischen und gesellschaftlichen Eigenheiten der deutschen Gesellschaft einzugehen.<br />Dabei nimmt er den Kampagnen-Slogan &quot;Du bist Deutschland&quot;, mit dessen Hilfe ein Werbekonsortium (Bertelsmann und Co.) 2005 versucht hat, den Deutschen einzubläuen, dass sie sich doch mehr mit ihrem Land identifizieren sollten, und treibt ihn ad absurdum mit dem Zusatz &quot;Ich bin einkaufen&quot;. Das ist originell und steht sinnbildlichfür Eckengas Witz.<br /><br />
 
            </div>
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            <name>toftof</name>
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        <published>2008-06-02T21:19:09Z</published>
        <updated>2008-06-02T21:19:09Z</updated>
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        <title type="html">Steueroase City of London</title>
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                Was ist eigentlich London, genauer gesagt die City of London?<br /><br />Werner Rügemer deckt dies in seinem neuen Buch <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.transcript-verlag.de/ts851/ts851.php');"  href="http://www.transcript-verlag.de/ts851/ts851.php" target="_blank">Heuschrecken im öffentlichen Raum</a> auf (Zitat S. 56/57):<br /><br /><blockquote>&quot;Vielen Bürgern in Euopa und der Welt ist nicht klar, was die &quot;City of London&quot; eigentlich ist. Die meisten denken entlang der medialen Klischees: Königsfamilie und höfische Intrigen, Buchkingham Palace, Big Ben, Downing Street Number 10. Die City of London ist jedoch ein genau abgegrenztes eigenes Territorium im alten Zentrum der Stadt, das der Hoheit und Verwaltung der Stadt London entzogen ist. Die City of London ist eine eigene Ministadt, ja ein STaat im Staat, mit eigenem Bürgermeister, eigener Polizei und eigenen Gesetzen.<br />Hier besteht auf engstem Raum die weltweit größte Konzentration von Banken, Finanzakteuren und Finanzberatern der verschiedensten Art. Versicherungen, Wirtschaftsprüfern, Wirtschaftsanwälten. Sie stehen in osmotischer Beziehung zum weltweit größten Kranz von Finanzoasen: den englischen Kanalinseln Sark, Guernsey, Jersey, der Isle of Man, dann Gibraltar und den entfernteren Inseln der Karibik (Cayman Islands), den Virgin Islands und den Bermudas. Diese Finanzoasen sind wirtschaftlich und steuerrechtliche selbständig, gehören aber zum britischen Commonwealth. Gegenüber der EU kann jede englische Regierung darauf verweisen, dass das Wirtschafts- und Steuerrecht dieser Territorien leider, leider nicht dem Einfluss der britischen Regierung unterliege, während sie in Wirklichkeit ein ausgelagerter Arm der City of London sind. Natürlich sind auch die Beziehungen zu den anderen wichtigen Finanzoasen wie der Schweiz und den Bahamas gut entwickelt.<br /><br />Die ohnehin großzügige Finanzaufsicht im Vereinigten Königreich ist für die City of London noch weiter eingeschränkt. Mit der vergleichsweise strengen Finanzaufsicht der USA (Security Exchange Commission, SEC) ist sie schon gar nicht vergleichbar. &quot;Außerbilanzielle&quot; Transaktionen sind hier besonders leicht. Seit Mitte der 1990er Jahre entwickelte isch deshalb hier eine verschärfte Konzentration der neoliberalten Finanzakteure und ihrer Instrumente. Die City of London ist heute das konzeptionelle Zentrum der neoliberal globalisierten Welt, nachdem sie schon traditionell, hervorgehend aus ihrer Funktion im englischen Kolonialsystem, immer eine &quot;Bastion des Widerstandes gegen jegliche Form des regulierten Kapitalismus&quot; war.<br />Die gewagtesten Transaktionen, die in Kontintentaleuropa nicht möglich, jedenfalls gesetzlich verboten sind, haben Banken wie die Westdeutsche Landesbank (WestLB) hier abgewickelt. Manager von Hedgefonds, Private Equity u.Ä. verlegten ihren Sitz von New York in die City of London. Hier werden Firmenübernahmen in Europa vorbereitet und finanziert. Schon Thatchers Privatisierungspolitik hatte die wichtigsten US-Banken wie die Citibank und Morgan Stanley nach London gebracht, nach den Terroranschlägen von New York 2001 und den Restriktionen des US-Patriot Act laufen die Geldanlagen der arabische Ölverkäufer nicht mehr über New York, sondern fast ausschließlich über London. Oligarchen, die aus Russland fliehen, weil sie wegen Steuerhinterziehung verfolgt werden, finden in London willkommene Aufnahme. Milliardäre aller Länder können sich mit einem mehr oder weniger fiktiven Wohnsitz in London der Besteuerung in ihrem Heimatland entziehen.&quot;</blockquote><br /><br />
 
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        <published>2008-06-01T17:25:34Z</published>
        <updated>2008-06-01T17:25:34Z</updated>
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        <title type="html">Istanbul verliert seine einzige Anlaufstelle für Lesben und Schwule</title>
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                Meine Beobachtungen der Türkei auf ihrem Weg in die EU gehen weiter. Dabei hat das Land auf zwei Kontinenten und zwischen zwei Welten diese Woche meiner Meinung nach wieder einen gehörigen Schritt zurück gemacht: &quot;<a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.lambdaistanbul.org/php/main.php');"  href="http://www.lambdaistanbul.org/php/main.php">Lambda Istanbul&quot;</a> wurde am Donnerstag (29.05.) per Entschluss des dritten Istanbuler Berufungsgerichts verboten. <p>Lambda ist der 11. Buchstabe des griechischen Alphabets und steht in der Schwulen- und Lesbenbewegung seit den 1970er-Jahren für &quot;Freiheit&quot;. Als Organisation arbeitet &quot;Lambda&quot; originär und in Abwandlungen weltweit. In Deutschland ist &quot;Lambda&quot; vor allem als <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.lambda-online.de/');"  href="http://www.lambda-online.de/">schwullesbisches Jugendnetzwerk</a> bekannt, in Österreich verbirgt sich hinter dem Namen eine Bürgerrechtsbewegung von und für Schwule und Lesben, und in den USA ist ein ähnliches Netzwerk beispielsweise unter dem Namen &quot;<a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.lambdalegal.org/');"  href="http://www.lambdalegal.org/">Lambda Legal</a>&quot; bekannt, das sich außerdem für die Belange von am HIV-Virus Erkrankten einsetzt. In der Türkei war die Zweigstelle des Vereins die erste und einzige Anlaufstelle für Lesben, Schwule, Transgender- und transidentische Menschen. Seit 1993 schon operierte der Verein am Bosporus; 2003 war er Mitinitiator der ersten Gay Parade in Istanbul, worüber der Perlentaucher in der &quot;<a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.perlentaucher.de/artikel/4114.html');"  href="http://www.perlentaucher.de/artikel/4114.html">Post aus Istanbul</a>&quot; einmal schrieb. </p><p>Auf der diesjährigen Berlinale war mit &quot;<a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.berlinale.de/de/programm/berlinale_programm/datenblatt.php?film_id=20080356');"  href="http://www.berlinale.de/de/programm/berlinale_programm/datenblatt.php?film_id=20080356">Das andere Istanbul</a>&quot; erst kürzlich ein Film zu bewundern, der sich mit der immer noch sehr schwierigen Situationen von Schwulen und Lesben in der Millionen-Metropole beschäftigt und sich dabei klar an der Arbeit und den Kontakten von &quot;Lambda&quot; orientierte. Und da das Thema &quot;Homosexualität im Islam bzw. in der Türkei&quot; für westliche Medien ein gern verfolgtes Thema ist, war die Zweigstelle des Vereins in Istanbul natürlich stets mit die erste Anlaufstelle, die man für einen Bericht oder eine Reportage aufsuchte. Und alle Großen von SPIEGEL über Deutschlandradio bis hin zu namhaften Tageszeitungen haben dementsprechend schon berichtet. Dass nun dem Verein die Rechtsgrundlage entzogen wurde, ist wiederum nur der Zeitung <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/der-lange-weg-zur-toleranz/');"  href="http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/der-lange-weg-zur-toleranz/">ein großer Bericht</a> wert (bzw. <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.taz.de/nc/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=au&amp;dig=2008%2F05%2F30%2Fa0067&amp;src=GI&amp;cHash=ff686ec84b');"  href="http://www.taz.de/nc/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=au&dig=2008%2F05%2F30%2Fa0067&src=GI&cHash=ff686ec84b">eine nachfolgende Meldung</a>), die sich ohnehin diesen &quot;Minderheiten-Themen&quot; übermaß widmet: der Berliner taz. </p><p>Wie gerne wird schwullesbischen Migrantenleben in Deutschland erforscht, welches auch in Berlin oder Hamburg nach wie vor als sehr exotisch und undergroundig gilt - damit kann man jede Dissertation aufhuebschen und dann ist diesbezueglich Aufmerksamkeit garantiert. Die Schutzräume hierzulande - auch die der Forscher - sind allerdings kaum mit denen in der Türkei zu vergleichen: dort gibt es sonst keine. Wenn &quot;Lambda&quot; in Istanbul nun aufgeben muss, so existiert nur noch ein <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.kaosgl.com/');"  href="http://www.kaosgl.com/">ähnlicher Verein in Ankara</a> - und das auch nur, weil sein Name nichts Schwules und Lesbisches impliziert. In Deutschland hat die Szene keine anderen Probleme, als gerade darüber zu diskutieren, ob feminine Lesben hier Diskriminierung erfahren oder nicht. Was heißt da eigentlich &quot;Diskriminierung&quot;? In sofern müssen sich auch die westlichen Medien, Intellektuellen und Politiker fragen, was und auf welchen Ebenen wieviel uns die baldige Integration der Türkei eigentlich wert ist. </p><p>&quot;Lambda Istanbul&quot; hat derweil laut türkischen Medienberichten verlauten lassen, in Berufung zu gehen und notfalls auch bis vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zu ziehen - auf dieser Ebene ist die Türkei schon in der EU angekommen.</p> 
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            <name>Stan Weis</name>
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        <published>2008-05-25T03:41:18Z</published>
        <updated>2008-05-25T10:15:14Z</updated>
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        <title type="html">10 Millionen Euro für einen Sieg</title>
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                <br />
Man nehme ein hübsches Bübchen (Dima Bilan), einen Olympiasieger im Eiskunstlauf (Ewgeni Pluschenko) und einen berühmten Violonisten (Edvin Marton). Außerdem eine vier Quadratmeter große Eiskunstlauffläche, schöne Piouretten, ein bisschen nackte Haut und laszives Räkeln und eine Stradivari, ausgeliehen von einer Schweizer Bank. Fertig ist der <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.youtube.com/watch?v=_XR5xrU02yo');"  href="http://www.youtube.com/watch?v=_XR5xrU02yo" title="Siegertitel auf youtube" target="_blank">Siegertitel des 53. Eurovision Song Contest</a>.<br />
<br />
<strong>Punktezuschieberei!</strong><br />
Gewonnen hat nämlich: Russland, genauer gesagt: Dima Bilan! Punktezuschieberei? <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.mzbern.ch/pages/index.cfm?dom=139&amp;rub=100212130&amp;arub=100212130&amp;orub=100211533&amp;osrub=100212130&amp;ID=101531633');"  href="http://www.mzbern.ch/pages/index.cfm?dom=139&rub=100212130&arub=100212130&orub=100211533&osrub=100212130&ID=101531633" title="Schweiz will aussteigen" target="_blank">Die Schweiz überlegt anscheinend zukünftig nichts mehr zu übertragen und auszusteigen.</a><br />
Tatsächlich war der Sieg meiner Meinung nach nicht nur wegen der Ostblockzugehörigkeit nicht überraschend, sondern auch weil der russische Sänger bereits einige Erfolge in westlichen Ländern Europas feiern konnte. In Russland ist er ein absoluter Superstar, unter anderem wurde er drei Mal in Folge "Artist of the Year" bei den MTV Russia Music Awards und gewann den MTV Europe Music Award und den World Music Award als bester russischer Musiker. Er hat im übrigen 2006 schon mal beim Eurovision Song Contest teilgenommen und landete auf Platz zwei. Ich sage voraus, dass der Junge mit den <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.bilanclub.com/index.php?page=news&amp;lang=en');"  href="http://www.bilanclub.com/index.php?page=news&lang=en" title="Schlafzimmeraugentalente" target="_blank">"Schlafzimmeraugentalenten"</a>  (TAZ) eine internationale Karriere hinlegen wird, die sich gewaschen hat. Aber eigentlich hat er die fast schon. Das neue Album, welches zufälligerweise gerade herausgekommen ist, wird in Englisch, Russisch und Spanisch veröffentlicht.<br />
<br />
<strong>Jetzt haben sie es endlich geschafft!</strong><br />
Wenn ein Land Sehnsucht nach diesem Sieg hatte, dann war es Russland. Das noch nie gewonnen hat. Dieses Jahr gab es in Russland zum ersten Mal einen richtigen Vorentscheid, bei dem die Zuschauer den Kandidaten bestimmt haben. Die Jahre zuvor (seit 1994 sind sie dabei) war Transparenz nicht wirklich das Motto solcher Veranstaltungen. 2005 gab es ein <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/eurovision.ndr.de/teilnehmer/dimabilan20.html');"  href="http://eurovision.ndr.de/teilnehmer/dimabilan20.html" title="Artikel bei ndr.de" target="_blank">Zuschauervotum und hinterher Manipulationsvorwürfe</a> (Dima Bilan wurde damals Zweiter).<br />
<br />
Nach Angaben der <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.taz.de/1/leben/musik/artikel/1/russlands-millionen-investition/');"  href="http://www.taz.de/1/leben/musik/artikel/1/russlands-millionen-investition/" title="TAZ" target="_blank">TAZ</a> soll der Aufwand des russischen Beitrags inkl. Promotouren und allem was dazu gehörte mehr als 10 Millionen EUR gekostet haben. Putin und Co., die natürlich ihre Hände im russischen Fernsehen haben setzten offenbar alles daran zu gewinnen, denn "ein Event wie der ESC ist Krieg ohne Kollateralschäden, aber mit der Verheißung, sich Europa als gut und wahr und schön zu präsentieren". Eine jährliche Friedensshow kommt Russland gerade recht, da Gas- und Ölpreise so hoch sind wie nie und man der gesamten Europäischen Öffentlichkeit (zum ersten Mal über 100 Millionen Zuschauer) schon mal einen Vorgeschmack bieten will, wie friedlich der Rohstoffkrieg der Zukunft ausgehen wird. <br />
<br />
Vor diesem Hintergrund wird übrigens auch der erste Triumph, der seit 15 Jahren einer russischen Herrenmannschaft bei der Eishockeyweltmeisterschaft vor gut einer Woche gegen Kanada geglückt ist, interessanter. <br />
<br />
<strong>Germany 12 points!</strong><br />
Ach ja, und dann war da noch Deutschland. Die No Angels bekamen 12 Punkte von Bulgarien! Das kam mir im ersten Moment etwas überraschend vor. Schließlich war es das zweite Mal seit acht Jahren, dass Deutschland 12 Punkte bekam. Lucy, eine der Sängerinnen, ist in Bulgarien geboren und sitzt in der Jury der <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Lucy_Diakovska');"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lucy_Diakovska" title="Lucy Diakovska - Wikipedia"  target="_blank">bulgarischen Superstar-Sendung</a>. <br />
Puh! +SchweißvonderStirnabwisch+ Da haben wir ja nochmal Glück gehabt.<br />
<br />
Mal ehrlich: hat jemand ernsthaft geglaubt die würden weit kommen? Die Performance mit diesen Tüchern sah meiner Meinung nach bescheuert aus und auch der Gesang war nur mittelmäßig. <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.youtube.com/watch?v=afyGZxAwGmQ&amp;feature=related');"  href="http://www.youtube.com/watch?v=afyGZxAwGmQ&feature=related" title="Carolin Fortenbacher" target="_blank">Die Zweitplatzierte des deutschen Vorentscheids wäre bestimmt nicht auf dem letzten Platz gelandet!</a> <br />
Hatte ich schon erwähnt, dass Deutschland Letzter wurde? Zusammen mit Großbritannien und Polen. 14 Punkte!<br />
<br />
Tokio-Hotel für Deutschland 2009, in Moskau... zumindest fällt <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.rp-online.de/public/comments/index/aktuelles/kultur/musik/571005');"  href="http://www.rp-online.de/public/comments/index/aktuelles/kultur/musik/571005" target="_blank">einem</a> sonst gerade niemand ein, der irgendwann mal noch Chancen hätte den Grand Prix Eurovision de la Chanson für Deutschland zu gewinnen.<br />
Vielleicht finden wir aber auch Interpreten, die in ihrer Performance für Menschenrechte, Pressefreiheit, freie Wahlen und alles andere was es in Russland nicht gibt, protestieren. Dann hätten wir <strong>Politik nicht nur bei der Punktevergabe, sondern live on stage!</strong> Wenn wir schon nicht durch musikalische Qualität den Ostblock überzeugen können. Unsere Freunde, die "lupenreinen Demokraten", hätten sicher nichts dagegen. 
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        <published>2008-05-24T14:44:54Z</published>
        <updated>2008-05-24T14:44:54Z</updated>
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        <title type="html">Like a rolling stone</title>
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                How does it feel<br />How does it feel<br />To be on your own<br />With no direction home<br />Like a complete unknown<br />Like a rolling stone?<br /><br /><blockquote>&quot;In einer Umfrage des Rolling Stone benannten Musikkritiker diesen Song 2005 als den wichtigsten Rock-Song schlechthin. Auch für Dylan selbst bedeutete die Aufnahme den Durchbruch zu einer autonomen, Poesie, Musik und Performance verbindenden Rock Poetry.&quot; (<a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.reclam.de/detail/978-3-15-019741-7');"  href="http://www.reclam.de/detail/978-3-15-019741-7" target="_blank">Bob Dylan Lyrics, herausgegeben von Heinrich Detering</a>)</blockquote><br />Herzlichen Glückwunsche Bob Dylan zum 67. Geburtstag!<br /><br />Das von Heinrich Detering im Reclam-Verlag herausgegebene Buch erläutert ausgewählte Songs von Bob Dylan hinsichtlich Stilmittel, Schreibweise und Schreibphasen.<br /><br />
 
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        <published>2008-05-22T15:17:19Z</published>
        <updated>2008-05-28T10:55:43Z</updated>
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        <title type="html">Entschuldigung an das chinesische Volk</title>
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                <br />
In einem Offenen Brief haben sich 45 Persönlichkeiten aus Deutschland für die &quot;Propagandareise des Dalai Lama durch Deutschland&quot; (Zitat) beim chinesischen Botschafter, Herrn Ma Canrong, und damit stellvertretend beim chinesischen Volk entschuldigt. <br />Zu den Unterzeichner/-innen gehören durchaus bekannte Personen wie z. B.:<br /><a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Eckart_Spoo');"  target="<u>blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eckart_Spoo">Eckart Spoo</a>, verantw. Redakteur u. Mitherausgeber der Politikzeitschrift Ossietzky, <br /><a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Rose&lt;/u&gt;%28Publizist%29');"  target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Rose</u>%28Publizist%29">Jürgen Rose</a>, Oberstleutnant und Publizist (<a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2008/nr-21-vom-1952008/die-tibetische-fallezbigniew-brzezinski-der-krieg-am-hindukusch-und-der-aufstand-der-tibetischen-moenche/');"  href="http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2008/nr-21-vom-1952008/die-tibetische-fallezbigniew-brzezinski-der-krieg-am-hindukusch-und-der-aufstand-der-tibetischen-moenche/" target="<u>blank">Artikel bei zeit-fragen.ch zu demselben Thema</a>)<br /><a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.werner-ruegemer.de');"  target="_blank" href="http://www.werner-ruegemer.de">Dr. Werner Rügemer</a>, Publizist, Vorsitzender von Business Crime Control (BCC)<br /><a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Volker_Br%C3%A4utigam&lt;/u&gt;(Publizist)');"  target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Volker_Br%C3%A4utigam</u>(Publizist)">Volker Bräutigam</a>, Publizist<br />Wolf Gauer, Autor<br /><br /><br /><br />Der Brief lautet wie folgt:<br /><br />Exzellenz, sehr geehrter Herr Botschafter Ma,<br /><br />den Bürgern der Volksrepublik China möchten wir, die unterzeichnenden deutschen Staatsbürger, unser großes Bedauern ausdrücken über die Tibet betreffenden, nicht dem Frieden dienenden Aktivitäten und Äußerungen der deutschen Bundeskanzlerin A. Merkel. Ebenso bedauern wir offizielle Erklärungen der Bundesregierung und einiger Abgeordneter aus Bund und Bundesländern zur Tibet-Problematik sowie die agitatorische Rolle des hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch. Weiterhin betrachten wir die zu diesem Kontext passenden Stellungnahmen einzelner deutscher Körperschaften als beschämend und meinen damit ganz besonders die verfälschende, heuchelnde und verhetzende Berichterstattung vieler deutscher Massenmedien. Die Bürger der Volksrepublik China um Entschuldigung zu bitten halten wir für unumgänglich, seit feststeht, dass Deutschland innerhalb kaum eines Jahres schon wieder zur Bühne für propagandistische, chinafeindliche Auftritte des Dalai Lama gemacht wird. <br /><br />Wir äußern unser großes Bedauern, weil wir die düstere, von grausamer Unterdrückung des einfachen Volkes geprägte Geschichte der tibetischen Theokratie nicht ignorieren können und weil wir der Ansicht sind, dass der von der Volksrepublik China im zurückliegenden Vierteljahrhundert geleistete, notwendige soziale Aufbau im Gebiet der tibetischen Ethnien weit mehr zu würdigen wäre, als dies bisher bei uns in Deutschland geschieht. Wir übersehen dabei keineswegs Verstöße früherer Regierungen in Beijing gegen die in der International Bill of Human Rights verbrieften Rechte der Bevölkerung in der Provinz Tibet. <br /><br />Wir sind allerdings der Meinung, dass die jüngsten Gewaltausbrüche in Lhasa und anderen tibetischen Zentren von den USA und ihren Verbündeten initiiert, geschürt und ganz bewusst kurz vor den Olympischen Spielen in Beijing als aussichtsreicher politischer Pressionsversuch inszeniert worden sind. <br /><br /><br /><br />
 <br /><a href="http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/193-Entschuldigung-an-das-chinesische-Volk.html#extended">"Entschuldigung an das chinesische Volk" vollständig lesen</a>
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        <published>2008-05-21T21:05:47Z</published>
        <updated>2008-05-25T10:20:20Z</updated>
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        <title type="html">Aus für Sendevielfalt</title>
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                Bereits vor Wochen hatte Deutschlands einzige ÖR-Intendantin, Dagmar Reim, ihres Zeichens Intendantin des Rundfunk Berlin-Brandenburg, immer wieder öffentlich kundgetan, dass ihr kleiner Sender Probleme hat. Der RBB leidet darunter, dass er erstens einer der kleinsten öffentlich-rechtlichen Sender ist und zweitens in seinem Verbreitungsgebiet (ähnlich dem MDR) viele Hartz IV-Empfänger beheimatet sind, die nichts zur Rundfunkgebühr beitragen können. Drittens wollen wohl die anderen Sender nicht im Sinne eines öffentlich-rechtlichen &quot;Finanzausgleichs&quot; agieren und den RBB unterstützen. Letzte Woche wandte sich Reim in einer Mail daher zuerst an ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und kündigte Sparmaßnahmen an. <p>Dass die Entscheidungen über diese Sparmaßnahmen aber so schnell fallen würden, damit hatte keiner gerechnet. Wie der <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.tagesspiegel.de/medien-news/RBB-Polylux;art15532,2535073');"  href="http://www.tagesspiegel.de/medien-news/RBB-Polylux;art15532,2535073">&quot;Tagesspiegel&quot; heute vermeldet</a>, fallen damit schon zum ersten Januar 2009 zwei sehr populäre Angebote dem Sparzwang zum Opfer: das selbsternannte &quot;Zeitgeist-Magazin&quot; &quot;<a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.rbb-online.de/_/polylux/startseite/index_jsp.html');"  href="http://www.rbb-online.de/_/polylux/startseite/index_jsp.html">Polylux</a>&quot; von Tita von Hardenberg und ihrer Produktionsfirma &quot;Kobalt Productions&quot; sowie &quot;<a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.multikulti.de/');"  href="http://www.multikulti.de/">Radio Multikulti</a>&quot;. </p><p>&quot;Polylux&quot; startete 1997 im RBB bzw. ORB und wechselte 2001 ins Hauptprogramm der ARD. Für das &quot;<a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.ehrensenf.de/');"  href="http://www.ehrensenf.de/">Ehrensenf</a>&quot;-Moderationstalent <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Katrin_Bauerfeind');"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Katrin_Bauerfeind">Katrin Bauerfeind</a> war die Sendung ein wichtiger Baustein in ihrer Karriere vom Web ins TV, als sie vertretungsweise dort moderierte. Ansonsten zeichnet sich &quot;Polylux&quot; durch eine zielgruppengerechte und intelligente Verlängerung ins WWW aus. Erst letztes Jahr wurde das eigene Video-Magazin-Blog &quot;polylog.tv&quot; mit dem <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.grimme-institut.de/html/index.php?id=7');"  href="http://www.grimme-institut.de/html/index.php?id=7">Grimme Online Award</a> in der Kategorie &quot;Kultur und Unterhaltung&quot; ausgezeichnet. </p><p>Das Aus für diese wichtigen Angebote bedeutet auch, dass der RBB-Anteil am ARD-Programm schrumpft. Hier war &quot;Polylux&quot; in der Tat das Aushängeschild des Senders; dabei wurde es extern gemacht und beruht nicht auf einer innovativen Idee einer/s RBB-Redakteurs/in. Und: von Hardenbergs Magazin war immer, auch wenn es mit diesem späten Sendeplatz zu kämpfen hatte, so etwas wie die Speerspitze einer neuen Jugendbewegung contra die Vergreisung des durchschnittlichen ARD-Konsumenten. Schade, dass sich damit nun Dagmar Reims Hoffnung von 2006, wie sie im Interview mit der taz ausdrückte, nicht erfüllt hat: </p><p>&quot;Demografisch<strong> </strong>läuft alles auf uns zu. Aber es wäre ein Trugschluss, sich damit zufriedenzugeben. Wir wollen Gebühren von allen. Das bedeutet: Wir dürfen uns nicht für den sogenannten Best-Ager- oder Silver-Ager-Weg entscheiden. Wir müssen unbedingt jüngere Menschen für unsere Programme gewinnen, allerdings ohne auf Krawall zu setzen. Es wäre ein Todesstoß für das Erste Deutsche Fernsehen, so zu tun, als sei es Viva für Arme.&quot; Im Moment ist das Erste noch nicht mal letzteres. Vielleicht ist &quot;Polylux&quot; aber ja einfach nur seiner eigenen Ironie zum Opfer gefallen, skandierte es doch immer, &quot;das Letzte im Ersten&quot; zu sein.<br />
<p><br />
Wenn die ARD mutig wäre, würde sie &quot;Polylux&quot; einfach selbst produzieren. Denn wie in der &quot;Frankfurter Allg. Sonntagszeitung&quot; letzte Woche zu lesen war, ist die Sendeanstalt nach dem Reinfall mit &quot;Bruce&quot; für ihren Sendeplatz um 18.50 Uhr dringendst auf der Suche nach &quot;Formaten, die emotional sind und möglichst die Gesellschaft bewegende Themen (z.B. arm und reich, Migration, das Auseinanderdriften der Gesellschaft, Bildung, Generationen-Konflike etc.) integrieren und trotzdem die für den Vorabend notwendige 'Leichtigkeit' enthalten.&quot; &quot;Ratlosigkeit herrscht bei der ARD nie&quot;, soll ARD-Programmdirektor Günter Struve in diesem Zusammenhang angeblich gesagt haben. Also dann: Ich hätte da so einen Vorschlag. Und um Zielgruppen zu halten und neue zu gewinnen, wird einem das doch mal 5000 Euro Produktionskosten pro Sendeminute wert sein, oder? <br />
<p><br />
Wie viel kostet eigentlich die Produktion der verschiedenen Feste der Volksmusik so? 
            </div>
        </content>
        
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        <link href="http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/191-Petition-fuer-eine-Deutsche-Bahn-in-Staatseigentum.html" rel="alternate" title="Petition für eine Deutsche Bahn in Staatseigentum" />
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        <published>2008-05-18T22:17:02Z</published>
        <updated>2008-05-18T22:21:22Z</updated>
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        <title type="html">Petition für eine Deutsche Bahn in Staatseigentum</title>
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                <br />
Herwirg Kerscher hat eine Petition eingereicht zur <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/itc3.napier.ac.uk/e-petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=681');"  target="_blank" href="http://itc3.napier.ac.uk/e-petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=681">Strukturreform der Bahn: Kapitalprivatisierung der Deutschen Bahn AG</a>.<br /><br /><p>&quot;Mit der Petition soll erreicht werden, dass die Pläne zur Kapitalprivatisierung der Deutschen Bahn AG (DB AG) verworfen werden und die DB AG als integriertes Unternehmen im vollständigen Staatseigentum bleibt.&quot;</p><p>Aus der Begründung:</p><blockquote>Eine im öffentlichen Eigentum stehende DB AG muss das Rückrat des Verkehrssystems in Deutschland bilden; damit die Verkehrssicherheit in Deutschland gewährleistet bleibt.</blockquote><br />Mehr Infos auf der Homepage des Bundestages. 
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        <published>2008-05-16T05:33:41Z</published>
        <updated>2008-05-18T22:40:59Z</updated>
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        <title type="html">Die Schweiz - eine Eidgenossenschaft</title>
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                <br />
Wie war das eigentlich mit der Schweiz...?<br /><br />Der Artikel &quot;<a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2008/nr19-vom-552008/grosspapa-was-haben-die-bauern-gegen-den-freihandel/');"  target="_blank" href="http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2008/nr19-vom-552008/grosspapa-was-haben-die-bauern-gegen-den-freihandel/">Grosspapa, was haben die Bauern gegen den Freihandel?</a>&quot; - Ein Gespräch mit Enkelin Nicole von Dr. rer. publ. W. Wüthrich, Zürich befasst sich unter anderem mit der Frage wie die Schweiz eine Eidgenossenschaft wurde.<br /><br />Hier ein Auszug:<br /><br />&quot;Die Vorfahren der Schweizer haben vor mehr als 700 Jahren einen genossenschaftlichen Bund geschlossen für ein Leben in Freiheit - ohne Feudalherren. Sie haben die Adligen davongejagt und ihre Unabhängigkeit von fremden Mächten in vielen blutigen Schlachten erkämpft. Sie wurden dadurch in Europa zu einer bedeutenden und gefürchteten Militärmacht, die auch begonnen hatte, Gebiete zu erobern.<br /><br />Im Jahr 1515 jedoch haben die Eidgenossen in der Schlacht bei Marignano in Italien gegen den französischen König Franz I. zum ersten Mal eine furchtbare Niederlage erlitten. Das war eine politische Weichenstellung. Zum Glück. Seit 1515 hat die Schweiz nach aussen nie mehr Krieg geführt ? bis heute. Franz I. war allerdings sehr klug: Er hütete sich, die unterlegenen Eidgenossen im Friedensvertrag zu demütigen. Im Gegenteil: Er bot ihnen einen Freihandelsvertrag an. Es war eine Einladung, freundschaftlich mit Frankreich Handel zu betreiben. Die Landesgrenzen sollten kein Hindernis sein. Die damalige Schweiz nahm die Einladung an -  und hat seither über die Landesgrenze hinweg nur noch Handel und nie mehr Krieg geführt - bis heute. Der Freihandelsvertrag mit Frankreich beinhaltete allerdings auch, dass die Schweiz den französischen Königen Soldaten gegen Entgelt zur Verfügung stellte. Mit anderen Worten, man hat Söldner exportiert. Auch das gehörte damals zum Freihandel. Sogar der Papst hat sich damals eine Schweizergarde zugelegt. Sie leistet ihren Dienst noch heute.<br /><br />Der Freihandelsvertrag mit Frankreich hat das Gesicht der Schweiz verändert. Nicht nur in den Städten, sondern auch in den ländlichen Regionen. Das landwirtschaftliche Erb­recht bestimmte an vielen Orten, dass der Hof ungeteilt an den ältesten oder den jüngsten Sohn übergeben werden ­musste. Seine Geschwister mussten sich eine andere Tätigkeit suchen. Aus dem Volk der Bauern und Hirten wurde so mehr und mehr ein Volk geschickter und initiativer Handwerker, Facharbeiter und Fabrikanten, Unternehmer eben, die Rohstoffe importierten und ­Handelswaren für den Export herstellten. Wenn du mit dem Velo durch die Schweiz fährst, kannst du an vielen Orten noch alte Fabrikgebäude aus jener Zeit antreffen. ­Bereits vor der Französischen Revolution war die Schweiz, ein Land ohne Zugang zum Meer und ohne Rohstoffe, das industrialisierteste Land auf dem europäischen Kontinent. So wirkt es heute komisch, wenn man die Bauern auffordert, sie sollten Unternehmer werden. Sie sind es schon seit Urzeiten.<br /><br />Auch im 19. Jahrhundert waren die schweizerischen Unternehmer Pioniere des Freihandels. Ein französischer Professor schrieb damals, dass kein Land der Erde im Verhältnis zu seiner Grösse so ausgedehnte Handelsbeziehungen unterhalten hat wie die Schweiz. Die Glarner zum Beispiel verkauften ihre Textilien bis nach Afrika und China. Heute ist es umgekehrt: Wir tragen Kleider, die aus China kommen. Auch für landwirtschaftliche Produkte gab es damals keinerlei Grenzschutz - bis etwas Einschneidendes passierte: 1881 wurde der Gotthardtunnel eröffnet und grosse Mengen billigen russischen und amerikanischen Getreides gelangten über den Mittelmeerhafen Genua in die Schweiz. Viele Getreidebauern konnten nicht mehr kostendeckend produzieren und stellten auf Milch- und Fleischproduktion um. Das ging sehr schnell. Die Schweiz wurde «grün», das heisst viel Ackerland wurde zu Wiesen umfunktioniert. Damit wurde die Schweiz in der Nahrungsmittelversorgung abhängig vom Ausland...&quot;<br /><br /><br /><br />
 
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            <name>Stan Weis</name>
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        <published>2008-05-08T13:10:55Z</published>
        <updated>2008-05-16T12:49:57Z</updated>
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        <title type="html">Mein Musiktipp: Jamie Scott &amp; The Town</title>
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                Jamie Scott ist 28, Brite, aus einem Vorort von London und seine Band heißt The Town. Er ist Singer-, Songwriter (Liedermacher), spielt Gitarre seit frühester Kindheit, hat aber auch Klavier gelernt und komponiert selbst. Das erste Album kam im September 2007 heraus. Es heißt <strong>Park Bench Theories </strong>(Parkbank Theorien). Den Stil wuerde ich als Alternative/Independent bezeichnen, viele vergleichen ihn mit James Blunt.<br />
<br />
<object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ExWFn0GYTqA&hl=en"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/ExWFn0GYTqA&hl=en" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object><br />
<br />
Was mir an <strong>Jamie Scott &amp; the Town</strong> gefällt, ist, dass sie fast ausschließlich unplugged spielen. Die Melodien sind eingängig, die Texte überraschen durch phasenweise poetische Dichte, großartig und Jamie's Stimme ist einfach fantastisch. Das beste was ich seit langer Zeit gehört habe. Oder wie ein englischer Kommentator auf youtube schreibt:<br />
<blockquote>when we're good we're bloody amazing.</blockquote><br />
<br />
Dieses Album spiegelt - so ist mein Eindruck - das Leben in einer englischen Stadt gut wieder, hat einige traurige Liebeslieder. So überrascht die erste Singleauskopplung nicht: <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.youtube.com/watch?v=d41TPgRdFPs&amp;feature=related');"  href="http://www.youtube.com/watch?v=d41TPgRdFPs&feature=related" title="when will I see your face again" target="_blank">When will I see your face again</a>. Die zweite Single, <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.youtube.com/watch?v=CmAVaDKthLs&amp;feature=related');"  href="http://www.youtube.com/watch?v=CmAVaDKthLs&feature=related" title="standing in the rain"  target="_blank">Standing in the rain</a>, gefällt mir persönlich noch besser.<br />
<br />
Das Album hatte keinen großen Erfolg, die erste Single landete auf Platz 41 der UK-Charts. Ich weiß gar nicht, ob er es in Deutschland in die Charts schaffte. In Dänemark kam die Single auf Platz 8. Sie wurde dort in einer <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.youtube.com/watch?v=xkvSqAvaIAI');"  href="http://www.youtube.com/watch?v=xkvSqAvaIAI" title="jamie scott fernsehwerbung" target="_blank">Fernsehwerbung</a> benutzt. Der Verkaufsrang bei amazon.co.uk liegt inzwischen jenseits der 500.000, in Deutschland rangiert es fast auf dem 20.000. Platz.<br />
<br />
Zu Unrecht, wie ich finde! Ich mag diese Orchestrierung und das Arrangement - Akkustik, Gitarre, Piano, stellenweise fast schon Country-Musik. Aber eben nur fast. Man sollte sich auch <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.youtube.com/watch?v=09BrURplaQg&amp;feature=related');"  href="http://www.youtube.com/watch?v=09BrURplaQg&feature=related" title="BBC - Live Auftritt" target="_blank">Live Auftritte </a>auf youtube.com anschauen, wie z.B. <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.youtube.com/watch?v=E1rJMV76jeU&amp;feature=related');"  href="http://www.youtube.com/watch?v=E1rJMV76jeU&feature=related" title="Cover ">die Cover-Version von Leona Lewis 'Bleeding Love'</a>, die sich tausend Mal besser anhört als das Original.<br />
<br />
Da merke ich, es ist jemand am Werk, der nicht nur sein Handwerk beherrscht, nicht nur eine gute Stimme hat, nicht nur gute Texte schreibt. Sondern vor allem aufrichtig und authentisch ist. <br />
<br />
<a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.jamiescottandthetown.com');"  href="http://www.jamiescottandthetown.com" title="homepage" target="_blank">www.jamiescottandthetown.com</a> 
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            <name>Stan Weis</name>
                    </author>
    
        <published>2008-05-03T14:12:42Z</published>
        <updated>2008-05-05T15:29:53Z</updated>
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        <title type="html">And the winner is: Conservative!</title>
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                Jeder, der in London wohnt und EU-Bürger oder Bürger eines Commonwealth Staates ist, durfte mitwählen. Den Bürgermeister von London. 45% haben es getan, anscheinend Rekord.<br />
<br />
Mit der Wahlkarte kam auch ein Heftchen ins Haus geflogen, in dem jeder Kandidat auflistete was denn sein Plan ist. Daraus möchte ich mal ein bisschen zitieren (frei übersetzt) und dem geneigten Leser das Urteil überlassen.<br />
<br />
Fangen wir mit dem Gewinner an. <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.amazon.co.uk/gp/product/images/0743275845/sr=8-9/qid=1209845574/ref=dp_image_0?ie=UTF8&amp;n=266239&amp;s=books&amp;qid=1209845574&amp;sr=8-9');"  href="http://www.amazon.co.uk/gp/product/images/0743275845/sr=8-9/qid=1209845574/ref=dp_image_0?ie=UTF8&n=266239&s=books&qid=1209845574&sr=8-9" title="Boris Johnson">Boris Johnson</a>, Conservative (auf deutsch CDU):<br />
<blockquote><ul><li> Aufpeppen der Polizeipräsenz: Anzahl der Polizisten auf den Straßen erhöhen<br />
<li> Ernsthafte Strategien bzgl. knife and gun crime implementieren: Polizisten mit Hand-Waffenscannern bewaffnen<br />
<li> Hart durchgreifen in der Kultur der allgmeinen Randale: live Kameraüberwachung in Bussen und ein kommunales Aktionsschema für Jugendliche, die Schwarzfahren<br />
<li> Transport sicherer machen: mehr uniformierte Polizeibeamte in Bussen und auf Bahnsteigen einsetzen.</ul></blockquote><br />
Wohlgemerkt, das sind die ersten vier Punkte. Erst danach kommen Umweltthemen (Nr.5) oder kommunaler Wohnungsbau (Nr.7)<br />
<br />
Die anderen Kandidaten haben im Prinzip ähnliche Ziele, allen voran Kriminalität reduzieren. Boris Johnson ist in diesem Punkt jedoch der ambitionierteste. Der bisherige Inhaber, <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/images.thesun.co.uk/picture/0,,12460,00.jpg');"  href="http://images.thesun.co.uk/picture/0,,12460,00.jpg" title="Ken">Ken Livingstone</a>, Labour (SPD), hatte sich wohl zu sehr selbst gefeiert, aber wohl auch von der schlechten Politik des Premierministers Gordon Brown nicht profitiert. Ken Livingstone schreibt:<br />
<blockquote>In den letzten acht Jahren wurde London zur erfolgreichsten Stadt der Welt mit mehr Jobs, tausenden von Polizeibeamten, großen Verbesserungen hinsichtlich Bussen, gute kommunale Verhältnisse, die Olympische Spiele gewonnen...</blockquote><br />
Er wollte<br />
<blockquote><ul><li> Bussdienste verbessern, U-Bahn erneuern, mehr Schienendienste unter Londons Kontrolle um die Qualitä zu erhöhen...<br />
<li>Weiterhin Kriminalität um 6% jedes Jahr senken, 1000 neue Polizisten und in jedem Staddteil ein Polizistenteam als Basis...<br />
<li>50.000 erschwingliche Wohnungen bauen in den nächsten drei Jahren...</ul></blockquote><br />
Er hatte außerdem auch den Plan, eine 25 Pfund-Gebühr für die umweltschädlichsten Verkehrsteilnehmer in der bereits bestehenden congestion zone einzuführen. Das wird Herr Johnson nicht machen.<br />
<br />
Interessant liest sich eine Forderung der Linken. Da steht unter Punkt drei: Die Truppen aus dem Irak und Afghanistan abziehen. Was soll diese Forderung bei einer Bürgermeisterwahl? Sie bekamen auch nur 0,68%.<br />
<br />
Selbst die grüne Kandidatin, <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/newsimg.bbc.co.uk/media/images/44535000/jpg/_44535042_sian226282.jpg');"  href="http://newsimg.bbc.co.uk/media/images/44535000/jpg/_44535042_sian226282.jpg" title="sian berry">Sian Berry</a>, kam nur auf Platz vier, 3,15%. Erstaunlicherweise nur wenige Stimmen vor dem Kandidaten der British National Party, der NPD auf deutsch. Und die Grünen hatten meiner Ansicht nach die klügsten Veränderungen im Sinn, u.a.:<br />
<blockquote><ul><li> Kostenfreie Isolation für die, die es benötigen.<br />
<li> Alle Bus- und Off-Peak-U-Bahn-Preise um 20p kürzen.<br />
<li> Rekommunalisierung von U-Bahn- und Schienen-Franchising<br />
<li> 100.000 Photovoltaik- und Solarkollektoranlagen bis 2015</blockquote><br />
<br />
Das <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/results.londonelects.org.uk/Results/MayoralResult.aspx');"  href="http://results.londonelects.org.uk/Results/MayoralResult.aspx" title="Mayoral elections">Ergebnis</a>. 
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        <published>2008-04-26T10:45:00Z</published>
        <updated>2008-04-27T19:22:36Z</updated>
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        <title type="html">Neue deutsche Mädels</title>
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                <br />
Zwei Mädels erzählen über ihre Männer und Affären, Liebe, Sex, ihre Eltern und Kindheit, aber vor allem über sich. Wie sie sich als Frauen in Gesellschaft sehen, ihren Stand und Status in der Zeit des Post-Alice-Schware-Feminismus.<br /><br />Das Buch hat mich spontan in der Buchhandlung angesprochen: <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/277/170777/');"  target="_blank" href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/277/170777/">Neue Deutsche Mädchen</a> von Jana Hensel und Elisabeth Raether. Die zwei Autorinnen mäkeln meines Erachtens ohne Not an der Selbstinszenierung von Alice Schwarzer rum. Teilweise plätschert das Buch so vor sich hin, teilweise ist es jedoch auch sehr gut, erheiternd und auf jeden Fall eine sinnvolle Lektüre für alle die interessiert daran sind wie sich zumindest diese zwei Frauen selbst sehen. Ob dies stellvertretend ist für alle anderen Frauen sein kann, bezweifele ich, für manch andere jedoch wohl schon.<br /><br />Dieser Satz von Elisabeth Raether in dem Abschlusskapitel ist es fast allein wert das Buch zu kaufen (Es gibt aber noch jede Menge anderer guter Sätze als Grund, um dieses Buch zu kaufen):<br /><blockquote>&quot;Es war für mich eine durch und durch erleichternde Einsicht, dass nicht ein Mann mich glücklich machen würde, sondern mir dies selbst gelingen muss.&quot; [...]</blockquote><br />Und weiter: <br /><blockquote>&quot;Meine selbstverständlichen Annahmen, [...] meine voreiligen Schlüsse, meine Gewissheit, dass ich betrog, allein weil ich mich selbst für eine Betrogene hielt, hatten auf einer Empfindung beruht, die nur als umfassendes Misstrauen beschrieben werden kann, ein Misstrauen, das Frauen, wie ich denke, Männern gegenüber nicht selten haben. An der Oberfläche nimmt es unterschiedliche Formen an, Eifersucht, Empfindlichkeit, Unsicherheit, Trotz. Zugrunde liegt immer das Gefühl, unterlegen zu sein, entstanden aus der Idee, die Liebe sei das Lebensziel einer Frau, während ein Mann nur eine nachrangige Rolle spiele.&quot;</blockquote><br />Jetzt fehlt nur noch das Gegenbuch &quot;Neue deutsche Jungs&quot;... Mal schauen wie ich die nächsten Wochen Zeit habe, um eines zu schreiben.<br /><br />
 
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        <link href="http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/186-Bundestag-verabschiedet-EU-Reformvertrag.html" rel="alternate" title="Bundestag verabschiedet EU-Reformvertrag" />
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        <published>2008-04-24T20:29:23Z</published>
        <updated>2008-04-29T06:30:13Z</updated>
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        <title type="html">Bundestag verabschiedet EU-Reformvertrag</title>
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                <br />
Ein denkwürdiger Tag heute im Bundestag. Die Abgeordneten haben den EU-Reformvertrag beschlossen mit 83,99% der Stimmen. Nur die Partei DIE LINKE hat geschlossen gegen den Vertrag gestimmt. <br />Darüber hinaus hat DIE LINKE eine Volksabstimmung über den Vertrag beantragt. Dieser Antrag wurde jedoch mit noch mehr Gegenstimmen abgelehnt. Selbst die FDP, die ja eigentlich für eine Volksabstimmung in dieser Frage war, hat dagegen gestimmt! (Quelle: <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.abgeordnetenwatch.de/eu_vertrag_von_lissabon-636-145.html');"  target="_blank" href="http://www.abgeordnetenwatch.de/eu_vertrag_von_lissabon-636-145.html">www.abgeordnetenwatch.de</a>)<br /><br />Durch den EU-Reformvertrag legt nicht nur eine neoliberale Wirtschaftsordnung quasi fest, sondern ist in undemokratischer Art und Weise zustande gekommen wie es eigentlich nicht für möglich gehalten wird. Laut Präambel ist die EU-Verfassung &quot;im Namen der Bürgerinnen und Bürger&quot; entstanden und das sah so aus: 50 handverlesene Bürger durften sich das fast 500-seitige Papier lediglich einige Minuten anschauen! Da der EU-Reformvertrag nur rudimentär geändert wurde im Vergleich zu der EU-Verfassung (die von Deutschland nie ratifiziert wurde, weil das Bundesverfassungsgericht dies verboten hat!), ist dieselbe Aussage letztlich auch für diesen Vertrag richtig.<br /><br />Ich hoffe auf die Vernunft der Iren, die als Einzige vermutlich darüber abstimmen, auch wenn die <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2008/nr17-vom-2142008/oesterreichs-buerger-fordern-volksentscheid-ueber-eu-vertrag/');"  target="_blank" href="http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2008/nr17-vom-2142008/oesterreichs-buerger-fordern-volksentscheid-ueber-eu-vertrag/">Österreicher gerne darüber abstimmen würden</a> und auf das Bundesverfassungsgericht, die den wohl gestellten Verfassungsbeschwerden Recht sprechen wird, und eine Ratifizierung - wie bei der ersten Verfassung - nicht zulassen.<br /><br />
 
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        <link href="http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/185-US-Regierung-will-UEberwachung-verschaerfen.html" rel="alternate" title="US-Regierung will Überwachung verschärfen" />
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        <published>2008-04-23T04:08:00Z</published>
        <updated>2008-04-27T19:22:23Z</updated>
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        <title type="html">US-Regierung will Überwachung verschärfen</title>
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                Die US-Regierung will Flug- und Schiffsgesellschaften dazu zwingen, von jedem Ausländer bei der Ausreise aus den USA einen elektronischen Fingerabdruck zu nehmen, so ist heute in der &quot;Washington Post&quot; zu lesen. Die Fluggesellschaften lehnen das Projekt ab; einmal aus Zeitgründen: Die Sammlung von geschätzten 33 Millionen Fingerabdrücken pro Jahr würde zu Verspätungen führen. Und dann aus finanziellen, denn die US-Regierung würde wohl keinesfalls die Zeche für gefühlte erhöhte Sicherheit alleine zahlen: Während sie selbst die Kosten auf 2,3 Milliarden Dollar (1,5 Milliarden Euro) für eine Laufzeit von 10 Jahren schätzen, gehen Vertreter der Industrie sogar von bis zu 3,5 Milliarden Dollar für Staat UND Unternehmen gemeinsam aus. Das Ganze gärt schon länger: Der Kongress hatte im vergangenen Jahr vom zuständigen Heimatschutzministerium verlangt, die Sammlung von Fingerabdrücken von Ausreisenden bis Juni 2009 zu realisieren. (Die beiden Artikel der &quot;Washington Post&quot; sind aktuell nur zu lesen, wenn man sich <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.washingtonpost.com/ac2/wp-dyn?node=admin/registration/register&amp;destination=login&amp;nextstep=gather&amp;application=reg30-nation&amp;applicationURL=http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2008/04/21/AR2008042103036.html');"  href="http://www.washingtonpost.com/ac2/wp-dyn?node=admin/registration/register&destination=login&nextstep=gather&application=reg30-nation&applicationURL=http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2008/04/21/AR2008042103036.html">vorher registriert</a>.) <p>Interessant. Erinnert sich noch jemand an den <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/de.wikipedia.org/wiki/USA_PATRIOT_Act');"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/USA_PATRIOT_Act">&quot;USA Patriot Act&quot;</a> von 2001? Als nach &quot;Nine-Eleven&quot; erhöhte Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden, die auch schon kaum mit der Angst vor weiterem Terrorismus zu begründen waren? Im Zuge dessen haben Journalisten und Sicherheits-Experten einiger weniger Behörden bereits <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.globalsecurity.org/security/library/news/2003/10/sec-031024-usia01.htm');"  href="http://www.globalsecurity.org/security/library/news/2003/10/sec-031024-usia01.htm">davor gewarnt</a>, dass Touristen wegen der komplizierten Visa-Formalien und der Checks beim Einreisen vielleicht nicht mehr so gerne in die USA kommen. Nun, der &quot;Patriot Act&quot; is still alive. <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2007/12/21/AR2007122102544_pf.html');"  href="http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2007/12/21/AR2007122102544_pf.html">Und scheinbar reicht er den meisten Offiziellen nicht</a>. Tja, und so viele, die dagegen was sagen könnten, sind ja gerade mit dem Präsidentschaftswahlkampf voll und ganz medial ausgelastet. Sogar in Europa. Denn während Hillary und Barack seit Wochen ganze Seiten füllen, so dass man sich fragt, was z.B. die deutschen Zeitungen eigentlich berichtsmäßig machen wollen, wenn die heiße Phase anbricht bzw. die eigentliche Wahl stattfindet, ist den meisten Blättern die neue Überwachungs-Schote nur einen Einspalter wert. Und noch etwas stimmt nachdenklich: <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.washingtonpost.com/wp-dyn/articles/A12568-2004Dec19.html');"  href="http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/articles/A12568-2004Dec19.html">Schon ganz andere haben sich viel früher einschlägige Gedanken gemacht</a>. </p> 
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        <published>2008-04-22T19:39:50Z</published>
        <updated>2008-04-22T19:39:50Z</updated>
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        <title type="html">Hessen: Grüne gegen &quot;Homo-Ehe&quot; à la Status Quo, Linke gegen EU à la Lissabon</title>
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                Der neue Hessische Landtag hat heute seine erste dreitägige Plenarsitzung begonnen. Die Oppositionsparteien hatten schon zuvor angekündigt, die geschäftsführend regierende CDU zu testen. So fangen die Grünen an zu ärgern, indem sie noch einmal den Antrag einbringen, in Hessen endlich die <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Lebenspartnerschaftsgesetz');"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lebenspartnerschaftsgesetz">Eingetragene Lebenspartnerschaft</a> von Lesben und Schwulen mit der Ehe <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.gruene-fraktion-hessen.de/cms/presse/dok/230/230028.gleichstellung_von_homosexuellen_partner.html');"  href="http://www.gruene-fraktion-hessen.de/cms/presse/dok/230/230028.gleichstellung_von_homosexuellen_partner.html">gleichzustellen</a> und dabei vor allem die Versorgung im Falle von Pflegetätigkeit für den Partner/die Partnerin und die Hinterbliebenenrente zu regeln, nachdem viele Partner von Beamten (z.B. bei der Bundeswehr) nicht die gleichen Zahlungssätze beziehen wie verheiratete Heterosexuelle. <p>Des weiteren ärgert die Linke. Die Fraktion will die Landesregierung darauf festlegen, im Bundesrat gegen den <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.lpb-bw.de/aktuell/europaeische_verfassung.php');"  href="http://www.lpb-bw.de/aktuell/europaeische_verfassung.php">EU-Reformvertrag von Lissabon</a> zu stimmen, wie die Deutsche Presseagentur dpa berichtet, und bringt einen entsprechenden Antrag wohl am Donnerstag ein. Der Vertrag leiste einer Militarisierung Europas Vorschub, die Europäische Union bleibe &quot;undurchsichtig und wenig demokratisch&quot;, begründete der Fraktionsvorsitzende Willi van Ooyen den Antrag. Die Landesregierung wiederum hat den Antrag scharf kritisiert. Er sei &quot;beschämend, rückwärtsgewandt und in höchstem Maße schädlich für Hessen und ganz Deutschland&quot;, erklärte Europaminister Volker Hoff (CDU) heute in Wiesbaden. </p><p>Hessen werde im Bundesrat am 23. Mai für eine Ratifizierung des Vertragswerkes stimmen, kündigte Hoff an. Er nannte den Reformvertrag einen &quot;Meilenstein auf dem Weg zur europäischen Einigung&quot;. Ein weltoffenes Bundesland wie Hessen mit dem Sitz der Europäischen Zentralbank und wichtigen Verkehrsknotenpunkten dürfe nicht gegen Europas Zukunft stimmen, sagte Hoff laut Mitteilung der Staatskanzlei. Die Linke verweigere sich dem Allparteienkonsens &quot;einer verantwortungsvollen und klugen Europapolitik&quot;. Van Ooyen erklärte, auch seine Partei wolle eine &quot;friedliche, demokratische, soziale und umwelterhaltende Europäische Union&quot;. Der Lissabon-Vertrag erhebe zwar Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, nicht aber Sozialstaatlichkeit zu Grundwerten der EU. Die Wirtschaftspolitik sei weiterhin neoliberal. Die <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.zeit.de/online/2008/07/eu-fingerabdruecke-einreise-frattini');"  href="http://www.zeit.de/online/2008/07/eu-fingerabdruecke-einreise-frattini">Eingriffsmöglichkeiten von Polizei und Justiz</a> auf EU-Ebene würden <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/blog.kairaven.de/archives/1188-Die-EU-Bilanz-des-Bundesinnenministeriums-Ein-Raum-der-UEberwachung-und-Kontrolle.html');"  href="http://blog.kairaven.de/archives/1188-Die-EU-Bilanz-des-Bundesinnenministeriums-Ein-Raum-der-UEberwachung-und-Kontrolle.html">unzureichend kontrolliert</a>.</p> 
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        <published>2008-04-20T20:38:20Z</published>
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        <title type="html">EU-Reformvertrag zur Abstimmung</title>
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                Am 25. April soll der so genannte EU-Reformvertrag zu Abstimmung im Bundestag kommen. Der Vertrag ist nicht nur undemokratisch, neoliberal und militaristisch, sondern er zementiert eine marktradikale Wirtschaftsordnung in einen Vertrag der verfassungsrechtlichen Charakter hat. <br /><br />Ich rufe auf, die <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.imi-online.de/2008.php3?id=1745');"  href="http://www.imi-online.de/2008.php3?id=1745" target="_blank">Mailkampagne gegen den EU-Reformvertrag</a> zu unterstützen, damit dieser Vertrag nicht vom Bundestag ratifiziert wird, von dem Roman Herzog in der Welt am Sonntag vom 14.01.2007: &quot;dieser Vertrag ist abzulehnen&quot;.<br /><br />
 
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            <name>Stan Weis</name>
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        <published>2008-04-18T14:39:25Z</published>
        <updated>2008-05-03T18:59:30Z</updated>
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        <title type="html">Mein Buchtipp: Beim Häuten der Zwiebel</title>
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                Beim Häuten der Zwiebel ist das Buch, welches im Spätjahr 2006 Aufsehen erregt hat. Günter Grass heisst der Autor, der darin seine Kindheit, seine Jugend, das Erwachsenwerden beschreibt. Das Buch endet mit der Veröffentlichung seines ersten Romans, mit dem ihm gleich der Durchbruch gelang: die Blechtrommel, 1959.<br />
<br />
Ich habe dieses Buch jetzt erst gelesen, auf englisch ("Peeling the Onion"), weshalb, wenn ich daraus zitiere, ich frei übersetze. Ich habe sonst kein anderes Buch von Grass gelesen, auch mein erst kürzlicher Versuch der Blechtrommel ist kläglich gescheitert. <br />
Es sind Erinnerungen, Memoiren, eine Autobiographie? Der Versuch sich zu erinnern, trifft es wohl am ehesten. Was beim Erscheinen dieses Buches im Rampenlicht erschien, war die Tatsache, dass Günter Grass Mitglied der Waffen SS war (den Krieg mit viel Glück überlebte) und mehr als 60 Jahre lang darüber geschwiegen hat.<br />
<br />
Was aber dieses Buch aus meiner Sicht viel interessanter macht,  <br /><a href="http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/182-Mein-Buchtipp-Beim-Haeuten-der-Zwiebel.html#extended">"Mein Buchtipp: Beim Häuten der Zwiebel" vollständig lesen</a>
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        <updated>2008-04-04T22:11:16Z</updated>
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        <title type="html">Hessen-CDU: Opposition oder Regierung</title>
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                Roland Koch will in Hessen weiterregieren - als geschäftsführender Ministerpräsident, wobei er erstmal diese Amtszeit auf ein Jahr begrenzt. Neuwahlen will er nicht (<a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3245270,00.html');"  href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3245270,00.html" target="_blank">Quelle: Deutsche Welle</a>).<br />Gleichzeitig jedoch will die Hessen-CDU auch Opposition sein, weshalb sie auch Oppositionsgeld beantragen will. Als Grund nennt der Fraktionsvorsitzende eben die &quot;nur&quot; geschäftsführende Regierung (<a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.hna.de/hessenstart/LINK00_20080327110000_CDU_will_auch_Oppositionsgeld.html');"  href="http://www.hna.de/hessenstart/LINK00_20080327110000_CDU_will_auch_Oppositionsgeld.html" target="_blank">Quelle: HNA Online</a>).<br /><br />Will sie nun regieren oder opponieren? Es scheint als ob sie sich nicht so richtig entscheiden können oder zumindest alles an Geld abgreifen wollen, was geht...<br /><br />
 
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        <published>2008-04-03T22:03:00Z</published>
        <updated>2008-04-03T22:03:00Z</updated>
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        <title type="html">Bukarest: Gipfelgegner verhaftet</title>
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                <p>Während in Bukarest beim NATO-Gipfel die USA gerade mit Deutschland, Frankreich und Spanien um die Osterweiterung des Verteidigungsbündnisses rangeln, haben nach Informationen der taz und der Nachrichtenagentur AP am Mittwochmittag noch vor Beginn des Gipfels Spezialeinheiten der rumänischen Gendarmerie friedliche Gipfelgegner, darunter auch zehn Deutsche, die sich in einer Fabriketage organisiert und diese dafür legal gemietet hatten, evakuiert und einige von ihnen verhaftet. Ein Augenzeuge berichtet, <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.mediafax.ro/engleza/anti-nato-militants-lease-space-in-bucharest-factory-to-protest-security-intervenes.html?6966;2509282');"  href="http://www.mediafax.ro/engleza/anti-nato-militants-lease-space-in-bucharest-factory-to-protest-security-intervenes.html?6966;2509282">dass es keinerlei Vergehen gab, außer die Tatsache</a>, dass sie vor Ort friedliche Protest-Banner gemalt haben und am Montag ein offener Brief in linken Internetforen gepostet wurde, der dazu aufruft, sich am Protest gegen den NATO-Gipfel zu beteiligen, auch als &quot;normaler Bürger&quot;. Die Behörden riefen eine Sicherheitsstufe aus, die unter anderem in Rumänien Demos verbietet - bevor überhaupt irgendeine Demo in Bukarest stattgefunden hat. Das Vorgehen erinnert an das in Deutschland vor dem G8-Gipfel in Heiligendamm letztes Jahr im Sommer, als in Hamburg vermeintliche Orte des linken Terrorismus und Privatwohnungen rein auf Verdacht hin gestürmt, Wanzen gelegt und Post abgefangen und geöffnet wurde. Mehr Informationen zu Gipfel und Protest gibt es auf der deutschen <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.gipfelsoli.org/Home');"  href="http://www.gipfelsoli.org/Home">gipfelsoli-Seite</a>, die in engem Kontakt zu den Gipfelgegnern in Bukarest steht.</p> 
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        <link href="http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/179-Tuerkei-Internet-Zensur-durch-Kemalisten.html" rel="alternate" title="Türkei: Internet-Zensur durch Kemalisten" />
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        <published>2008-04-03T09:36:00Z</published>
        <updated>2008-04-07T17:31:00Z</updated>
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        <title type="html">Türkei: Internet-Zensur durch Kemalisten</title>
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                Ist die Türkei auf ihrem Weg in die Europäische Union schon längst in einer tiefen Krise? Weil Ministerpräsident Erdogan das Kopftuchverbot gekippt hat, hat das Oberste Gericht in Gestalt des Antragstellers und Erdogan-Kritikers Generalstaatsanwalt <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/en.wikipedia.org/wiki/Abdurrahman_YalÃ§Ä±nkaya');"  href="http://en.wikipedia.org/wiki/Abdurrahman_YalÃ§Ä±nkaya">Abdurrahman Yalcinkaya</a> seine Drohung wahr gemacht und prüft ein <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3071175,00.html');"  href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3071175,00.html">Verbot der Regierungspartei AKP</a> - allein das spaltet schon die Türkei. <p>Das ist aber bei weitem nicht alles: <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27605/1.html');"  href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27605/1.html">Telepolis</a> meldet, dass derzeit in der Türkei auf breiter Basis Internet-Zensur stattfindet. Im Visier der zensurwütigen Kemalisten seien sowohl einzelne Blogs und Foren, die entweder kurdischen Ursprungs sind und/oder gegen den <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Beleidigung_des_TÃ¼rkentums,_der_Republik_und_der_Institutionen_und_Organe_des_Staates');"  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Beleidigung_des_TÃ¼rkentums,_der_Republik_und_der_Institutionen_und_Organe_des_Staates">Tatbestand der &quot;Verunglimpfung des Türkentums&quot;</a> verstoßen, als auch große Informationsquellen wie Indymedia und freie ausländische Anbieter wie das amerikanische Blog-System <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/de.wordpress.com/');"  href="http://de.wordpress.com/">Wordpress</a>. Bereits mehrfach soll auch <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.youtube.com/');"  href="http://www.youtube.com/">YouTube</a> von Zensurmaßnahmen betroffen gewesen sein. Der Verband &quot;<a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.reporter-ohne-grenzen.de/');"  href="http://www.reporter-ohne-grenzen.de/">Reporter ohne Grenzen</a>&quot; warnt bereits, in der Türkei nicht chinesische Verhältnisse einziehen zu lassen. </p><p>Für West-Europäer, die wie die meisten Türk/innen im Ausland der Überzeugung anhängen, Mustafa Kemal Atatürk sei ein liberaler Muslim gewesen, der Anfang der 1920er-Jahre die modernste Republik Europas errichtete, die gleichzeitig das modernste Land auf der Schwelle zu den arabischen Ländern war, wird es langsam schwer, nachzuvollziehen, wer auf welcher Seite steht, wer zu &quot;den Guten&quot; und wer zu &quot;den Bösen&quot; gehört. Die Staatsanwaltschaft kämpft imperialistisch-dogmatisch gegen Internetportale, die angeblich gegen den Paragrafen &quot;Verunglimpfung des Türkentums&quot; verstoßen, während sie gleichzeitig die Instrumentalisierung des Militärs durch die Regierung und deren Willkür in Religionsfragen, die auch das alltägliche Leben betreffen, kritisiert. Hier läuft etwas schief, und alles, was man defintiv feststellen kann, ist: So läuft es nicht Richtung EU.</p> 
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        <published>2008-04-01T22:19:44Z</published>
        <updated>2008-04-01T22:45:26Z</updated>
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        <title type="html">Dinge, die die Welt nicht braucht V: The Hawaii Chair</title>
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                Heute lasse ich mal andere erklären, warum die Welt etwas nicht braucht, obwohl das eigentlich eine super Idee ist, Fitness zu betreiben, während man arbeitet. Funktioniert aber natürlich genauso gut wie Abnehmen durch zehn Schichten Frischhaltefolie um einen gewickelt. - Aber na gut, hier erstmal das offizielle Infomercial, das erklärt, warum man den Hawaii Chair UNBEDINGT braucht: <p><embed src="http://www.youtube.com/v/dH_Xs-lIrtk&hl=en" width="200" height="150" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" /></embed /></p>Und dann lass' ich Comedienne Ellen DeGeneres für mich arbeiten, die erklärt bzw. veranschaulicht, warum man das Dingen NICHT braucht: <p><embed src="http://www.youtube.com/v/DHiqVygN-w0&hl=en" width="200" height="150" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" /></embed /></p> 
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        <published>2008-03-25T07:07:00Z</published>
        <updated>2008-04-01T09:52:15Z</updated>
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        <title type="html">aufgelesen: clemens meyer: die nacht, die lichter</title>
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                Das zweite Buch ist das schwerste. Beim Debüt kann man leichter begeistert sein. Beim zweiten Buch verschieben sich die Maßstäbe – nach oben. Ein zweites Buch kann verrissen werden. Der Autor/die Autorin kann tief fallen. Im schlimmsten Fall hört man nie wieder was von ihm oder ihr. Besonders schlimm ist das natürlich für junge Schriftsteller/innen, die eventuell noch darauf hoffen, von der Literatur wenigstens zeitweise leben zu können. Clemens Meyer ist noch jung. Er muss vermutlich gerade ganz schön zittern, weil niemand anderes als er selbst mit seinem Debütroman die Meßlatte ziemlich hoch gelegt hat. Als „Als wir träumten“ vor ziemlich genau 2 Jahren erschien, hatte Meyer sofort alle Kritiker/innen auf seiner Seite. In einem Wahnsinnstempo peitschte der gebürtige Hallenser, der nach vielen Nebenjobs von Möbelpacker bis Wachmann seine Lebenserfahrung am Literaturinstitut Leipzig in wahnsinnig gute Gegenwartsliteratur verwandelte, uns durch über 500 Seiten. Wie im Rausch las man, benommen von der eigenen Sprache und den Erlebnissen des Protagonisten Danie, einer Leipziger Kindheit und Jugend zwischen FDJ, erster Liebe, Schlägereien mit Hooligans und Nazis und einer Kleinkriminellenkarriere. Brutal und doch liebevoll – einfach authentisch – war diese Literatur und so viel mehr Geschichtsbildung über die Wendejahre in Ostdeutschland als die Ausstellung der Leipziger Dependance des Hauses der Geschichte. „Als wir träumten“ war noch vor Erscheinen für den Preis der Leipziger Buchmesse 2006 nominiert. Dabei sah es zuerst gar nicht so gut aus: Zehn Verlage lehnten Meyers Manuskript, an dem er sieben Jahre nebenbei geschrieben hatte, ab. Erst als der damals 28-Jährige Sten Nadolny um Hilfe bat, hatte Meyer innerhalb von drei Monaten einen Vertrag. <p>Jetzt also das zweite Buch. Kein Roman, sondern Kurzgeschichten. Auch sie handeln wie „Als wir träumten“ wieder von kaputten Typen und Lebensverlierern in vornehmlich ostdeutschen Kleinstädten. </p> <br /><a href="http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/177-aufgelesen-clemens-meyer-die-nacht,-die-lichter.html#extended">"aufgelesen: clemens meyer: die nacht, die lichter" vollständig lesen</a>
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        <link href="http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/176-aufgelesen-michael-kumpfmueller-nachricht-an-alle.html" rel="alternate" title="aufgelesen: michael kumpfmüller: nachricht an alle" />
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        <updated>2008-03-23T07:00:00Z</updated>
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        <title type="html">aufgelesen: michael kumpfmüller: nachricht an alle</title>
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                Es beginnt mit einer Kurznachricht. Seine Tochter schreibt ihm eine SMS aus dem Flugzeug, kurz bevor es abstürzt. Obwohl nachher nichts auf Terrorismus und Manipulation hindeutet, ist Selden als ihr Vater verstört und wird es das ganze Buch über bleiben. Obwohl es kein Verbrechen ist, ist der Flugzeugabsturz der Auftakt für eine Serie von unbestimmten Verbrechen, mit denen Selden sich als Innenminister eines nicht näher definierten europäischen Landes auseinandersetzen muss. Und auch der Leser denkt sofort an „Nine Eleven“ und ist automatisch auf der Seite der Politik. Einer Politik, die hilflos herumeiert, als die Krawalle in den Vorstädten anfangen, wo erst Autos brennen, dann Kirchen und Moscheen explodieren, Anschläge verübt werden, eine junge Frau iranischer Herkunft sich in einem Park verbrennt, Politiker erpresst werden, schließlich der Innenminister selbst Opfer einer Attacke wird.  <br /><a href="http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/176-aufgelesen-michael-kumpfmueller-nachricht-an-alle.html#extended">"aufgelesen: michael kumpfmüller: nachricht an alle" vollständig lesen</a>
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        <published>2008-03-20T23:24:21Z</published>
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        <title type="html">Eskalation in Tibet</title>
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                <p>&quot;Nach Jahrzehnten <b>chinesischer Repression hat sich die Frustration der Tibetischen Menschen in Straßenprotesten und gewaltsamen Unruhen entladen.</b> Die chinesische Regierung steht vor einer historischen Entscheidung zwischen brutaler Eskalation oder Dialog, welcher die Zukunft Tibets und Chinas bestimmen kann. Wir können diese historische Entscheidung beeinflussen - China sorgt sich um seine internationale Reputation. Aber es braucht die schnelle Reaktion einer Masse von Menschen, um seine Aufmerksamkeit der Regierung zu gewinnen. <b>Der tibetische Friedensnobelpreisträger und geistige Führer, der Dalai Lama, hat zu Zurückhaltung und zum Dialog aufgerufen.</b> Er braucht die Unterstützung der Weltbevölkerung.&quot; heißt es auf der <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.avaaz.org/de/');"  href="http://www.avaaz.org/de/">Seite von Avaaz.org</a>.</p><p>Die Internetgemeinde kann sich gegen das Vorgehen Chinas gegen die Mönche und Widerständigen in Tibet wehren - oder es zumindest versuchen und den Dalai Lama mit einer internationalen Petition unterstützen. Und bitte weitersagen! Statt <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.avaaz.org/de/tibet_end_the_violence/');"  href="http://www.avaaz.org/de/tibet_end_the_violence/">Ostermarsch oder zusätzlich zum Ostermarsch hier signen</a>. </p><p>Noch etwas kann man tun: Die <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.igfm-muenchen.de/tibet/ftc/2008/BriefaktionBundesregierung.html');"  href="http://www.igfm-muenchen.de/tibet/ftc/2008/BriefaktionBundesregierung.html">Briefaktion von Free Tibet Campaign</a> an Politiker unterschreiben, mit der Forderung, dass Journalist/innen wieder erlaubt wird, nach Tibet zurückzukehren, weil es momentan ein absoluten News-Blackout gibt. Und die <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.igfm-muenchen.de/tibet/Aktion/BriefvorschlagMRRat.html');"  href="http://www.igfm-muenchen.de/tibet/Aktion/BriefvorschlagMRRat.html">Briefaktion an den UN-Menschenrechtsrat</a>.</p> 
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        <link href="http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/173-Zeitungsanzeige-von-Juergen-Todenhoefer.html" rel="alternate" title="Zeitungsanzeige von Jürgen Todenhöfer" />
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        <published>2008-03-17T09:10:00Z</published>
        <updated>2008-03-16T22:30:42Z</updated>
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        <title type="html">Zeitungsanzeige von Jürgen Todenhöfer</title>
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                <br />
Ich habe heute eine Zeitung gekauft wegen einer einzigen Anzeige - nicht wegen eines Artikel! Das habe ich noch nie in meinem Leben gemacht<br />Die Zeitung ist die FAZ und die Anzeige ist von Jürgen Todenhöfer, der einen Teil des Nachwortes von seinem Buch <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.warumtoetestduzaid.de');"  target="_blank" href="http://www.warumtoetestduzaid.de">Warum tötest du Zaid?</a> als Anzeige in der <a target="_blank" href="www.faz.net">FAZ</a>, der <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.nytimes.com/');"  target="_blank" href="http://www.nytimes.com/">New York Times</a> und <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Al-Quds_al-arabi');"  target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Al-Quds_al-arabi">Al Quds al-arabi</a> am Freitag und Samstag dieses Wochenendes geschaltet hat. In der Anzeige bzw. dem Nachwort verurteilt Todenhöfer radikal die Kriegspolitik der USA und die Dämonisierung des Islam. Er schreibt:<br /><br /><blockquote>&quot;Anders als viele muslimische Politiker unserer Tage war Mohammed kein Reaktionär. Er sehnte sich nicht wie diese 1400 Jahre zurück. Er war ein kühner, nach vorne blickender, egalitärer Revolutionär, der den Mut hatte, die Fesseln der Tradition zu sprengen. Sein Islam war keine Religion des Stillstands oder des Rückschritts, sondern der Erneuerung und des Aufbruchs.&quot;</blockquote><br />und weiter: <br /><br /><blockquote>&quot;Die Hauptgefahr unserer Zeit besteht nicht im Appeasement. Sie besteht darin, dass abendländisch-patriotische Sofa-Strategen, die sich ihren klammheimlichen Rassismus von niemandem nehmen lassen wollten, die Welt in einen ähnlich törichten Automatismus von Gewalt und Gegengewalt hineinschlittern lassen wie jenen, der zum Ersten Weltkrieg führte.&quot;<br />[...]<br />&quot;Der Westen ist nicht legitimiert, überall auf der Welt militärisch gegen radikal islamische Bewegungen vorzugehen - genauso wenig wie er legitimiert ist, weltweit links- oder rechtsradikale Organisationen militärisch zu bekämpfen. er hat nicht das Recht, die Welt in ein blutig-chaotisches Schlachtfeld zu verwandeln, um seine Vorstellungen von der Welt durchzusetzen. Westliche Kampftruppen (und deutsche Tornados) haben im Irak, in Afghanistan oder in Somalia nichts verloren.<br />Die muslimischen Länder müssen ihre Probleme mit dem radikalen Islamismus selbst ausfechten. Auch dort, wo dieser in Terrorismus abgeleitet, ist es vorrangig Aufgabe nationaler Kräfte, ihn zu bekämpfen. Sie sollten nur in extremen Ausnahmefällen mi Zustimmung des UN-Sicherheitsrates durch internationale Sonderkommandos verstärkt werden.&quot;</blockquote><br /><br /><br />
 
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        <title type="html">Rettet die Versammlungsfreiheit in Bayern</title>
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                <br />
Die absolute CSU-Mehrheit in Bayern will das bayerische Versammlungsgesetz ändern, das nach der Förderalismusreform Ländersache ist. verdi München und die Grünen rufen zu einer öffentlichen Kampagne gegen diese Gesetzesänderung auf.<br /><br />Sehr interessant ist die Synopse, die auf der <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/muenchen.verdi.de/aktive_gruppen/kampagne_rettet_die_grundrechte');"  target="_blank" href="https://muenchen.verdi.de/aktive_gruppen/kampagne_rettet_die_grundrechte">Kampagnen-website von verdi München</a> zu lesen ist. Das ist die Gegenüberstellung des bisherigen Versammlungsgesetzes und des bayerischen Gesetzesentwurfs. <br /><br />In den Medien wurde in den letzten Tagen berichtet, dass es hauptsächlich, um Änderungen in Bezug auf die Versammlung rechtsgerichteter politischer Gruppen geht. Das ist nur bedingt der Fall, wenn man sich den Gesetzestext durchliest.<br />Dass die Komplettaufzeichnung von Demos nun auch im Versammlungsgesetz verankert werden soll, halte ich für sehr kritisch. Nun sollen die gängigen Handlungen der Polizisten bei Demonstrationen auch legitimiert werden.<br /><br />
 
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        <link href="http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/172-Zum-125.-Todestag-von-Karl-Marx.html" rel="alternate" title="Zum 125. Todestag von Karl Marx" />
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            <name>toftof</name>
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        <published>2008-03-14T22:18:35Z</published>
        <updated>2008-03-14T22:31:21Z</updated>
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        <title type="html">Zum 125. Todestag von Karl Marx</title>
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                <br />
<p class="MsoNormal">“Das allgemeine Resultat, das sich mir ergab und, einmal gewonnen, meinem Studium zum Leitfaden diente, kann kurz so formuliert werden:</p>  <p class="MsoNormal"><span>In der gesellschaftlichen Produktion ihres Lebens gehen die Menschen bestimmte, notwendige, von ihrem Willen unabhängige Verhältnisse ein, Produktionsverhältnisse, die einer bestimmten Entwicklungsstufe ihrer materiellen Produktivkräfte entsprechen.</span></p>  <p class="MsoNormal"><span><span></span><br />Die Gesamtheit dieser Produktionsverhältnisse bildet die ökonomische Struktur der Gesellschaft, die reale Basis, worauf sich ein juristischer und politischer Überbau erhebt, und welcher bestimmte gesellschaftliche Bewußtseinsformen entsprechen. Es ist nicht das Bewußtsein der Menschen, das ihr Sein, sondern umgekehrt ihr gesellschaftliches Sein, das ihr Bewußtsein bestimmt. </span></p>  <p class="MsoNormal"><span><span>               </span><br />Auf einer gewissen Stufe ihrer Entwicklung geraten die materiellen Produktivkräfte der Gesellschaft in Widerspruch mit den vorhandenen Produktionsverhältnissen oder, was nur ein juristischer Ausdruck dafür ist, mit den Eigentumsverhältnissen, innerhalb deren sie sich bisher bewegt hatten. Aus Entwicklungsformen der Produktivkräfte schlagen diese Verhältnisse in Fesseln derselben um. Es tritt dann eine Epoche sozialer Revolution ein...&quot;</span></p><p class="MsoNormal"><span>(aus dem Vorwort zur Kritik der Politischen Ökonomie)<br /><br /><a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.dradio.de/dlf/sendungen/studiozeit-ks/753673/');"  href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/studiozeit-ks/753673/" target="_blank"><br />Vergessen und wiederentdeckt</a>, meint eine Reportage von Deutschlandfunk.</span></p><br />
 
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        <link href="http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/171-Kann-ich-wollen-was-ich-will-auf-Platz-2.html" rel="alternate" title="Kann ich wollen was ich will? auf Platz 2" />
        <author>
            <name>toftof</name>
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        <published>2008-03-10T08:15:00Z</published>
        <updated>2008-03-10T08:15:00Z</updated>
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        <title type="html">Kann ich wollen was ich will? auf Platz 2</title>
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                Das Buch von <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.amazon.de/Wer-bin-ich-wenn-viele/dp/3442311438');"  href="http://www.amazon.de/Wer-bin-ich-wenn-viele/dp/3442311438" target="_blank">Richard David Precht &quot;Wer bin ich und wenn ja, wie viele?&quot;</a> ist zur Zeit in aller Munde. Nachdem <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/lesen.zdf.de/');"  href="http://lesen.zdf.de/" target="_blank">Frau Heidenreich</a> es besprochen hatte, ist es nun auf Platz 2 der <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.spiegel.de/kultur/charts/0,1518,458991,00.html');"  href="http://www.spiegel.de/kultur/charts/0,1518,458991,00.html" target="_blank">SPIEGEL-Bestsellerliste</a>, hinter Kerkelings Endloslauf auf dem Jakobweg.<br /><br />Der Untertitel des Buches ist &quot;eine philosophische Reise&quot; und das ist es auch. Das Bestechende an dem Buch ist die Leichtigkeit, mit welcher der Autor die großen Fragen der Menschheit behandelt. Er lässt alle großen Philosophen der abendländischen Philosophie zu Wort kommen und beschreibt sie und ihre Leben, ihre Theorien fast als wären sie unsere Nachbarn von gegenüber, die nur etwas mehr über das Leben nachdenken als wir. So passt es auch, dass er die Frage nach dem Sinn des Lebens fast lapidar mit den Worten von Monthy Pythons beantworten lässt:<br /><br /><blockquote>&quot;Nun, es ist wirklich nichts Besonderes. Versuch einfach nett zu den Leuten zu sein, vermeide fettes Essen, lese ab und zu ein gutes Buch, lass dich mal besucehn, und versuch mit allen Rassen und Nationen in Frieden und Harmonie leben.&quot;<br /></blockquote>Er spickt die Antworten der großen Fragen nach dem Sinn des Lebens, der Gerechtigkeit, der Wahrheit, der Willensfreiheit, der Liebe, der Moral und vielem anderen mit teilweise eingehenden Beispielen und stellt verschiedene philosophische Ansätze gegenüber ohne dabei - und das ist der Erfolgsfaktor der Buches! - in philosophische Terminologien abzuwandern. Der Autor versteht es den Leser nicht als philosophischen Analphabeten hinzustellen, sondern im Gegenteil ihn die Philosophie nahe zu bringen, ohne dass dieser die gesammelten Werke der Philosophen auswendig kennt. Er macht quasi die Philosophie und damit die großen Fragen der Menschheit zur angenehmen Feierabend-Lektüre. Das ist Richard David Precht wirklich gelungen, finde ich.<br /><br />Zum Vergleich lege ich jedem die Lektüre <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.amazon.de/Mensch-freien-Willen-Antworten-Philosophen/dp/3150185211/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1205098401&amp;sr=1-1');"  href="http://www.amazon.de/Mensch-freien-Willen-Antworten-Philosophen/dp/3150185211/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1205098401&sr=1-1" target="_blank">&quot;Hat der Mensch einen freien Willen? Die Antworten der großen Philosophen&quot;</a> von Uwe an der Heiden und Helmut Schneider ans Herz. Das ist philosophische Literatur wie sie Philosophie-Interessierte kennen. Was Precht mit der Frage &quot;Kann ich wollen was ich will?&quot; in einem Kapitel abhandelt, wird hier mit einem kleinen Büchlein versucht zu beantworten, das jedoch sehr viel mehr in die Tiefe der Theorie geht. Deshalb ist es nicht schlechter, aber anspruchsvoller und letztlich fachlich genauer; vermutlich der Grund warum es nicht unter den Top 10 der SPIEGEL-Bestsellerliste ist.<br /><br />
 
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        <link href="http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/170-Was-ist-Politik-Ein-Definitionsversuch.html" rel="alternate" title="Was ist Politik? Ein Definitionsversuch" />
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        <published>2008-03-09T06:13:00Z</published>
        <updated>2008-03-09T06:13:00Z</updated>
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        <title type="html">Was ist Politik? Ein Definitionsversuch</title>
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                <p class="MsoNormal">„Erst wenn eure Gemeinde und euer Land in den Händen der Großkonzerne sind, werdet ihr begreifen, daß ihr es versäumt habt, mit-einander eure Zukunft zu gestalten.“ (aus Brasilien)<br /><br /><br /><strong>1. Was ist die Politik?</strong> </p><p><strong><br />Politik</strong><span>  </span><span> </span>von griech: politea = Gemeinschaft,Angelegenheit der Gemeinschaft, das wovon alle betroffen sind, das was alle angeht, auch: Beschluß der Versammlung<span>                     </span><span>      </span>(H.N.) </p><p> </p><p><strong>2. Die Verfassung:<span> </span>der Gesellschaftsvertrag</strong></p><p> Die Verfassung ist der Gesellschaftsvertrag, den die Menschen unterein-ander aushandeln und die Spielregeln festlegen, nach denen sie miteinander umgehen wollen. Der Gesellschaftsvertrag hat zur Voraussetzung, daß die Indi-viduen gleichgestellt und voneinander unabhängig sind. Nur solche sind ver-tragsfähig. </p><p>Die Menschen schließen ihn mit dem Ziel, ihre Gleichheit und Unab-hänigkeit, über die sie im Naturzustande verfügen, auch in der Gemeinschaft zu bewahren. Der Naturzustand ist dadurch gekennzeichnet, das jeder seinen Lebensunterhalt mit seinen Mitteln bestreiten kann.</p><p class="MsoNormal" style="TEXT-INDENT: 13.65pt; TEXT-ALIGN: justify">Venezuela hat dort begonnen, wo jeder Weg in die Demokratie (griech: “Herrschaft des Volkes“) beginnen muß:<span>  </span>Die Menschen haben sich selbst eine Verfassung gegeben. Auch wir müssen hier beginnen, und wir können dies auch: </p><p class="MsoNormal" style="TEXT-INDENT: 13.65pt; TEXT-ALIGN: justify">Wir verfügen heute über die notwendigen Kommunikationsmittel, um eine Verfassung von unten zu erarbeiten. Unser Forum “Demokratische Zukunft“ auf dieser Website bietet die Möglichkeit, damit anzufangen. Dieses Forum ist eine “Kommunikationstafel“, jeder kann darauf schreiben, und alle können es lesen. </p><p>Wir brauchen niemanden um Erlaubnis zu fragen. Wir können und müssen an-fangen, unseren Gesellschaftsvertrag zu formulieren. Wenn wir einen passablen Entwurf haben, werden wir eine Volksabstimmung darüber herbeiführen. H.N.</p><p><br /></p><p><strong>3. Der Wille der Völker</strong><br /><br />Regierungen kommen und gehen. Der Wille der Völker ist das Bleibende.<br />(Albert Schweitzer)<br /><br />Der Wille der Völker ist das Entscheidende, wenn er öffentlich sichtbar wird.<br />(H.N.)</p><p /><br /><br /><p><strong>4. Das Völkerrecht: weltweiter Gesellschaftsvertrag</strong><br /><br />Das Selbstbestimmungsrecht der Völker muß das oberste Prinzip des Zusam-menlebens der Menschen auf unserer Erde sein. Jede demokratische Verfassung muß zunächst das Selbstbestimmungsrecht des Volkes und das aller Völker als obersten Grundsatz anerkennen. Eine Nation, die dieses nicht tut, ist eine Gefahr für die Menschheit.</p><p>Der Souverän ist das Volk und niemand sonst. Die Regierung ist ausführendes Organ des Volkes, sie kann nur im Rahmen des Gesellschaftsvertrages, der Ver-fassung handeln. Die Verfassung wird vom Souverän, dem Volke, formuliert und beschlossen, sie kann nur vom Volke geändert werden. Sie ist der Regierung vorgegeben, sie muß sich daran halten. </p><p>Unsere Regierungen verhalten sich heute so, als ob sie keinerlei Verpflichtung gegenüber dem Volke hätten, als ob es gar keine Verfassung gäbe, ja sie beseitigen de facto sogar die Grundrechte der Bürger. Den Gesellschaftsvertrag zu brechen, scheint für unsere Politiker ein Kavaliersdelikt zu sein. Sie wetteifern darin, die Bürger zu täuschen. Unser Grundgesetz fordert uns in diesem Fall zum Widerstand auf.</p><br /><br /><p /><p><strong>Das Parlament:<span> </span>die Beauftragten des Volkes</strong></p><p class="MsoNormal" style="TEXT-INDENT: 13.65pt; TEXT-ALIGN: justify"> Wenn wir eine Demokratie (griech: “Herrschaft des Volkes“) haben, können in nur solche Personen das Parlament entsandt werden, die das Vertrauen der Bürger haben. Vertrauen kann nur entstehen, wenn man sich wirklich kennt und Umgang miteinander hat. Mit der Vertretung ihrer Interessen kann eine Gruppe nur jeman-den beauftragen, der zu dieser Gruppe gehört, d.h. der sich in derselben Interessen-lage wie alle anderen in der Gruppe befindet. Dies alles gibt es bei uns in der Parteiendemokratie heute nicht.</p><p class="MsoNormal" style="TEXT-INDENT: 13.65pt; TEXT-ALIGN: justify">Eine Gruppe muß zunächst einen Willen bilden und ihn artikulieren, bevor sie ihn vertreten kann. Die Willensbildung einer Gruppe ist nur möglich, wenn sie beständig zusammenkommen und über ihre Angelegenheiten beraten kann. </p> 
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        <link href="http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/168-Internatonaler-Tag-der-Frau.html" rel="alternate" title="Internatonaler Tag der Frau" />
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        <published>2008-03-08T09:00:00Z</published>
        <updated>2008-03-08T09:00:00Z</updated>
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        <title type="html">Internatonaler Tag der Frau</title>
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                <p><font style="BACKGROUND-COLOR: #faffff">Zitat Pressemitteilung amnesty international: </font></p><blockquote dir="ltr" style="MARGIN-RIGHT: 0px"><p dir="ltr" style="MARGIN-RIGHT: 0px"><font size="2">&quot;Die Frauenrechtlerinnen Ronak Safarzadeh und Hana Abdi sitzen seit Herbst 2007 im Gefängnis in Sanandaj in der Provinz Kurdistan (Iran) - ohne offizielle Anklage und ohne ihren Anwalt sehen zu dürfen. Keine Einzelfälle im Iran. [...] „Statt Frauenrechtlerinnen und Frauenrechtler zu unterdrücken, muss die Regierung endlich rechtliche Verbesserungen für Frauen einführen“, sagte Jüttner [Nahost-Expertin von ai]. „Frauen im Iran werden nach wie vor wie Bürger zweiter Klasse behandelt.“ (Quelle: <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www2.amnesty.de/internet/deall.nsf/50144ae16ca25cecc12567df002695c7/8e5bd4243c223e09c12573fc005c6bcf?OpenDocument');"  href="http://www2.amnesty.de/internet/deall.nsf/50144ae16ca25cecc12567df002695c7/8e5bd4243c223e09c12573fc005c6bcf?OpenDocument" target="_blank">amnesty international</a>)</font></p></blockquote><p dir="ltr" style="MARGIN-RIGHT: 0px"><font size="2"></font></p><br /><br /><p dir="ltr" style="MARGIN-RIGHT: 0px"><font size="2">Heute ist internationaler Tag der Frau - amnesty international macht weltweit Aktionen zu dem Thema, in Deutschland gibt es zahlreiche Aktionen von Kempten bis Flensburg.</font></p><p dir="ltr" style="MARGIN-RIGHT: 0px"><font size="2"></font></p><br /><br /><p dir="ltr" style="MARGIN-RIGHT: 0px"><font size="2">Das neue Buch von Alice Schwarzer über Simone de Beauvoir oder auch Bücher von Simone de Beauvoir selbst machen einem deutlich, dass die Frau an sich nach wie vor nicht dort angekommen ist wo sie gesellschaftspolitisch hin müsste: auf dieselbe Ebene wie die Männer. Frauen sind vielleicht in den so genannten entwickelten Ländern nicht Menschen zweiter Klasse, aber in derselben Klasse wie die Männer sind sie lange nicht. </font></p><p dir="ltr" style="MARGIN-RIGHT: 0px"><font size="2"></font></p><br /><br /><p dir="ltr" style="MARGIN-RIGHT: 0px"><font size="2">Es ist noch keine zwei Monate als die Oppositions-Frau in Pakistan kurzerhand ermordert wurde vom politischen Feind und in den &quot;liberalen&quot; Vereinigten Staaten schickt sich zum ersten Mal eine Frau an Präsidentin zu werden oder versucht es zumindest. Frauen haben nach wie vor immer noch keine Wahl: entweder Karriere oder Kind. Ich denke, das wird so schnell auch nicht ändern, auch wenn Familien- und Frauenpolitik jetzt kein Gedöns mehr ist...</font></p><p dir="ltr" style="MARGIN-RIGHT: 0px"><font size="2"></font></p> 
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        <published>2008-03-06T22:58:39Z</published>
        <updated>2008-03-06T22:58:39Z</updated>
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        <title type="html">Kommunalwahl in Bayern</title>
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                <p>Ich wohne in Bayern und durfte deshalb die Kommunalwahl in Ansbach (31555 Wahlberechtigte), Mittelfranken miterleben. Hier habe ich mal interessante Fakten zu dieser Stadt festgehalten, die zugegebenermaßen für Bayern ziemlich untypisch sind:</p><ol><li>Die CSU hatte keinen OB-Kandidaten!</li><li>Die OB-Stichwahl wird zwischen einer Parteilosen (Carda Seidel, 38%) und einem SPD-Kandidaten (Ralf Felber, 32%), der von der CSU gestützt wurde.</li><li>Der dritte OB-Kandidat (Wolfgang Bartusch, 26%) hat gleichzeitig am meisten Stimmen als Stadtrat abgeräumt: 12015.</li><li>Gewählt haben rund 17000 Bürger/-innen, ca. 55%.</li><li>Die niedrigste Wahlbeteiligung in einem Bezirk lag bei ca. 18%, die höchste bei ca. 67%.</li><li>Es sind nun sieben Gruppierungen im Stadtrat: CSU (13), SPD (9), Grüne (5), BAP (7), ÖDP (3), FW (2), Offene Linke (1)</li></ol><p>Falls die Parteilose Kandidaten zur OB gewählt würde, wäre die Chance für einen echten demokratischen Pluralismus möglich. Eine unglaubliche Seltenheit in unserer Parteiendemokratie... Ja, vielleicht gibt es sie noch, die Demokratie in Bayern, und das ausgerechnet in der Hauptstadt Mittelfrankens.</p><p /> 
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        <published>2008-02-18T11:30:00Z</published>
        <updated>2008-02-18T11:30:00Z</updated>
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        <title type="html">Es war im Juni 2007...</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                ... als sich 8 Regierungschefs in einem Ostseebad einsperrten,<br />... als Razzien bei &quot;linken Gruppen&quot; in Deutschland stattfanden,<br />... als einem &quot;linken&quot; Journalisten der Zugang zu Pressestätten verwehrt wurde,<br />... als die deutsche Polizisten auf friedliche Demonstranten losgingen,<br />... als die Justiz und Politik den berühmten Paragraphen 129 wieder zur Anwendung brachte,<br />... als die deutsche Bundeswehrsoldaten gegen die eigene Bevölkerung ins Feld zogen.<br />... als ein Stück Demokratie verloren ging...?<br /><br />Der Deutschlandfunkt hat das in einem sehr guten Dossier aufgearbeitet: <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.dradio.de/dlf/sendungen/dossier/731886/');"  href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/dossier/731886/" target="_blank">Manuskript zum Dossier</a>.<br /><br /><br />
 
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        <published>2008-02-17T21:34:07Z</published>
        <updated>2008-02-21T18:30:53Z</updated>
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        <title type="html">Stasi 2.0</title>
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                <br />
Christel Wegner, ob sie nun bei <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.die-linke.de/');"  href="http://www.die-linke.de/" target="_blank">DER LINKE</a> ist oder vom <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.verfassungsschutz.de/');"  href="http://www.verfassungsschutz.de/" target="_blank">Verfassungsschutz</a>, hat in der Sendung Panorama Folgendes über die Stasi gesagt:<br /><br /><blockquote>&quot;Ich denke (...), wenn man eine neue Gesellschaftsform errichtet, dass man da so ein Organ wieder braucht, weil man sich auch davor schützen muss, dass andere Kräfte, reaktionäre Kräfte, die Gelegenheit nutzen und so einen Staat von innen wieder aufweichen.&quot; (Quelle: <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,535770,00.html');"  href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,535770,00.html" target="_blank">Spiegel.de</a>)</blockquote><br />Gleichzeitig lesen wir auf <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.heise.de/newsticker/meldung/103157');"  href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/103157" target="_blank">heise.de vom 07.02.2008</a>:<br /><blockquote>&quot;Die Bundesregierung konkretisiert ihre Pläne für ein zentrales Bundesmelderegister. In dieser Datenbank sollen deutlich mehr Informationen über die rund 82 Millionen Einwohner Deutschlands gespeichert werden als heute in den Meldestellen. So sieht es ein Referentenentwurf des Bundesinnenministeriums zum Meldegesetz vor. Auch bei den über 5000 kommunalen Meldestellen sollen mehr personenbezogene Daten vorgehalten werden. Zudem würden Behörden Daten leichter abrufen und austauschen können. Das Innenministerium argumentiert, durch Schaffung zentraler Strukturen solle ein &quot;effizienter und wirtschaftlicher Vollzug&quot; erreicht werden.&quot;</blockquote><br />Wie war das mit der neuen Gesellschaftsordnung? Wer fordert was und ist in welcher Partei...? Wenn man mal genauer nachdenkt, ist das doch alles ziemlich unheimlich. Und gab es nicht auch mal dieses T-Shirt mit Schäuble und &quot;Stasi 2.0&quot; vorne drauf. Schauen Sie mal rechts oben auf dieser Website und fahren mit der über den sympathischen Mann in orange...<br /><br />
 
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        <published>2008-02-15T11:25:08Z</published>
        <updated>2008-02-15T11:25:08Z</updated>
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        <title type="html">NDR-JournalistInnen im Streik, Teil II</title>
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                Gibt's zwar schon etwas länger, ist aber trotzdem immer wieder lustig: Die Macher von NDR Extra 3 erklären im für sie typischen Stil zwischen &quot;Sendung mit der Maus&quot; und Satire mit &quot;Mein Papi ist Fester Freier&quot;, worum es MitarbeiterInnen und Sender geht. <p><embed src="http://www.youtube.com/v/_QJemcBc-PQ&rel=1" width="425" height="355" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" /></embed /></p> 
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        <published>2008-02-14T06:00:00Z</published>
        <updated>2008-02-15T11:25:03Z</updated>
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        <title type="html">NDR-JournalistInnen im Streik</title>
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                <font face="verdana,arial,helvetica,sans-serif" color="#000000" size="2">Heute legen die freien Mitarbeiter des Norddeutschen Rundfunks (NDR) in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg für 24 Stunden ihre Arbeit nieder. Sie wollen damit gegen die strikten Verträge für die so genannten „festen Freien“ und die Arbeitsbedingungen des NDR demonstrieren. <p>Beim NDR erhalten freie JournalistInnen Rahmenverträge, die es ihnen erlauben, nur bis maximal 15 Jahre für die Rundfunkanstalt zu arbeiten. Danach werden sie ein Jahr komplett gesperrt und dürfen danach nur noch bis zu einer Jahreseinkommensgrenze von 18.000 Euro für den NDR arbeiten. Damit arbeiten viele NDR-Freie mit fortgeschrittenem Alter und Erfahrung wieder auf dem oder sogar unter dem Niveau, mit dem sie ihre journalistische Karriere einst angefangen hatten, während langjährige Festangestellte sich im Rahmen absoluter sozialer Absicherung weiter steigern. Paradox – denn beim NDR arbeiten rund 880 feste Freie, die damit täglich über die Hälfte der Stunden an Programm gestalten, und zwar in allem von Kamera und Schnitt über Redaktion bis hin zu Moderation; freie JournalistInnen sind beim NDR praktisch überall eingesetzt und durchaus mit den gleichen oder sogar höheren Verantwortlichkeiten wie RedakteurInnen, wie ihr Zusammenschluss, die Organisation <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.freie-im-norden.de/');"  href="http://www.freie-im-norden.de/">„Freie im Norden“,</a> informiert. Wie die meisten Rundfunkanstalten und Verlagshäuser ist auch der NDR bereits vor etlichen Jahren dazu übergegangen, VolontärInnen nicht fest anzustellen, sondern sie über freie Mitarbeit weiterzubeschäftigen – obwohl der NDR von allen ARD-Anstalten eine der aufwändigsten, größten und damit auch teuersten Volontärsausbildungen unterhält. </p><p>Die „Freien im Norden“ haben bereits letztes Jahr auf die desolate Situation aufmerksam gemacht, ohne dass sich groß etwas geändert hätte. Zuletzt traten sie am 10. Januar beim Empfang des neuen NDR-Intendanten Lutz Marmor öffentlich für ihre Anliegen ein. </p></font> 
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        <published>2008-02-05T05:22:00Z</published>
        <updated>2008-02-04T00:22:49Z</updated>
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        <title type="html">Wenige Managerinnen verdienen wenig</title>
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                Der Anteil von Frauen im Topmanagement deutscher Großunternehmen ist im vergangenen Jahr deutlich zurück gegangen, wie aus einer Erhebung des Wirtschaftsinformationsdienstes &quot;Hoppenstedt&quot; hervorgeht. So liegt der Anteil an Frauen in Führungspositionen in Unternehmen mit mehr als 20 Millionen Euro Jahresumsatz aktuell bei 5,7 Prozent, 2006 waren es noch 7,5 Prozent. In den Jahren 2003-2006 hatte &quot;Hoppenstedt&quot; mit seiner Studie noch eine Euphorie verbreitet: Anzahl der Topmanagerinnen steigt kontinuierlich! - was gerne von männerbezogenen und -dominierten Printprodukten wie dem &quot;Manager Magazin&quot; aufgenommen wurde und <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.manager-magazin.de/koepfe/karriere/0,2828,337473,00.html');"  href="http://www.manager-magazin.de/koepfe/karriere/0,2828,337473,00.html">wird</a>. Am erfolgreichsten sind Frauen &quot;ganz oben&quot; im Rechnungswesen, dann als Justiziarinnen. Bei Unternehmen mit weniger Jahresumsatz stellen Naturwissenschaftlerinnen 12 von 100 Führungskräften, Wirtschaftswissenschaftlerinnen 8, Ingenieurinnen 3. In Forschung und Entwicklung - wen wundert's - sind Frauen eher nicht zu finden. <p>Besser sieht es da nur im Osten aus: In Sachsen sind 22 Prozent Frauen in Führungspositionen (bei den westdeutschen Ländern steht Bayern mit 17,5 Prozent an der Spitze). Die FAS interpretiert die Zahlen weiter so: &quot;Je jünger das Unternehmen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit für eine Frau im Management. Auch nach Branchen gibt es Unterschiede: Im Gesundheits- und Bildungssektor besetzen Frauen mehr als ein Viertel der Führungspositionen, im Kredit- und Versicherungsgewerbe gerade jede zehnte. Quer durch alle Branchen gilt: Nur je rund 10 Prozent Frauen schaffen es ins Topmanagement oder seine Aufsichtsgremien, 26 Prozent der Frauen in Führungspositionen arbeiten im mittleren Management.&quot; </p><p>Günstiger stehen die Aufstiegschancen für Frauen im Mittelstand, zu dem 99 Prozent der Firmen in Deutschland zählen: Bei den 80 000 größten deutschen Unternehmen sind dort nach &quot;Hoppenstedt&quot; 10,43 Prozent der Führungspositionen mit Frauen besetzt - 1995 waren es nur 8,17 Prozent. Für die Berufsforscherin und Betriebswirtschaftsprofessorin der Universität Hamburg Sonja Bischoff <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.abendblatt.de/daten/2006/06/26/578449.html');"  href="http://www.abendblatt.de/daten/2006/06/26/578449.html">liegt das Problem der Frauen in der Ausbildung</a>: Zwar studierten immer mehr Frauen, was eine wichtige Karrierevoraussetzung darstelle, doch &quot;leider&quot; die falschen Fächer. &quot;Der Anteil der Frauen in karriereorientierten Studiengängen ist mit 25 Prozent gering.&quot; Karriereorientierte Fächer sind für Bischoff die Wirtschafts-, Ingenieur- und Naturwissenschaften: &quot;80 Prozent aller Nachwuchsführungspositionen werden aus diesen Bereichen besetzt.&quot; Stimmt wiederum die fachliche Qualifikation, wird der berufliche Aufstieg vor allem durch &quot;alte Vorurteile, die Frauen entgegengebracht werden&quot; erschwert. &quot;So werden Leistungen von Frauen weniger anerkannt, weil sie Frauen sind.&quot; Objektiv schlage sich diese Einschätzung in den Gehältern nieder. So verdienen Managerinnen in vergleichbaren Positionen deutlich weniger als Männer. </p><p>Wie die Segregation von Männern und Frauen auf dem Arbeitsmarkt genau aussieht, dazu liefert der <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.bmfsfj.de/Publikationen/genderreport/2-Erwerbstaetigkeit-arbeitsmarktintegration-von-frauen-und-maenner/2-8-Geschlechtersegregation-auf-dem-arbeitsmarkt/2-8-2-vertikale-segregation-hierarchische-stellung-von-frauen-und-maennern-im-erwerbsleben,did=54312,render=renderPrint.html');"  href="http://www.bmfsfj.de/Publikationen/genderreport/2-Erwerbstaetigkeit-arbeitsmarktintegration-von-frauen-und-maenner/2-8-Geschlechtersegregation-auf-dem-arbeitsmarkt/2-8-2-vertikale-segregation-hierarchische-stellung-von-frauen-und-maennern-im-erwerbsleben,did=54312,render=renderPrint.html">Gender Datenreport</a> des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend genauere Zahlen. Ein Beispiel für vorbildhafte strukturelle Frauenförderung gibt es <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.zeit.de/2004/24/Karrierefrauen_neu');"  href="http://www.zeit.de/2004/24/Karrierefrauen_neu">hier</a>.</p> 
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        <published>2008-02-03T18:11:21Z</published>
        <updated>2008-02-04T10:37:58Z</updated>
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        <title type="html">Kopftuch-Debatte in der Türkei</title>
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                <br />
In der <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.welt.de/politik/article1626513/Massenprotest_gegen_Kopftuch-Erlaubnis.html');"  href="http://www.welt.de/politik/article1626513/Massenprotest_gegen_Kopftuch-Erlaubnis.html" target="_blank">Türkei haben am Freitag über 100.000 Menschen demonstriert</a>, weil sie die Grundpfeiler der laizistischen Staatsordnung in Gefahr sehen auf Grund des geplanten Gesetzes der türkischen Regierung, welches das Kopftuchverbot an türkischen Universitäten aufheben soll. Der türkische Außenminister behauptet im Zuge des Beitritts zur EU muss die Türkei dieses Verbot aufheben, um Meinungsfreiheit mehr noch als bisher in den Vordergrund zu stellen. Die EU hat sich jedoch zum Kopftuchverbot überhaupt nicht geäußert!<br /><br /><a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.seyranates.de/');"  href="http://www.seyranates.de/" target="_blank">Seyran Ates</a>, eine in Berlin lebende Deutsche mit türkischem Elternhaus und ehemalige Rechtsanwältin, die sich vor allem in der türkisch-kurdischen Szene engagiert hat, privat wie beruflich. Sie hat im Oktober 2007 das Buch &quot;<a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.amazon.de/Multikulti-Irrtum-Seyran-Ates/dp/3550086946');"  href="http://www.amazon.de/Multikulti-Irrtum-Seyran-Ates/dp/3550086946" target="_blank">Der Multikulti-Irrtum</a>&quot; veröffentlicht  und schreibt darin zum Kopftuchverbot:<br /><br /><blockquote>&quot;Ich meine, dass das Kopftuch dort nichts zu suchen hat, wo der Staat in irgendeiner Weise repräsentiert wird. Denn der Staat ist, im Gegensatz zu der einzelnen Person, dem Grundgesetz vollumfänglich verpflichtet. Er muss alles verhindern, was den Anschein erweckt, dass die Geschlechte nicht gleichberechtigt sind. [...] Wenn zugunsten der Religionsfreiheit, schlimmer noch, zugunsten einer Religion der im Grundgesetz festgeschriebene Gleichheitsgrundsatz zur Disposition gestellt wird, gefährdet das unsere Demokratie.&quot;<br /><br />[...]<br /><br />&quot;Für mich steht das Kopftuch, unabhängig davon, ob es eine religiöse Pflicht zur Verschleierung gibt oder nicht, in eklatantem Widerspruch zum Gleichheitsgrundsatz aus Artikel 3 Absatz 2 des Grundgesetzes. Dort heißt es: <br />&quot;(1)Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.<br />(2)Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.<br />(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes (...) benachteiligt oder bevorzugt werden.&quot;&quot;<br /><br />[...]<br />
</blockquote> <br /><a href="http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/162-Kopftuch-Debatte-in-der-Tuerkei.html#extended">"Kopftuch-Debatte in der Türkei" vollständig lesen</a>
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