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    <title>newreads - schreibblog.eu </title>
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    <pubDate>Wed, 02 Dec 2009 23:47:48 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: newreads - schreibblog.eu  - Substanzielles aus der rechten und linken Gehirnhälfte</title>
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    <title>Für eine Finanztransaktionssteuer - jetzt!</title>
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            <category>power to the people</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    Nur noch heute kann eine e-petition gezeichnet werden: Wenn bis zum 3. Dezember 50.000 Menschen die Petition zur Einführung einer Finanztransaktionssteuer unterzeichnet haben, wird es zu dem Thema eine Anhörung im Bundestag geben. Ich zitiere daher die Grünen: &amp;quot;Es ist schlicht ungerecht, dass fast jedes Produkt mit einer Umsatzsteuer belegt ist, Finanzprodukte aber nicht. In Zeiten, in denen die Finanzmarktkrise gerade Entwicklungsländer in massive Schwierigkeiten bringt, die zum Ausbruch der Krise keinerlei Beitrag geleistet haben, gilt das ganz besonders. Neben Maßnahmen wie einer Kerosinsteuer oder einer Flugticketabgabe halten wir auch die Finanztransaktionssteuer für ein essentielles Instrument innovativer Entwicklungsfinanzierung auf internationaler Ebene. Abgesehen vom Aufkommen, das durch eine Finanzumsatzsteuer generiert und etwa für die Umsetzung der UN-Milleniums-Ziele verwendet werden könnte, halten wir Grünen die Stabilisierungswirkung für einen zweites entscheidendes Argument für die Steuer. Bereits im März 2009 hat die Grüne Bundestagsfraktion aus diesem Grund einen Antrag in den Bundestag eingebracht, der die Einführung einer Finanzumsatzsteuer auf EU-Ebene fordert. Langfristig sollte die Steuer zwar global gelten, wir halten jedoch die Einführung auf europäischer Ebene für einen sinnvollen ersten Schritt – bereits dann könnten bei einem Steuersatz von nur 0,01% fast 70 Mrd. Euro jährlich eingenommen werden. Der Antrag wurde leider mit den Stimmen von CDU/CSU, SPD und FDP abgelehnt.&amp;quot; &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=8236&#039;);&quot;  href=&quot;https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=8236&quot;&gt;Deshalb jetzt SIGNEN&lt;/a&gt;! 
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    <pubDate>Wed, 02 Dec 2009 23:47:48 +0000</pubDate>
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    <title>Homosexualität stilisiert &quot;wie eine Religion&quot;? - Die Angst der Deutschen</title>
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            <category>power to the people</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
    <content:encoded>
    So, und wenn wir schon beim Thema sind: Die als Vorkämpferin für Menschenrechte bekannte &amp;quot;Welt&amp;quot; aus dem Springer-Konzern widmet den aktuellen Gastbeitrag Grünen-Politiker Volker Beck zum Thema Homophobie. Eigentlich geht&#039;s aber um was ganz anderes: mit der &amp;quot;Retorten-Debatte&amp;quot; (Beck) zu zeigen, dass Lesben und Schwule, aber vor allem Schwule, immer noch irgendwie anders, überheblich, nervig sind und der &amp;quot;Kult um Schwule&amp;quot; aufgebauscht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Äh: Es gibt eine Zunahme von Gewalt gegen Lesben und Schwule, aber wir haben einen &amp;quot;Schwulenkult&amp;quot; in Deutschland? &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.welt.de/vermischtes/article5276618/Die-Homophobie-ist-immer-noch-Alltag.html#vote_5276723&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.welt.de/vermischtes/article5276618/Die-Homophobie-ist-immer-noch-Alltag.html#vote_5276723&quot;&gt;Deswegen bitte alle bei der dem Artikel angehängten Umfrage mal abstimmen&lt;/a&gt;, damit die Homophobiker dieses Landes keine Chance auf weitere verbale und virtuelle Hetzereien haben! &lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 21 Nov 2009 19:25:23 +0000</pubDate>
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    <title>Proposition 8: Die Angst der Amerikaner vor dem Sturm</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/260-Proposition-8-Die-Angst-der-Amerikaner-vor-dem-Sturm.html</link>
            <category>homo sapiens sapiens</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
    <content:encoded>
    Als am 4. November 2008 Barack Obama ins Amt gehoben wurde, versprach sich von dieser neuen US-Führung auch die amerikanische Gay Community neue Impulse - und Taten. Vor allem in der Frage, ob die &amp;quot;Homo-Ehe&amp;quot; nun endlich flächendeckend im Land erlaubt sein würde, und man dazu das Gesetz so ändern könnte, dass nicht die Bundesstaaten allein darüber entscheiden, ob sie schwulen und lesbischen Paaren die Ehe zuerkennen oder nicht. Leider wurde eher das Gegenteil bewirkt: Da die Lobby gegen die &amp;quot;Homo-Ehe&amp;quot; in den USA größer war, wurde eine Verfassungsänderung angestrengt, die so genannte &amp;quot;Proposition 8&amp;quot;, die gesetzlich festlegt, dass nur Hetero-Paare heiraten dürfen. Nun wurde just am Tag von Obamas Amtseinführung in einem Volksentscheid darüber abgestimmt, und die Amerikaner entschieden sich mit knapper Mehrheit für eine entsprechende Gesetzesänderung. Gleich am nächsten Tag kam es in Kalifornien, wo der Streit um die Anerkennung der gleichen Rechte für Lesben und Schwule am stärksten schwelte, zu mehreren Klagen gegen den Volksentscheid.&amp;#160;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Ein Jahr später ist immer noch nichts entschieden oder neu geregelt, denn die Gesetzesänderung wurde für verfassungsgemäß, die bereits geschlossenen Ehen jedoch ebenfalls für weiter gültig erklärt. Bis Ende August konnten Unterschriften für eine Volksabstimmung gegen Proposition 8 gesammelt werden, mit den Referenden ist aber nicht vor Frühjahr 2010 zu rechnen. Diese &amp;quot;Nicht-Entwicklung&amp;quot; haben viele Menschen in der Gay Community auch &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.telegraph.co.uk/news/worldnews/northamerica/usa/barackobama/3388430/Barack-Obama-may-have-helped-California-Proposition-8-gay-marriage-ban-pass.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/northamerica/usa/barackobama/3388430/Barack-Obama-may-have-helped-California-Proposition-8-gay-marriage-ban-pass.html&quot;&gt;zu großen Teilen Obama angelastet&lt;/a&gt;.Obama hat sich mit einer &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.cnn.com/2009/POLITICS/10/10/obama.gay.rights/index.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.cnn.com/2009/POLITICS/10/10/obama.gay.rights/index.html&quot;&gt;Rede verteidigt und immerhin in der Zwischenzeit ein Gesetz auf den Weg gebracht, das &amp;quot;Hate Crimes&amp;quot; unter Strafe stellt&lt;/a&gt;, für dessen Gesetzesgrundlage Lobby-Gruppen seit der &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/en.wikipedia.org/wiki/Brandon_Teena&#039;);&quot;  href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Brandon_Teena&quot;&gt;Ermordung von Brandon Teena&lt;/a&gt; am 31.12.1993 kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Schlimm ist aber auch, wie populär gegen die &amp;quot;Homo-Ehe&amp;quot; gearbeitet wurde und noch wird, zum Beispiel von der &amp;quot;National Organisation for Marriage&amp;quot; mit Prominenten im Fernsehen unter dem Motto &amp;quot;&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.youtube.com/watch?v=Wp76ly2_NoI&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=Wp76ly2_NoI&quot;&gt;There is a storm gathering&lt;/a&gt;&amp;quot;. Glücklicherweise haben sich fast ebenso schnell Leute in einer Gegenbewegung zusammengeschlossen - ebenfalls unter Mithilfe vieler Prominenter wie Alicia Silverstone (genau, die aus den &amp;quot;Aerosmith&amp;quot;-Videos), der Kabarettistin &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.myspace.com/lizinhollywood&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.myspace.com/lizinhollywood&quot;&gt;Liz Feldman&lt;/a&gt; oder der Schauspielerin Jane Lynch, bekannt als Joyce aus &amp;quot;The L-word&amp;quot; bzw. aus &amp;quot;Two and a half men&amp;quot; - und ein Gegenvideo &amp;quot;A Gaythering Storm&amp;quot; gedreht, das ich erst diese Woche fand, aber immer noch witzig finde:&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;object height=&quot;256&quot; width=&quot;384&quot; classid=&quot;clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://player.ordienetworks.com/flash/fodplayer.swf&quot; /&gt;&lt;param name=&quot;flashvars&quot; value=&quot;key=6eddb255b2&quot; /&gt;&lt;param name=&quot;allowfullscreen&quot; value=&quot;true&quot; /&gt;&lt;embed height=&quot;256&quot; width=&quot;384&quot; flashvars=&quot;key=6eddb255b2&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; quality=&quot;high&quot; src=&quot;http://player.ordienetworks.com/flash/fodplayer.swf&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; /&gt;&lt;/object&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sat, 21 Nov 2009 18:13:25 +0000</pubDate>
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    <title>Vertrauensseliger neuer Finanzminister?</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/259-Vertrauensseliger-neuer-Finanzminister.html</link>
            <category>power to the people</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
    <content:encoded>
    Rob Savelberg, Berlin-Korrespondent der niederländischen Tageszeitung &amp;quot;De Telegraaf&amp;quot;, spricht Merkel auf die Rolle von Wolfgang Schäuble bei der CDU-Spendenaffäre von 1999/2000 an: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie reden heute ziemlich viel über Geld, über Finanzen auch der Bundesrepublik Deutschland. Nun wollen Sie das Finanzministerium besetzen mit einer Person, der öffentlich beteuert hat im Deutschen Bundestag, dass er einen Waffenhändler nur einmal getroffen hat und dabei vergessen hat, dass er auch noch 100.000 D-Mark von dem angenommen hat. Also, wie können Sie so eine Person als sehr kompetent schätzen und sozusagen die Finanzen dieses Landes ihm [an]vertrauen in der Krise?&amp;quot; (&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/robertkoop.wordpress.com/2008/05/04/329/&#039;);&quot;  href=&quot;http://robertkoop.wordpress.com/2008/05/04/329/&quot;&gt;nachzulesen in diesem Blog&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt; &lt;object height=&quot;320&quot; width=&quot;480&quot;&gt;&lt;param value=&quot;http://www.youtube.com/v/XaWE8K2nRVs&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1&amp;amp;&quot; name=&quot;movie&quot; /&gt;&lt;param value=&quot;true&quot; name=&quot;allowFullScreen&quot; /&gt;&lt;param value=&quot;always&quot; name=&quot;allowscriptaccess&quot; /&gt;&lt;embed height=&quot;340&quot; width=&quot;560&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; src=&quot;http://www.youtube.com/v/XaWE8K2nRVs&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1&amp;amp;&quot; /&gt;&lt;/object&gt; &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
(Dank an Peter Jebsen/ jonet)&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 26 Oct 2009 08:19:45 +0000</pubDate>
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    <title>&quot;Atomkraft - nein danke!&quot;, die Zweite</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/258-Atomkraft-nein-danke!,-die-Zweite.html</link>
            <category>power to the people</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
    <content:encoded>
    Die Aktien von Eon, RWE und anderen Energieversorgern schnellten bereits direkt am Montagmorgen nach der Bundestagswahl in die Höhe, der DAX frohlockte - solche &amp;quot;Strahlkraft&amp;quot; hatte die zukünftige schwarz-gelbe Bundesregierung schon. Und auch andere beeilten sich, den günstigen Winkel von Mikrofonen und Journalistenkulis auszunutzen und sich in Stellung zu bringen, auf dass man auch von der Politik gehört werde: Nach dem Sieg von CDU und FDP bei der Bundestagswahl rechnet die Gemeinde Biblis in Südhessen mit Verlängerung der Laufzeiten für das Atomkraftwerk vor Ort, deswegen sagte Bürgermeisterin Hildegard Cornelius-Gaus (parteilos) ebenfalls direkt am Montag: „Ich hoffe, dass die Bundesregierung ein Energieversorgungskonzept aufstellt und Biblis darin berücksichtigt wird“. Ein entsprechendes Statement von Biblis-Betreiber RWE ließ auch nicht lange auf sich warten.&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Äh, neues Energieversorgungskonzept? Sind die Revisionszeiten - das Wieder-Anlaufen von Block B in Biblis ist übrigens gerade zum dritten Mal verschoben worden - für den langsamen Ausstieg aus der Atomkraft jetzt plötzlich nicht mehr politisch verbindlich? Brechen wir Versprechen, so wie die Union das genüsslich immer wieder der SPD vorgeworfen hat, auf oppositioneller Landesebene, zB in Hessen? Und was ist die FDP für eine &amp;quot;Bürgerrechtspartei&amp;quot;, wenn sie sich nun für eine schnelle Kürzung von Solar-Subventionen stark macht? &lt;br /&gt;
&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Waren über eine halbe Million Demonstranten kurz vor der Wahl, 20 Jahre nach der ersten Anti-Atomkraft-Bewegung, denn kein Zeichen? Dass es so schnell schon relevant werden würde, auf die Straße zu gehen, dass Schwarzgelb bereits vor der Regierungsbildung schon eine starke Opposition provoziert und formt, das hätten sich wohl selbst die Grünen nicht träumen lassen. Deswegen: &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.atomkraft-abschalten.de/atom2/sn6/signer&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.atomkraft-abschalten.de/atom2/sn6/signer&quot;&gt;Aktiv werden&lt;/a&gt;! &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.ausgestrahlt.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.ausgestrahlt.de/&quot;&gt;Warmlaufen oder am Plakat mitstricken&lt;/a&gt;! Denn die CDU mag zwar die Kraft haben, es geht aber darum, sie für das Richtige, das Zukunftsweisende einzusetzen.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 06 Oct 2009 22:02:52 +0000</pubDate>
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    <title>Deutscher Buchpreis: die alternative Liste der Independent-Verlage ist besser!</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/256-Deutscher-Buchpreis-die-alternative-Liste-der-Independent-Verlage-ist-besser!.html</link>
            <category>)gegen(kultur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
    <content:encoded>
    Seitdem es ihn gibt, wird jährlich neu um ihn gestritten: Ist der &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.deutscher-buchpreis.de&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.deutscher-buchpreis.de&quot;&gt;Deutsche Buchpreis&lt;/a&gt; nur Verkaufsförderung, oder sagt die Auszeichnung wirklich etwas aus über die Qualität der deutschsprachigen Neuerscheinungen eines Jahres?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Allein dieser Diskussion und der Meinungsmacht, die sie damit hat, muss ein Gegengewicht gesetzt werden, müssen sich wohl die unabhängigen, kleinen Verlage im Land der Dichter und Denker gedacht haben und gaben noch am selben Tag, an dem die &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.deutscher-buchpreis.de/de/296796?meldungs_id=333847&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.deutscher-buchpreis.de/de/296796?meldungs_id=333847&quot;&gt;Longlist &lt;/a&gt;für den diesjährigen Buchpreis veröffentlicht wurde, ihre eigene heraus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
1. Hans Adler: &lt;em&gt;Das Städtchen&lt;/em&gt;. Roman (Lilienfeld Verlag)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&amp;#160;2. Barbara Bongartz: &lt;em&gt;Perlensamt&lt;/em&gt;. Roman (weissbooks)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&amp;#160;3. Michel Butor: &lt;em&gt;Der Zeitplan&lt;/em&gt; (Matthes &amp;amp; Seitz Berlin)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&amp;#160;4. Gion Mathias Cavelty: Die Andouilllette. Roman (Echtzeit Verlag)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&amp;#160;5. Leonid Dobycin: &lt;em&gt;Die Stadt N&lt;/em&gt;. Roman (Friedenauer Presse)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&amp;#160;6. Daniel Goetsch: &lt;em&gt;Herz aus Sand&lt;/em&gt;. Roman (Bilger Verlag)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&amp;#160;7. Germar Grimsen: &lt;em&gt;Almatastr&lt;/em&gt;. Roman (Verbrecher Verlag)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&amp;#160;8. Jan Kossdorf: &lt;em&gt;Sunnyboys&lt;/em&gt;. Roman (Milena Verlag)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&amp;#160;9. Margret Kreidls: &lt;em&gt;Eine Schwalbe falten&lt;/em&gt; (Edition Korrespondenzen)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
10.Martin Kubaczek: &lt;em&gt;Sorge. Ein Traum&lt;/em&gt; Roman (Folio Verlag)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
11. Jan Off: &lt;em&gt;Unzucht&lt;/em&gt; (Ventil Verlag)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
12. David Peace: &lt;em&gt;Tokio im Jahr Null&lt;/em&gt; (Liebeskind)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
13. Joel Rosenman: John Roberts und Robert Pilpel: &lt;em&gt;Making Woodstook. Ein legendäres Festival und seine Geschichte&lt;/em&gt; - erzählt von denen, die es bezahlt haben (Orange Press)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
14. Alexander Schimmelbusch: &lt;em&gt;Blut im Wasser&lt;/em&gt;. Roman (Blumenbar Verlag)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
15. Ulrich Schlotmann: &lt;em&gt;Die Freuden der Jagd&lt;/em&gt; (Urs Engler)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
16. Jochen Schmidt: &lt;em&gt;Schmidt liest Proust&lt;/em&gt; (Verlag Voland &amp;amp; Quist)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
17. Michael Weins: &lt;em&gt;Delfinarium&lt;/em&gt;. Roman (mairisch Verlag)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
18. Chantal Wicki&lt;em&gt;: Gleissen&lt;/em&gt; (Salis Verlag)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
19. Benjamin Tienti: &lt;em&gt;Raubvogel&lt;/em&gt;. Roman (Luftschacht)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
20. Uljana Wolf: &lt;em&gt;falsche freunde&lt;/em&gt; (Kookbooks)&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Nicht, dass ich alles davon gelesen habe, aber zu meinen persönlichen Empfehlungen gehören auf jeden Fall die Nummern 16 und 17.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 23 Aug 2009 19:45:29 +0000</pubDate>
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    <title>Krümmel, Biblis und Co: Verantwortlich sind die Verantwortlichen</title>
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            <category>power to the people</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    &lt;pre id=&quot;line131&quot;&gt;&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www3.ndr.de/sendungen/extra_3/media/extra1164_format-flashlo.html&#039;);&quot;  title=&quot;&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www3.ndr.de/sendungen/extra_3/media/extra1164_format-flashlo.html&quot;&gt;Angucken&lt;/a&gt;!&lt;/pre&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt; &lt;img src=&quot;http://www.schreibblog.eu/uploads/kruemmelmonster.JPG&quot; /&gt; &lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 12 Jul 2009 17:53:59 +0000</pubDate>
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    <title>Fundstück der Woche: Geschlechterdiskriminierung soft'n'easy</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/254-Fundstueck-der-Woche-Geschlechterdiskriminierung-softneasy.html</link>
            <category>homo sapiens sapiens</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
    <content:encoded>
    Es ist nur flüchtig und sicher nicht so gemeint, aber schon ein einziger Satz langt, um eine gewisse Geschlechterdiskriminierung zu demonstrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Das Fundstück der Woche ist ein Satz aus einer CD-Kritik zu &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.joanbaez.com/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.joanbaez.com/&quot;&gt;Joan Baez&lt;/a&gt;&#039; neuem Album: &amp;quot;Die 1941 in New York geborene Tochter einer Schottin und&lt;br /&gt;
eines mexikanischen Physikers hat eine extrem starke, klare Sopranstimme, mit&lt;br /&gt;
der sie in ihren Anfängen oft ein exzessives Timbre entfachte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Daraus schließen wir: Die Mutter hatte keinen Beruf. Oder einen, der nicht nennenswert ist (im Gegensatz zu Physiker!). Da kann man ja froh sein, dass sie noch eine Nationalität hat.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 06 Jul 2009 21:06:51 +0000</pubDate>
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    <title>Der &quot;King of Pop&quot; ist tot - es lebe der &quot;Electroloreking&quot;</title>
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            <category>Musik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
    <content:encoded>
    Okay, ein bisschen traurig bin ich auch, dass der &amp;quot;King of Pop&amp;quot; tot ist - &amp;quot;&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Thriller_%28Album%29&#039;);&quot;  href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Thriller_%28Album%29&quot;&gt;Thriller&lt;/a&gt;&amp;quot; war ein Ausnahmealbum des Jahrhunderts (was sich auch daran zeigt, dass es innerhalb von wenigen Stunden zum&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.maclife.de/index.php?module=Pagesetter&amp;amp;amp;func=viewpub&amp;amp;amp;tid=1&amp;amp;amp;pid=13698&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.maclife.de/index.php?module=Pagesetter&amp;amp;func=viewpub&amp;amp;tid=1&amp;amp;pid=13698&quot;&gt; meist heruntergeladenen Album bei itunes&lt;/a&gt; avancierte). Aber andererseits sind nun die Straßen für kleine Jungs wieder sicherer, mit seinen Schulden können sich andere beschäftigen, ein Affe wird wieder in die freie Wildbahn entlassen und für den Konzertveranstalter wird&#039;s nicht peinlich wegen spärlich verkaufter Tickets der Revival-World-Konzerttour, die&#039;s nun ja nicht geben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Es gibt aber Leute, die versuchen, in die großen Pop-Hausschlappen von Jacko zu schlüpfen. Heißester Anwärter meiner Meinung nach ist der &amp;quot;Electroloreking&amp;quot;, &amp;quot;YouTube-Star&amp;quot; &lt;strong&gt;Alexander Marcus&lt;/strong&gt;, (nicht zu verwechseln mit Markus Alexander natürlich, aber wahrscheinlich ist das genau deswegen bewusst gewählt). Der ist auch gleichzeitig mein heißester Anwärter diesen Monat für die Kategorie &amp;quot;Dinge, die die Welt nicht braucht&amp;quot;. Was er macht? Schwierig zu beschreiben, &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.youtube.com/watch?v=7XzLbGssArQ&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=7XzLbGssArQ&quot;&gt;muss man sehen&lt;/a&gt; und dann &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.youtube.com/watch?v=vC2WQiPnhjw&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=vC2WQiPnhjw&quot;&gt;noch mal abchecken&lt;/a&gt;. Wer engen Glitzerhosen, aus Hemden quellender Hühnerbrust und Untoten-Videos nachtrauert, kann sich hier mit rosa Hose, Langustenhalsband und Blendax-Lächeln ein bisschen trösten. Eventuell findet man den Anmachspruch &amp;quot;Sei kein Frosch, kleine Maus&amp;quot; als Frau ja auch sexy, vor allem, wenn der Frager so eine dolle Mischung aus Ganzkörperkostüm und Teddy-Werbeanzug trägt - es soll ja die komischsten Fetische geben. Man beachte auch den 80er Jahre-Retro-Keyboard-Sound, den nur &amp;quot;Mambo Kurt&amp;quot; besser hinkriegt. &amp;quot;Moonwalk&amp;quot; und Breakdance kann der Mann auch - was will man mehr? Und ein Augenaufschlag wie Peter Alexander meets Roland Kaiser. Fehlen nur noch Joy-Gläser und Tigerfell-Optik-Decke auf der roten Ledercouch.&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Das Schlimme ist: Der Typ meint das komplett ernst. Sonst hätte er ja kein Album rausgebracht. Aber das meinte Jacko ja auch. Mit ein bisschen Fantasie ist da &amp;quot;Papaya, wo die Sterne am Horizont scheinen&amp;quot; doch genauso schön wie die &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Peter_Pan#Neverland&#039;);&quot;  href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Pan#Neverland&quot;&gt;Neverland&lt;/a&gt;-Ranch. Und genauso trashig. &lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 26 Jun 2009 17:21:06 +0000</pubDate>
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    <title>&quot;Bildungsstreik&quot; in Hessen: arrogante CDU</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/252-Bildungsstreik-in-Hessen-arrogante-CDU.html</link>
            <category>power to the people</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Die Protestaktionen zur bundesweiten&amp;#160;&amp;quot;&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.bildungsstreik2009.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.bildungsstreik2009.de/&quot;&gt;Bildungsstreik&lt;/a&gt;&amp;quot;-Woche haben in Hessen heute ihren Höhepunkt erreicht. In Kassel, Frankfurt, Wiesbaden, Darmstadt, Bensheim gingen Schüler und Studierende auf die Straßen, um für bessere Bildungschancen sowie mehr Geld fürs Bildungssystem und eine bessere Strukturierung desselben zu demonstrieren.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;In Marburg hatten Studierende&amp;#160;in der Nacht zum Mittwoch ein Verwaltungsgebäude der Universität besetzt. Rund 50 Demonstranten belagerten das Gebäude im Anschluss an eine studentische Vollversammlung mit etwa 1000 Teilnehmern. Die Polizei vermittelte zwischen den Besetzern und der Leitung der Universität. Am Mittwochnachmittag verließen auch die letzten Besetzer ihre Posten. &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;An den Universitäten wird vor allem die Modularisierung mit der Einführung der Bachelor- und Master-Studiengänge (Stichwort &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.bpb.de/publikationen/92GJU2,0,0,BarcelonaProzess.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.bpb.de/publikationen/92GJU2,0,0,BarcelonaProzess.html&quot;&gt;Barcelona-Prozess&lt;/a&gt;)&amp;#160;kritisiert, die nur zum Auswendiglernen ausbilde, aber nicht zum selbstständigen Denken im Sinne einer humanistischen Bildung, so die Kritik. Bei den Schülern richtet sich der Protest vor allem gegen die &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.studienkreis.de/service/schulsysteme/artikel/das-schulsystem-in-hessen.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.studienkreis.de/service/schulsysteme/artikel/das-schulsystem-in-hessen.html&quot;&gt;verkürzte Gymnasialzeit (G8).&lt;/a&gt; Außerdem forderten die Demonstranten freie Schulwahl, kleinere Klassen und eine bundesweite Abschaffung von Studiengebühren. „Warum gibt der Staat so viel Geld bei Opel aus und spart bei der Bildung?“, fragte ein Sechstklässler von der Wiesbadener Gutenberg-Schule. &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Bereits am 12. November 2008 hatten mehrere tausend Schüler aus Südhessen in Frankfurt gegen das &amp;quot;verkochte Bildungssystem&amp;quot; demonstriert. Zu den Forderungen der Demonstranten gehörte unter anderem kostenfreie Bildung für alle, mehr qualifizierte Lehrkräfte, mehr Mitspracherecht in der Schule und die Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems. Schon dort richtete sich der Protest gezielt an die Adresse von Ministerpräsident Roland Koch und die Schulpolitik seiner Landesregierung. &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Viele Schüler wollen nach wie vor die Rücknahme von G8, die Kochs ehemalige Kultusministerin &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Karin_Wolff&#039;);&quot;  href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Karin_Wolff&quot;&gt;Karin Wolff&lt;/a&gt; zu verantworten hat und sind genervt vom stetigen Umbau des Schulsystems unter sechs Jahren CDU-Regierung vor 2008: Zentralabi, Unterrichtsgarantie Plus, die Verkürzung der Zeit auf dem Gymnasium auf acht Jahre (G8) und die sogenannten Schub-Klassen zur besseren Vernetzung von Unterricht und Berufspraxis hat die CDU im Laufe ihrer Regierungszeit durchgesetzt. &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Daran will die CDU auch in einer Koalition mit der FDP unter einer gelben Kultusministerin &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.dorothea-henzler.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.dorothea-henzler.de/&quot;&gt;Dorothea Henzler&lt;/a&gt; größtenteils weiter festhalten: Das dreigliedrige Schulsystem mit Gymnasium, Real- und Hauptschule soll bleiben. Die Schub-Klassen an den Hauptschulen, bisher nur ein Modell, sollen fester Bestandteil werden. Nach harscher Kritik vor allem an G8 war Kultusministerin Karin Wolff (CDU) im Frühjahr 2008 zurückgetreten. Ihr Nachfolger Jürgen Banzer lockerte das Korsett für das Modell der gymnasialen Oberstufe: Er stellte im Juli 2008 sein 11-Punkte-Programm vor, mit dem der G8-Lehrplan entschärft werden sollte. &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Damit können die Schulen theoretisch selbst entscheiden, ob sie acht oder neun Jahre bis zum Abitur vorgeben wollen und mit welchem Lehrplan. Freiraum für den Schulalltag war das erklärte Ziel. In der Praxis funktioniere das aber nicht, auch fehlten immer noch Stellen für Lehrer, Sozialpädagogen und Verwaltungskräfte, sowie Geld für Baumaßnahmen und Lehrmittel an den Schulen, so die Kritik von Schülern, Lehrern, Eltern und Verbänden. &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Der bildungspolitische Sprecher der Hessen-CDU im Landtag, Hans-Jürgen Irmer, verurteilte die Streiks. Linksradikale Organisationen instrumentalisierten die Schüler für ihre antidemokratischen Zwecke: „Alles, was das linksextremistische Spektrum in Deutschland zu bieten hat, nutzt den Streik für Krawalle.“ Unter dem Deckmantel der Bildungspolitik werde ideologische Stimmungsmache betrieben. Die Hessen-CDU würde gut daran tun, den Protest mal lieber ernst zu nehmen und mit so einer arroganten Haltung nicht auch noch dem Bundestagswahlkampf zu schaden. Interessant auch die Einschätzung, dass, wer auf die Straße geht und von seinem bürgerlichen Grundrecht Gebrauch macht, gleich in die linksradikale Ecke gesteckt wird. Wahrscheinlich sind die vielen Erzieherinnen und Sozialarbeiter, die derzeit streiken, auch versteckte Linksradikale und werden ab morgen, wenn die Verhandlungen in Fulda scheitern sollten, sofort Steine werfen und die Kitas anzünden...&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 17 Jun 2009 14:54:36 +0000</pubDate>
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    <title>Lambda Istanbul wird doch nicht verboten</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/250-Lambda-Istanbul-wird-doch-nicht-verboten.html</link>
            <category>power to the people</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
    <content:encoded>
    Vor fast einem Jahr, am 1. Juni 2008, habe ich &lt;a href=&quot;http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/196-Istanbul-verliert-seine-einzige-Anlaufstelle-fuer-Lesben-und-Schwule.html&quot;&gt;darüber geschrieben&lt;/a&gt;, dass Istanbul seine einzige Anlaufstelle für Lesben und Schwule verliert: Lambda Istanbul wurde verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Jetzt, nach mehreren Prozesstagen im Verfahren, kann diese Nachricht wohl relativiert werden. Der &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.lsvd.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.lsvd.de/&quot;&gt;Lesben- und Schwulen-Verband Deutschlands&lt;/a&gt; schreibt dazu am 30.04.2009:&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt; &lt;br /&gt;
&amp;quot;Soeben haben wir in einem Telefonat mit Lambda Istanbul erfahren, dass&lt;br /&gt;
die erneute Verhandlung über das Verbot von Lambda Istanbul glimpflich&lt;br /&gt;
ausgegangen ist. Das Istanbuler Bezirksgericht hat die Organisation&lt;br /&gt;
nicht verboten. Die Freundinnen und Freunde sind mit dem &amp;quot;guten Urteil&amp;quot;&lt;br /&gt;
sehr zufrieden. Wir gratulieren ihnen zu diesem Erfolg!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lambda&lt;br /&gt;
Istanbul wird jetzt zunächst einmal die schriftliche Urteilsbegründung&lt;br /&gt;
abwarten. Die Istanbuler Verwaltung (der Gouverneur) hat die&lt;br /&gt;
Möglichkeit, gegen das heutige Urteil beim Obersten Gerichthof&lt;br /&gt;
vorzugehen. Lambda Istanbul geht allerdings nicht davon aus, dass das&lt;br /&gt;
geschieht. Da ihnen aber das Werben für Homosexualität untersagt sei,&lt;br /&gt;
können sie z. B. keine Projekte in Schulen durchführen. Tun sie es&lt;br /&gt;
dennoch, drohe ihnen wieder ein Verbot.&amp;quot;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 04 May 2009 22:19:40 +0000</pubDate>
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    <title>&quot;Am Ende des Tunnels&quot;: ZEIT Print und Online gekapert</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/247-Am-Ende-des-Tunnels-ZEIT-Print-und-Online-gekapert.html</link>
            <category>power to the people</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
    <content:encoded>
    Um auf eine &amp;quot;andere Globalisierung&amp;quot; aufmerksam zu machen und dass diese möglich sein muss, hat das Antiglobalisierungsnetzwerk &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.attac.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.attac.de/&quot;&gt;attac Deutschland&lt;/a&gt; gestern die Wochenzeitung &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.zeit.de&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.zeit.de&quot;&gt;&amp;quot;Die ZEIT&amp;quot;&lt;/a&gt; gekapert - und zwar gekonnt Print und Online.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
150.000 gedruckte Exemplare mit jeweils acht Seiten wurden am Samstag in ganz Deutschland verteilt, davon allein in Berlin 10.000. Aber auch online unter der - scheinbar vom Holtzbrinck-Verlag nicht gesicherten URL - &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.die-zeit.net&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.die-zeit.net&quot;&gt;www.die-zeit.net&lt;/a&gt; haben Netzfrickler von attac sehr gekonnt die Internetpräsenz von Deutschlands größter Wochenzeitung kopiert und mit eigenen Inhalten versehen. &lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Es geht um einen Tag im Jahr 2010: Klimasünder werden zur Kasse gebeten, die G20-Staaten einigen sich auf globale Steuern und eine Vermögensabgabe, ein internationaler Fernsehsender überträgt weltweit soziale Aktionen, der Einfluss von Lobbyisten wird per Gesetz beschränkt, Opel ist in Belegschaftshand. Und ein zielsicher gefälschtes Video eines &amp;quot;Tagesthemen&amp;quot;-Beitrags ist auch dabei.&amp;#160;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Vorbild war übrigens &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.nytimes-se.com/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.nytimes-se.com/&quot;&gt;das Kapern der &amp;quot;New York Times&amp;quot;&lt;/a&gt; letztes Jahr zur Präsidentenwahl durch &amp;quot;The Yes Men&amp;quot; am 4. Juli 2008.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 22 Mar 2009 22:35:24 +0000</pubDate>
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    <title>Heute ist &quot;Equal Pay Day&quot;</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/246-Heute-ist-Equal-Pay-Day.html</link>
            <category>power to the people</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
    <content:encoded>
    Stell&#039; Dir vor, Du hättest am 31.12.2008 Dein letztes Gehalt bekommen. Einfach so, ohne besonderen Grund, sondern nur, weil Du eine Frau bist. In Deutschland. Wo &amp;quot;&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.gender-mainstreaming.net/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.gender-mainstreaming.net/&quot;&gt;Gender Mainstreaming&lt;/a&gt;&amp;quot; von der Bundesregierung weitestgehend immer noch nicht politisch durchgesetzt wird, obwohl Rot-Schwarz ständig von der EU auf die Finger gehauen bekommt in Sachen &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.focus.de/politik/weitere-meldungen/wirtschaftskrise-eu-kommission-fuerchtet-um-gleichberechtigung-wegen-finanzkrise_aid_376821.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/wirtschaftskrise-eu-kommission-fuerchtet-um-gleichberechtigung-wegen-finanzkrise_aid_376821.html&quot;&gt;Gleichbereichtigung&lt;/a&gt;. Und weil Du eine Frau bist, verdienst Du im Schnitt 23 Prozent weniger als Dein Kollege, der die gleiche Arbeit macht (oder sogar noch weniger, weil er nicht so multitaskingfähig und kommunikativ und gruppensensibel ist?) wie Du.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Die &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.bpw-germany.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.bpw-germany.de/&quot;&gt;Organisatorinnen des zweiten deutschen &amp;quot;Equal Pay Day&amp;quot;&lt;/a&gt; haben errechnet, dass bei durchschnittlich 23 Prozent weniger Verdienst Frauen bis zum 20. März gearbeitet haben müssen, um das gleiche Gehalt zu haben wie Männer bereits am 31.12.2008. Anders ausgedrückt: Die Mädels müssen ständig fast ein Drittel mehr an Arbeit leisten als die Jungs, um auf das gleiche Gehaltsniveau zu kommen - bei weniger &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,433046,00.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,433046,00.html&quot;&gt;Sozialleistungen (was für Ehefrauen vielleicht noch halbwegs in Ordnung ist)&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Dort, wo nach &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.ftd.de/politik/deutschland/:Equal-Pay-Day-Die-Ungerechtigkeiten-der-Tarifvertr%E4ge/489496.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.ftd.de/politik/deutschland/:Equal-Pay-Day-Die-Ungerechtigkeiten-der-Tarifvertr%E4ge/489496.html&quot;&gt;Tarif &lt;/a&gt;gearbeitet wird, so wie bei mir, gibt es diesen horrenden Unterschied Gott sei Dank nicht. Dafür aber keine einzige Frau in der Chefetage...&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 20 Mar 2009 05:00:00 +0000</pubDate>
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    <title>1 Minute für die Pressefreiheit und einen afghanischen Journalisten</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/245-1-Minute-fuer-die-Pressefreiheit-und-einen-afghanischen-Journalisten.html</link>
            <category>power to the people</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
    <content:encoded>
    Weniger ein Artikel oder ein Gedanke als eine Bitte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Die Organisation &amp;quot;Reporter ohne Grenzen&amp;quot; bangt um das Leben des afghanischen Journalisten &lt;strong&gt;Sayed Perwiz Kambachsch&lt;/strong&gt;. ROG schreibt dazu: &amp;quot;Er wurde Anfang 2008 zum Tod durch Erhängen verurteilt. Sein Vergehen? Er verbreitete einen Artikel aus dem Internet, in dem die Rolle der Frau im Islam kritisch diskutiert wurde. Seit seiner Festnahme sorgen wir für internationale Öffentlichkeit. Einen ersten Erfolg erreichten wir im Oktober 2008. Das Urteil wurde in 20 Jahre Haft umgewandelt. Doch der Richterspruch bleibt schockierendes Unrecht. Deshalb setzen wir uns weiter für Kambachschs sofortige Freilassung ein. Wir unterstützen und beraten seine Familie und führen eine zweite Petition für seine Freilassung an den afghanischen Präsidenten durch.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt; &lt;br /&gt;
Bitte nehmt euch deshalb eine Minute für die Pressefreiheit und unterzeichnet die &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.reporter-ohne-grenzen.de/kampagnen-aktionen/kampagne-kambachsch/petition-kambachsch.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.reporter-ohne-grenzen.de/kampagnen-aktionen/kampagne-kambachsch/petition-kambachsch.html&quot;&gt;Petition&lt;/a&gt;. - Danke!&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 10 Mar 2009 10:02:41 +0000</pubDate>
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    <title>Wie zeitgemäß ist die katholische Kirche noch?</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/242-Wie-zeitgemaess-ist-die-katholische-Kirche-noch.html</link>
            <category>power to the people</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
    <content:encoded>
    &lt;br /&gt;
Der Wirbel im Vatikan um den inzwischen so genannten &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,607191,00.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,607191,00.html&quot;&gt;Williamson-Konflikt&lt;/a&gt; ist nicht die einzige Angelegenheit, die derzeit die katholische Amtskirche erschüttert. Wirbel gibt es auch um Äußerungen des Fuldaer Bischofs &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.bistum-fulda.de/bistum_fulda/bistum/bistumsleitung/bischof.php?navid=209&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.bistum-fulda.de/bistum_fulda/bistum/bistumsleitung/bischof.php?navid=209&quot;&gt;Heinz Josef Algermissen (Selbstdarstellung)&lt;/a&gt; zum Thema Homosexualität: Der Oberhirte hatte vor kurzem laut Medienberichten bei einer Diskussion mit Jugendlichen Schwulen- und Lesbenhochzeiten als „abartig“ bezeichnet. Daraufhin hatte ihn der Grünen-Bundespolitiker &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.volkerbeck.de/cms/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.volkerbeck.de/cms/&quot;&gt;Volker Beck&lt;/a&gt; scharf kritisiert und die&lt;br /&gt;
&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.dbk.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.dbk.de/&quot;&gt;Deutsche Bischofskonferenz &lt;/a&gt;aufgefordert, Bischof Algermissen für diese „Diffamierung“ zurechtzuweisen. Der gescholtene Geistliche reagierte prompt und sagte laut einer Stellungnahme, er hätte „unter Verweis auf die katholische Morallehre“ einer Eheschließung zweier&lt;br /&gt;
gleichgeschlechtlicher Partner und dem Recht Homosexueller auf Adoption von Kindern „eine klare Absage erteilt“.&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Zu Williamson sagte der Papst unlängst, die katholische Kirche lehne grundsätzlich und unumstößlich alle Formen von Antisemitismus ab: &amp;quot;Dieses fürchterliche Kapitel in unserer Geschichte darf nie in Vergessenheit geraten.&amp;quot; Leider vergisst der Papst dabei, dass die Verfolgung von Homosexuellen leider auch zu diesem sehr umrühmlichen Kapitel deutscher Geschichte gehört. Man würde gerne hören, dass die katholische Amtskirche sich hier auch eindeutig mal gegen andere Formen der Diskriminierung ausspricht.&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Die deutsche Legislative - oder sollte man besser sagen: der deutsche Alltag? - straft den Papst derweil Lügen, denn Bundesjustizministerin Brigitte Zypries wertet gerade eine Studie zur Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften aus und bereitet damit einen Gesetzesentwurf für Sommer vor, der&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.adoption.de/info_recht_schwul.htm&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.adoption.de/info_recht_schwul.htm&quot;&gt; Lesben und Schwulen volle Adoptionsrechte&lt;/a&gt; gewähren soll.&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 23 Feb 2009 19:36:48 +0000</pubDate>
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    <title>aufgelesen: daniel kehlmann: ruhm</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/241-aufgelesen-daniel-kehlmann-ruhm.html</link>
            <category>)gegen(kultur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
    <content:encoded>
    Alle, die einen auch nur halb so schwergewichtigen Roman nach dem Megaseller „Die Vermessung der Welt“ erwartet haben, müssen konsequenterweise enttäuscht sein. Denn „Ruhm“, der Roman, den Erfolgsautor Daniel Kehlmann nun vorlegt, nachdem „Die Vermessung der Welt“ mit 1,5 Millionen verkauften Exemplaren allein in Deutschland und Übersetzungen in über 40 Sprachen eines der vier erfolgreichsten deutschen Bücher der Nachkriegsgeschichte wurde, ist anders. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Er ist mit eigenen Maßstäben zu messen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/241-aufgelesen-daniel-kehlmann-ruhm.html#extended&quot;&gt;&quot;aufgelesen: daniel kehlmann: ruhm&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 19 Feb 2009 07:17:00 +0000</pubDate>
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    <title>Zurückrudern II: Versprechen brechen in Hessen</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/240-Zurueckrudern-II-Versprechen-brechen-in-Hessen.html</link>
            <category>power to the people</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
    <content:encoded>
    &lt;br /&gt;
Zugegeben, ich habe schon lange nicht mehr geguckt, &lt;a href=&quot;http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/74-Das-neue-Hobby-Zurueckrudern.html&quot;&gt;wer wegen was zurückrudert&lt;/a&gt;. Dafür hab&#039; ich jetzt etwas gefunden, was einen umso mehr aufregen kann...&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Am 5. Februar hat sich nach knapp einem Jahr &amp;quot;Hessischen Verhältnissen&amp;quot; der neue Landtag konstituiert; heute fand die erste reguläre Plenarsitzung statt, und der neue alte MP Roland Koch gab seine Regierungserklärung ab. Großes Brimborium, großes Medieninteresse. Viel interessanter ist aber, dass die CDU einen so genannten Wortbruch vorbereitete, wie sie ihn einst Andrea Ypsilanti vorwarf und wie er bekanntlich zuerst im März 2008, dann im November die Bildung einer rot-grünen Minderheitsregierung unter Tolerierung der Linken scheitern ließ. &lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Plötzlich wollte am vergangenen Freitag (13.) nämlich die neue hessische Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU)  Studiengebühren nincht mehr &amp;quot;blindlings für alle Ewigkeit ausschließen&amp;quot;. Sie nehme nach der Entscheidung des Staatsgerichtshofes zur Kenntnis, &amp;quot;dass es diesen Weg rechtlich gibt&amp;quot;, sagte Kühne-Hörmann der &amp;quot;Frankfurter Rundschau&amp;quot;. Sie fügte allerdings hinzu: &amp;quot;Die CDU wird das Thema jetzt nicht wieder angehen, und das steht&lt;br /&gt;
auch schwarz auf weiß in der Koalitionsvereinbarung.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nicht wieder angehen&amp;quot;? - Wir sind gespannt. Auf wessen Wort man in Hessen wohl überhapt noch was geben kann?&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 18 Feb 2009 17:56:14 +0000</pubDate>
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    <title>Dinge, die die Welt nicht braucht VII: Teure Umweltschonung bei Siemens</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/237-Dinge,-die-die-Welt-nicht-braucht-VII-Teure-Umweltschonung-bei-Siemens.html</link>
            <category>homo sapiens sapiens</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
    <content:encoded>
    Kaum ist bei Siemens eine Frau im Vorstand, wird mit dem 160 Jahre alten Muff unter den Anzüg … äh, in den Dienstwagen aufgeräumt: Barbara Kux hat vorgeschlagen, die 2500 Führungskräfte mögen doch ab Februar bitte zur Umweltschonung auf ihre Mittelklasse-Kutschen verzichten und auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. &lt;br /&gt;Damit den Leitenden Angestellten das leichter fällt, den neuen Muff in U- und S-Bahn  zu ertragen, gibt’s fortan eine sogenannte Mobilitätszulage von 650 Euro brutto monatlich. Damit will Siemens bis 2015 rund 10.000 Tonnen CO2 einsparen. Geld sparen muss der Konzern ja nicht. &lt;br /&gt;Mal abgesehen davon, dass für manch einen 650 Euro schon fast ein Monatsgehalt oder ein Hartz IV-Doppeleinkommen ist, bleibt da die Frage nach Gleichberechtigung: Welcher andere Arbeitgeber kümmert sich so rührend darum, dass seine Mitarbeiter Arbeitsplatz und Termine erreichen und versilbert diese externe Transportleistung auch noch? &lt;p&gt;Wir fordern eine Umbenennung in „Motivationszulage“ und die Öffnung für alle Berufsgruppen. Kulturschaffende etwa sollten flächendeckend freien Eintritt in Museen, Kinos und Theater bekommen. Aufwerten könnte man dieses Engagement zur Weiterbildung mit der Auszahlung des „Kinogroschens“, der ja nicht mehr wirklich gebraucht wird, seit Oscar-nominierte deutsche Filme wie „Der Baader-Meinhof-Komplex“ auch anteilig mit US-amerikanischem Geld finanziert werden.&lt;br /&gt; Schöner könnte das Leben auch für Briefträger sein, wenn sie jenseits des Mindestlohns nie wieder selbst das Porto für ihre private Post berappen müssten und obendrein drei Paar Schuhe pro Jahr gesponsert bekämen – da ergeben sich ganz nebenbei auch neue Werbemöglichkeiten.&lt;br /&gt; Kein Journalist in diesem Land sollte je wieder eine Zeitung abonnieren müssen, die für seinen Arbeitsbereich relevant ist, sondern kostenlos geschickt bekommen, versilbert mit einer GEZ-Entschädigung für zehn Jahre Beckmann und Christiansens TV-Rückkehr.&lt;br /&gt; Polizisten, Wachdienst und Ausbaugegner könnten mit einer sozialbildenden Maßnahme, der „Demonstrationszulage“, dafür entschädigt werden, dass sie sich im Kelsterbacher Wald die Klamotten schmutzig machen und die Nase abfrieren, weil sie auf irgendwelchen Bäumen oder Räumfahrzeugen herumturnen müssen.&lt;br /&gt; Und auch Lehrer sollten von der „Motivationszulage“ profitieren können und anteilig Schulgeld beziehungsweise Studiengebühren dafür erhalten, dass sie zunehmend sanierungsbedürftige Gebäude und Lehrpläne ertragen.&lt;br /&gt;Ach, Sie können sich das als Arbeitgeber nicht leisten? Macht nichts: Beantragen Sie einfach Ihrerseits eine „Motivationszulage“ bei Frau Merkel, auch „Konjunkturpaket“ oder „Bürgschaft“ genannt. Und die Umwelt haben Sie damit auch top geschont.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 30 Jan 2009 19:47:37 +0000</pubDate>
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    <title>Hessen: Mission Impossible Teil 2?</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/236-Hessen-Mission-Impossible-Teil-2.html</link>
            <category>power to the people</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
    <content:encoded>
    Ironie des Medienzeitalters: Während in Hessen heute ein erneuter Anlauf genommen wird, um eine stabile Regierung für diesed Bundesland hinzubekommen und damit die &amp;quot;Hessischen Verhältnisse&amp;quot; zu beenden, läuft auf RTL die passende Wahlsendung heute Abend dazu: &amp;quot;Mission Impossible 2&amp;quot;.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 18 Jan 2009 15:58:00 +0000</pubDate>
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    <title>Autorenradio? Gab's mal anno dazumal</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/233-Autorenradio-Gabs-mal-anno-dazumal.html</link>
            <category>)gegen(kultur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
    <content:encoded>
    Nachdem Radio Multikulti beim RBB das &lt;a href=&quot;http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/192-Aus-fuer-Sendevielfalt.html&quot;&gt;Aus&lt;/a&gt; traf, ereilt nun auch ganz andere berühmte und weniger berühmte Formate und Inhalte das gleich Schicksal. In Hannover hat die Landesmedienanstalt Niedersachsens ältestem Bürgerradio,&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.radioflora.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.radioflora.de/&quot;&gt; Radio Flora&lt;/a&gt;, den Hahn zugedreht, indem die Lizenz nicht verlängert wurde. Und in Hessen sind ausgerechnet beim Hessischen Rundfunk Autorenformate wie Klaus Walters allseits beliebtes &amp;quot;Der Ball ist rund&amp;quot; &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/medien/1626403_Ab-in-die-durchhoerbare-Mitte.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/medien/1626403_Ab-in-die-durchhoerbare-Mitte.html&quot;&gt;vorm Aus bedroht&lt;/a&gt;. &lt;p&gt;Autorenradio ist anscheinend in Deutschland nicht mehr gefragt; es regieren &amp;quot;Durchhörbarkeit&amp;quot; und &amp;quot;Klangteppiche&amp;quot; mit Dauermusikuntermalung, die nur durch ein eigenes Comedy-Blödel-Format unterbrochen werden, die Verkehrsnachrichten oder dem neuesten &amp;quot;Geräusch der Woche&amp;quot;, auf dessen Suche weitere Opfer in die seichten Untiefen des &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/radioszene.de/formate.htm#kalkofe&#039;);&quot;  href=&quot;http://radioszene.de/formate.htm#kalkofe&quot;&gt;Formatradios&lt;/a&gt; gelockt werden, auf dass sie alle nur noch Geld gewinnen wollen, denn Hörgenuss gibt&#039;s ja schon lange nicht mehr als Gewinn. Bleibt nur zu hoffen, dass die Werbewirtschaft sich in dieser Hinsicht auch aufs Internet einlassen mag und gute Ideen wie &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.byte.fm/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.byte.fm/&quot;&gt;byte.fm&lt;/a&gt; bald die Unterstützung finden, die sie verdienen. Oder sich genug Menschen der &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.fair-radio.net/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.fair-radio.net/&quot;&gt;Initiative für ein glaubwürdiges Radio&lt;/a&gt; anschließen. Damit man irgendwann mal wieder von Radio reden kann. Oder, liebe ProgrammmacherInnen, macht wenigstens gleich Nägel mit Köpfen und wagt Euch zurück ins weiße Rauschen!&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 10 Nov 2008 21:24:05 +0000</pubDate>
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    <title>Webtipp: Tales of Mere Existence / Prokrastination</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/231-Webtipp-Tales-of-Mere-Existence-Prokrastination.html</link>
            <category>)gegen(kultur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    Gerade mit einem Freund über das neue Buch &amp;quot;&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.youtube.com/watch?v=YAlGk6NKZHI&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=YAlGk6NKZHI&quot;&gt;Dinge geregelt kriegen&lt;/a&gt;&amp;quot; von Sascha Lobo und Kathrin Passig (selbst dazu gibt&#039;s &#039;nen Book Trailer, noch so ein &amp;quot;the next big thing&amp;quot;!) getwittert und darüber, dass &amp;quot;&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.prokrastination.net/index.php&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.prokrastination.net/index.php&quot;&gt;Prokrastination&lt;/a&gt;&amp;quot; the next it-word zumindest des deutschen digitalism ist; wo man steht und geht, man kommt eigentlich überhaupt nicht mehr ohne dieses Wort aus. Bisher hat das in meinem Leben keine Rolle gespielt, da ich tatsächlich Dinge nicht verschiebe bzw. andere vorschiebe, um &amp;quot;das Eigentliche&amp;quot; nicht zu machen. Weil, Kulturwissenschaftlerin, die ich bin, sich da allein schon mal die kreativindustrielle und auch philosophische Frage stellt, was das Eigentliche denn ist, so im Leben und überhaupt für jeden Einzelnen. &lt;p&gt;Naja, wie dem auch sei, jetzt hab ich doch eine journalistische Prokrastination hier abgelegt, denn ich wollte ja eigentlich darauf hinaus, dass mir dieser Freund dann einen Link schickte zu einem kleinen Zeichentrickfilm, und ich dadurch gerade ein Aha-Erlebnis hatte. Es handelt sich dabei um die Serie &amp;quot;Tales of Mere Existence&amp;quot; des amerikanischen Cartoonisten Lev Yilmaz: &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/4P785j15Tzk&amp;hl=de&amp;fs=1&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;240&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; /&gt;&lt;/embed /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Yilmaz hat einen türkischen Vater und eine schwedische Mutter. Und wahrscheinlich noch andere Eltern und Einflüsse, die ihm dieses Comic-Gen weitergegeben haben. Im übrigen ist er allein schon deshalb sympathisch, weil er folgendes prokrastinationsgerecht gesagt hat: &amp;quot;I figured if I was stupid enough to try to become an artist, I&#039;d at least be smart enough to work inexpensively, because to be an artist is usually to sigh up for a life of poverty.&amp;quot; Im &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/chronicle/archive/2004/11/16/DDGSL9QQOM1.DTL&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/chronicle/archive/2004/11/16/DDGSL9QQOM1.DTL&quot;&gt;San Francisco Chronicle&lt;/a&gt; ist ein witziger Artikel über ihn, und &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.ingredientx.com/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.ingredientx.com/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; ist seine eigene Website to watch out for. Eine echte Entdeckung! So, und jetzt habt Ihr wenigstens einen guten Ablenkungsgrund, um Dinge zu verschieben und nicht zu erledigen! Mehr von den Tales gibt&#039;s nämlich auf YouTube.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sat, 01 Nov 2008 13:41:50 +0000</pubDate>
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    <title>Reformiert den Reformationstag!</title>
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    &lt;p&gt;Stell Dir vor, es ist Feiertag - und keiner bleibt zu Hause, sondern alles ist normaler Arbeitsalltag wie immer. Fast alles. Denn es ist Freitag, da geht man gerne aus, und noch zusätzlich gibt es da dieses amerikanische Fest &amp;quot;Halloween&amp;quot;, an dem sich Jugendliche unter der Tarnung, sie wollten Bonbons, derbe Scherze erlauben und Erwachsene &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=36082&amp;amp;key=standard_document_35642714&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=36082&amp;key=standard_document_35642714&quot;&gt;als Auferstandener die Post ausrauben&lt;/a&gt;. Apropos Auferstehung: Um die ging es doch bei diesem ursprünglichen Feiertag mit dem sperrigen Titel &amp;quot;Reformationstag&amp;quot; auch irgendwie, oder? Oder ist das das Jubiläum von dem Tag, als Luther seine Thesen an die Kirchentür nagelte? &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Tja, und anstatt das auch mal richtig zu erklären, damit dann richtig gefeiert werden kann, veranstaltet die Evangelische Kirche in Deutschland jugendanbiedernd lieber eine &amp;quot;&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.ekd.de/aktuell_presse/news_2008_10_29_3_churchnight.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.ekd.de/aktuell_presse/news_2008_10_29_3_churchnight.html&quot;&gt;ChurchNight&lt;/a&gt;&amp;quot;, denn Erklären ist ja eh fürn Kürbis, und so holt man wenigstens ein paar Jugendliche von der Straße hinter die Kirchenportale, damit sie nicht Häuser beschmieren und Autoreifen zerstechen. Und auf irgendeinem öffentlich-rechtlichen Programm läuft mit Sicherheit zum 356. Mal &amp;quot;Luther&amp;quot; mit einem sexy Halbglatzen-Ralph Fiennes. Da kann - sorry - der EKD-Präsident, Bischof Wolfgang Huber, nicht ganz mithalten. Und auch die &amp;quot;Reformationsbonbons&amp;quot;, die die Landesbischöfin von Hannover, Margot Käßmann, vor ein paar Jahren mal anbot, sind eben nicht so gut wie selbst Erpresstes. Überlebt haben die Dinger übrigens bis zum heutigen Reformationstag nur in der Gemeinde St. Jobst in Nürnberg.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Frei hab ich zwar leider auch nicht. Aber ich feier&#039; als gute Christin natürlich still alleine vor mich hin, schließlich sind wir ja alle in Demut geübt. Darauf eine Kürbissuppe!&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Fri, 31 Oct 2008 10:28:02 +0000</pubDate>
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    <title>Frauen und Journalismus</title>
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            <category>power to the people</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    &lt;p&gt;Die Kulturwissenschaftlerin, Journalistin und überaus geschätzte Kollegin Christina Köver fordert in einem &amp;quot;Meinungsmacher&amp;quot;-&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.zoomer.de/news/meinungsmacher/chris-koever/frauenquote-fuer-musikmagazine/chris-koever&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.zoomer.de/news/meinungsmacher/chris-koever/frauenquote-fuer-musikmagazine/chris-koever&quot;&gt;Videobeitrag auf zoomer.de&lt;/a&gt; eine Frauenquote für Musikmagazine. Gleichzeitig ist von ihr auf ZEIT online ein &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.zeit.de/online/2008/44/bg-feminismus-literatur&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.zeit.de/online/2008/44/bg-feminismus-literatur&quot;&gt;Überblick&lt;/a&gt; über Bücher zu lesen, die sich mit dem neuen Feminismus in Deutschland auseinandersetzen. Drittens ist die frühere &amp;quot;&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/zuender.zeit.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://zuender.zeit.de/&quot;&gt;Zuender&lt;/a&gt;&amp;quot;-Autorin als eine der drei Macherinnen des &amp;quot;&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/missy-magazine.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://missy-magazine.de/&quot;&gt;Missy Magazines&lt;/a&gt;&amp;quot;, des neuen Magazins für Frauen und Popkultur, ziemlich gefragt gerade in den Medien (Wer hier übrigens in die Suchmaschinen &amp;quot;missy.de&amp;quot; eingibt, kommt auf eine Website einer Firma, die Braut- und Abendmoden in Hannover und Braunschweig vertickt - what a coincidence! Nein, die &amp;quot;richtige&amp;quot; Missy-Seite ist natürlich in der Tradition des feministischen DIY mit wordpress gemacht. Wobei sich für mich die Frage stellt, warum eigentlich so viele Magazin-Websites als oder mit einem Blogsystem gemacht sind? Kann mir das mal jemand erklären? - Na ja, anderes Thema!).&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;Zurück zum eigentlichen Thema: Ich bin mir nicht sicher, ob es für Nischen einer Berufssparte unbedingt Quoten geben muss. Weil:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;- dann braucht&#039;s, wie Köver auch sagt, ebenfalls Männerquoten für frauendominierte Bereiche im Journalismus&lt;/p&gt;&lt;p&gt;- eine Quote wie fast überall nichts über Qualifizierung und Qualität der Arbeit aussagt und die meisten Redaktionen männerdominiert sind (wie es ist, in einer männerdominierten Redaktion einer Musikzeitschrift zu arbeiten, hätte Köver ja am besten ihre &amp;quot;Missy&amp;quot;-Kollegin Sonja Eismann fragen können, die war mal bei intro)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;- der Musikjournalismus auch inhaltlich da so seine Probleme hat, z.B. mit der Kategorisierung von Frauen, die sich - oh Gott - herausnehmen, Instrumente zu spielen, wie man bei den &amp;quot;&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.jollygoods.net/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.jollygoods.net/&quot;&gt;Jolly Goods&lt;/a&gt;&amp;quot; am Beispiel ihrer selbst und den &amp;quot;Blood Red Shoes&amp;quot; &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.chili-echo.de/detail.php?id=511555&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.chili-echo.de/detail.php?id=511555&quot;&gt;nachlesen&lt;/a&gt; kann&lt;/p&gt;&lt;p&gt;- die Probleme sich generell im Journalismus stellen, nicht nur bei Themengebieten, auch in Fragen der Ausbildung und der Sichtweisen. Wie viele Chefredakteurinnen gibt&#039;s denn bitte? Und zwar bei überregionalen Tageszeitungen etwa, nicht bei den Frauenzeitschriften. Welche prominenten Reporterinnen fallen uns denn ein, die zugleich Buchautorinnen sind und deren journalistische Stile als Meilensteine für den, übrigens zu zwei Dritteln weiblichen, Nachwuchs gelten? &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn es sie gibt, sind sie zudem immer noch viel mehr angegriffen als Männer in vergleichbaren Positionen. Mehr noch: Missverhältnisse gelten auch für &lt;a href=&quot;http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/163-Wenige-Managerinnen-verdienen-wenig.html&quot;&gt;andere Berufsfelder&lt;/a&gt;. Dass man da was gegen tun muss und so ein Magazin wie &amp;quot;Missy&amp;quot; etwa eine gute Sache ist, sehe ich ein. Weil es Jungsbünde gibt, die ihren Männleinscheiß eben gerne unter sich aushandeln, also sollten Frauen auch besser netzwerken und die Möglichkeiten für sich einfach in Anspruch nehmen. Aber das Problem ist doch auch: Wie will man Subjektivitäten verhindern? Das Internet ist männlich dominiert und das würde natürlich niemand mit dem Geschlecht, sondern immer mit Können und einer unbedingten Meinung begründen, und der &lt;a href=&quot;http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/93-Blogs-revolutionieren-nicht-nur-die-Medienindustrie,-sondern-auch-das-Kulturverstaendnis.html&quot;&gt;Journalismus ist nicht nur männlich&lt;/a&gt;, sondern auch weiß und obere Mittelschicht. Und Männer arbeiten z.B. eher weniger als Cutter, weil das ein guter Teilzeitjob ist und im Vergleich mit anderen Medientätigkeiten schlecht bezahlt. Ich weiß nicht, wie man das Problem lösen kann. Und ich finde mehr Vielfalt auf dem Medienmarkt immer gut. Aber soll ich mir &amp;quot;Missy&amp;quot; etwa nur angucken, weil es eine weibliche Sicht auf Popkultur liefert bzw. ich die Zielgruppe bin? &amp;quot;intro&amp;quot; deswegen verwerfen? Klar geht Feminismus alle was an. Aber eben auch die Männer. Und auf dem Medienmarkt möchte ich gerne anhand von Themen wählen, was ich lese. Lese dann eben so viel über die &amp;quot;Blood Red Shoes&amp;quot;, bis meine Neugier gestillt ist. Quer von &amp;quot;ZEIT&amp;quot; bis &amp;quot;Bild&amp;quot;, und nicht, weil das eine von Iris Radisch ist und das andere von Martenstein. Stadtmagazine scheinen sich von solchen Zuschreibungen und Problemen weitestgehend entfernt zu haben, denn sie müssen als Ganzes bestehen. Vielleicht ist das die Zukunft. &lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Wed, 29 Oct 2008 18:35:45 +0000</pubDate>
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    <title>Frankfurter Buchmesse, erster Tag</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/227-Frankfurter-Buchmesse,-erster-Tag.html</link>
            <category>)gegen(kultur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    Nun ist sie also eröffnet, die 60. Frankfurter Buchmesse. Sie begann mit einem Mini-Fauxpas, der natürlich gar nicht so gemeint war, aber hier und da für Lacher und bei einigen anwesenden Türken für lange Gesichter sorgte: Buchmesse-Chef Jürgen Boos entschuldigte sich bei den Gästen zur Eröffnungsfeier heute Abend für die Unannehmlichkeiten (langes Warten, hohe Sicherheitsvorkehrungen, ...) und sagte: &amp;quot;Das haben wir unseren türkischen Gästen zu verdanken.&amp;quot; - Kann man falsch verstehen. &lt;p /&gt;&lt;p&gt;Immerhin hielt Boos sich kurz, was man von seinen Nachrednern nicht unbedingt behaupten kann. Am längsten konnte Hessens Innenminister Volker Bouffier. Auch bei ihm ein Fauxpas: Zwei Spotlights vorne gaben vorübergehend den Geist auf. Ein Zeichen für den bevorstehenden Regierungswechsel? Gehen der CDU jetzt schon die Lichter aus? War die Rede deswegen so lang?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Während Staatspräsident Abdullah Gül den Weg Richtung Demokratie und Dialog einschlug, den ihm zuvor Außenminister Steinmeier Richtung EU geebnet hatte, war die Oberbürgermeisterin von Frankfurt, Petra Roth, die Einzige, die sich verdientermaßen dem deutsch-türkischen Verhältnis im eigenen Land widmete und erwähnte, was die 1,7 Mio. Mitbürger türkischer Herkunft in Deutschland alles Tolles leisten, vor allem in Frankfurt. Auch erwähnte sie die Rede Orhan Pamuks von 2005, als dieser - ein Jahr vor dem Literatur-Nobelpreis - vom Deutschen Buchhandel mit dem Friedenspreis bedacht worden war.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dieser hatte dann schließlich Gelegenheit, schon wieder zu beeindrucken und zu geißeln. Er beschrieb seine Erfahrungen mit der Buchmesse, als er zum ersten Mal da war. Wie klein er sich gefühlt hatte angesichts der ganzen Bücher und der großen globalen Verlagswelt. Und leitete dann geschickt über, um Kritik zu üben: &amp;quot;Wir Schriftsteller schreiben aber nicht, um angesichts von Millionen anderer Bücher brüderliche Gefühle zu entwickeln und unsere Bescheidenheit unter Beweis zu stellen, sondern gerade, um die eigene Stimme wahrzunehmen und auch für andere, für Leser, hörbar zu machen.&amp;quot; Dabei stelle man fest, dass die eigene Identität oft gar nicht so fern liege von der, die wir &amp;quot;nationale Identität&amp;quot; nennen. Und dann kam&#039;s: Pamuk kritisierte, wie und von wem in seinem Land definiert wird, was Kulturen und Literaturen ausmache. Dass alle, die irgendwie anders sind, immer noch verfolgt und unterdrückt werden (so wie es ihm selbst passiert ist, als er wegen &amp;quot;Verunglimpfung des Türkentums&amp;quot; - Paragraf 301 - angeklagt wurde und Morddrohungen erhielt). Dass freie Meinungsäußerung immer noch nicht überall stattfinden kann. Dass Internet-Seiten wie YouTube gesperrt seien. Und dass keiner, der in der Türkei kulturell aktiv ist, dies begreifen würde, allein aus dem Grund, dass die türkische Kultur und Literatur doch weltweit Verbreitung findet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Kopfschütteln ging im Zug zurück weiter, als ich mit der Banknachbarin ins Gespräch kam. Sie ist Kurdin, Anfang 20 und studiert in Frankfurt. 1989 ist sie mit ihren Eltern aus dem kurdischen Teil der türkischen Republik geflohen. Sie musste mit ansehen, wie ihr Onkel verschleppt wurde und viele andere grausame Dinge. Ihre Eltern sind nie zur Schule gegangen, sie hat sich in Deutschland Bildung erkämpft. Akzentfrei spricht sie Deutsch, eigentlich spricht sie viel besser Hessisch als ich. Wenn sie heute auf Türkisch angesprochen wird, ärgert sie sich. &amp;quot;Ich kann die Sprache nicht. Ich bin Kurdin, und das sage ich auch.&amp;quot; Dann gäbe es oft Streß, selbst hier in Deutschland, von &amp;quot;deutschen Türken&amp;quot;. &amp;quot;Die verstehen das einfach nicht. Die sagen, mein Land gibt&#039;s ja gar nicht. Aber das war da, das ist doch historisch belegt.&amp;quot; Viele ihrer Freunde würden ihre kurdische Identität leugnen. Das wolle sie auf keinen Fall. Hass auf die Türken habe sie aber nicht. &amp;quot;Ich will nur, dass die Kurden im Osten der Türkei friedlich leben können, nicht mehr gezwungen werden, Türkisch zu lernen, normale Schulen haben, Infrastruktur, Wasser, Strom, nicht mehr leben müssen wie vor 100 Jahren. Und dass sie genauso behandelt werden wie alle anderen, wenn sie nach Istanbul kommen, um zu arbeiten. Einfach Frieden.&amp;quot; Formulieren darf sie das nicht so genau, noch nicht mal in Deutschland, da eckt sie überall an. Wir kamen überein, dass diese Form von Dialog und Friedensbemühen wohl kaum Platz haben werden, auf dieser 60. Buchmesse. &lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 14 Oct 2008 19:14:21 +0000</pubDate>
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    <title>Die braune Gefahr</title>
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            <category>power to the people</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    Um mal den Kommentar von Pit zum letzten Eintrag aufzugreifen: Das stimmt. Bzw. suchen die braunen Kräfte (nicht nur) in Hessen die Nähe der CDU. So flatterte letztens in unsere Zeitungsredaktion eine PM, die zunächst ihren Verfasser und Absender, ein &amp;quot;Aktionsbüro Rhein-Neckar&amp;quot; nicht klar erkennen ließ. Als Beschwerdebrief war das Ding getarnt, denn es hatte den Betreff &amp;quot;Propagandaaktion zur CDU-Rednerveranstaltung &amp;quot;Islamischer Extremismus&amp;quot; in Neustadt an der Weinstraße&amp;quot;, was die geneigten Redakteure zuerst vermuten ließ, es handele sich um eine Pressemitteilung von Linksbündnissen, die gegen die Familien- und Ausländerpolitik der CDU protestieren. &lt;p&gt;Doch weit gefehlt. Das Schreiben offenbarte weit konservativere und rassistische Ansichten, als die CDU in Hessen oder auch allgemein je haben kann. Es wurde sich darüber aufgeregt, dass die CDU-Ortsverbände in Rheinland-Pfalz nicht radikal genug sind in Fragen des extremistischen Terrors. Deswegen haben Anfang August am Rande der Veranstaltung junge Nationalisten mobil gemacht und Flugzettel verteilt, die eigentlich alle Parteien abstraft. Zu lesen war u.a.: &amp;quot;Warum dürfen Extremisten ungehindert einreisen? Warum sind diese noch immer im Land? Und die alles entscheidende Frage, wer hat diese Terroristen erst nach Deutschland geholt?&amp;quot; - Nach Meinung des &amp;quot;Aktionsbüros&amp;quot; vor allem die Große Koalition, die &amp;quot;gegen den Willen des deutschen Volkes&amp;quot; folgendes einfach so beschlossen habe: offene Grenzen (Schengener Abkommen), einladende Zuwanderungspolitik (Doppelte Staatsbürgerschaft), großzügige Asylpolitik, erleichterte Einbürgerungen, Duldung illegal Eingereister (mindestens 500.000), täterfreundliche, liberale Justiz, Förderung islamischer Propagandisten und islamischer Einrichtungen durch Kirchen, Parteien und Medien (Moscheeneubau). &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hab ich was verpasst? Seit wann haben wir die doppelte Staatsbürgerschaft in Deutschland? Seit wann haben wir eine Einwanderungspolitik und seit wann erleichtert diese Asyl und Einbürgerung? Zur &amp;quot;liberalen Justiz&amp;quot; und zum Moscheebau will ich mich erst gar nicht äußern. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und weiter geht die Propaganda des &amp;quot;Aktionsbüros&amp;quot;: &amp;quot;Ca. 20 Millionen Personen mit Migrationshintergrund leben in Deutschland. Nur etwa 2 Millionen der hier lebenden Ausländer gehen einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach. Seit dem Bestehen der BRD werden systematisch Ausländer nach Deutschland gelockt. Unter ihnen auch viele Islamisten.&amp;quot; Im übrigen war das nsatürlich keine normale Pressemitteilung, sondern die Jungs wollen, dass man Teil der Nationalen Opposition wird und den &amp;quot;Überfremdungsfetischisten von CDU, SPD, Grüne, FDP und Linkspartei&amp;quot; etwas entgegensetzt, als Art Bürgerwehr. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das ist also die wahre (Terror-)Gefahr. Nicht die Linkspartei und Koalitionen mit ihr. &lt;br /&gt;Im übrigen hat die Rüsselsheimer Bürgerinitiative gegen die Flughafenerweiterung Anzeige gegen den CDU-Mann gestellt, der am Sonntag gefilmt hat, als die Linke im Wald ihre &amp;quot;Fraktions-Hütte&amp;quot; in Betrieb nahm. Der Film wurde in einer Pressekonferenz gezeigt. Dabei seien auch Einzelbilder von Teilnehmern gezeigt worden, die jetzt ihr Persönlichkeitsrecht verletzt sehen. Auf der Homepage der Hessen-CDU ist der Film immer noch zu sehen.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 02 Oct 2008 07:57:33 +0000</pubDate>
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    <title>Politischer Kindergarten in Hessen</title>
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            <category>homo sapiens sapiens</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    Man mag das Gebären der hessischen SPD-Vorsitzenden Andrea Ypsilanti für sehr zweifelhaft halten. Man mag von den ganzen &amp;quot;Hessischen Verhältnissen&amp;quot; inzwischen die Nase voll haben. Und man mag Frau Ypsilanti (&amp;quot;Gereschtichkeit. Mir braache mehr Gereschtichkeit in diesm Land&amp;quot;) sowieso nicht für die ideale Ministerpräsidentin-Kandidatin halten. (Nur hat die SPD in Hessen niemand besseren, genauso wie die SPD auf Bundesebene ein kleines Nachwuchsproblem hat und die CSU in Bayern ein großes.) &lt;p&gt;Richtig peinlich benimmt sich aber gerade die hessische CDU. Die hat einen Skandal entdeckt, ach was, entlarvt! - und die Medien und Bürger ganz modern mit den Mitteln des Web 2.0. auch darüber aufgeklärt, was in diesem unserem schönen Bundesland Unerhörtes passiert. &amp;quot;Da hört sich aber auch alles auf&amp;quot;, um es mal mit den Bayern zu sagen, die ja bekanntlich ganz gut darin sind, auch manchmal zu Unrecht für Recht und Ordnung zu sorgen: Diese kleine, rote Partei, die sich gerade mal so mit sieben Sitzen in den Landtag geschlichen hat, nimmt sich zuerst das Recht heraus, ein &amp;quot;Fraktionsbüro&amp;quot;, also eine kleine Holzhütte, wie sie nicht idyllischer im Bayerischen Wald stehen könnte, im besetzten Kelsterbacher Wald aufzustellen, um damit ihren Unmut gegen den Flughafenausbau und den Umgang mit dem geforderten Nachtflugverbot zum Ausdruck zu bringen. Und dann nehmen sich diese Ex-Stasis auch noch das Recht heraus, die Aufforderung der Stadt Kelsterbach als Eigentümerin des Waldes zu missachten und das &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.faz.net/s/Rub8D05117E1AC946F5BB438374CCC294CC/Doc~EE3092A9CB70B45BE95653555C2B26369~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_aktuell&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.faz.net/s/Rub8D05117E1AC946F5BB438374CCC294CC/Doc~EE3092A9CB70B45BE95653555C2B26369~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_aktuell&quot;&gt;Gelände zu räumen&lt;/a&gt;. Stattdessen machen sie aus der ganzen Sache zusammen mit den wilden &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/waldbesetzung.blogsport.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://waldbesetzung.blogsport.de/&quot;&gt;Waldbesetzern&lt;/a&gt; eine Riesenshow. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die einzigen, die da eine Riesenshow draus machen, weil sie gerade keine eigenen Themen haben oder auch nicht haben dürfen, weil ihr geschäftsführend amtierender Noch-Ministerpräsident Koch ob der rot-roten Gefahr durch Ypsi und Gefolge lieber die Finger still hält, sind die CDUler. Die stehen plötzlich auch im Wald, halten 25 min eine Wackelkamera in bester Blair Witch-Ästhetik auf die teils durchaus amüsanten Erklärungen und Programmpunkte von Linken, allen voran Vize-Landtagspräsident Hermann Schaus, und Waldbesetzern, sind dabei komplett ironiebefreit und verbreiten den alles enthüllenden Film dann unter der fettesten Schlagzeile &amp;quot;Rechtsbruch der Linken&amp;quot; auf ihrer Homepage (ich verlinke an dieser Stelle bewusst nicht, das ist es mir nicht wert, jeder Klick hier ist einer zu viel). &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Da haben Bürger und Medien natürlich ganz schön Glück gehabt. Sonst hätten wir nämlich garantiert nicht erfahren, was für einen Konflikt es um diese 3 qm-Hütte gegeben hat, was die Linke für eine Partei ist und wie die Waldbesetzer drauf sind, die sogar - unvorstellbar! - mit der Linken kooperieren und kurzerhand unter angeblichem, offensichtlich gespieltem Protest der Linken-Agitatoren die Hütte an zwei vorher gelegten Seilen in die Baumwipfel ziehen. Interpretiert man das Webfilmchen so ernst, wie es gemeint ist, dann haben die CDUler tatsächlich geglaubt, das würde alles spontan jetzt passieren. Und das, liebe Bürger und Medien von Hessen, ist der einzige Skandal an dem ganzen Kindergarten hier. Denn selbst die &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.echo-online.de/suedhessen/template_detail.php3?id=663638&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.echo-online.de/suedhessen/template_detail.php3?id=663638&quot;&gt;Probeabstimmung von Ypsilanti&lt;/a&gt;, die gestern mit Grünen, SPD und Linken durchgeführt wurde, ist nicht mehr von der CDU kritisierbar, da die größte Kritik an Ypsilanti in Form der Darmstädter Abgeordneten &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,539928,00.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,539928,00.html&quot;&gt;Dagmar Metzger&lt;/a&gt; aus den eigenen Reihen kam.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 30 Sep 2008 23:13:52 +0000</pubDate>
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    <title>Google ist 10 - der Verschlagwortungswettbewerb damit auch</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/214-Google-ist-10-der-Verschlagwortungswettbewerb-damit-auch.html</link>
            <category>homo sapiens sapiens</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    Die Suchmaschine, die unser Leben prägt, ist jetzt zehn Jahre alt. Und bringt als Geburtstagsgeschenk für sich selbst &amp;quot;Chrome&amp;quot; mit. Wer soll da wem gratulieren? Bevor wir nachdenken, wie Google uns und unser Leben beeinflusst, sollte man mal wieder darüber nachdenken, wie der Riese das Navigieren im Web und damit auch die Werbewirtschaft beeinflusst. Zum Beispiel mit einem eigenen, auf einem bisher immer noch nicht geknackten Alghorithmus basierenden, &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/radar.oreilly.com/2008/08/google-alphabet-2008-edition.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://radar.oreilly.com/2008/08/google-alphabet-2008-edition.html&quot;&gt;Alphabet&lt;/a&gt;. Klar, dass für einen Tipp aber selbst wir unsere Seelen verkaufen würden und fieberhaft daran arbeiten, &amp;quot;sears&amp;quot; durch &amp;quot;schreibblog&amp;quot; zu ersetzen &lt;img src=&quot;http://www.schreibblog.eu/templates/default/img/emoticons/wink.png&quot; alt=&quot;;-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt; 
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    <pubDate>Fri, 12 Sep 2008 12:00:00 +0000</pubDate>
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    <title>Lesen gegen den Flughafenausbau</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/213-Lesen-gegen-den-Flughafenausbau.html</link>
            <category>power to the people</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    Seit Juni ist klar, dass der Flughafen Frankfurt bei Kelsterbach ausgebaut werden darf. In einem Rechtsstreit unterlag die Stadt Kelsterbach dabei der Flughafenbetreiberin Fraport AG vor dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel. &amp;quot;Vorbereitende Massnahmen&amp;quot; wurden Fraport erlaubt. Diese sehen vor, ein nicht geringes Stück des Kelsterbacher Waldes - Heim seltener Flora und Fauna - abzuholzen. Deswegen halten ebenso lange schon Aktivisten dieses Waldstück besetzt. In ihrem &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/waldbesetzung.blogsport.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://waldbesetzung.blogsport.de/&quot;&gt;Waldbesetzungs-Blog&lt;/a&gt; berichten sie über Fortgang und Mühsal der Besetzung. Mitglied des Camps &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/blogs.taz.de/reportvorort/category/landebahn-nord-west/&#039;);&quot;  href=&quot;http://blogs.taz.de/reportvorort/category/landebahn-nord-west/&quot;&gt;Ingo Frost bloggt&lt;/a&gt; sogar wöchentlich auf taz.de über die Protest-Aktion. &lt;p&gt;Jetzt gibt es noch eine nette (kulturelle) Unterstützungsaktion für die Waldbesetzer. Der in Riedstadt südlich von Frankfurt, eher bei Groß-Gerau angesiedelte &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.ariel-verlag.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.ariel-verlag.de/&quot;&gt;Ariel Verlag&lt;/a&gt; startet am kommenden Sonntag, den 14. September eine Lesereihe &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.ariel-verlag.de/html/waldlesungen.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.ariel-verlag.de/html/waldlesungen.html&quot;&gt;&amp;quot;Schriftsteller lesen gegen den Flughafenausbau&amp;quot;&lt;/a&gt; im besetzten Kelsterbacher Wald. Der Ariel Verlag ist ein netter, kleiner Underground-Verlag, der sich vor allem der Social Beat- und Poetry Slam-Szene verschrieben hat. Er hat zum Beispiel so großartige Slammer/Literaturveranstalter wie den Hannoveraner &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/home01.htp-tel.de/kflente/&#039;);&quot;  href=&quot;http://home01.htp-tel.de/kflente/&quot;&gt;Kersten Flenter&lt;/a&gt;, den Münchner &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.jaromir-konecny.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.jaromir-konecny.de/&quot;&gt;Jaromir Konecny&lt;/a&gt; oder den Darmstädter &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.dreppec.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.dreppec.de/&quot;&gt;Alex Dreppec&lt;/a&gt; veröffentlicht. Und Krimis machen die Ariels auch. Ein Krimi-Autor macht auch am Sonntag, 14.09., den Anfang: &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.alexanderpfeiffer.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.alexanderpfeiffer.de/&quot;&gt;Alexander Pfeiffer&lt;/a&gt;. Der ist gebürtiger Wiesbadener, so wird ihm auch aus persönlichen Gründen der Flughafenausbau nicht ganz egal sein. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Beginn der Lesungen ist jeweils 15 Uhr. Kelsterbacher Wald, gelbe Grundschneise. Wer nicht weiß, wie er dahinkommen soll, schaut einfach ins Blog, da findet sich auch eine Wegbeschreibung. &lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Fri, 12 Sep 2008 05:00:00 +0000</pubDate>
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    <title>Fundstück der Woche</title>
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            <category>)gegen(kultur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    Das Internet-Fundstück der Woche, ein Freudscher Verschreiber, kommt dieses Mal von hr-online. Zur Ankündigung des heute Abend beginnenden ersten Krimi-Festivals im Odenwald ist zu lesen: &lt;p&gt;&amp;quot;Über 100 Schriftstellerinnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz tummeln sich beim ersten Odenwälder Krimifestival &#039;Modern Frauen anders?&#039;.&amp;quot;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 11 Sep 2008 20:21:09 +0000</pubDate>
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    <title>Dinge, die die Welt nicht braucht VI</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/211-Dinge,-die-die-Welt-nicht-braucht-VI.html</link>
            <category>Musik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    Heute: I kissed a girl - twice!&lt;p&gt;Mut, Wahrheit oder nur gutes Marketing?&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Wenn man von privatem, als auch öffentlich-rechtlichem Rundfunk dieser Tage nicht zu jeder Tages- und Nachtzeit von Amy Winehouse oder der anderen zugedröhnten Tante mit der rauchigen Stimme &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.fair-radio.net/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.fair-radio.net/&quot;&gt;bespaßt wird&lt;/a&gt;, bekommt man mit Sicherheit &amp;quot;I kissed a girl&amp;quot; von Katy Perry entgegengedudelt: &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;quot;I kissed a girl and I liked it. The taste of her cherry chap stick. I kissed a girl just to try it. I hope my boyfriend don&#039;t mind it. It felt so wrong. It felt so right. Don&#039;t mean I&#039;m in love tonight&amp;quot;. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ja gut, äh, - das sind die grundsätzlichen Probleme von Menschen, wenn sie sich von jemandem angezogen fühlen für den Moment und nicht wissen, ob sie dem nachgeben sollen, egal, welches Geschlechts und welcher sexuellen Orientierung. Katy Perry vermittelt: Ja, man kann dem nachgeben, denn mit einem anderen Mädchen - mein Gott, das ist ja nicht so tragisch. Selbst der Boyfriend wird&#039;s schon verzeihen. Außerdem hatte ich ja ein alkoholisches Getränk, oder zwei... Schlimm und ernsthaft wäre es wahrscheinlich nur, wenn sie einen anderen Typen knutschen würde. Das wiederum sind doch aber Szenarien, wie man sie fast jedes Wochenende in den Clubs beobachten kann, wenn der Geschlechtertanz wieder anfängt. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das ist alles also gar nicht so wahnsinnig aufregend, zumal man nicht weiß, ob die 17-Jährige das Lied selbst geschrieben hat. Im teilweise konservativen US-Amerika sorgte das bereits vor vier Jahren und jetzt noch mal aber natürlich schon für &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.blender.com/guide/articles.aspx?id=1061&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.blender.com/guide/articles.aspx?id=1061&quot;&gt;Riesenaufreger&lt;/a&gt; (positiv wie negativ), zumal Perry, die eigentlich Hudson heißt (Perry ist der Mädchenname ihrer Mutter), aus einem christlich-strengen Haus kommt; ihre Eltern sind beide Pastoren. Auch nach Deutschland ist dieser Pseudo-Aufreger übergeschwappt, und die HR-Moderatoren zumindest werden nicht müde, bei jeder Rotation zu betonen, wie sehr sich die &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.musikexpress.de/Katy_Perrys_Mutter_hasst__I_Kissed_A_Girl_.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.musikexpress.de/Katy_Perrys_Mutter_hasst__I_Kissed_A_Girl_.html&quot;&gt;Mutter von Perry&lt;/a&gt; bei jedem Hören dieses furchtbar schamlosen Songs, der laut der englischen Ausgabe von Wikipedia &amp;quot;sexual activity promotet&amp;quot;, bekreuzigt. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was ein Glück, dass Perry da - vielleicht ein Tipp ihrer Plattenfirma, oder vielleicht hat sie bei ihrer Arbeit zum Soundtrack zu &amp;quot;&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/whatisthematrix.warnerbros.com/&#039;);&quot;  href=&quot;http://whatisthematrix.warnerbros.com/&quot;&gt;The Matrix&lt;/a&gt;&amp;quot; schon mitgekriegt, wie dualistisch das Musikbusiness läuft - auch einen eher (angeblich) Homo-feindlichen Song auflegte: &amp;quot;&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/en.wikipedia.org/wiki/Ur_So_Gay&#039;);&quot;  href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Ur_So_Gay&quot;&gt;Ur so gay&lt;/a&gt;&amp;quot; (man beachte bitte das Cover der Single!). Dieser wiederum erlangte die Aufmerksamkeit von keiner Geringeren als &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.taz.de/1/leben/koepfe/artikel/1/als-madonna-das-voguen-lernte/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.taz.de/1/leben/koepfe/artikel/1/als-madonna-das-voguen-lernte/&quot;&gt;Madonna&lt;/a&gt;, die Perry daraufhin in einer Radio-Show mehrmals erwähnte und damit ihre Karriere Anfang des Jahres noch ein bisschen befördert haben dürfte. Perry selbst wird nicht müde, jedes Mal, wenn sie gefragt wird oder auch nicht, geheimnisvoll zu verkünden, sie hätte eine Menge böse Dinge in ihrer Jugend getan. Was für ein schlimmes Mädchen - wie gut, dass sie schon 17 ist jetzt. Und zufällig ist das alles superverkaufsträchtig. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was kaum einer weiß: Diese Position ist eigentlich schon besetzt. 1995 kam bereits schon einmal ein Song mit dem Titel &amp;quot;I kissed a girl&amp;quot; heraus. Gesungen und kurzfristig berühmt gemacht hat ihn &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Jill_Sobule&#039;);&quot;  href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Jill_Sobule&quot;&gt;Jill Sobule&lt;/a&gt;. Die Parallelen sind enorm: Sobule spielt auch Gitarre, arbeitet ebenfalls ab und an als Schauspielerin, beschäftigt sich mit Christentum, hat teils autobiografische Lyrics, machte damals ein Video mit ähnlich unschuldigem Settting wir Perrys Video zu &amp;quot;Ur so gay&amp;quot;, und inhaltlich hat sie die gleichen Elemente zu bieten: Eigentlich geht es um Jungs, Alkohol ist mit im Spiel, und ein bisschen Knutschen ändert jetzt nicht die Welt (also schon gar nicht die sexuelle Orientierung) - alles ist also gleichzeitig verrucht-abenteuerlich und harmlos. Perry hat aber noch mal Glück gehabt: &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/hollywoodinsider.ew.com/2008/06/katy-perry.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://hollywoodinsider.ew.com/2008/06/katy-perry.html&quot;&gt;Sobule ist nicht sauer&lt;/a&gt;. Und wir warten gespannt wieder 13 Jahre, ob sich das Phänomen erneuert.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Fri, 22 Aug 2008 06:17:18 +0000</pubDate>
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    <title>aufgelesen: laurent gaudé: eldorado</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/209-aufgelesen-laurent-gaude-eldorado.html</link>
            <category>)gegen(kultur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    Immer weniger Flüchtlinge bekommen in europäischen Ländern Asyl. Geschätzte 8 bis 9 Mio. Menschen leben vermutlich derzeit illegal in Europa. In einem Vierteljahr versuchen mindestens 12.000 Menschen aus afrikanischen Ländern nach Europa zu flüchten. Dabei ertrinken regelmäßig zwischen 1.200 und 2.000. In und um die Exklaven Melilla und Ceuta in Marokko sitzen regelmäßig 7.500 Flüchtlingen und warten auf die Überfahrt nach Europa. Schätzungsweise werden monatlich 1.300 bis 1.500 von ihnen von der marokkanischen Polizei in die Subsahara „zurückgeführt&amp;quot;, ihre Lager in den Wäldern regelmäßig abgebrannt, Bettelei verhindert, denn arbeiten dürfen sie im Transit ja nicht. Vor dem Hintergrund dieser Fakten, deren Zahlen aufgrund der hohen Dunkelziffer wohl noch höher liegen dürften, hat der französische Literaturshootingstar Laurent Gaudé ein bewegendes Buch geschrieben. Darin verwebt er geschickt Lebensgeschichten von Afrikanern und Europäern und klammert die politische Ebene komplett aus, um den Wahnsinn von der Abschottung eines Kontinents nach Süden hin zu verdeutlichen. &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/209-aufgelesen-laurent-gaude-eldorado.html#extended&quot;&gt;&quot;aufgelesen: laurent gaudé: eldorado&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Sun, 17 Aug 2008 06:05:00 +0000</pubDate>
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    <title>I'd rather do it with Madonna</title>
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            <category>Musik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    Die Ikone des Pop, Madonna, wird heute 50 Jahre alt. Meine persönliche Hommage an Misses Ciccone: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/GemwsucYb9A&amp;hl=en&amp;fs=1&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; /&gt;&lt;/embed /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Sat, 16 Aug 2008 12:13:14 +0000</pubDate>
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    <title>aufgelesen: thomas pletzinger: bestattung eines hundes</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/208-aufgelesen-thomas-pletzinger-bestattung-eines-hundes.html</link>
            <category>)gegen(kultur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    Wahrscheinlich könnte man ein Jahr lang Kritiken nur mit Büchern von Autorinnen und Autoren füllen, die einmal am Literaturinstitut in Leipzig studiert haben: Juli Zeh, Claudia Klischat, Tobias Hülswitt, Kristof Magnusson, Clemens Meyer, Saša Stanišić, Franziska Gerstenberg, … so groß ist der Output da. Meistens ist er gut, oft sehr gut und manchmal herausragend. Wie bei Thomas Pletzinger, der dort auch studierte und nun endlich sein Debüt vorlegt. 2005 hat er schon beim ersten „Prosanova“-Festival in Hildesheim den gleichnamigen Preis gewonnen, 2006 den MDR-Literaturpreis, für die Entstehung dieses Romans war er mit einem Stipendium in den USA und hat wieder zurück gleich mal den Förderpreis zum Rheinischen Kulturpreis dafür abgeräumt. &lt;p&gt;Es geht um den Journalisten Daniel Mandelkern. Der wird von seiner Chefin, die auch seine Frau ist, beauftragt, den neuen Star am Kiinderbuchhimmel Dirk Svensson in seinem Heim am Luganer See aufzusuchen und ein Porträt über ihn zu schreiben. Als Mandelkern angekommen ist, ist Svensson aber alles andere als bereit, mit ihm zu reden. Mandelkern versucht herauszufinden, warum, was die Lebensgeschichte dieses Mannes ist, wobei ihm seine Fähigkeiten als Ethnologe mehr helfen als die als Journalist. Zum anderen helfen ihm Svenssons Jugendliebe Tuuli und das Buchmanuskript, das er in dem Zimmer findet, in dem er untergebracht ist. Er ahnt: Hinter diesem Leben ist eine Geschichte, die größer ist als das, was man momentan vom Erfolgsautor Svensson sieht. Aber eine sehr private. Und er merkt: Diese Geschichte hat mehr mit ihm zu tun, als ihm lieb ist. &lt;/p&gt; &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/208-aufgelesen-thomas-pletzinger-bestattung-eines-hundes.html#extended&quot;&gt;&quot;aufgelesen: thomas pletzinger: bestattung eines hundes&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Fri, 15 Aug 2008 06:09:00 +0000</pubDate>
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    <title>aufgelesen: karen duve: taxi</title>
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            <category>)gegen(kultur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    Alex ist gerade mit der Schule fertig und weiß nicht, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Ihre Freunde studieren oder gehen ins Ausland, sie wohnt mit ihrem Bruder in einer Laube im Garten der Eltern, um diesen nicht unnötig auf den Geist und das Portemonnee zu gehen. Trotzdem verlangen jetzt alle, verlangt das Leben von ihr langsam aber sicher eine Entscheidung. Antriebslos wie sie ist, schafft Alex es gerade mal, in die Stellenanzeigen der BILD-Zeitung zu gucken. Da werden Drückerkolonnen, Barfrauen auf Provision und Taxifahrer gesucht. Bei dem Gesuch nach Taxifahrern steht ausdrücklich, dass auch Frauen sich bewerben können. „1984 war es in Stellenanzeigen noch nicht üblich, jedem Beruf auch noch eine weibliche Endung anzufügen. Man tat es nur, wenn man andeuten wollte, dass man praktisch jeden nahm.“ Und obwohl Alex sich keine Straßennamen merken kann und die „Führerscheinprüfung zur Fahrgastbeförderung“ nur knapp besteht, hat sie nun also plötzlich einen Beruf. Diesen genießt sie erstmal, denn nach drei Wochen hat sie den Dreh aus, kann auch mit den ganzen milieuspezifischen Begriffen zwischen „Graupe“, „Anläufer“ und „Tour“ umgehen und hat teilweise schon feste Kundschaft.  &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/207-aufgelesen-karen-duve-taxi.html#extended&quot;&gt;&quot;aufgelesen: karen duve: taxi&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Wed, 13 Aug 2008 19:54:43 +0000</pubDate>
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    <title>Homophob motivierter Überfall in Berlin</title>
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            <category>power to the people</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    Am Wochenende fand in Berlin das &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/drag-festival.net/&#039;);&quot;  href=&quot;http://drag-festival.net/&quot;&gt;Drag-Festival&lt;/a&gt; statt. In der Nacht von Samstag auf Sonntag nach der Abschlussparty im &amp;quot;SO36&amp;quot; in Kreuzberg wurde eine Gruppe von lesbischen, transidentischen und Transgender-Frauen am Heinrichplatz, in der Nähe des &amp;quot;SO&amp;quot;, von mehreren Männern niedergeschlagen und am Boden weitergetreten. Eine der Frauen soll für fünf Minuten bewusstlos gewesen sein. Laut einem Posting bei &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/de.indymedia.org/2008/06/219458.shtml&#039;);&quot;  href=&quot;http://de.indymedia.org/2008/06/219458.shtml&quot;&gt;indymedia&lt;/a&gt; sprangen die Angreifer aus Autos, von denen eins den Aufkleber der faschistischen &amp;quot;&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Graue_WÃ¶lfe&#039;);&quot;  href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Graue_WÃ¶lfe&quot;&gt;Grauen Wölfe&lt;/a&gt;&amp;quot; trug, die nicht nur dem Nationalismus, sondern wohl auch dem &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Heterosexismus&#039;);&quot;  href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Heterosexismus&quot;&gt;Heterosexismus&lt;/a&gt; anhängen dürften. &lt;p&gt;Homophobie und Rassismus sind überall. Auch noch (oder schon wieder?) in der queeren Hauptstadt. Spricht man mit Vertretern von Verbänden aus der Szene oder mit Leuten in der Szene selbst, so stellen diese gerade wieder eine Zunahme solcher Überfälle und Gewalttaten fest. Und gerade erst vor zwei Wochen wurde ein &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/presse/archiv/20080516.1225.100627.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/presse/archiv/20080516.1225.100627.html&quot;&gt;Preis der Stadt für Engagement gegen Homophobie verliehen&lt;/a&gt;... &lt;/p&gt;&lt;p&gt;In diesen Minuten findet in Berlin (ab Mariannenplatz, Kreuzberg) eine Demo gegen Homophobie anlässlich des aktuellen Überfalls statt.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Mon, 09 Jun 2008 17:04:57 +0000</pubDate>
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    <title>Istanbul verliert seine einzige Anlaufstelle für Lesben und Schwule</title>
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            <category>power to the people</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    Meine Beobachtungen der Türkei auf ihrem Weg in die EU gehen weiter. Dabei hat das Land auf zwei Kontinenten und zwischen zwei Welten diese Woche meiner Meinung nach wieder einen gehörigen Schritt zurück gemacht: &amp;quot;&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.lambdaistanbul.org/php/main.php&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.lambdaistanbul.org/php/main.php&quot;&gt;Lambda Istanbul&amp;quot;&lt;/a&gt; wurde am Donnerstag (29.05.) per Entschluss des dritten Istanbuler Berufungsgerichts verboten. &lt;p&gt;Lambda ist der 11. Buchstabe des griechischen Alphabets und steht in der Schwulen- und Lesbenbewegung seit den 1970er-Jahren für &amp;quot;Freiheit&amp;quot;. Als Organisation arbeitet &amp;quot;Lambda&amp;quot; originär und in Abwandlungen weltweit. In Deutschland ist &amp;quot;Lambda&amp;quot; vor allem als &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.lambda-online.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.lambda-online.de/&quot;&gt;schwullesbisches Jugendnetzwerk&lt;/a&gt; bekannt, in Österreich verbirgt sich hinter dem Namen eine Bürgerrechtsbewegung von und für Schwule und Lesben, und in den USA ist ein ähnliches Netzwerk beispielsweise unter dem Namen &amp;quot;&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.lambdalegal.org/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.lambdalegal.org/&quot;&gt;Lambda Legal&lt;/a&gt;&amp;quot; bekannt, das sich außerdem für die Belange von am HIV-Virus Erkrankten einsetzt. In der Türkei war die Zweigstelle des Vereins die erste und einzige Anlaufstelle für Lesben, Schwule, Transgender- und transidentische Menschen. Seit 1993 schon operierte der Verein am Bosporus; 2003 war er Mitinitiator der ersten Gay Parade in Istanbul, worüber der Perlentaucher in der &amp;quot;&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.perlentaucher.de/artikel/4114.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.perlentaucher.de/artikel/4114.html&quot;&gt;Post aus Istanbul&lt;/a&gt;&amp;quot; einmal schrieb. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auf der diesjährigen Berlinale war mit &amp;quot;&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.berlinale.de/de/programm/berlinale_programm/datenblatt.php?film_id=20080356&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.berlinale.de/de/programm/berlinale_programm/datenblatt.php?film_id=20080356&quot;&gt;Das andere Istanbul&lt;/a&gt;&amp;quot; erst kürzlich ein Film zu bewundern, der sich mit der immer noch sehr schwierigen Situationen von Schwulen und Lesben in der Millionen-Metropole beschäftigt und sich dabei klar an der Arbeit und den Kontakten von &amp;quot;Lambda&amp;quot; orientierte. Und da das Thema &amp;quot;Homosexualität im Islam bzw. in der Türkei&amp;quot; für westliche Medien ein gern verfolgtes Thema ist, war die Zweigstelle des Vereins in Istanbul natürlich stets mit die erste Anlaufstelle, die man für einen Bericht oder eine Reportage aufsuchte. Und alle Großen von SPIEGEL über Deutschlandradio bis hin zu namhaften Tageszeitungen haben dementsprechend schon berichtet. Dass nun dem Verein die Rechtsgrundlage entzogen wurde, ist wiederum nur der Zeitung &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/der-lange-weg-zur-toleranz/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/der-lange-weg-zur-toleranz/&quot;&gt;ein großer Bericht&lt;/a&gt; wert (bzw. &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.taz.de/nc/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=au&amp;amp;dig=2008%2F05%2F30%2Fa0067&amp;amp;src=GI&amp;amp;cHash=ff686ec84b&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.taz.de/nc/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=au&amp;dig=2008%2F05%2F30%2Fa0067&amp;src=GI&amp;cHash=ff686ec84b&quot;&gt;eine nachfolgende Meldung&lt;/a&gt;), die sich ohnehin diesen &amp;quot;Minderheiten-Themen&amp;quot; übermaß widmet: der Berliner taz. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie gerne wird schwullesbischen Migrantenleben in Deutschland erforscht, welches auch in Berlin oder Hamburg nach wie vor als sehr exotisch und undergroundig gilt - damit kann man jede Dissertation aufhuebschen und dann ist diesbezueglich Aufmerksamkeit garantiert. Die Schutzräume hierzulande - auch die der Forscher - sind allerdings kaum mit denen in der Türkei zu vergleichen: dort gibt es sonst keine. Wenn &amp;quot;Lambda&amp;quot; in Istanbul nun aufgeben muss, so existiert nur noch ein &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.kaosgl.com/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.kaosgl.com/&quot;&gt;ähnlicher Verein in Ankara&lt;/a&gt; - und das auch nur, weil sein Name nichts Schwules und Lesbisches impliziert. In Deutschland hat die Szene keine anderen Probleme, als gerade darüber zu diskutieren, ob feminine Lesben hier Diskriminierung erfahren oder nicht. Was heißt da eigentlich &amp;quot;Diskriminierung&amp;quot;? In sofern müssen sich auch die westlichen Medien, Intellektuellen und Politiker fragen, was und auf welchen Ebenen wieviel uns die baldige Integration der Türkei eigentlich wert ist. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;quot;Lambda Istanbul&amp;quot; hat derweil laut türkischen Medienberichten verlauten lassen, in Berufung zu gehen und notfalls auch bis vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zu ziehen - auf dieser Ebene ist die Türkei schon in der EU angekommen.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sun, 01 Jun 2008 17:25:34 +0000</pubDate>
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    <title>Aus für Sendevielfalt</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/192-Aus-fuer-Sendevielfalt.html</link>
            <category>)gegen(kultur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    Bereits vor Wochen hatte Deutschlands einzige ÖR-Intendantin, Dagmar Reim, ihres Zeichens Intendantin des Rundfunk Berlin-Brandenburg, immer wieder öffentlich kundgetan, dass ihr kleiner Sender Probleme hat. Der RBB leidet darunter, dass er erstens einer der kleinsten öffentlich-rechtlichen Sender ist und zweitens in seinem Verbreitungsgebiet (ähnlich dem MDR) viele Hartz IV-Empfänger beheimatet sind, die nichts zur Rundfunkgebühr beitragen können. Drittens wollen wohl die anderen Sender nicht im Sinne eines öffentlich-rechtlichen &amp;quot;Finanzausgleichs&amp;quot; agieren und den RBB unterstützen. Letzte Woche wandte sich Reim in einer Mail daher zuerst an ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und kündigte Sparmaßnahmen an. &lt;p&gt;Dass die Entscheidungen über diese Sparmaßnahmen aber so schnell fallen würden, damit hatte keiner gerechnet. Wie der &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.tagesspiegel.de/medien-news/RBB-Polylux;art15532,2535073&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.tagesspiegel.de/medien-news/RBB-Polylux;art15532,2535073&quot;&gt;&amp;quot;Tagesspiegel&amp;quot; heute vermeldet&lt;/a&gt;, fallen damit schon zum ersten Januar 2009 zwei sehr populäre Angebote dem Sparzwang zum Opfer: das selbsternannte &amp;quot;Zeitgeist-Magazin&amp;quot; &amp;quot;&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.rbb-online.de/_/polylux/startseite/index_jsp.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.rbb-online.de/_/polylux/startseite/index_jsp.html&quot;&gt;Polylux&lt;/a&gt;&amp;quot; von Tita von Hardenberg und ihrer Produktionsfirma &amp;quot;Kobalt Productions&amp;quot; sowie &amp;quot;&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.multikulti.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.multikulti.de/&quot;&gt;Radio Multikulti&lt;/a&gt;&amp;quot;. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;quot;Polylux&amp;quot; startete 1997 im RBB bzw. ORB und wechselte 2001 ins Hauptprogramm der ARD. Für das &amp;quot;&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.ehrensenf.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.ehrensenf.de/&quot;&gt;Ehrensenf&lt;/a&gt;&amp;quot;-Moderationstalent &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Katrin_Bauerfeind&#039;);&quot;  href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Katrin_Bauerfeind&quot;&gt;Katrin Bauerfeind&lt;/a&gt; war die Sendung ein wichtiger Baustein in ihrer Karriere vom Web ins TV, als sie vertretungsweise dort moderierte. Ansonsten zeichnet sich &amp;quot;Polylux&amp;quot; durch eine zielgruppengerechte und intelligente Verlängerung ins WWW aus. Erst letztes Jahr wurde das eigene Video-Magazin-Blog &amp;quot;polylog.tv&amp;quot; mit dem &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.grimme-institut.de/html/index.php?id=7&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.grimme-institut.de/html/index.php?id=7&quot;&gt;Grimme Online Award&lt;/a&gt; in der Kategorie &amp;quot;Kultur und Unterhaltung&amp;quot; ausgezeichnet. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Aus für diese wichtigen Angebote bedeutet auch, dass der RBB-Anteil am ARD-Programm schrumpft. Hier war &amp;quot;Polylux&amp;quot; in der Tat das Aushängeschild des Senders; dabei wurde es extern gemacht und beruht nicht auf einer innovativen Idee einer/s RBB-Redakteurs/in. Und: von Hardenbergs Magazin war immer, auch wenn es mit diesem späten Sendeplatz zu kämpfen hatte, so etwas wie die Speerspitze einer neuen Jugendbewegung contra die Vergreisung des durchschnittlichen ARD-Konsumenten. Schade, dass sich damit nun Dagmar Reims Hoffnung von 2006, wie sie im Interview mit der taz ausdrückte, nicht erfüllt hat: &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;quot;Demografisch&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;läuft alles auf uns zu. Aber es wäre ein Trugschluss, sich damit zufriedenzugeben. Wir wollen Gebühren von allen. Das bedeutet: Wir dürfen uns nicht für den sogenannten Best-Ager- oder Silver-Ager-Weg entscheiden. Wir müssen unbedingt jüngere Menschen für unsere Programme gewinnen, allerdings ohne auf Krawall zu setzen. Es wäre ein Todesstoß für das Erste Deutsche Fernsehen, so zu tun, als sei es Viva für Arme.&amp;quot; Im Moment ist das Erste noch nicht mal letzteres. Vielleicht ist &amp;quot;Polylux&amp;quot; aber ja einfach nur seiner eigenen Ironie zum Opfer gefallen, skandierte es doch immer, &amp;quot;das Letzte im Ersten&amp;quot; zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Wenn die ARD mutig wäre, würde sie &amp;quot;Polylux&amp;quot; einfach selbst produzieren. Denn wie in der &amp;quot;Frankfurter Allg. Sonntagszeitung&amp;quot; letzte Woche zu lesen war, ist die Sendeanstalt nach dem Reinfall mit &amp;quot;Bruce&amp;quot; für ihren Sendeplatz um 18.50 Uhr dringendst auf der Suche nach &amp;quot;Formaten, die emotional sind und möglichst die Gesellschaft bewegende Themen (z.B. arm und reich, Migration, das Auseinanderdriften der Gesellschaft, Bildung, Generationen-Konflike etc.) integrieren und trotzdem die für den Vorabend notwendige &#039;Leichtigkeit&#039; enthalten.&amp;quot; &amp;quot;Ratlosigkeit herrscht bei der ARD nie&amp;quot;, soll ARD-Programmdirektor Günter Struve in diesem Zusammenhang angeblich gesagt haben. Also dann: Ich hätte da so einen Vorschlag. Und um Zielgruppen zu halten und neue zu gewinnen, wird einem das doch mal 5000 Euro Produktionskosten pro Sendeminute wert sein, oder? &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Wie viel kostet eigentlich die Produktion der verschiedenen Feste der Volksmusik so? 
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    <pubDate>Wed, 21 May 2008 21:05:47 +0000</pubDate>
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    <title>US-Regierung will Überwachung verschärfen</title>
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            <category>power to the people</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    Die US-Regierung will Flug- und Schiffsgesellschaften dazu zwingen, von jedem Ausländer bei der Ausreise aus den USA einen elektronischen Fingerabdruck zu nehmen, so ist heute in der &amp;quot;Washington Post&amp;quot; zu lesen. Die Fluggesellschaften lehnen das Projekt ab; einmal aus Zeitgründen: Die Sammlung von geschätzten 33 Millionen Fingerabdrücken pro Jahr würde zu Verspätungen führen. Und dann aus finanziellen, denn die US-Regierung würde wohl keinesfalls die Zeche für gefühlte erhöhte Sicherheit alleine zahlen: Während sie selbst die Kosten auf 2,3 Milliarden Dollar (1,5 Milliarden Euro) für eine Laufzeit von 10 Jahren schätzen, gehen Vertreter der Industrie sogar von bis zu 3,5 Milliarden Dollar für Staat UND Unternehmen gemeinsam aus. Das Ganze gärt schon länger: Der Kongress hatte im vergangenen Jahr vom zuständigen Heimatschutzministerium verlangt, die Sammlung von Fingerabdrücken von Ausreisenden bis Juni 2009 zu realisieren. (Die beiden Artikel der &amp;quot;Washington Post&amp;quot; sind aktuell nur zu lesen, wenn man sich &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.washingtonpost.com/ac2/wp-dyn?node=admin/registration/register&amp;amp;destination=login&amp;amp;nextstep=gather&amp;amp;application=reg30-nation&amp;amp;applicationURL=http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2008/04/21/AR2008042103036.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.washingtonpost.com/ac2/wp-dyn?node=admin/registration/register&amp;destination=login&amp;nextstep=gather&amp;application=reg30-nation&amp;applicationURL=http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2008/04/21/AR2008042103036.html&quot;&gt;vorher registriert&lt;/a&gt;.) &lt;p&gt;Interessant. Erinnert sich noch jemand an den &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/de.wikipedia.org/wiki/USA_PATRIOT_Act&#039;);&quot;  href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/USA_PATRIOT_Act&quot;&gt;&amp;quot;USA Patriot Act&amp;quot;&lt;/a&gt; von 2001? Als nach &amp;quot;Nine-Eleven&amp;quot; erhöhte Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden, die auch schon kaum mit der Angst vor weiterem Terrorismus zu begründen waren? Im Zuge dessen haben Journalisten und Sicherheits-Experten einiger weniger Behörden bereits &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.globalsecurity.org/security/library/news/2003/10/sec-031024-usia01.htm&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.globalsecurity.org/security/library/news/2003/10/sec-031024-usia01.htm&quot;&gt;davor gewarnt&lt;/a&gt;, dass Touristen wegen der komplizierten Visa-Formalien und der Checks beim Einreisen vielleicht nicht mehr so gerne in die USA kommen. Nun, der &amp;quot;Patriot Act&amp;quot; is still alive. &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2007/12/21/AR2007122102544_pf.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2007/12/21/AR2007122102544_pf.html&quot;&gt;Und scheinbar reicht er den meisten Offiziellen nicht&lt;/a&gt;. Tja, und so viele, die dagegen was sagen könnten, sind ja gerade mit dem Präsidentschaftswahlkampf voll und ganz medial ausgelastet. Sogar in Europa. Denn während Hillary und Barack seit Wochen ganze Seiten füllen, so dass man sich fragt, was z.B. die deutschen Zeitungen eigentlich berichtsmäßig machen wollen, wenn die heiße Phase anbricht bzw. die eigentliche Wahl stattfindet, ist den meisten Blättern die neue Überwachungs-Schote nur einen Einspalter wert. Und noch etwas stimmt nachdenklich: &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.washingtonpost.com/wp-dyn/articles/A12568-2004Dec19.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/articles/A12568-2004Dec19.html&quot;&gt;Schon ganz andere haben sich viel früher einschlägige Gedanken gemacht&lt;/a&gt;. &lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Wed, 23 Apr 2008 04:08:00 +0000</pubDate>
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    <title>Hessen: Grüne gegen &quot;Homo-Ehe&quot; à la Status Quo, Linke gegen EU à la Lissabon</title>
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            <category>power to the people</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    Der neue Hessische Landtag hat heute seine erste dreitägige Plenarsitzung begonnen. Die Oppositionsparteien hatten schon zuvor angekündigt, die geschäftsführend regierende CDU zu testen. So fangen die Grünen an zu ärgern, indem sie noch einmal den Antrag einbringen, in Hessen endlich die &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Lebenspartnerschaftsgesetz&#039;);&quot;  href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Lebenspartnerschaftsgesetz&quot;&gt;Eingetragene Lebenspartnerschaft&lt;/a&gt; von Lesben und Schwulen mit der Ehe &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.gruene-fraktion-hessen.de/cms/presse/dok/230/230028.gleichstellung_von_homosexuellen_partner.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.gruene-fraktion-hessen.de/cms/presse/dok/230/230028.gleichstellung_von_homosexuellen_partner.html&quot;&gt;gleichzustellen&lt;/a&gt; und dabei vor allem die Versorgung im Falle von Pflegetätigkeit für den Partner/die Partnerin und die Hinterbliebenenrente zu regeln, nachdem viele Partner von Beamten (z.B. bei der Bundeswehr) nicht die gleichen Zahlungssätze beziehen wie verheiratete Heterosexuelle. &lt;p&gt;Des weiteren ärgert die Linke. Die Fraktion will die Landesregierung darauf festlegen, im Bundesrat gegen den &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.lpb-bw.de/aktuell/europaeische_verfassung.php&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.lpb-bw.de/aktuell/europaeische_verfassung.php&quot;&gt;EU-Reformvertrag von Lissabon&lt;/a&gt; zu stimmen, wie die Deutsche Presseagentur dpa berichtet, und bringt einen entsprechenden Antrag wohl am Donnerstag ein. Der Vertrag leiste einer Militarisierung Europas Vorschub, die Europäische Union bleibe &amp;quot;undurchsichtig und wenig demokratisch&amp;quot;, begründete der Fraktionsvorsitzende Willi van Ooyen den Antrag. Die Landesregierung wiederum hat den Antrag scharf kritisiert. Er sei &amp;quot;beschämend, rückwärtsgewandt und in höchstem Maße schädlich für Hessen und ganz Deutschland&amp;quot;, erklärte Europaminister Volker Hoff (CDU) heute in Wiesbaden. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hessen werde im Bundesrat am 23. Mai für eine Ratifizierung des Vertragswerkes stimmen, kündigte Hoff an. Er nannte den Reformvertrag einen &amp;quot;Meilenstein auf dem Weg zur europäischen Einigung&amp;quot;. Ein weltoffenes Bundesland wie Hessen mit dem Sitz der Europäischen Zentralbank und wichtigen Verkehrsknotenpunkten dürfe nicht gegen Europas Zukunft stimmen, sagte Hoff laut Mitteilung der Staatskanzlei. Die Linke verweigere sich dem Allparteienkonsens &amp;quot;einer verantwortungsvollen und klugen Europapolitik&amp;quot;. Van Ooyen erklärte, auch seine Partei wolle eine &amp;quot;friedliche, demokratische, soziale und umwelterhaltende Europäische Union&amp;quot;. Der Lissabon-Vertrag erhebe zwar Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, nicht aber Sozialstaatlichkeit zu Grundwerten der EU. Die Wirtschaftspolitik sei weiterhin neoliberal. Die &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.zeit.de/online/2008/07/eu-fingerabdruecke-einreise-frattini&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.zeit.de/online/2008/07/eu-fingerabdruecke-einreise-frattini&quot;&gt;Eingriffsmöglichkeiten von Polizei und Justiz&lt;/a&gt; auf EU-Ebene würden &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/blog.kairaven.de/archives/1188-Die-EU-Bilanz-des-Bundesinnenministeriums-Ein-Raum-der-UEberwachung-und-Kontrolle.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://blog.kairaven.de/archives/1188-Die-EU-Bilanz-des-Bundesinnenministeriums-Ein-Raum-der-UEberwachung-und-Kontrolle.html&quot;&gt;unzureichend kontrolliert&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 22 Apr 2008 19:39:50 +0000</pubDate>
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    <title>Bukarest: Gipfelgegner verhaftet</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/180-Bukarest-Gipfelgegner-verhaftet.html</link>
            <category>Der wilde Osten</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    &lt;p&gt;Während in Bukarest beim NATO-Gipfel die USA gerade mit Deutschland, Frankreich und Spanien um die Osterweiterung des Verteidigungsbündnisses rangeln, haben nach Informationen der taz und der Nachrichtenagentur AP am Mittwochmittag noch vor Beginn des Gipfels Spezialeinheiten der rumänischen Gendarmerie friedliche Gipfelgegner, darunter auch zehn Deutsche, die sich in einer Fabriketage organisiert und diese dafür legal gemietet hatten, evakuiert und einige von ihnen verhaftet. Ein Augenzeuge berichtet, &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.mediafax.ro/engleza/anti-nato-militants-lease-space-in-bucharest-factory-to-protest-security-intervenes.html?6966;2509282&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.mediafax.ro/engleza/anti-nato-militants-lease-space-in-bucharest-factory-to-protest-security-intervenes.html?6966;2509282&quot;&gt;dass es keinerlei Vergehen gab, außer die Tatsache&lt;/a&gt;, dass sie vor Ort friedliche Protest-Banner gemalt haben und am Montag ein offener Brief in linken Internetforen gepostet wurde, der dazu aufruft, sich am Protest gegen den NATO-Gipfel zu beteiligen, auch als &amp;quot;normaler Bürger&amp;quot;. Die Behörden riefen eine Sicherheitsstufe aus, die unter anderem in Rumänien Demos verbietet - bevor überhaupt irgendeine Demo in Bukarest stattgefunden hat. Das Vorgehen erinnert an das in Deutschland vor dem G8-Gipfel in Heiligendamm letztes Jahr im Sommer, als in Hamburg vermeintliche Orte des linken Terrorismus und Privatwohnungen rein auf Verdacht hin gestürmt, Wanzen gelegt und Post abgefangen und geöffnet wurde. Mehr Informationen zu Gipfel und Protest gibt es auf der deutschen &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.gipfelsoli.org/Home&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.gipfelsoli.org/Home&quot;&gt;gipfelsoli-Seite&lt;/a&gt;, die in engem Kontakt zu den Gipfelgegnern in Bukarest steht.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 03 Apr 2008 22:03:00 +0000</pubDate>
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    <title>Türkei: Internet-Zensur durch Kemalisten</title>
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            <category>power to the people</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    Ist die Türkei auf ihrem Weg in die Europäische Union schon längst in einer tiefen Krise? Weil Ministerpräsident Erdogan das Kopftuchverbot gekippt hat, hat das Oberste Gericht in Gestalt des Antragstellers und Erdogan-Kritikers Generalstaatsanwalt &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/en.wikipedia.org/wiki/Abdurrahman_YalÃ§Ä±nkaya&#039;);&quot;  href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Abdurrahman_YalÃ§Ä±nkaya&quot;&gt;Abdurrahman Yalcinkaya&lt;/a&gt; seine Drohung wahr gemacht und prüft ein &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3071175,00.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3071175,00.html&quot;&gt;Verbot der Regierungspartei AKP&lt;/a&gt; - allein das spaltet schon die Türkei. &lt;p&gt;Das ist aber bei weitem nicht alles: &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27605/1.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27605/1.html&quot;&gt;Telepolis&lt;/a&gt; meldet, dass derzeit in der Türkei auf breiter Basis Internet-Zensur stattfindet. Im Visier der zensurwütigen Kemalisten seien sowohl einzelne Blogs und Foren, die entweder kurdischen Ursprungs sind und/oder gegen den &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Beleidigung_des_TÃ¼rkentums,_der_Republik_und_der_Institutionen_und_Organe_des_Staates&#039;);&quot;  href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Beleidigung_des_TÃ¼rkentums,_der_Republik_und_der_Institutionen_und_Organe_des_Staates&quot;&gt;Tatbestand der &amp;quot;Verunglimpfung des Türkentums&amp;quot;&lt;/a&gt; verstoßen, als auch große Informationsquellen wie Indymedia und freie ausländische Anbieter wie das amerikanische Blog-System &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/de.wordpress.com/&#039;);&quot;  href=&quot;http://de.wordpress.com/&quot;&gt;Wordpress&lt;/a&gt;. Bereits mehrfach soll auch &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.youtube.com/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.youtube.com/&quot;&gt;YouTube&lt;/a&gt; von Zensurmaßnahmen betroffen gewesen sein. Der Verband &amp;quot;&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.reporter-ohne-grenzen.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.reporter-ohne-grenzen.de/&quot;&gt;Reporter ohne Grenzen&lt;/a&gt;&amp;quot; warnt bereits, in der Türkei nicht chinesische Verhältnisse einziehen zu lassen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Für West-Europäer, die wie die meisten Türk/innen im Ausland der Überzeugung anhängen, Mustafa Kemal Atatürk sei ein liberaler Muslim gewesen, der Anfang der 1920er-Jahre die modernste Republik Europas errichtete, die gleichzeitig das modernste Land auf der Schwelle zu den arabischen Ländern war, wird es langsam schwer, nachzuvollziehen, wer auf welcher Seite steht, wer zu &amp;quot;den Guten&amp;quot; und wer zu &amp;quot;den Bösen&amp;quot; gehört. Die Staatsanwaltschaft kämpft imperialistisch-dogmatisch gegen Internetportale, die angeblich gegen den Paragrafen &amp;quot;Verunglimpfung des Türkentums&amp;quot; verstoßen, während sie gleichzeitig die Instrumentalisierung des Militärs durch die Regierung und deren Willkür in Religionsfragen, die auch das alltägliche Leben betreffen, kritisiert. Hier läuft etwas schief, und alles, was man defintiv feststellen kann, ist: So läuft es nicht Richtung EU.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 03 Apr 2008 09:36:00 +0000</pubDate>
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    <title>Dinge, die die Welt nicht braucht V: The Hawaii Chair</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/178-Dinge,-die-die-Welt-nicht-braucht-V-The-Hawaii-Chair.html</link>
            <category>homo sapiens sapiens</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    Heute lasse ich mal andere erklären, warum die Welt etwas nicht braucht, obwohl das eigentlich eine super Idee ist, Fitness zu betreiben, während man arbeitet. Funktioniert aber natürlich genauso gut wie Abnehmen durch zehn Schichten Frischhaltefolie um einen gewickelt. - Aber na gut, hier erstmal das offizielle Infomercial, das erklärt, warum man den Hawaii Chair UNBEDINGT braucht: &lt;p&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/dH_Xs-lIrtk&amp;hl=en&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; /&gt;&lt;/embed /&gt;&lt;/p&gt;Und dann lass&#039; ich Comedienne Ellen DeGeneres für mich arbeiten, die erklärt bzw. veranschaulicht, warum man das Dingen NICHT braucht: &lt;p&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/DHiqVygN-w0&amp;hl=en&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; /&gt;&lt;/embed /&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 01 Apr 2008 22:19:44 +0000</pubDate>
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    <title>aufgelesen: clemens meyer: die nacht, die lichter</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/177-aufgelesen-clemens-meyer-die-nacht,-die-lichter.html</link>
            <category>)gegen(kultur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    Das zweite Buch ist das schwerste. Beim Debüt kann man leichter begeistert sein. Beim zweiten Buch verschieben sich die Maßstäbe – nach oben. Ein zweites Buch kann verrissen werden. Der Autor/die Autorin kann tief fallen. Im schlimmsten Fall hört man nie wieder was von ihm oder ihr. Besonders schlimm ist das natürlich für junge Schriftsteller/innen, die eventuell noch darauf hoffen, von der Literatur wenigstens zeitweise leben zu können. Clemens Meyer ist noch jung. Er muss vermutlich gerade ganz schön zittern, weil niemand anderes als er selbst mit seinem Debütroman die Meßlatte ziemlich hoch gelegt hat. Als „Als wir träumten“ vor ziemlich genau 2 Jahren erschien, hatte Meyer sofort alle Kritiker/innen auf seiner Seite. In einem Wahnsinnstempo peitschte der gebürtige Hallenser, der nach vielen Nebenjobs von Möbelpacker bis Wachmann seine Lebenserfahrung am Literaturinstitut Leipzig in wahnsinnig gute Gegenwartsliteratur verwandelte, uns durch über 500 Seiten. Wie im Rausch las man, benommen von der eigenen Sprache und den Erlebnissen des Protagonisten Danie, einer Leipziger Kindheit und Jugend zwischen FDJ, erster Liebe, Schlägereien mit Hooligans und Nazis und einer Kleinkriminellenkarriere. Brutal und doch liebevoll – einfach authentisch – war diese Literatur und so viel mehr Geschichtsbildung über die Wendejahre in Ostdeutschland als die Ausstellung der Leipziger Dependance des Hauses der Geschichte. „Als wir träumten“ war noch vor Erscheinen für den Preis der Leipziger Buchmesse 2006 nominiert. Dabei sah es zuerst gar nicht so gut aus: Zehn Verlage lehnten Meyers Manuskript, an dem er sieben Jahre nebenbei geschrieben hatte, ab. Erst als der damals 28-Jährige Sten Nadolny um Hilfe bat, hatte Meyer innerhalb von drei Monaten einen Vertrag. &lt;p&gt;Jetzt also das zweite Buch. Kein Roman, sondern Kurzgeschichten. Auch sie handeln wie „Als wir träumten“ wieder von kaputten Typen und Lebensverlierern in vornehmlich ostdeutschen Kleinstädten. &lt;/p&gt; &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/177-aufgelesen-clemens-meyer-die-nacht,-die-lichter.html#extended&quot;&gt;&quot;aufgelesen: clemens meyer: die nacht, die lichter&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Tue, 25 Mar 2008 07:07:00 +0000</pubDate>
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    <title>aufgelesen: michael kumpfmüller: nachricht an alle</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/176-aufgelesen-michael-kumpfmueller-nachricht-an-alle.html</link>
            <category>)gegen(kultur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    Es beginnt mit einer Kurznachricht. Seine Tochter schreibt ihm eine SMS aus dem Flugzeug, kurz bevor es abstürzt. Obwohl nachher nichts auf Terrorismus und Manipulation hindeutet, ist Selden als ihr Vater verstört und wird es das ganze Buch über bleiben. Obwohl es kein Verbrechen ist, ist der Flugzeugabsturz der Auftakt für eine Serie von unbestimmten Verbrechen, mit denen Selden sich als Innenminister eines nicht näher definierten europäischen Landes auseinandersetzen muss. Und auch der Leser denkt sofort an „Nine Eleven“ und ist automatisch auf der Seite der Politik. Einer Politik, die hilflos herumeiert, als die Krawalle in den Vorstädten anfangen, wo erst Autos brennen, dann Kirchen und Moscheen explodieren, Anschläge verübt werden, eine junge Frau iranischer Herkunft sich in einem Park verbrennt, Politiker erpresst werden, schließlich der Innenminister selbst Opfer einer Attacke wird.  &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/176-aufgelesen-michael-kumpfmueller-nachricht-an-alle.html#extended&quot;&gt;&quot;aufgelesen: michael kumpfmüller: nachricht an alle&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Sun, 23 Mar 2008 07:00:00 +0000</pubDate>
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    <title>Eskalation in Tibet</title>
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            <category>power to the people</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    &lt;p&gt;&amp;quot;Nach Jahrzehnten &lt;b&gt;chinesischer Repression hat sich die Frustration der Tibetischen Menschen in Straßenprotesten und gewaltsamen Unruhen entladen.&lt;/b&gt; Die chinesische Regierung steht vor einer historischen Entscheidung zwischen brutaler Eskalation oder Dialog, welcher die Zukunft Tibets und Chinas bestimmen kann. Wir können diese historische Entscheidung beeinflussen - China sorgt sich um seine internationale Reputation. Aber es braucht die schnelle Reaktion einer Masse von Menschen, um seine Aufmerksamkeit der Regierung zu gewinnen. &lt;b&gt;Der tibetische Friedensnobelpreisträger und geistige Führer, der Dalai Lama, hat zu Zurückhaltung und zum Dialog aufgerufen.&lt;/b&gt; Er braucht die Unterstützung der Weltbevölkerung.&amp;quot; heißt es auf der &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.avaaz.org/de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.avaaz.org/de/&quot;&gt;Seite von Avaaz.org&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Internetgemeinde kann sich gegen das Vorgehen Chinas gegen die Mönche und Widerständigen in Tibet wehren - oder es zumindest versuchen und den Dalai Lama mit einer internationalen Petition unterstützen. Und bitte weitersagen! Statt &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.avaaz.org/de/tibet_end_the_violence/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.avaaz.org/de/tibet_end_the_violence/&quot;&gt;Ostermarsch oder zusätzlich zum Ostermarsch hier signen&lt;/a&gt;. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Noch etwas kann man tun: Die &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.igfm-muenchen.de/tibet/ftc/2008/BriefaktionBundesregierung.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.igfm-muenchen.de/tibet/ftc/2008/BriefaktionBundesregierung.html&quot;&gt;Briefaktion von Free Tibet Campaign&lt;/a&gt; an Politiker unterschreiben, mit der Forderung, dass Journalist/innen wieder erlaubt wird, nach Tibet zurückzukehren, weil es momentan ein absoluten News-Blackout gibt. Und die &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.igfm-muenchen.de/tibet/Aktion/BriefvorschlagMRRat.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.igfm-muenchen.de/tibet/Aktion/BriefvorschlagMRRat.html&quot;&gt;Briefaktion an den UN-Menschenrechtsrat&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 20 Mar 2008 23:24:21 +0000</pubDate>
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    <title>NDR-JournalistInnen im Streik, Teil II</title>
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            <category>power to the people</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    Gibt&#039;s zwar schon etwas länger, ist aber trotzdem immer wieder lustig: Die Macher von NDR Extra 3 erklären im für sie typischen Stil zwischen &amp;quot;Sendung mit der Maus&amp;quot; und Satire mit &amp;quot;Mein Papi ist Fester Freier&amp;quot;, worum es MitarbeiterInnen und Sender geht. &lt;p&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/_QJemcBc-PQ&amp;rel=1&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; /&gt;&lt;/embed /&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Fri, 15 Feb 2008 11:25:08 +0000</pubDate>
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    <title>NDR-JournalistInnen im Streik</title>
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            <category>power to the people</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    &lt;font face=&quot;verdana,arial,helvetica,sans-serif&quot; color=&quot;#000000&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Heute legen die freien Mitarbeiter des Norddeutschen Rundfunks (NDR) in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg für 24 Stunden ihre Arbeit nieder. Sie wollen damit gegen die strikten Verträge für die so genannten „festen Freien“ und die Arbeitsbedingungen des NDR demonstrieren. &lt;p&gt;Beim NDR erhalten freie JournalistInnen Rahmenverträge, die es ihnen erlauben, nur bis maximal 15 Jahre für die Rundfunkanstalt zu arbeiten. Danach werden sie ein Jahr komplett gesperrt und dürfen danach nur noch bis zu einer Jahreseinkommensgrenze von 18.000 Euro für den NDR arbeiten. Damit arbeiten viele NDR-Freie mit fortgeschrittenem Alter und Erfahrung wieder auf dem oder sogar unter dem Niveau, mit dem sie ihre journalistische Karriere einst angefangen hatten, während langjährige Festangestellte sich im Rahmen absoluter sozialer Absicherung weiter steigern. Paradox – denn beim NDR arbeiten rund 880 feste Freie, die damit täglich über die Hälfte der Stunden an Programm gestalten, und zwar in allem von Kamera und Schnitt über Redaktion bis hin zu Moderation; freie JournalistInnen sind beim NDR praktisch überall eingesetzt und durchaus mit den gleichen oder sogar höheren Verantwortlichkeiten wie RedakteurInnen, wie ihr Zusammenschluss, die Organisation &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.freie-im-norden.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.freie-im-norden.de/&quot;&gt;„Freie im Norden“,&lt;/a&gt; informiert. Wie die meisten Rundfunkanstalten und Verlagshäuser ist auch der NDR bereits vor etlichen Jahren dazu übergegangen, VolontärInnen nicht fest anzustellen, sondern sie über freie Mitarbeit weiterzubeschäftigen – obwohl der NDR von allen ARD-Anstalten eine der aufwändigsten, größten und damit auch teuersten Volontärsausbildungen unterhält. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die „Freien im Norden“ haben bereits letztes Jahr auf die desolate Situation aufmerksam gemacht, ohne dass sich groß etwas geändert hätte. Zuletzt traten sie am 10. Januar beim Empfang des neuen NDR-Intendanten Lutz Marmor öffentlich für ihre Anliegen ein. &lt;/p&gt;&lt;/font&gt; 
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    <pubDate>Thu, 14 Feb 2008 06:00:00 +0000</pubDate>
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    <title>Wenige Managerinnen verdienen wenig</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/163-Wenige-Managerinnen-verdienen-wenig.html</link>
            <category>homo sapiens sapiens</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    Der Anteil von Frauen im Topmanagement deutscher Großunternehmen ist im vergangenen Jahr deutlich zurück gegangen, wie aus einer Erhebung des Wirtschaftsinformationsdienstes &amp;quot;Hoppenstedt&amp;quot; hervorgeht. So liegt der Anteil an Frauen in Führungspositionen in Unternehmen mit mehr als 20 Millionen Euro Jahresumsatz aktuell bei 5,7 Prozent, 2006 waren es noch 7,5 Prozent. In den Jahren 2003-2006 hatte &amp;quot;Hoppenstedt&amp;quot; mit seiner Studie noch eine Euphorie verbreitet: Anzahl der Topmanagerinnen steigt kontinuierlich! - was gerne von männerbezogenen und -dominierten Printprodukten wie dem &amp;quot;Manager Magazin&amp;quot; aufgenommen wurde und &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.manager-magazin.de/koepfe/karriere/0,2828,337473,00.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.manager-magazin.de/koepfe/karriere/0,2828,337473,00.html&quot;&gt;wird&lt;/a&gt;. Am erfolgreichsten sind Frauen &amp;quot;ganz oben&amp;quot; im Rechnungswesen, dann als Justiziarinnen. Bei Unternehmen mit weniger Jahresumsatz stellen Naturwissenschaftlerinnen 12 von 100 Führungskräften, Wirtschaftswissenschaftlerinnen 8, Ingenieurinnen 3. In Forschung und Entwicklung - wen wundert&#039;s - sind Frauen eher nicht zu finden. &lt;p&gt;Besser sieht es da nur im Osten aus: In Sachsen sind 22 Prozent Frauen in Führungspositionen (bei den westdeutschen Ländern steht Bayern mit 17,5 Prozent an der Spitze). Die FAS interpretiert die Zahlen weiter so: &amp;quot;Je jünger das Unternehmen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit für eine Frau im Management. Auch nach Branchen gibt es Unterschiede: Im Gesundheits- und Bildungssektor besetzen Frauen mehr als ein Viertel der Führungspositionen, im Kredit- und Versicherungsgewerbe gerade jede zehnte. Quer durch alle Branchen gilt: Nur je rund 10 Prozent Frauen schaffen es ins Topmanagement oder seine Aufsichtsgremien, 26 Prozent der Frauen in Führungspositionen arbeiten im mittleren Management.&amp;quot; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Günstiger stehen die Aufstiegschancen für Frauen im Mittelstand, zu dem 99 Prozent der Firmen in Deutschland zählen: Bei den 80 000 größten deutschen Unternehmen sind dort nach &amp;quot;Hoppenstedt&amp;quot; 10,43 Prozent der Führungspositionen mit Frauen besetzt - 1995 waren es nur 8,17 Prozent. Für die Berufsforscherin und Betriebswirtschaftsprofessorin der Universität Hamburg Sonja Bischoff &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.abendblatt.de/daten/2006/06/26/578449.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.abendblatt.de/daten/2006/06/26/578449.html&quot;&gt;liegt das Problem der Frauen in der Ausbildung&lt;/a&gt;: Zwar studierten immer mehr Frauen, was eine wichtige Karrierevoraussetzung darstelle, doch &amp;quot;leider&amp;quot; die falschen Fächer. &amp;quot;Der Anteil der Frauen in karriereorientierten Studiengängen ist mit 25 Prozent gering.&amp;quot; Karriereorientierte Fächer sind für Bischoff die Wirtschafts-, Ingenieur- und Naturwissenschaften: &amp;quot;80 Prozent aller Nachwuchsführungspositionen werden aus diesen Bereichen besetzt.&amp;quot; Stimmt wiederum die fachliche Qualifikation, wird der berufliche Aufstieg vor allem durch &amp;quot;alte Vorurteile, die Frauen entgegengebracht werden&amp;quot; erschwert. &amp;quot;So werden Leistungen von Frauen weniger anerkannt, weil sie Frauen sind.&amp;quot; Objektiv schlage sich diese Einschätzung in den Gehältern nieder. So verdienen Managerinnen in vergleichbaren Positionen deutlich weniger als Männer. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie die Segregation von Männern und Frauen auf dem Arbeitsmarkt genau aussieht, dazu liefert der &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.bmfsfj.de/Publikationen/genderreport/2-Erwerbstaetigkeit-arbeitsmarktintegration-von-frauen-und-maenner/2-8-Geschlechtersegregation-auf-dem-arbeitsmarkt/2-8-2-vertikale-segregation-hierarchische-stellung-von-frauen-und-maennern-im-erwerbsleben,did=54312,render=renderPrint.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.bmfsfj.de/Publikationen/genderreport/2-Erwerbstaetigkeit-arbeitsmarktintegration-von-frauen-und-maenner/2-8-Geschlechtersegregation-auf-dem-arbeitsmarkt/2-8-2-vertikale-segregation-hierarchische-stellung-von-frauen-und-maennern-im-erwerbsleben,did=54312,render=renderPrint.html&quot;&gt;Gender Datenreport&lt;/a&gt; des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend genauere Zahlen. Ein Beispiel für vorbildhafte strukturelle Frauenförderung gibt es &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.zeit.de/2004/24/Karrierefrauen_neu&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.zeit.de/2004/24/Karrierefrauen_neu&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 05 Feb 2008 05:22:00 +0000</pubDate>
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    <title>Hinhören: Hot Chip / pornophonique</title>
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            <category>Musik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    &amp;quot;I am not asking for much&amp;quot;: Mein erstes Lieblingsalbum des noch jungen Jahres kommt von den Jungs rund um die Elektrofrickler Alexis Taylor und Joe Goddard von &lt;strong&gt;&amp;quot;Hot Chip&amp;quot;&lt;/strong&gt; und heißt &lt;strong&gt;&amp;quot;Made in the dark&amp;quot;.&lt;/strong&gt; Bevor es am 04. Februar offiziell released wird, kann man sich die heiße Scheibe schon mal beim Schweizer &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.bkanal.ch/blog/archives/1914-Neues-Album-Made-In-The-Dark-von-Hot-Chip-anhoeren.html#&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.bkanal.ch/blog/archives/1914-Neues-Album-Made-In-The-Dark-von-Hot-Chip-anhoeren.html#&quot;&gt;bkanal &lt;/a&gt;anhören. &lt;p&gt;&lt;font style=&quot;BACKGROUND-COLOR: #faffff&quot;&gt;&amp;quot;We&#039;ll try but we don&#039;t belong&amp;quot;: Der Mix aus Electro und Independent-Rock - ein bisschen Funk ist auch noch drin - ist nicht nur Candy Club-kompatibel, aber ich denke mal, DJ T.L. wird es dort auch gerne in die Heavy Rotation aufnehmen. &amp;quot;Take the stars, I am ready for a fall.&amp;quot;&lt;/font&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font style=&quot;BACKGROUND-COLOR: #faffff&quot;&gt;Natürlich haben die sonst eher schüchternen Jungs auch eine Seite bei &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.myspace.com/hotchip&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.myspace.com/hotchip&quot;&gt;MySpace&lt;/a&gt;. Und man kann sie live in - ja, liebe schreibblog-Abonnenten, ich weiss, wo Ihr wohnt! - Berlin (09.03.), München (10.03.), Hamburg (08.03.) erleben. &amp;quot;We&#039;re looking for a lot of love&amp;quot; - Hold on, I might take you outside&amp;quot;.&lt;/font&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font style=&quot;BACKGROUND-COLOR: #faffff&quot;&gt;Wer schon das brillante Vorgänger-Album &amp;quot;The Warning&amp;quot; verpasst hat, kann sich &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.youtube.com/watch?v=kHB9F8tvGVM&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=kHB9F8tvGVM&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; und &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.youtube.com/watch?v=MtxAou8c28k&amp;amp;feature=related&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=MtxAou8c28k&amp;feature=related&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; die beiden größten Hits des Albums anhören und die kreativen Videos dazu ansehen. Get &amp;quot;ready for the floor&amp;quot; und viel Spaß beim Abhotten!&lt;/font&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Wer auf &amp;quot;Hot Chip&amp;quot; steht, sollte sich &lt;strong&gt;unbedingt&lt;/strong&gt; auch mal die &lt;strong&gt;Darmstädter Band &amp;quot;&lt;/strong&gt;&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.pornophonique.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.pornophonique.de/&quot;&gt;&lt;strong&gt;pornophonique&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt;&amp;quot;&lt;/strong&gt; anhören. Der eine schrammelt auf seiner Gitarre rum, der andere entlockt dem Gameboy Töne, und zusammen lassen sie etwas entstehen, das auch irgendwo zwischen Electro und Rock angesiedelt werden kann und zudem auf Konzerten auch noch gut headbanger-mäßig abgeht. Keine Angst - so &amp;quot;Porno&amp;quot; sind die Jungs nicht, eigentlich sogar überhaupt nicht, sondern sehr nett und allein schon deswegen sympathisch und zu unterstützen, weil sie ihre Sachen unter der &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/creativecommons.org/&#039;);&quot;  href=&quot;http://creativecommons.org/&quot;&gt;Creative Commons Licence&lt;/a&gt; produzieren. Außerdem pflegen sie enge Kontakte zur Comiczeichner-Welt, und das scheint ja, &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.taz.de/1/leben/buch/artikel/1/als-die-bilder-spielen-lernten/?src=SZ&amp;amp;cHash=9bed30838c&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.taz.de/1/leben/buch/artikel/1/als-die-bilder-spielen-lernten/?src=SZ&amp;cHash=9bed30838c&quot;&gt;glaubt man der taz&lt;/a&gt;, auch der neuste hot shit zu sein. &lt;/font /&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Wed, 30 Jan 2008 14:30:45 +0000</pubDate>
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    <title>Journalist - einer der gefährlichsten Berufe, vor allem in Irak und China</title>
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    &lt;p&gt;Übel fällt sie aus, die &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.reporter-ohne-grenzen.de/presse/pressemitteilungen/news-nachrichten-single/article/1/rog-bilanz-2007-86-getoetete-journalisten-887-festnahmen.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.reporter-ohne-grenzen.de/presse/pressemitteilungen/news-nachrichten-single/article/1/rog-bilanz-2007-86-getoetete-journalisten-887-festnahmen.html&quot;&gt;Bilanz 2007 des Journalisten-Netzwerkes &amp;quot;Reporter ohne Grenzen&amp;quot;&lt;/a&gt; (ROG): 2007 wurden so viele Journalisten und Medienarbeiter (womit ROG Übersetzer, Techniker, Fahrer und Sicherheitsleute meint) ermordet wie zuletzt 1994, nämlich 86 in 21 Ländern. Außerdem wurden 67 Journalisten in 15 Ländern entführt, über 800 festgenommen, und 135 sind derzeit inhaftiert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das gefährlichste Land für Medienschaffende ist das fünfte Jahr in Folge der Irak, gefolgt von Somalia. In China, wo am 8. August die Olympischen Spiele beginnen sollen, stehen die größten Gefängnisse und gibt es mit die strengste Zensur auf der Welt, vor allem, was das Internet und die Blogger-Szene anbelangt. Allein im Oktober 2007 wurden hier rund 2.500 Websites, Blogs und Foren gesperrt. Wer helfen will und auf die mehr als desolate Lage der Menschenrechte in China aufmerksam machen will, kann &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.reporter-ohne-grenzen.de/peking-2008-ii.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.reporter-ohne-grenzen.de/peking-2008-ii.html&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; ein Anti-Peking-Spiele-T-Shirt bestellen, eine Petition an das chinesische Olympische Komittee signen oder gleich drei Petitionen für die Freilassung von drei Kollegen unterzeichnen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Am 5. Februar präsentiert ROG ein Benefizkonzert für die Pressefreiheit von &amp;quot;&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.wirsindhelden.com/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.wirsindhelden.com/&quot;&gt;Wir sind Helden&lt;/a&gt;&amp;quot; und &amp;quot;&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.tomte.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.tomte.de/&quot;&gt;Tomte&lt;/a&gt;&amp;quot;. Hintergrund ist die Tatsache, dass der Filmemacher Florian Opitz (&amp;quot;&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.intro.de/magazin/dvdfilm/23041146&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.intro.de/magazin/dvdfilm/23041146&quot;&gt;Der große Ausverkauf&lt;/a&gt;&amp;quot;) und sein Kameramann Andy Lehmann am 22. September 2007 in Nigeria inhaftiert wurden, mit dem Vorwurf der Spionage und der Visumsfälschung. Opitz hatte im Nigerdelta für einen Dokumentarfilm recherchiert. Denn obwohl Nigeria der sechstgrößte Ölexporteur der Welt ist, leben seine Bewohner nach wie vor in größtmöglicher Armut. Mit Hilfe von Menschenrechtsorganisationen und ROG kamen die Beiden frei, obwohl ihnen 14 Jahre Haft gedroht hatten. Allerdings sind ihnen Anwaltskosten von 60.000 Euro entstanden, die nur zum Teil bisher getilgt sind, daher das Konzert. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was China und seine Internetzensur betrifft, so haben zwei &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.eraser.org/modules/news/article.php?storyid=603&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.eraser.org/modules/news/article.php?storyid=603&quot;&gt;Schweizer vorgemacht, wie man sie von außen umgehen kann&lt;/a&gt;. Von innen hilft das &lt;a href=&quot;http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/146-Weihnachtsgeschenk-fuer-Kurzentschlossene-PrivacyDongle.html&quot;&gt;PrivacyDongle &lt;/a&gt;oder andere Software, die wir unseren Freund/innen nach China schicken sollten, damit sie anonym surfen können - schon ist so, wie das &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.radioeins.de/archiv/podcast/medienmagazin.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.radioeins.de/archiv/podcast/medienmagazin.html&quot;&gt;Radio Eins-Medienmagazin&lt;/a&gt; verrät, auch an manchen Stellen die Zensur umgangen. &lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Mon, 07 Jan 2008 06:00:00 +0000</pubDate>
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    <title>aufgelesen: finn-ole heinrich: räuberhände</title>
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            <category>)gegen(kultur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;span style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,arial,helvetica,sans-serif&quot; color=&quot;#000000&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Nach dem Band mit Erzählungen &amp;quot;die taschen voll wasser&amp;quot; erschien im November 2007 das sagenhafte Romandebüt &amp;quot;Räuberhände&amp;quot; des Hannoveraners &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.pipe-up.de&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.pipe-up.de&quot;&gt;Finn-Ole Heinrich&lt;/a&gt;.&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,arial,helvetica,sans-serif&quot; color=&quot;#000000&quot; size=&quot;2&quot;&gt;&lt;hr /&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,arial,helvetica,sans-serif&quot; color=&quot;#000000&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Darin geht es um Janik und Samuel. Die haben gerade Abitur gemacht und noch keine weiter gefassten Pläne für die Zukunft. Jetzt müssen sie erstmal ihren Sommer verlängern. Dazu soll es nach Istanbul gehen, wo Samuel seinen Vater und damit seine Identität finden muss, während Janik darüber grübelt, was Liebe und Beziehung eigentlich bedeuten. Übergroß, hitzig und unübersichtlich ist diese Stadt. Ihr gegenüber steht die wilde Entschlossenheit der beiden jungen Deutschen, die, obwohl sie die Metropole gar nicht kennen, sich dort niederlassen und ein Geschäft eröffnen wollen. Dabei ist die Stadt eigentlich nur zweitrangig, eher eine Lupe, ein Brenneisen, das die Vorgänge beschleunigt, die sowieso unentrinnbar vor ihnen liegen: erwachsen werden. Lernen, Verantwortung zu übernehmen und zu tragen. Sich entscheiden. Leicht ist das für die Protagonisten nicht, weil dieses Coming of Age auf dem Rücken ihrer langjährigen, bodenständigen, manchmal an mehr grenzenden Freundschaft ausgetragen wird.&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/152-aufgelesen-finn-ole-heinrich-raeuberhaende.html#extended&quot;&gt;&quot;aufgelesen: finn-ole heinrich: räuberhände&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Sun, 06 Jan 2008 08:03:00 +0000</pubDate>
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    <title>Neujahrsvorsätze, klang- und stimmungsvoll</title>
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            <category>Musik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    &lt;p&gt;Anstelle einer langen Liste von guten Vorsätzen fürs neue Jahr: mein modernes &amp;quot;Äquivalent&amp;quot; des &amp;quot;&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.youtube.com/watch?v=xavFb4WH7o0&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=xavFb4WH7o0&quot;&gt;Sunscreen Songs&lt;/a&gt;&amp;quot; (&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.washingtonpost.com/wp-srv/style/features/daily/march99/sunscreen0318.htm&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.washingtonpost.com/wp-srv/style/features/daily/march99/sunscreen0318.htm&quot;&gt;der ja eigentlich auch kein Song ist, sondern eine journalistische Kolumne&lt;/a&gt;), &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.sarahbettens.com/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.sarahbettens.com/&quot;&gt;Sarah Bettens&#039;&lt;/a&gt; &amp;quot;Don&#039;t stop&amp;quot; &lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p /&gt;&lt;hr /&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;Don&#039;t stop trying, there&#039;s always reason to go on living&lt;br /&gt;as long as long as you can breathe&lt;br /&gt;stay clear of extremes&lt;br /&gt;just say what you mean&lt;br /&gt;but try not to be mean&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;you should say ‘thank you’ often, like your hair&lt;br /&gt;wave to strangers everywhere&lt;br /&gt;do what you’re supposed to do&lt;br /&gt;don&#039;t look at what the others do&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;think before you buy a car,&lt;br /&gt;don&#039;t marry someone you met at a bar&lt;br /&gt;there&#039;s no such thing as going too far&lt;br /&gt;love who you are&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;don&#039;t be scared of what&#039;s ahead&lt;br /&gt;but wear a helmet to protect your head&lt;br /&gt;be aware, say you care, stay fair...&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/151-Neujahrsvorsaetze,-klang-und-stimmungsvoll.html#extended&quot;&gt;&quot;Neujahrsvorsätze, klang- und stimmungsvoll&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Sat, 05 Jan 2008 17:08:01 +0000</pubDate>
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    <title>Wirtschaft will Künstlersozialkasse abschaffen</title>
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            <category>)gegen(kultur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    &lt;p&gt;Sie verdienen eh wenig, müssen immer und überall begründen, warum sie noch mal sieben oder mehr Prozent Umsatzsteuer wollen und warum sie was für Fahrtkosten etc. noch draufschlagen, und haben, wenn sie ihre Verdienste auf die Arbeitszeit umrechnen, meistens noch nicht einmal einen Stundenlohn von 9 Euro. Gemeint sind freie KünstlerInnen und selbstständige JournalistInnen/PublizistInnen. Um diese von besonderen Schwierigkeiten getroffene Berufsgruppe besser sozial absichern zu können, wurde vor mehr als 20 Jahren mal das Konstrukt mit dem verwaltungstechnischen Namen &amp;quot;Künstlersozialkasse&amp;quot; geschaffen: Die freien Künstler und Journalisten zahlen von einem Betrag x, der anhand ihres durchschnittlichen monatlichen Einkommens jedes Jahr neu berechnet wird, die Hälfte eines prozentualen Satzes in die KSK ein, ein Viertel übernimmt der Staat und das letzte Viertel die so genannten Verwerter der &amp;quot;künstlerischen und publizisitischen Leistungen&amp;quot;, sprich die Rundfunkanstalten, Verlagshäuser und so weiter. Die Einnahmen der KSK sinken seit Jahren, und so ist das Konstrukt in die Kritik geraten: Kann die KSK ihre Selbstständigen überhaupt noch absichern? Ein driftiger Grund dafür ist, dass immer mehr Verwerter sich ihrer Verantwortung entziehen und es, nicht so wie bei den Rundfunkgebühren und GEZ, eine zentrale Stelle gibt, die diese Abgaben überprüft und die Verwerter zur Verantwortung ziehen könnte. Im Gegenteil: Innerhalb des letzten Jahres mussten sogar viele freie Künstler genauestens ihre Einkommensverhältnisse und Abrechnungen offen legen und immer wieder beweisen, dass sie nicht einfach so bei der KSK angemeldet sind und schmarotzen, sondern wirklich frei davon leben (müssen) - was ein Hohn ist, wenn man die zum Teil, je nach Beruf, schweren Bedingungen zur Aufnahme in die KSK dem gegenüberstellt - von der Höhe der &amp;quot;Erträge&amp;quot; ganz zu schweigen. Aber wie so oft in der Kultur(-politik) hat auch diese Angelegenheit keine Lobby. Und so ist es ein Leichtes, dass die &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.welt.de/welt_print/article1472509/Deutsche_Wirtschaft_will_Knstlersozialkasse_abschaffen.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.welt.de/welt_print/article1472509/Deutsche_Wirtschaft_will_Knstlersozialkasse_abschaffen.html&quot;&gt;deutsche Wirtschaft sogar ganz radikal die Abschaffung der Künstlersozialkasse fordert&lt;/a&gt;. Der Deutsche Journalisten-Verband DJV läuft als bisher einziger Arbeitnehmervertreter dagegen Sturm und &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.djv.de/SingleNews.20.0.html?&amp;amp;tx_ttnews[tt_news]=1179&amp;amp;tx_ttnews[backPid]=18&amp;amp;cHash=ab0a277645&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.djv.de/SingleNews.20.0.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=1179&amp;tx_ttnews[backPid]=18&amp;cHash=ab0a277645&quot;&gt;bietet auf seiner Website Hilfe&lt;/a&gt; an: Einfach mit den vorgefertigten Papieren und zusammengefassten Adressen beschweren, mailen etc., was das Zeug hält. Das Problem ist nämlich nicht die Kultur an sich und dass sie so schwer vermittelbar ist, das Problem ist die Wirtschaft, die nicht zahlen will. &lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Mon, 24 Dec 2007 11:01:12 +0000</pubDate>
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    <title>Aufgelesen: friederike moldenhauer; tina uebel (hg.): sex ist eigentlich nicht so mein ding</title>
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;span style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,arial,helvetica,sans-serif&quot; color=&quot;#000000&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Alle machen’s, keiner redet drüber. Na ja, manche machen es auch eher nicht, wollen aber unbedingt und reden dann umso mehr drüber. Gemeint ist die „schönste Nebensache der Welt“: Sex. Und da haben wir es ja wieder: So wichtig und alltäglich, dass sie gleich globalisiert wird. Aber dann doch eben ein bisschen peinlich und verrucht, dass man der Sache lieber ein „Neben-“ voranstellt. „Sex ist gar nicht so toll“, sagen denn auch die Herausgeberinnen, die uns das eingebrockt haben, dass wir uns mit dem Buch in der S-Bahn wieder fühlen wie mit 13. Zuerst mag man das auch nicht so verstehen, aber dann, nach reiflicher Überlegung kommt man auch zu dem Schluss: Sex wird einfach total überbewertet. Davon erzählen die Geschichten dieses geilen Buches gekonnt.&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;font&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/148-Aufgelesen-friederike-moldenhauer;-tina-uebel-hg.-sex-ist-eigentlich-nicht-so-mein-ding.html#extended&quot;&gt;&quot;Aufgelesen: friederike moldenhauer; tina uebel (hg.): sex ist eigentlich nicht so mein ding&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Sun, 23 Dec 2007 07:04:00 +0000</pubDate>
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    <title>Dinge, die die Welt nicht braucht IV. Heute: &quot;100 Frauen für Koch&quot;</title>
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            <category>power to the people</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    Es gibt Leute, die zwar mit einem Politiker verheiratet sind, aber durch ihre Aktionen nicht gerade auf große politische Weitsichtigkeit schließen lassen. Aber es ist auch einfacher, wenn man Kristina Gräfin Pilati heißt, mit Rudolf Scharping in einem Pool herumzuturteln und sich dabei von der Knallpresse ablichten zu lassen, als z.B. etwas dafür zu tun, dass keine neuen Pools für Urlauber an heißen südlichen Orten gebaut werden, weil die heimische Bevölkerung unter Wassermangel leidet, und dies dann der deutschen Presse zu vermitteln. &lt;p&gt;Ebenso ist es einfacher, mit dem Strom, sprich der Industrie, zu schwimmen und im hessischen Landtagswahlkampf diejenigen zu stützen, die eh schon Oberwasser haben: Pilati hat eine Kampagne &amp;quot;100 Frauen für Koch&amp;quot; ins Leben gerufen - obwohl der hessische MP ja gar nicht der Partei ihres Mannes angehört. Aber die Frankfurter Anwältin Pilati hat ihrerzeit ja auch schon &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.rp-online.de/public/article/aktuelles/104152&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.rp-online.de/public/article/aktuelles/104152&quot;&gt;den Wahlkampf von Angela Merkel unterstützt&lt;/a&gt;. Schon allein der Titel schreit nach einer Gegenkampagne. Und die ließ Gott sei Dank nicht lange auf sich warten: Die ver.di-Frauen aus Frankfurt gründeten kurz darauf die Kampagne &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/frankfurt-am-main.verdi.de/aktuelles_termine/1000_frauen_gegen_koch&#039;);&quot;  href=&quot;http://frankfurt-am-main.verdi.de/aktuelles_termine/1000_frauen_gegen_koch&quot;&gt;&amp;quot;1000 Frauen gegen Koch&amp;quot;.&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Obwohl es mindestens 1000 Gründe gibt, als Mensch und insbesondere als Frau die derzeitige Politik der CDU-Landesregierung untragbar zu finden, ist bisher noch wenig darüber berichtet worden. Ein Grund: Erst wenn 1000 Unterschriften zusammen sind, soll der Aufruf veröffentlicht werden. Aber sicher ist auch, dass - um mal beim Bild mit dem Wasser zu bleiben - das ver.di-Schiff nicht besonders groß ist und gerade andere unruhige Gewässer zwischen Mindestlohn und Arbeitsplatzverlusten zu bestreiten hat - Gebiete, in denen es eh schon angeschlagen ist. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Da sich Koch und die Hessen-CDU aber mit &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/koch-kramt-burka-raus/?src=SZ&amp;amp;cHash=ced19224ee&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/koch-kramt-burka-raus/?src=SZ&amp;cHash=ced19224ee&quot;&gt;Burka-Diskussion&lt;/a&gt;, dem Thema Innere Sicherheit und &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.gdp.de/Hessen&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.gdp.de/Hessen&quot;&gt;Polizei&lt;/a&gt;, der &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.unterrichtsgarantieplus.hessen.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.unterrichtsgarantieplus.hessen.de/&quot;&gt;Unterrichtsgarantie Plus&lt;/a&gt; (die auch schon die Gegen-Kampagne &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.unterrichtsgarantieplus.hessen.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.unterrichtsgarantieplus.hessen.de/&quot;&gt;&amp;quot;U Minus&amp;quot;&lt;/a&gt; provozierte), dem 12-Jahre-Gymnasium-Modell &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.nachhilfe.de/schulsystem_he.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.nachhilfe.de/schulsystem_he.html&quot;&gt;&amp;quot;G 8&amp;quot;&lt;/a&gt; und vor allem der &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.echo-online.de/suedhessen/template_detail.php3?id=549324&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.echo-online.de/suedhessen/template_detail.php3?id=549324&quot;&gt;Genehmigung zum Ausbau des Frankfurter Flughafens&lt;/a&gt; gerade in höchstem Maße selbst ins Aus katapultieren, bitte die Gegenkampagne der ver.di-Frauen &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/frankfurt-am-main.verdi.de/aktuelles_termine/1000_frauen_gegen_koch&#039;);&quot;  href=&quot;http://frankfurt-am-main.verdi.de/aktuelles_termine/1000_frauen_gegen_koch&quot;&gt;signen&lt;/a&gt;, am besten selbst Unterschriften sammeln und dann hoffen, dass am 27. Januar 08 wieder ein Wechsel kommt - es besteht eine Chance. Und es ist doch auch komisch, wenn eine SPD-nahe Frau CDU-nah auftritt und damit eine SPD-nahe Gewerkschaft ihre Nähe zu den Grünen demonstrieren lässt - aber so gleich sind die dazugehörigen Parteiprogramme in Hessen noch lange nicht. &lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sat, 22 Dec 2007 00:14:55 +0000</pubDate>
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    <title>Die Utopisten-Community</title>
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            <category>power to the people</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;font style=&quot;BACKGROUND-COLOR: #faffff&quot;&gt;Bevor die Durchschnitts-&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Politische_Korrektheit&#039;);&quot;  href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Politische_Korrektheit&quot;&gt;pc&lt;/a&gt;-einfach-nur-gut-leben-wollenden &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Gutmensch&#039;);&quot;  href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Gutmensch&quot;&gt;Gutmenschen&lt;/a&gt;-Ottonormalverbraucher es selbst gecheckt haben, hatten die Medien schon ein Etikett bereit: Wer einigermassen gut verdient, Starbucks meidet, &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.bionade.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.bionade.de/&quot;&gt;Bionade&lt;/a&gt; trinkt und fair gehandelten Kaffee kauft, das Auto öfter gegen das Rad tauscht als nötig, mal was spendet, aber durchaus auch mal ein T-Shirt bei H &amp;amp; M kauft und einen Hamburger bei McDonald&#039;s isst, wurde, ob er bzw. sie wollte oder nicht, als &amp;quot;&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.lohas.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.lohas.de/&quot;&gt;Lohas&lt;/a&gt;&amp;quot; bezeichnet. Für &amp;quot;lifestyle of health and sustainability&amp;quot; (noch mehr Infos zu dieser Zielgruppe gibt&#039;s &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.zunftwissen.org/de/index.php/LOHAS&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.zunftwissen.org/de/index.php/LOHAS&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; bzw. &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.lohas.com/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.lohas.com/&quot;&gt;hier im amerikanischen Original&lt;/a&gt; und hier ein &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.lohas-blog.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.lohas-blog.de/&quot;&gt;Blog&lt;/a&gt;). &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font style=&quot;BACKGROUND-COLOR: #faffff&quot;&gt;Diese Zielgruppe ist nun erneut im Visier. Aber Gott sei Dank nicht von &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.markensoziologie.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.markensoziologie.de/&quot;&gt;Markenwelt&lt;/a&gt; und Wirtschaft, sondern von den eigenen Veteranen: Seit drei Wochen gibt es die Seite &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.utopia.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.utopia.de/&quot;&gt;utopia.de&lt;/a&gt;, &amp;quot;die erste Konsumenten-Plattform für strategischen Konsum und nachhaltigen Lebensstil&amp;quot;, wie es in der eigenen Pressemitteilung heißt. Gegründet hat utopia.de die Ex-Werberin &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.taz.de/1/leben/internet/artikel/1/die-macht-steht-vorm-supermarktregal/?src=SZ&amp;amp;cHash=e09c6925f5&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.taz.de/1/leben/internet/artikel/1/die-macht-steht-vorm-supermarktregal/?src=SZ&amp;cHash=e09c6925f5&quot;&gt;Claudia Langer&lt;/a&gt;. Die hatte so lange mehr oder weniger sinnvoll Werbekampagnen für MTV, E.on, Burger King und die Deutsche Bank gemacht, bis sie anscheinend selbst nicht mehr wusste, wo vorne und hinten ist. Also, Hundertachtziggrad-Umkehr und nun einige zehntausend Euro in ein Portal inklusive AG gebuttert, dass dem besseren Menschen und seinem bewussten Konsum dienen bzw. diesen dazu erziehen soll. Das Ganze hat schon so prominente Mitstreiter wie&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Sandra_Maischberger&#039;);&quot;  href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Sandra_Maischberger&quot;&gt; Sandra Maischberger&lt;/a&gt; und &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Axel_Milberg&#039;);&quot;  href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Axel_Milberg&quot;&gt;Axel Milberg&lt;/a&gt;. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font style=&quot;BACKGROUND-COLOR: #faffff&quot;&gt;Aber auch besagter Ottonormal-Lohas kann mitmachen: Erstens: lesen. Denn wer noch nicht weiss, was oder wer &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.veja.fr/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.veja.fr/&quot;&gt;Veja&lt;/a&gt; ist, hat definitiv seit &amp;quot;&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.diefettenjahre.de/index_flash.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.diefettenjahre.de/index_flash.html&quot;&gt;Die fetten Jahre sind vorbei&lt;/a&gt;&amp;quot; geschlafen. Zweitens: mitmachen. Der so genannte Showroom sucht ständig Leute und Produktideen. Drittens: Community geht immer. Reinklicken, Profil anlegen, Utopist werden, dabei sein. In der schönen, neuen, konsumentenfreundlichen pc Online-Welt. Da haben sogar schon die Wirtschaftsseite der FAS und sueddeutsche.de gestaunt. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 29 Nov 2007 23:28:05 +0000</pubDate>
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    <title>Anne Will und Miriam Meckel</title>
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            <category>)gegen(kultur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    &lt;p&gt;Was für die lesbischschwule Szene und Teile der Medienwelt schon lange kein Geheimnis mehr war, ist nun auch offiziell und öffentlich: Anne Will bekennt sich zu ihrer langjährigen Partnerin Miriam Meckel. Ohne den hammerharten, investigativen Journalismus der &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.bild.t-online.de/BTO/leute/2007/11/18/will-anne-beziehung/paar-meckel-lesbisch,geo=2992072.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.bild.t-online.de/BTO/leute/2007/11/18/will-anne-beziehung/paar-meckel-lesbisch,geo=2992072.html&quot;&gt;BILD-Zeitung&lt;/a&gt; wäre uns dies natürlich noch länger verborgen geblieben. Andere Medien zogen sofort nach und durften nun also auch endlich ausplaudern, was sie schon länger wussten, etwa &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.sueddeutsche.de/,tt5m1/leben/artikel/734/143415/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/,tt5m1/leben/artikel/734/143415/&quot;&gt;sueddeutsche.de&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font style=&quot;BACKGROUND-COLOR: #faffff&quot;&gt;Die beiden Frauen betonten, dass sie ihr Privatleben aber dennoch weiter gerne privat halten würden. Das ist einerseits verständlich und muss so hingenommen werden, schließlich machen das andere Personen des öffentlichen Lebens auch so. Andererseits ist das homosexuelle Wer-mit-wem immer noch interessanter für die Boulevardmedien, da exotischer. Andererseits hat gerade Will schon oft halb-versteckt selbst Hinweise gegeben bzw. die Diskussion zu ihrem Liebesleben und der politischen Bedeutung dahinter immer wieder angeheizt. Angefangen damit, dass sie seit Jahren den Legenden, Gerüchten und dem Foto-Posting in lesbischen und anderen Internetforen schlicht nicht widersprach, wo andere Promis sich rechtlich schon längst Einhalt geboten hätten. Oder etwa letztes Jahr in einem Interview mit der &amp;quot;Park Avenue&amp;quot;, in dem sie die Homophobie des Papstes und der katholischen Kirche verurteilte, oder in einem Porträt im Magazin der &amp;quot;Süddeutschen Zeitung&amp;quot; vor dem Start von &amp;quot;Anne Will&amp;quot;, in dem sie sich bewusst (?) zweideutig bezüglich eines Menschen an ihrer Seite gab.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font style=&quot;BACKGROUND-COLOR: #faffff&quot;&gt;Natürlich mag man den Beiden das Recht auf Privatheit zugestehen, weil ja wahrscheinlich niemand will, dass irgendwer im eigenen Privatleben herumkramt. Und die &amp;quot;BILD-Zeitung&amp;quot; gibt sich da ja auch betont gelassen, als sei es das Normalste der Welt, dass eine Medien-Frau eben eine andere Medien-Frau liebt. Andererseits trifft hier auch mal wieder der gute, alte Spruch der zweiten Frauenbewegung &amp;quot;Das Private ist politisch&amp;quot; zu. Denn für diese Gesellschaft und viele junge Frauen kurz vor dem Coming-out ist es sehr positiv, ein anderes Vorbild neben der überpräsenten und unvermeidbaren Hella von Sinnen zu bekommen. Die anderen prominenten öffentliche homosexuellen Frauen lassen sich in Deutschland leider auch an einer Hand abzählen. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font style=&quot;BACKGROUND-COLOR: #faffff&quot;&gt;Und genau darin zeigt sich auch die Doppelmoral der &amp;quot;BILD&amp;quot;: Wenn dies das Normalste auf der Welt wäre, dann müsste man ja nicht so schlagzeilenheischend damit aufmachen. Und es stellt sich die Frage nach der Freiwilligkeit des Outings. Hätten Meckel und Will gestern auf die direkte Frage nicht zugegeben, ein Paar zu sein, hätten sie dann mit einer weitaus größeren Schlagzeile und einem negativen Artikel rechnen müssen? Dieser Erpressungsversuch ereilte bereits die Schauspielerin Ulrike Folkerts im April 1999, die sich sonst wohl einen anderen Zeitpunkt und ein anderes Medium für ihr Coming-out gesucht hätte. Oder war die Erfahrung mit Deuschlands größter Medienmacht so unerwartet großartig, dass sie im Juni dieses Jahres &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.bild.t-online.de/BTO/leute/2007/06/17/folkerts-ulrike/serien-star-tv-therapie,geo=2006960.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.bild.t-online.de/BTO/leute/2007/06/17/folkerts-ulrike/serien-star-tv-therapie,geo=2006960.html&quot;&gt;gleich wieder ein intimes Interview gegeben hat&lt;/a&gt;? Die Frage nach der Freiwilligkeit stellt sich übrigens auch bei dem Outing der hessischen Kultusministerin &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.bild.t-online.de/BTO/news/2007/07/04/cdu-politikerin-liebe/karin-wolff-heilpraktikerin,geo=2089838.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.bild.t-online.de/BTO/news/2007/07/04/cdu-politikerin-liebe/karin-wolff-heilpraktikerin,geo=2089838.html&quot;&gt;Karin Wolff Anfang Juli&lt;/a&gt; und der Öffentlich-Machung der Beziehungen zwischen &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.bild.t-online.de/BTO/leute/2007/11/06/obermann-rene-illner/maybrit-telekom-chef,geo=2870200.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.bild.t-online.de/BTO/leute/2007/11/06/obermann-rene-illner/maybrit-telekom-chef,geo=2870200.html&quot;&gt;Maybrit Illner und René Obermann&lt;/a&gt; sowie Caroline Beil und ihrem 16 Jahre jüngeren Partner.  - Ein schwieriger Spagat zwischen Anstand und Sensationsgier, den dann wohl doch nur die voraussichtlich verkaufte Auflagenhöhe löst. Bildblog, übernehmen Sie?&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sun, 18 Nov 2007 18:57:04 +0000</pubDate>
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    <title>Gegen den Überwachungsstaat</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/136-Gegen-den-UEberwachungsstaat.html</link>
            <category>power to the people</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    &lt;p&gt;Es war nicht wirklich überraschend, schockiert aber natürlich trotzdem, dass vergangenen Freitag die Bundestagsabgeordneten dem Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung zugestimmt haben. Während Empörung und Widerstand in der Bevölkerung erschreckend gering sind, könnte man es hingegen fast positiv sehen, dass sich außer dem &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.vorratsdatenspeicherung.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.vorratsdatenspeicherung.de/&quot;&gt;AK Vorratsdatenspeicherung&lt;/a&gt; noch andere Initiativen dem Kampf gegen das Gesetz und andere Überwachungsmechanismen stellen - zum Teil sehr kreativ und mit Nutzwert für andere.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Da wäre zum Beispiel die Aktion &amp;quot;&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.uberwach.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.uberwach.de/&quot;&gt;Überwach!&lt;/a&gt;&amp;quot;. Die überwacht die Überwacher und alle, die noch dabei helfen. Sehr nett und überhaupt nicht gefährlich wird da der Spieß umgedreht: &amp;quot;Überwach!&amp;quot; schaut sich an, welche Politiker oder Politikerfrauen sich welche Websites angeschaut haben. Da gibt es ganz lustige Verbindungen. Etwa, wenn Mitarbeiter des Finanzministeriums frühmorgens auf die Seite &amp;quot;&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.anti-terrordatei.de/index.php&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.anti-terrordatei.de/index.php&quot;&gt;Anti-Terrordatei.de&lt;/a&gt;&amp;quot; oder &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/sozialbetrug.org/&#039;);&quot;  href=&quot;http://sozialbetrug.org/&quot;&gt;sozialbetrug.org&lt;/a&gt; schauen. Mehr Beispiele gibt&#039;s auf &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26542/1.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26542/1.html&quot;&gt;Telepolis&lt;/a&gt;. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Als Ergänzung zu den Initiativen zum &amp;quot;gläsernen Abgeordneten&amp;quot; sicherlich eine sinnvolle Sache. Wer sich selbst wiedermal seine Diäten erhöht, stellt sicherlich auch gerne noch mal ein paar mehr Studis ein, um vermeintlich verfassungsfeindliche Websites abzusurfen oder eine Polizei-Einheit mit einem Durchsuchungsbefehl in Wohnungen von linken Aktivisten - vermeintlichen Terroristen - &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/wohnungen-von-g8-gegnern-verwanzt/?src=SZ&amp;amp;cHash=3c4076c8f0&amp;amp;type=98&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/wohnungen-von-g8-gegnern-verwanzt/?src=SZ&amp;cHash=3c4076c8f0&amp;type=98&quot;&gt;zu schicken, um dort Wanzen zu installieren&lt;/a&gt;. &lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Fri, 16 Nov 2007 23:18:08 +0000</pubDate>
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    <title>Aufgelesen: Katja Lange-Müller: Böse Schafe</title>
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            <category>)gegen(kultur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    &amp;quot;Na, Mausepuppe, wohin geht’s?“ – Mit diesem Anmachspruch würde heute wohl keiner mehr landen können, noch nicht mal in Berlin, woher der Satz aber unverkennbar aus dem rauen Moabiter Alltag zur Vorwendezeit stammt. Doch bei Soja klappt die Anmache von Harry. Und nachdem sie zusammen einen Kakao trinken gegangen sind und sich kurze Zeit später bei einem Essen wiedertreffen, sind sie ein Paar. Kein gewöhnliches jedoch, das wird schnell klar. Soja ist ein Zonenflüchtling mit einer Mutter, die als hohes Tier bei der SED Karriere gemacht hat. Mit „Stütze“ und Gelegenheitsjob hält sie sich im Westteil Berlins über Wasser, immer mit der Nase im Wind, auf der Suche nach einem besseren Leben. Als sie Harry trifft, stellt sie diese eigenen Bedürfnisse sofort zurück. Denn Harry ist, wie sich bald herausstellt, ein Ex-Knacki und Ex-Junkie und, das wird noch mal später nicht ganz freiwillig offenbar, einer der ersten HIV-positiven Berliner. &lt;p&gt;Katja Lange-Müller ist zurück. Seit 2003 hat die ostdeutsche Schriftstellerin nichts mehr veröffentlicht. Nun ist &amp;quot;Böse Schafe&amp;quot; erschienen. Ganz Deutschland wartet immer noch auf den großen Berlin-Roman und so mancher gleichzeitig auch noch auf den großen Wende-Roman. Leute: Hier ist er, beides Wende- und the next Berlin-Roman in einem! Und ein wunderbares Plädoyer für die bedingungslose, reine Liebe obendrein.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/130-Aufgelesen-Katja-Lange-Mueller-Boese-Schafe.html#extended&quot;&gt;&quot;Aufgelesen: Katja Lange-Müller: Böse Schafe&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Mon, 05 Nov 2007 06:04:00 +0000</pubDate>
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    <title>Aufgelesen: Juli Zeh: Schilf</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/129-Aufgelesen-Juli-Zeh-Schilf.html</link>
            <category>)gegen(kultur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    Juli Zeh, gelernte Juristin und gelernte Schriftstellerin, ist sicherlich gerade eine der sozialpolitisch aktivsten innerhalb der jungen, nachrückenden Autorengeneration, die auch international wahrgenommen wird. Einst unterstützte sie an der Seite von Günter Grass Gerhard Schröders Wahlkampf, disputierte in der ZEIT über die Wirtschaft als moralische Größe in der Parteienlandschaft und nahm die Buchmesse Leipzig anlässlich der Veröffentlichung ihrer Essaysammlung „Alles auf dem Rasen“ angriffslustig und wortgewandt eher als politische denn als literarische Bühne wahr. &lt;p&gt;Jetzt hat sich die Streitbare in ihrer neusten Veröffentlichung wieder der Prosa zugewandt. Und vielleicht brauchte es die Ausflüge in die Politik und den Kontakt mit dem Nicht-Künstlerischen in der Welt ja, um wieder an Bodenhaftung zu gewinnen. Um auf Beobachtung und Menschenkenntnis gebaute Personenkonstellationen in einem philosophisch-physikalischen Universum in fast metaphysischer Komposition aufeinander treffen zu lassen. Alles in ihrem neuen Roman &amp;quot;Schilf&amp;quot; ist ein „Für und Wider“, wo die Protagonisten eigentlich Zusammenspiel und Harmonie leben – oder zumindest denken, dass sie es tun. &lt;/p&gt; &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/129-Aufgelesen-Juli-Zeh-Schilf.html#extended&quot;&gt;&quot;Aufgelesen: Juli Zeh: Schilf&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Sun, 04 Nov 2007 18:49:15 +0000</pubDate>
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    <title>Homo-Diskriminierung ist jetzt amtlich</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/123-Homo-Diskriminierung-ist-jetzt-amtlich.html</link>
            <category>power to the people</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    Das Bundesverfassungsgerich hat vergangenen Freitag (12.) die &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg07-100.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg07-100.html&quot;&gt;Klage einer lesbischen Beamtin auf Gleichstellung abgelehnt&lt;/a&gt;, die einen Verheiratetenzuschuss erhalten wollte. Da heterosexuelle, verheiratete Beamte automatisch diesen Zuschuss bekommen, Beamte einer &amp;quot;eingetragenen Lebens-Partnerschaft&amp;quot; aber nur, wenn der oder die PartnerIn unterhalten werden muss, weil er oder sie monatlich über weniger als 600 Euro verfügt, fühlte sich die Klägerin diskriminiert (Aktenzeichen: 2BvR 855/06). &lt;p&gt;Damit hat das Bundesverfassungsgericht zum ersten Mal über eine Klage entschieden, die auf Grundlage der Gesetzeslage zur eingetragenen Partnerschaft mehr Gleichberechtigung einfordert ,als gesetzlich verankert ist. In sofern ist die Entscheidung der Richter richtig, denn Zusatzzahlungen bzw. Vergünstigungen des Staates sind freiwillig. Allerdings mutet die Entscheidung schon etwas komisch an, denn dasselbe Gericht hat noch im Juli in einem Urteil bekräftigt, &amp;quot;dass Lesben und Schwule keine Bürger zweiter Klasse sind und dass deshalb der Gesetzgeber für die Lebenspartnerschaft Rechte und Pflichten vorsehen darf, die denen der Ehe gleich oder nahe kommen.&amp;quot; Damals hatte die CDU geklagt, die das gerade ein Jahr zuvor eingeführte Gesetz am liebsten wieder rückgängig gemacht hätte. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es geht jedoch nicht nur um Verheiratetenzuschlag oder Hinterbliebenenrente. Es geht auch um den Anspruch auf gleiches Krankengeld im Versorgungsfall z.B., für den ein Soldat geklagt hat. Oder die Anpassung im Steuerrecht, wofür unter anderem der Niedersachse Rudi Eifert schon vor über einem Jahr eine &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=203&#039;);&quot;  href=&quot;http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=203&quot;&gt;Petition beim Bundestag&lt;/a&gt; eingereicht hat - Stand der Bearbeitung unbekannt. Ein schwuler Mitarbeiter einer großen deutschen Kulturmittlerorganisation, die ansonsten eher homofreundlich agiert, klagt ebenfalls seit über einem Jahr auf Bezug gleicher Zuschüsse für PartnerInnen im Falle des Auslandsaufenthaltes. Bisher gibt es in Deutschland nur eine Gleichstellung, die sich auf einigermaßen gleiche Schutzrechte in den Punkten Miet-, Erb- und Ausländerrecht bezieht. Das ist nach sechs Jahren Existenz der eingetragenen Partnerschaft, mit Verlaub, viel zu wenig - auch wenn es in erster Linie ja um die Liebe gehen sollte, darum, dass man eben ja zueinander sagt. Aber wieso ist dann in einem erzkatholischen Land wie Spanien die absolute Gleichstellung  - übrigens als einziges europäisches Land - plötzlich mit einem neuen &amp;quot;Chef im Haus&amp;quot; möglich und bei uns nicht - egal, ob die CDU im Bundesrat blockiert oder in der Regierung? Wer dennoch ernsthaft ans Verpartnern denkt, findet &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.positivegefuehle.de/www/aktuell.htm&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.positivegefuehle.de/www/aktuell.htm&quot;&gt;hier Links und News zum Thema&lt;/a&gt; oder beim &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.lsvd.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.lsvd.de/&quot;&gt;LSVD&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sun, 21 Oct 2007 08:20:00 +0000</pubDate>
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    <title>Wer ist der mieseste EU-Strippenzieher?</title>
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            <category>power to the people</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    Gerade fand in &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.tagesschau.de/ausland/eugipfel8.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.tagesschau.de/ausland/eugipfel8.html&quot;&gt;Lissabon der EU-Gipfel&lt;/a&gt; - &amp;quot;Gipfel des Glücks&amp;quot; - statt, bei dem sich nach dem Scheitern des Verfassungsvertrages wenigstens auf einen &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Reformvertrag&#039;);&quot;  href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Reformvertrag&quot;&gt;Reformvertrag&lt;/a&gt; geeinigt wurde - trotz des mauligen Großbritanniens und den Nein-Sagern Polen. So hat es wenigstens wieder den &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/politblog.net/rechtsstaat/eu-reformvertrag-aufruestung-ueberwachung-und-freie-fahrt-fuers-kapital.htm&#039;);&quot;  href=&quot;http://politblog.net/rechtsstaat/eu-reformvertrag-aufruestung-ueberwachung-und-freie-fahrt-fuers-kapital.htm&quot;&gt;Anschein, als würde der europäische Motor neu geölt weiterlaufen&lt;/a&gt;. &lt;p&gt;Passend dazu sucht eine Riege von NGOs (&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.lobbycontrol.de/blog/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.lobbycontrol.de/blog/&quot;&gt;Lobby-Control&lt;/a&gt;, &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.corporateeurope.org/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.corporateeurope.org/&quot;&gt;Corporate Europe Observatory&lt;/a&gt;, &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.spinwatch.org/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.spinwatch.org/&quot;&gt;Spinwatch&lt;/a&gt; und &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.foe.org/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.foe.org/&quot;&gt;Friends of the Earth&lt;/a&gt;) die schlimmsten Lobyisten in Europa. Denen wird dann zum dritten Mal in Folge der &lt;strong&gt;Worst EU Lobby Award&lt;/strong&gt; verliehen. Ziel ist, irreführende, manipulative oder sonst irgendwie eklige Lobbyaktionen transparent zu machen und öffentlich zu verurteilen. Natürlich stehen die miesesten Kandidaten schon fest: z.B. die deutsche Autoindustrie vertreten durch BMW, Daimler und Porsche aufgrund ihrer Politik gegen verbindliche Klimaschutzbestimmungen (&lt;a href=&quot;http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/114-Green-as-green-can.html&quot;&gt;siehe auch: IAA Frankfurt&lt;/a&gt;). Abstimmen kann man noch bis zum 24. November auf der &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.worstlobby.eu/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.worstlobby.eu/&quot;&gt;Homepage der Verbände&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Wer hingegen innerhalb der politischen Organe der EU-Institutionen und -Gremien lobbyiert, dafür gibt es keine genaue Transparenz und keinen Preis. Dabei kann gerade das sehr spannend werden, wenn der Reformvertrag ratifiziert ist. Denn die Zahlen der Abgeordneten müssen dann reduziert werden - das gibt ein Hauen und Stechen - , die Zahl der Kommissare wird gesenkt - das hat Gerangel, neues Paktieren und Machtkonzentration zur Folge - und der zukünftige &amp;quot;EU-Außenminister&amp;quot;, der so genannte Hohe Vertreter der Union für Außen- und Sicherheitspolitik, wird in Zukunft wohl ein wichtigeres Amt haben und dementsprechend mehr hofiert werden als der Präsident des Europäischen Rates. Und das Gremium, das bisher schon am meisten Macht in der EU-Entscheidungsebene hatte, der Ministerrat, kriegt weder Verkleinerung noch Hierarchisierung vorgeschrieben... 
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    <pubDate>Sat, 20 Oct 2007 20:53:19 +0000</pubDate>
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    <title>Razzia im Münchner Candy Club</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/121-Razzia-im-Muenchner-Candy-Club.html</link>
            <category>power to the people</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    Der &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.candyclub.de/index.php&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.candyclub.de/index.php&quot;&gt;Candy Club&lt;/a&gt; ist eine Münchner Institution. Seit gut zehn Jahren bringt er der lesbisch-schwulen Szene und deren FreundInnen einmal im Monat einen Samstag mit guter Musik zwischen Electro, Indie und Punk, momentan im Kellerclub &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.rote-sonne.com/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.rote-sonne.com/&quot;&gt;Rote Sonne&lt;/a&gt;. Außerdem hat sich der CC als alleiniger oder Co-Veranstalter vieler netter kleiner Konzerte mit Bands und SolokünstlerInnen, die man sonst wahrscheinlich nicht sehen könnte, außer man lebt in Berlin, Paris oder New York, hervorgetan, z.B. &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.myspace.com/yousaypartywesaydie&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.myspace.com/yousaypartywesaydie&quot;&gt;You Say Party! We Say Die!&lt;/a&gt; (kann ich auch nur empfehlen!). &lt;p&gt;Am vergangenen Samstag allerdings wurde die Tanz- und Feierwut aller CC-LiebhaberInnen immens durch eine Razzia der Münchner Polizei gebremst bzw. zerstört. Candy Club-Veranstalter und -DJ Thomas Lechner beschreibt das so: &lt;br /&gt;&amp;quot;Kurz vor 3 Uhr stürmte eine Hundertschaft die Party in der Roten Sonne. Zusätzlich sperrte die Polizei den Lenbachplatz, drang von Vorder- und Hintereingang in den Keller ein, liess die Musik ausmachen und das Licht hochfahren. Über Mikrofon wurde eine Durchsage gemacht, dass man alle kontrollieren werde und danach weitergefeiert werden könne. Die ganze Zeit über standen filmende Polizistinnen auf dem Tresen. Als sich nach ca. einer Viertelstunde nichts bewegte, forderte ich die Herren in Grün via Mikrofon zur Beschleunigung auf und stellte ebenfalls über Mikro fest, dass sie hier gerade eine Party sprengen, worauf ich (nach Körperfilze etc.) vorübergehend vom Veranstaltungsort &amp;quot;entfernt&amp;quot; wurde. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die ganze Aktion dauerte knapp zwei Stunden. Der Laden wurde Stück für Stück leer geräumt, alle Gäste (meistens einzeln) abgeführt, durchsucht und ihre Personalien kontrolliert. Danach mussten auch alle Mitarbeiter den Raum verlassen und ein Drogenhund wurde durchgeführt. Mit ca. 20 verbleibenden Gästen haben wir dann - fast schon zum Trotz - den Candy Club nochmal gestartet und zumindest alle Anwesenden tanzten sich den Frust gehörig aus dem Leib. Uns ist aufgefallen, dass im 089, im Pascha und im Max und Moritz ganz regulärer Betrieb weiterlief - sich diese Aktion also scheinbar gezielt gegen uns und die Rote Sonne richtete.  Es gab keine Festnahmen; es wurde lediglich ein Plastikbeutel mit &amp;quot;irgendeiner Substanz&amp;quot; gefunden und ein 17-Jähriger wegen Verletzung des Jugendschutzgesetzes &amp;quot;rausgeschmissen&amp;quot;.&amp;quot; &lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;Lechner und Co sehen in der Aktion ein homophobes Motiv bzw. haben sich gefragt, ob die Beamten gedacht haben, dass bei feiernden Schwulen und Lesben eher Drogen zu finden sind als anderswo (was zumindest bezogen auf das der Roten Sonne benachbarte Pascha in der Tat eine gewagte These wäre!). &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Razzien gibt es allerdings immer wieder mal, in allen Bundesländern, aber in Bayern scheinbar schon öfters als sonstwo. Candy Club-BesucherInnen vermuten, dass das jedoch nichts mit Homophobie oder einer stärkeren Überwachung der Szene zu tun hat, sondern eher damit, dass die Polizei beim Musikbefund &amp;quot;Electro&amp;quot; erhöhten Drogenkonsum und -besitz vermutet (was natürlich eine ebenso gewagte These ist). Deswegen gab es bereits im Juli eine groß angelegte Razzia in der Registratur - ebenfalls ohne großen Erfolg. Übrigens stehen solche Dinge nicht im &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.polizeipresse.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.polizeipresse.de/&quot;&gt;Presseportal der Polizei&lt;/a&gt;. Die Candy Club-MacherInnen rufen nun BesucherInnen vom Samstag, die irgendwie doofe Erfahrungen gemacht haben, auf, diese &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.candyclub.de/index.php&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.candyclub.de/index.php&quot;&gt;auf der Homepage in der Lounge zu posten&lt;/a&gt; oder zu mailen, weil sie eine Anfrage an den Stadtrat richten wollen. Die ebenfalls im Stadtrat vertretende &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.rosaliste.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.rosaliste.de/&quot;&gt;&amp;quot;Rosa Liste&amp;quot;&lt;/a&gt; kann sich wohl schon mal darauf einstellen. Die kennt sich aus mit solchen Geschichten, stellte sie doch gerade mit Fraktionspartner Die Grünen einen Antrag auf &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.rosaliste.de/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=337&amp;amp;Itemid=36&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.rosaliste.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=337&amp;Itemid=36&quot;&gt;Aufklärung über brutale Wiesn-Übergriffe&lt;/a&gt; - wo eventuell das eine oder andere Mal vielleicht wirklich Homophobie mit dabei gewesen sein wird.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Mon, 15 Oct 2007 19:35:12 +0000</pubDate>
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    <title>Eva doch-nicht-so-Braun</title>
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            <category>homo sapiens sapiens</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    Gerade mal einen Monat ist es her, dass Eva Herman ihr &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.kulturradio.de/_/beitrag_jsp/key=1271826.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.kulturradio.de/_/beitrag_jsp/key=1271826.html&quot;&gt;zweites grandioses literarisches Werk&lt;/a&gt; vorgelegt hat und mit der Lobhudelei der NS-Familienpolitik aufgefallen ist, was ihr beim endlich zur Vernunft gekommenen NDR den Job gekostet hat (obwohl &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.satundkabel.de/modules.php?op=modload&amp;amp;name=News&amp;amp;file=article&amp;amp;sid=24573&amp;amp;mode=thread&amp;amp;order=0&amp;amp;thold=0&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.satundkabel.de/modules.php?op=modload&amp;name=News&amp;file=article&amp;sid=24573&amp;mode=thread&amp;order=0&amp;thold=0&quot;&gt;der NDR dabei auch seltsamerweise noch sich selbst zensiert hat&lt;/a&gt;). Nun regt sich die blonde Hausfrau nicht mehr darüber auf, dass sie falsch verstanden wurde, sondern dass der NDR falsch reagiert hat. &lt;p&gt;Der &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.haz.de/newsroom/weltimspiegel/zentral/weltimspiegel/art1018,125875&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.haz.de/newsroom/weltimspiegel/zentral/weltimspiegel/art1018,125875&quot;&gt;&amp;quot;Hannoverschen Allgemeinen Zeitung&amp;quot; sagte sie heute&lt;/a&gt;: &amp;quot;Die kompromisslose Entscheidung des NDR, sich von mir zu trennen, hat mir enorm geschadet.&amp;quot; - umgekehrt war es ja Gott sei Dank nicht so. Jetzt überlegt sich Frau Herman rechtliche Schritte gegen den Norddeutschen Rundfunk, da sie sich als &amp;quot;Opfer böswilliger Unterstellungen&amp;quot; sieht (ob es wohl wiederum böswillig ist, dass die HAZ Frau Herman so pixelig ungenau auf ihrer Website darstellt?). Kann man einerseits verstehen: Von 250 auf Null und dann plötzlich so ganz ohne Job, das ist schon hart. Aber dann kann Frau Herman endlich mal das Schicksal derer verstehen lernen, für die zu schreiben glaubt und findet bestimmt genug Stoff für ein drittes Bestseller-Buch. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aufgrund welcher Grundlage Eva ich-bin-doch-gar-nicht-so-Braun den NDR verklagen will, ist allerdings fraglich. Etwa auf Grundlage des AGG????? Da würde sich empfehlen, doch schnell Herrn Ahmadinedschad zu heiraten, der ja auch ständig von der Welt zu Unrecht falsch verstanden wird, gerne mal nach Unüberlegtem öffentlich zurückrudert und den Holocaust und die &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.queer.de/szene_politik_international_detail.php?article_id=7656&amp;amp;ptitle=Ahmadinedschad:%20Iran%20schwulenfrei&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.queer.de/szene_politik_international_detail.php?article_id=7656&amp;ptitle=Ahmadinedschad:%20Iran%20schwulenfrei&quot;&gt;Existenz von Schwulen und Lesben in seinem Land leugnet&lt;/a&gt; (&amp;quot;Es ist nicht alles schlecht im Iran&amp;quot;). Oder sich mit Nina Ruge zu verpartnern, dann besteht eine kleine Chance, AGG-mäßig auf Diskriminierung zu klagen und dann wird sicherlich auch &amp;quot;alles gut&amp;quot;. Wir wünschen es uns so sehr - schließlich kann ich zumindest noch immer keinen perfekten Apfelkuchen backen und erwarte mir da noch dringend &amp;quot;Eva&#039;s Backbuch&amp;quot;.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Fri, 28 Sep 2007 20:41:53 +0000</pubDate>
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    <title>Heute ist Internationaler Friedenstag</title>
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            <category>homo sapiens sapiens</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    Am 7. September 2001 beschloss die Generalversammlung der Vereinten Nationen in ihrer &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.internationaldayofpeace.org/resources/UNRes-german.pdf&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.internationaldayofpeace.org/resources/UNRes-german.pdf&quot;&gt;Resolution 55/282&lt;/a&gt;, den 21. September zum Internationalen Friedenstag zu erklären, an dem weltweit die Waffen schweigen sollen. Heute ist es wieder soweit, heute ist Internationaler Friedenstag. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon fordert aus diesem Anlass in einer Presseerklärung von gestern dazu auf, um 12 Uhr mittags eine Schweigeminute einzulegen: &amp;quot;Der 21. September, der Internationale Friedenstag, ist eine Gelegenheit, um Bilanz zu ziehen über unsere Bemühungen zur Förderung von Frieden und Wohlergehen aller Menschen. Frieden bleibt in zahlreichen Gemeinwesen auf der ganzen Welt ein schwer erreichbares Ziel. Von den Flüchtlingslagern im Tschad und in Darfur bis zu den Seitenstraßen Bagdads, ist die Suche nach Frieden stets mit Rückschlägen und Leid verbunden.&amp;quot; &lt;p&gt;Wollen kann man ja viel. De facto wird der Internationale Friedenstag fast gar nicht beachtet und eingehalten. Vielleicht auch, weil Friedenssicherung in der Realität anders aussieht, wie man etwa sehr schön &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.dw-world.de/dw/article/0,2144,2558160,00.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,2558160,00.html&quot;&gt;hier bei der Deutschen Welle&lt;/a&gt; nachlesen kann, oder &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.uni-kassel.de/fb5/frieden/regionen/Westsahara/un-nieth.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/regionen/Westsahara/un-nieth.html&quot;&gt;hier bei der Uni Kassel&lt;/a&gt; oder &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.bpb.de/publikationen/P4JYUT,0,0,Der_Wandel_der_Friedenssicherung_durch_die_Vereinten_Nationen.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.bpb.de/publikationen/P4JYUT,0,0,Der_Wandel_der_Friedenssicherung_durch_die_Vereinten_Nationen.html&quot;&gt;hier etwas über den Wandel der Friedenssicherung durch die UN&lt;/a&gt; erfahren kann. In Deutschland gibt es heute allerdings zum Tag in vielen Städten Aktionen in den Innenstädten, spezielle Filmprogramme in den Programmkinos usw.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Fri, 21 Sep 2007 06:02:12 +0000</pubDate>
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    <title>Freiheit statt Angst - gegen Vorratsdatenspeicherung</title>
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            <category>power to the people</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    &lt;p&gt;Auf geht&#039;s nach Berlin! Und zwar am kommenden &lt;strong&gt;Samstag, den 22. September&lt;/strong&gt;, um gegen die geplante Vorratsdatenspeicherung von Schäuble zu demonstrieren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Unter dem Motto &amp;quot;Freiheit statt Angst&amp;quot; haben der AK Vorratsdatenspeicherung und andere Gruppen zu der Demonstration in der Hauptstadt aufgerufen. &lt;strong&gt;Treffpunkt ist das Brandenburger Tor um 14:30 Uhr.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/125/116/lang,de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/125/116/lang,de/&quot;&gt;Mehr beim AK direkt&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 20 Sep 2007 05:06:00 +0000</pubDate>
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    <title>Green as green can</title>
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            <category>power to the people</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    &lt;p&gt;Gerade findet in Frankfurt am Main wieder die &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.iaa.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.iaa.de/&quot;&gt;IAA&lt;/a&gt; statt, größtes Schaulaufen der Automobilbranche. Das &amp;quot;Event&amp;quot; an sich ist ja schon schlimm und hat längst nicht mehr den Stellenwert wie noch vor sechs, sieben Jahren, aber seitdem man meint, jährlich nicht nur die neuesten Modelle vorstellen, sondern auch Themen setzen zu müssen, ist es noch schlimmer geworden. Dieses Jahr ist ironischerweise das Thema das grüne Auto, also Umweltverträglichkeit. Ein Witz, wo doch &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.fachforum.de/fachbeitraege_archiv/umweltmanagement/automobilindustrie_und_umweltschutz_00.htm&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.fachforum.de/fachbeitraege_archiv/umweltmanagement/automobilindustrie_und_umweltschutz_00.htm&quot;&gt;die deutsche Automobilindustrie jahrelang die Entwicklung in dieser Richtung blockiert&lt;/a&gt; hat (bzw. &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.upi-institut.de/co2-emissionen_verkehr.htm&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.upi-institut.de/co2-emissionen_verkehr.htm&quot;&gt;Gutachten von außen auch nichts geholfen haben&lt;/a&gt;). Und nun versucht sie sich, im Schatten der grünen Kanzlerin, in Sachen Umweltumdenken zu profilieren.&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;Und die deutschen Medien machen mit: Kaum ein Bericht in einer Zeitung, der dieses Umschwenken nicht lobt, von einer Art europäischem Ruck redet und vom &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Niedrigenergiefahrzeug&#039;);&quot;  href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Niedrigenergiefahrzeug&quot;&gt;Drei-Liter-Auto&lt;/a&gt; bis zum Energiespar-Testparcours auf der IAA Einzelheiten vorstellt. Aber am schlimmsten ist die Radiowerbung im deutschen Mainstream-Radio. Da haben zum Beispiel Ford und Fiat ihre Spots en bloc zu den besten Zeiten morgens und abends nach Feierabend gebucht und man wird mit Tipps bombadiert, wie man das Kohlendioxid, das man ausatmet und mit dem man also die Umwelt verschmutzt, gewinnbringend woanders wieder gutmachen könnte - indem man ein Energiespar-Auto der betreffenden Marke kauft, aber dieses Angebot gelte freilich nur für kurze Zeit. Beim anderen wird sogar das Lieblingssprüchlein der &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.dhm.de/lemo/html/DasGeteilteDeutschland/NeueHerausforderungen/Buergerbewegungen/index.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.dhm.de/lemo/html/DasGeteilteDeutschland/NeueHerausforderungen/Buergerbewegungen/index.html&quot;&gt;80er-Jahre-Umweltbewegung&lt;/a&gt; &amp;quot;Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluß leergefischt, ...&amp;quot; der Cree-Indianer zweckentfremdet. Das alles hat mit Umweltbewusstsein und dem Vorstoß der Kanzlerin zu einer europäischen Klimaeinigung überhaupt nichts mehr zu tun. Erst jahrelang ein großes Nichts, und jetzt wird sofort mit knallharten wirtschaftlichen Interessen bei gleichzeitiger Leuteverdummung durchgestartet. &lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Wed, 19 Sep 2007 06:31:12 +0000</pubDate>
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    <title>Das Recht, &quot;anders&quot; zu sein in der Welt</title>
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;font face=&quot;Tahoma&quot; size=&quot;2&quot;&gt;&amp;quot;Die Problematik von Menschenrechtsverletzungen aufgrund sexueller Orientierung und Gender-Identität hat in den letzten Jahren nichts an Brisanz verloren. Noch immer werden Menschen weltweit verfolgt, kriminalisiert und bedroht, weil sie &#039;anders&#039; aussehen oder anders leben als die Mehrheit der Bevölkerung&amp;quot;, schreibt die Gruppe &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.mersi-amnesty.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.mersi-amnesty.de/&quot;&gt;Menschenrechte und sexuelle Identität von amnesty international (MERSI)&lt;/a&gt;. Beispielsweise in Nicaragua werden aktuell extreme Fälle von Diskriminierung begangen. Diese Fälle von Menschenrechtsverletzungen zu beobachten und zu dokumentieren, ist das hauptsächliche Arbeitsfeld von MERSI. Nun haben einige Mitglieder der Gruppe das Buch &amp;quot;Das Recht, anders zu sein&amp;quot; herausgegeben. Es dokumentiert aktuelle Fälle von Menschenrechtsverletzungen an Lesben, Schwulen und Transgender weltweit. Doch das Buch will nicht nur &amp;quot;schocken&amp;quot;, sondern auch informieren. So ist ein Info-Teil über rechtliche Bestimmungen und den Umgang mit Homosexualität in den verschiedenen Regionen der Welt beigefügt sowie eine Ländertabelle mit ausklappbarer Landkarte im Anhang, damit man sich gezielt auf einen Blick über die Situation in  den verschiedenen Ländern informieren kann. &lt;/font&gt;&lt;font face=&quot;Tahoma&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Das Buch ist meines Wissens nach das erste seiner Art und im Querverlag erschienen, wo es für 14,90 Euronen zu haben ist.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;Tahoma&quot; size=&quot;2&quot;&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;Tahoma&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Auch in Deutschland allein kann man sich ja mit dem Thema Menschenrechte auf verschiedenen Art und Weise beschäftigen, etwa mit &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.heise.de/newsticker/meldung/89960&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/89960&quot;&gt;Till Müller-Heidelbergs &amp;quot;Grundrechte-Report 2007&amp;quot;&lt;/a&gt; oder, spezifischer Richtung Homo-Politik, mit dem Geschichtsreader &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.querverlag.de/books/in_bewegung_bleiben.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.querverlag.de/books/in_bewegung_bleiben.html&quot;&gt;&amp;quot;In Bewegung bleiben&amp;quot;&lt;/a&gt; über 100 Jahre Lesbenbewegung in Deutschland. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;Tahoma&quot; size=&quot;2&quot;&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 13 Sep 2007 05:00:00 +0000</pubDate>
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    <title>Festgenommen, weil er Tibeter ist</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/109-Festgenommen,-weil-er-Tibeter-ist.html</link>
            <category>homo sapiens sapiens</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    &lt;p&gt;Das Schicksal von Adruk Lopoe, einem 45-jährigen Mönch, der am 21. August 2007 in Lithang/Osttibet festgenommen wurde, ist weiterhin unbekannt. In einem anderen Fall wurde am 19. August 2007 Lothok, ein 36-jähriger tibetischer Nomade und Vater von fünf Kindern aus Lithang, willkürlich festgenommen.&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;Wer mehr darüber wissen will, schaut auf die &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.igfm-muenchen.de/tibet/TCHRD/2007/AdrukLopo_Lothok.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.igfm-muenchen.de/tibet/TCHRD/2007/AdrukLopo_Lothok.html&quot;&gt;Seite der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte&lt;/a&gt;, Arbeitsgruppe München.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Wed, 12 Sep 2007 20:32:16 +0000</pubDate>
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    <title>Dinge, die die Welt nicht braucht III</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/105-Dinge,-die-die-Welt-nicht-braucht-III.html</link>
            <category>)gegen(kultur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    &lt;p&gt;Heute: die wirtschaftliche Vor-Vorweihnachtszeit&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;Wir haben in der Redaktion schon Wetten abgeschlossen, welche Supermarktkette wohl dieses Jahr das Rennen macht und als erste Spekulatius, Lebkuchen und Co in die Regale haut, um sich das Geschäft mit der Vorfreude auf die Vorweihnachtszeit nicht entgehen zu lassen. Ich habe verloren, habe ich doch auf Aldi getippt, aber Penny war schneller. Allerdings scheint das Eintrittsdatum der Schokoladennikoläuse in ihren Halbjahresdienst von Stadtteil zu Stadtteil zu variieren, denn während im Norden schon am Samstag die ersten ihrer Gattung gesichtet wurden, sind sie bei mir um die Ecke im Süden erst seit heute Morgen in den Regalen.&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;Dafür kam aber passend von einer komischen Firma namens informa-media schon vorgestern eine Mail ins allgemeine Postfach geflattert, in der empfohlen wurde, bereits jetzt Weihnachtsgeschenke in Form der &amp;quot;exklusiven CD-, DVD- oder Hörbuch-Edition in der Design-Metall-Box&amp;quot; vorzubunkern. Damit sind die Jungs und Mädels von informa dieses Jahr die absoluten Online-Marketing-Kings im Vor-Vorweihnachtszeit-Geschäft! Sollte ich auch schon Glühwein auftreiben können, stoße ich heute abend mit den Kollegen auf so viel Geschäftssinn erstmal an. Denn eins muss man all jenen, die jetzt schon ihre Regale mit Weihnachtsartikeln gefüllt haben, lassen: Sie beweisen mehr als Geschäftssinn wohl ein ungetrübtes ökologisches Gespür: Bei Erderwärmung, Klimaveränderung etc. fühlt sich der September auch eher wie November an - und ein Blick aus dem Fenster in den Nieselregen bei 10 Grad Temperaturabfall bestätigt dies. Für den Fall, dass ich mich aber jetzt in der kommenden Woche schon an Pfeffernüssen überfresse, habe ich mir den &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/forum.cinefacts.de/archive/index.php/t-115781.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://forum.cinefacts.de/archive/index.php/t-115781.html&quot;&gt;Diskussionsthread bei cinefacts&lt;/a&gt; gebookmarkt. Damit ich &amp;quot;DiKo&amp;quot;s Empfehlungen weiterhin vor Augen habe: &amp;quot;Es gibt ein einfaches Rezept dagegen: Den ganzen Dreck in den Regalen verrotten lassen...&amp;quot;. In diesem Sinne schon mal Merry Christmas!&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 06 Sep 2007 09:02:02 +0000</pubDate>
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    <title>Dinge, die die Welt nicht braucht II</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/99-Dinge,-die-die-Welt-nicht-braucht-II.html</link>
            <category>Reisen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    Heute: Flugpilgern mit dem Psalm 27 oder: &amp;quot;Vier Flüge für ein Halleluja&amp;quot;&lt;p&gt;&amp;quot;Wer viel pilgert, wird selten heilig&amp;quot;, &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.sueddeutsche.de/,tt8m5/reise/artikel/143/129919/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/,tt8m5/reise/artikel/143/129919/&quot;&gt;zitiert Henning Klüver den Augustiner Thomas von Kempten&lt;/a&gt; zu Recht. Aber erstens sahen das rund 150 Millionen Menschen letztes Jahr anders, die sich auf den Spuren von Hape Kerkeling und anderer neu Bekehrter ebenfalls auf den Jakobsweg begaben. Und es werden immer mehr. Und zweitens muss ja nicht der Pilgerer heilig werden, sondern derjenige, der die Pilgerreisen anbietet. Und sofern&#039;s im Klingelbeutel klimpert, muss man es ja genau genommen mit dem Heilig-Werden nicht so genau nehmen. Da ist es doch auch besser, wenn gleich diejenigen das Geschäft machen, die sich damit auskennen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und so ist der Vatikan in das Geschäft mit Flugreisen eingestiegen und bietet ab demnächst Pilgerreisen per Flugzeug an: nach Lourdes, zum Jakobsweg und anderen Wallfahrtsorten. Gestern gab&#039;s den Jungfernflug, was ich in diesem Zusammenhang endlich mal ein gutes geflügeltes Wort finde, wenn auf einen Schlag 150 Priester, Vikare und Messdiener in die Luft gehen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Ganze fand unter dem Motto &amp;quot;Ich suche Dein Antlitz, Herr&amp;quot; statt (wobei ich mich frage, wie das als ganzer Satz auf die Heckflosse der Boing 737 passt, aber wer suchet, der findet bekanntlich ja auch .... Mittel und Wege, und der Weg ist ja das Ziel). Auch bekannt ist das Motto, das so gar nicht nach sexy Billigflieger klingen mag, als Psalm 27. Veranstalter der Pilgerreisen ist die italienische Fluggesellschaft Mistral Air, die hauptsächlich im Besitz der italienischen Post ist und mal von einem schwergewichtigen US-Schauspieler namens Carlo Pedersoli, besser bekannt als &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Bud_Spencer&#039;);&quot;  href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Bud_Spencer&quot;&gt;Bud Spencer&lt;/a&gt;, gegründet wurde. Ob der gestern auch beim Jungfernflug mit in die Luft gehen durfte und ob er dabei zwei Sitzplätze brauchte, war bisher noch nicht übers Netz herauszufinden. Schade eigentlich, allein die Überschrift &amp;quot;Zwei Fäuste im Flieger - Halleluja!&amp;quot; wäre zu reizvoll gewesen. Aber so fern liegt dieser Zusammenhang nun auch wieder nicht, spielte Signor Pedersoli doch schon in solch christlichen Monumentalschinken wie &amp;quot;Quo vadis&amp;quot; mit, und sein Schwiegerpapa Peppino Amato produzierte einst Fellinis &amp;quot;La dolce vita&amp;quot;. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;In diesem Sinne wünsche ich dem Projekt viel Segen auf all seinen verschlungenen Wegen. Nur eine Frage hätt&#039; ich da noch: Warum soll ich in Lourdes eigentlich noch aussteigen, wenn ich das heilige Wässerchen doch schon zollfrei vorher an Bord kaufen kann?&lt;/p&gt;&lt;p /&gt; 
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    <pubDate>Wed, 29 Aug 2007 05:42:00 +0000</pubDate>
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    <title>Kleine Teekesselchen und &quot;nette&quot; Beobachtungen</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/98-Kleine-Teekesselchen-und-nette-Beobachtungen.html</link>
            <category>homo sapiens sapiens</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    Heute ist mir bei diesem fast schon herbstlichen Wetter ganz blümerant zumute, so dass ich zur Abwechslung mal nicht auf knallharte soziale Realitäten und medial Unterrepräsentiertes verweise, sondern Euch zum baldigen Feierabend hin ein wenig zum Schmunzeln verleiten mag, mit drei kleinen Teekesselchen und einer Alltagsbeobachtung im Zeitalter der globalisierten Arbeit.&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;div class=&quot;storyContent&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Fundstück aus dem Web:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&amp;quot;streben wir einen Relounge unserer Seite zum 01.05. an.&amp;quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gegenfundstück von der Seite des BFC Dynamo (Motto: &amp;quot;Wir sind wenige, aber geil!&amp;quot;), die nach dem 1:1 gegen Abstiegsgegner Neuruppin einen neuen Trainer suchten (und fanden):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;quot;Es liegt noch viel Arbeit vor dem Couch der Dynamos Volkan Uluc. Zumal es schon im nächsten Spiel auswärts gegen die starke Zweite der Rostocker geht.&amp;quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- vielleicht brauchen die Dynamos dann nach den Rostockern die andere Couch, aeh, Coach.&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;storyContent&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;storyContent&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;storyContent&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Teekesselchen III&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;storyContent&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;storyContent&quot;&gt;Wenn man ein bisschen nuschelt, mag das vorkommen, dass man das Wort &amp;quot;Rezension&amp;quot; nicht richtig ausspricht. Dass dann ein anderer dabei &amp;quot;Rezession&amp;quot; versteht, mag auch vorkommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber dieses akustische Missverständnis wird dann auch noch ins Schriftliche übertragen. Heraus kommt, dass ein angehender Jungautor mir als Redakteurin einer mittelgroßen regionalen Tageszeitung ein &amp;quot;Rezessionsexemplar&amp;quot; per Mail anbieten will.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe dankend abgelehnt, Rezession hat man nicht so gerne...&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;storyContent&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class=&quot;storyTitle&quot;&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Und bereits an einem Tag im April erlebt:&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;!-- Story Content --&gt;&lt;div class=&quot;storyContent&quot;&gt;In einem Café in der Amalienstraße in München. Ich sitze mit einer Freundin freitags nachmittags nach der Arbeit noch bei einem großstädtischen Latte Macchiato und lasse mir die Sonne aufs Haupt scheinen.&lt;br /&gt;Da läuft ein Glatzkopf mit Hornbrille und Handy am Ohr vorbei und sagt seelenruhig ins Telefon: &amp;quot;So, Agentur antanzen lassen, Kopf waschen.&amp;quot;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Tue, 28 Aug 2007 15:06:11 +0000</pubDate>
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    <title>Blogs revolutionieren nicht nur die Medienindustrie, sondern auch das Kulturverständnis</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/93-Blogs-revolutionieren-nicht-nur-die-Medienindustrie,-sondern-auch-das-Kulturverstaendnis.html</link>
            <category>)gegen(kultur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    Es ist ja eigentlich nichts Neues, dass Blogs so nach und nach an Meinungsmacht gewinnen und damit (teilweise) die Medienindustrie revolutionieren. Doch das ist nicht der einzige Effekt. Da Medien ja bekanntlich die Gesellschaft spiegeln sollen, haben sie auch - divers wie Blogs sind - einen Einfluss auf die Wahrnehmung der eigenen Kultur und der der anderen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das stellte &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/blogs.guardian.co.uk/greenslade/2007/08/memo_to_journalists_listen_to.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://blogs.guardian.co.uk/greenslade/2007/08/memo_to_journalists_listen_to.html&quot;&gt;Kristine Lowe im Guardian&lt;/a&gt; fest, wobei ihre Aussagen von der britischen Zeitung vor allem als Counterpart zum Buch „Cult of the amateur: How today&#039;s internet is killing our culture and destroying our economy“ von Andrew Keen gemeint waren. Manche Leute werden sich wahrscheinlich nie ändern. Dabei sollte man die Fähigkeit, ewig dazuzulernen, ja vor allem vom Berufsstand der JournalistInnen verlangen können. Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen als Lowe und sagen, dass das nicht nur die Kulturauffassungen revolutioniert, sondern endlich mal die Chance birgt, auch die Mentalität im Journalismus zu revolutionieren. Bis jetzt ist der Journalismus überall auf der Welt nämlich immer noch weiß, männlich und aus der gehobenen Mittelschicht stammend - also eigentlich elitär. &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 15 Aug 2007 08:56:12 +0000</pubDate>
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    <title>Flach- und Schwachsinn im TV: Gebührenentzug als Druckmittel?</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/92-Flach-und-Schwachsinn-im-TV-Gebuehrenentzug-als-Druckmittel.html</link>
            <category>power to the people</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    Normalerweise mache ich nicht so gerne auf Artikel aus der FAZ aufmerksam.&lt;br /&gt;
Aber hier gibt es mal einen wirklich guten; ich habe selten in letzter Zeit so schmunzeln müssen bei der überregionalen Presse.&lt;br /&gt;
In &lt;a href=&quot; http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E10C14862E264458EA91628BCA67C0357~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot;&gt;„Heinoon oder Die Ein-Euro-Frage“&lt;/a&gt;überlegen sich verschiedene AutorInnen, wie sie das Angebot von ARD und ZDF revolutionieren würden, wenn sie dafür ein oder auch mal zwei Euro der monatlichen Rundfunkgebühr einbehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sind durchaus gute Ideen dabei! Ich möchte vor allem auch, dass die Thermals ein Rundfunkstudio rocken! 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 15 Aug 2007 08:50:35 +0000</pubDate>
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    <title>Das neue Hobby: Zurückrudern</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/74-Das-neue-Hobby-Zurueckrudern.html</link>
            <category>Sport</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    Es scheint eine neue Sportart zu geben (naja, ist ja irgendwie auch kein Wunder, wenn die Tour de France an Glaubwürdigkeit verliert - da muss man sich andere sportliche und medienträchtige Beschäftigungen suchen): das Zurückrudern. Scheint einfacher zu sein als die Mutterdisziplin &amp;quot;Rudern&amp;quot;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Rückruderin Nummer 1: Monika Piel.&lt;br /&gt;Sie rudert zurück mit ihrer Forderung nach früheren Anfangszeiten für die Tagesthemen. Sie wolle lediglich eine feste, sprich einheitliche Anfangszeit.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Rückruderer Nummer 2: Wolfgang Schäuble.&lt;br /&gt;Er rudert zurück mit seinen Äußerungen zur systematischen Erschießung von Terroristen und Terrorverdächtigen durch den Staat und mit noch 3 bis 17 anderen Äußerungen, die er zwischen Januar 2006 und jetzt gemacht hat.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Rückruderer Nummer 3: Patrik Sinkewitz.&lt;br /&gt;Der fühlt sich völlig missverstanden und beteuert auf seiner Homepage, dass er nicht gedopt habe. Und außerdem sei es ja völlig unfair, dass ARD und ZDF die vorläufige Einstellung der Tour-Berichterstattung jetzt an ihm und seiner süßen A-Probe festmachen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Rückruderer Nummer 4: Jan Ullrich.&lt;br /&gt;Der rudert sowas von zurück: Der spricht erst wieder mit einem Medium, wenn dieses Medium ihn versteht. Nun ja....&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Rückruderer Nummer 5: ARD und ZDF.&lt;br /&gt;Dass das öffentlich-rechtliche Fernsehen erst ein paar Tage und eine weitere Doping-Probe braucht, um sich zum Abbruch der Tour-Berichterstattung zu entscheiden, ist nichts anderes als peinlich zurückgerudert. Denn dass plötzlich alle Fahrer der Tour 2007 sauber sind und sich die Angelegenheiten schon von selbst regeln werden, am besten wie durch magische Hand von den Sponsoren - tja, wer das glaubt, der glaubt auch, dass Helmut Schmidt auf seine alten Tage noch aufhört zu rauchen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Rückruderin Nummer 6: Karin Wolff.&lt;br /&gt;Die hessische Kultusministerin äußerte sich zu ihrer Ansicht, die christliche Schöpfungslehre müsste ebenfalls in den Schulunterricht mit aufgenommen werden, wieder etwas distanzierter. Die Medien hätten sie da falsch verstanden und so hohe Wellen hatte sie nicht schlagen wollen. Weil das alles nichts geholfen hat und die (hessischen) Medien nur noch weiter Hohn und Spott über sie ausgoßen, ruderte sie mit einem geschickten Gegenmanöver kurzfristig zurück und outete sich als lesbisch (was ja völlig in Ordnung geht, vor allem mit dem schreibblog - aber wie ist das mit der christlichen Schöpfungslehre zu vereinbaren? Homosexualität wird ja von den Hardcore-Katholen nicht gerade als gottgegeben anerkannt....)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die taz untersucht in regelmäßigen Abständen, wer am Scheideweg steht, ich werde weiter beobachten, wer zurückrudert. &lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 20 Jul 2007 21:57:00 +0000</pubDate>
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    <title>Wie regelt man den Rundfunk im Internet?</title>
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            <category>power to the people</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; color=&quot;#000000&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Die Diskussion, ob die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ihr „Informationsangebot“ auch auf das Internet ausweiten dürfen, wird ja schon länger geführt. Das heißt, ARD und ZDF diskutieren eigentlich nicht mit, sie machen einfach. „heute.de“ und „tagesschau.de“ dürften ja als Nachrichtenportale noch okay sein, aber Foren&lt;span&gt;  &lt;/span&gt;und Netz-Verlosungen zu „Verbotene Liebe“, das „Kindernetz“ des SWR und das „Romantik-Paket zu Nora Roberts“? Da fragt man sich als Verbraucher, Bürger, User oder wie man gerade am passendsten von den Herren und Damen Rundfunkräten betitelt wird, schon einmal, wofür man monatlich seine 17,03 Euro zahlt. Und wenn die EU den Öffentlich-Rechtlichen nicht auf die Finger geklopft hätte, so hätten wir ja auch schon längst eine einheitliche Internet-Nutzungsgebühr zusätzlich, die umdefinierte Rundfunkgebühr. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; color=&quot;#000000&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Jetzt wartet die ARD aber mit einer &amp;quot;Digitalstrategie&amp;quot; und dem Konzept einer &amp;quot;Content-Flatrate&amp;quot; auf. Die Medienwächter sind schon auf dem Plan: verfassungswidrig oder nicht? Aber noch eine andere Frage wäre ja nicht ganz unwichtig: Ist das sinnvoll für die Nutzer oder nicht?&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt; &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/69-Wie-regelt-man-den-Rundfunk-im-Internet.html#extended&quot;&gt;&quot;Wie regelt man den Rundfunk im Internet?&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Sat, 14 Jul 2007 15:08:13 +0000</pubDate>
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    <title>Aufgelesen: Rajaa Alsanea: Die Girls von Riad</title>
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            <category>)gegen(kultur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;span style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,arial,helvetica,sans-serif&quot; color=&quot;#000000&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Saudi-Arabien, das heißt, zwischen Palmen und architektonischen Wundern einen Ausflug zum Roten Meer machen – durch ein gut ausgebautes Netz an Autobahnen, finanziert durch den weltweit größten Rohölexport. Saudi-Arabien, das heißt, mit den Städten Medina und Mekka gleichzeitig Mutterland und Zentrum des Islam zu sein. Aber all das heißt auch: tausend Konfliktpotenziale. Saudi-Arabien ist trotz eines mehr und mehr pro-westlichen Kurses der Königsfamilie noch immer eine strenge, absolute Monarchie mit dem Islam als Staatsreligion, der alle Bereiche des privaten wie öffentlichen Lebens regelt. Das Königreich basiert auf einer Verfassung, mit der bis heute Schwule, Lesben, Ehebrecher, Gotteslästerer und Hochverräter hingerichtet werden können. Aus Saudi-Arabien kommen Top-Terroristen, auch Usama Bin Laden. Und was nicht durch die Religion geregelt wird, regeln Reichtum und Wohlstand: Zwar würde die internationale Ausbildung der meisten Saudis eine gewisse Weltoffenheit vermuten lassen. Diese zeigt sich aber nur in geringem Maße: Vom kostenlosen Sozialsystem können die zahlreichen Gastarbeiter, ohne die Saudi-Arabien gar nicht mehr auskommen könnte, nicht profitieren. &lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Man könnte noch viel mehr aufführen, was das Leben in diesem Staat zwiespältig macht. Am schlimmsten steht es aber wohl mit der Rolle der Frau in Saudi-Arabien. Amnesty International spricht hier angesichts von arrangierten Hochzeiten, Wahl- und Fahrverbot für Frauen und dem Verbot, sich in der Öffentlichkeit mit nicht-verwandten Männern zu zeigen, von Degradierung zu „Menschen zweiter Klasse“. Umso erstaunlicher ist es, dass ein 25-jähriges Mädchen mit einem Buch, dass all dies genauso unterhaltsam wie einfühlsam thematisiert, die gesellschaftlichen Tabus bricht und dann auch noch Erfolg hat. In „Die Girls von Riad“ erzählt die Zahnmedizin-Studentin Rajaa Alsanea von jungen saudischen Mädchen, die von Markenklamotten über kostspielige Reisen bis hin zu den allerneuesten Handys alle möglichen Insignien moderner Freiheit besitzen, die Freiheit selbst aber nicht. Vor allem nicht die Freiheit, zu lieben und zu heiraten, wen sie wollen. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Die komplette Rezension gibt&#039;s &lt;/font&gt;&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/newreads.twoday.net/stories/4069941/&#039;);&quot;  href=&quot;http://newreads.twoday.net/stories/4069941/&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;2&quot;&gt;hier&lt;/font&gt;&lt;/a&gt;&lt;font face=&quot;verdana,arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;2&quot;&gt;.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sat, 14 Jul 2007 09:36:45 +0000</pubDate>
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    <title>Aufgelesen: Katja Huber: Reise nach Njetowa</title>
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            <category>)gegen(kultur</category>
            <category>Der wilde Osten</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;span style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Katja Huber ist eine der Autorinnen, bei der man nicht genau weiß, ob man sie noch als „Geheimtipp“ anpreisen darf, ohne sich dadurch lächerlich zu machen. Denn im „etablierten Kulturbetrieb“ hat sie es schon recht weit gebracht: Sie arbeitet fest im „Zündfunk“-Team des Bayerischen Rundfunks, hat bereits mehrere Hörspiele bei den Öffentlich-Rechtlichen produziert, 2005 ihren ersten, erfolgreichen Roman „Fernwärme“ veröffentlicht, war letztes Jahr für den Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb nominiert und bekam einen der Bayerischen Staatsförderpreise für Literatur. Und trotzdem ist Katja Huber angenehm Underground geblieben, wird nicht ständig herumgereicht in allen on- und offline-Postillen von „jetzt.de“ bis „Monopol“, hat keinen Blog oder eine anstrengende Popkultur-Attitüde wie einige männliche Kollegen ihres Alters und veröffentlicht ihr zweites Buch „Reise nach Njetowa“ nicht gleich bei Rowohlt, sondern wieder beim kleinen, unabhängigen Münchner P.Kirchheim-Verlag. Und das ist guuuuuut...! &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot; size=&quot;3&quot;&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Die komplette Rezension gibt&#039;s &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/newreads.twoday.net/stories/4049503/&#039;);&quot;  href=&quot;http://newreads.twoday.net/stories/4049503/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sun, 08 Jul 2007 21:06:01 +0000</pubDate>
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    <title>Herr Schäuble, ich gestehe...</title>
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            <category>power to the people</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    &lt;p&gt;... ich bin  - qua Beruf - ein &amp;quot;Gefährder&amp;quot; und &amp;quot;Kombattant&amp;quot;. Also, wenn man unseren Innenminister ganz genau beim Wort nimmt, dürften alle (kritischen) JournalistInnen bald ausgestorben (Schäubles Forderung nach &amp;quot;gezielter Tötung von Verdächtigen&amp;quot;) oder weggesperrt sein (Schäubles Forderung von &amp;quot;Internierung von Gefährdern&amp;quot; und deren &amp;quot;Behandlung als Kombattanten&amp;quot;). Denn wie bitte unterscheidet man bei Einführung eines Straftatbestandes der &amp;quot;Verschwörung&amp;quot; (wie er in den USA unter anderem zu Guantanamo führte und schon solche &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.ap.org/bilalhussein/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.ap.org/bilalhussein/&quot;&gt;Fälle wie den von Bilal Hussein&lt;/a&gt; provoziert) und der Einführung eines &amp;quot;Kommunikationsverbots&amp;quot; zwischen terroristischen Sympathisanten/Terroristenhelfern/Mitgliedern terroristischer Vereinigungen und denjenigen, die aus beruflichen Gründen mit diesen Thematiken zu tun haben, weil sie politische KorrespondentInnen sind und sich daher mit der Recherche und Berichterstattung rund um Sicherheitsthemen auseinandersetzen (müssen)?&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;Genau so wenig wie ich als JournalistIn in der (bis jetzt noch rechtlich zugestandenen) Phase der Unschuldsvermutung jemandes Freiheit mutwillig verraten will, möchte ich, dass jemand anders meine (berufliche) Freiheit verrät. Und als letztes will ich, dass derjenige der Staat ist. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei der Masse an national und international operierenden Gesetzen, die bereits im so genannten &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.heise.de/ct/hintergrund/meldung/85995&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.heise.de/ct/hintergrund/meldung/85995&quot;&gt;&amp;quot;Schäuble-Katalog&amp;quot;&lt;/a&gt; zusammengefasst wurden, würde das Hinzufügen eines Kommunikationsverbots im Rahmen der Anti-Terror-Gesetzgebung gar nicht mehr auffallen. Und was sind schon ein paar hunderttausend verkaufte Auflagen gegen 3 Milliarden Euro, die für innere Sicherheit im Bundeshaushalt 2008 verankert sind? Jedenfalls kein gutes Argument, um die Medienwirtschaft auf die richtige Seite zu ziehen. Angst verkauft sich gerade besser als das Prinzip Rechtsstaat.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sun, 08 Jul 2007 19:58:10 +0000</pubDate>
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    <title>Urheberrechtsgesetz: schwere Zeiten für Open Content, Privatkopien und Eigentumsrechte</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/61-Urheberrechtsgesetz-schwere-Zeiten-fuer-Open-Content,-Privatkopien-und-Eigentumsrechte.html</link>
            <category>power to the people</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    &lt;p&gt;Still, leise und klammheimlich hat der Bundestag am vergangenen Donnerstag (5.7.) den so genannten 2. Korb der Reform zur Anpassung des Urheberrechtsgesetzes (UrhG) verabschiedet. Nach vier Jahren Gerangel um die Novellierung bzw. Anpassung und mit Druck aus Brüssel im Nacken war eigentlich geplant, diejenigen in die Diskussion miteinzubeziehen, die von einer Änderung als erste betroffen wären: Kreative und NutzerInnen, und auch die Wirtschaft. So, wie der 2. Korb nun aber diskutiert und durchgebracht wurde, kann von Expertenhearing und Berücksichtigung aktueller Positionen und Probleme kaum die Rede sein.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zwar muss nun das neu abgestimmte Gesetz noch durch den Bundesrat, aber auf großen Widerstand dürfte es auch dort nicht stoßen. Genau so wie das Thema, das ja grob gesagt alle betrifft, die Medien, vor allem digital, nutzen, die Öffentlichkeit erreicht hat, hat ein &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.mediafon.net/upload/07_07_03_verdi_an_mdb.pdf&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.mediafon.net/upload/07_07_03_verdi_an_mdb.pdf&quot;&gt;Warn-Brief des stellvertretenden ver.di- Vorsitzenden Frank Werneke&lt;/a&gt; die Abgeordneten vor der Sitzung erreicht. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Folgen, wenn der 2. Korb zur Anpassung des UrhG wirklich in Kraft treten kann: die Möglichkeiten zum privaten Kopieren (z.B. aus Tauschbörsen und bei Filesharing-Systemen) werden noch weiter eingeschränkt, bei Rechtsbrechung drohen sofortige Haftstrafen von 2-3 Jahren; die Vergütungspauschale für Gerätehersteller erhöht sich, weil diese die Pauschale selbst festlegen dürfen; die Informationsmöglichkeiten der BürgerInnen im Bereich öffentliche Bibliotheken und Zeitschriften- bzw. Zeitungsartikelversand werden durch Schaffung elekronischer Leseplätze etc. eingeschränkt; die Vergütungspauschale berücksichtigt nur die Gerätehersteller, nicht aber die Hersteller der Information, also die Kreativen und Publizisten, und einiges mehr. Außerdem ist dieser Entwurf seltsam kompatibel mit den Plänen zur Erweiterung der so genannten Vorratsdatenspeicherung der EU und eines gewissen Herrn Schäuble, will sagen: Eigentums- und Persönlichkeitsrechte gelten dann kaum mehr. Eine Zusammenfassung der Diskussion und der wichtigsten Ergebnisse ist &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.heise.de/newsticker/meldung/92280&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/92280&quot;&gt;hier (heise)&lt;/a&gt; und &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.heise.de/ct/hintergrund/meldung/92265&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.heise.de/ct/hintergrund/meldung/92265&quot;&gt;hier (c&#039;t)&lt;/a&gt; nachzulesen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kleiner Trost: Mit dem &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.bmj.bund.de/files/-/1727/RegE%20Durchsetzungsrichtlinie.pdf&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.bmj.bund.de/files/-/1727/RegE%20Durchsetzungsrichtlinie.pdf&quot;&gt;Regierungsentwurf zum besseren Schutz des geistigen Eigentums&lt;/a&gt; wird sich das Parlament angeblich nach der Sommerpause beschäftigen.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sun, 08 Jul 2007 19:16:18 +0000</pubDate>
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    <title>Reisen zu Kunst und Kultur: &quot;drp Kulturtours&quot; ist online</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/55-Reisen-zu-Kunst-und-Kultur-drp-Kulturtours-ist-online.html</link>
            <category>Reisen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    &lt;p&gt;Seit diesem WE gibt es ein Online-Portal für Reisen zu Kunst und Kultur in Deutschland: &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.drp-kulturtours.de/auftritt/auftritt.php&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.drp-kulturtours.de/auftritt/auftritt.php&quot;&gt;&amp;quot;drp Kulturtours&amp;quot;&lt;/a&gt; ist endlich online gegangen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Geboten wird ein umfassendes Angebot zu Reisen zu Musik-Festivals, Opern-Events, Kunstausstellungen, aber auch Studien- und Aktivreisen sowie kulinarischen und literarischen Erkundungen, stets journalistisch, informativ und ansprechend aufgearbeitet, und in drei Kategorien &amp;quot;Metropolen&amp;quot;, &amp;quot;Festivals, Events, Ausstellungen&amp;quot; und &amp;quot;Land &amp;amp; Leute&amp;quot; gegliedert. Zusätzlich kann mit einer differenzierten Suchmaske nach passgenauen Reiseangeboten gesucht werden. Wer sich einfach und bequem informieren lassen will, kann auch einen Newsletter bestellen. Hinter dem bisher einmaligen Serviceangebot im Internet stecken die Kulturwissenschaftler Harald Kother und Matthias Pätzold aus Hamburg. &lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sun, 01 Jul 2007 12:37:56 +0000</pubDate>
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    <title>Dinge, die die Welt nicht braucht I</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/51-Dinge,-die-die-Welt-nicht-braucht-I.html</link>
            <category>)gegen(kultur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    &lt;p&gt;Es gibt Dinge, die die Welt nicht braucht. Dazu gehört ein &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.langnese-iglo.de/produkte/produkt/100080.girlie.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.langnese-iglo.de/produkte/produkt/100080.girlie.html&quot;&gt;neues Eis von Langnese&lt;/a&gt;. Das Ding gibt&#039;s ab sofort für den empfohlenen Verkaufspreis von 80 Cent - wogegen man immerhin nichts einwenden kann - , ist rosa wie sich das für richtige Mädchen-Mädchen gehört, kommt in Sternform mit knallpinkem Zuckerklebeguß daher und hat - jetzt kommt der Clou - silbernes Glitzer-Make up im Stiel. Das soll man sich dann (wenn es irgendwann aufgetaut ist - es empfiehlt sich also, das Eis mittags nach der Schule zu essen, damit man abends um 22 Uhr dann endlich das Make up nutzen kann), auf die Lider schmieren. Erinnert irgendwie stark an ein knallrotes Eis mit Erdbeergeschmack, Kaugummi im Stiel und dem Superretronamen &amp;quot;BummBumm&amp;quot;. Oder hab ich da was falsch verstanden, und ich hätte mit dem Kaugummi da schon was anderes machen sollen außer es kauen? Und war das überhaupt für Mädchen gedacht? Farbe und Geruch lassen es vermuten, der Name eher nicht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Beim neuen Langnese-Glitzereis ist das anders. Damit gar nicht erst eine Verwechslung und eine geschlechterfalsche Nutzung stattfindet, hat man es eindeutig getauft: &amp;quot;Girlie&amp;quot;. Was, Girlie? Richtig, das waren diese Mädchen zwischen keck-frech und süß-doof, die nach bzw. parallel zu den Riot Grrls Ende der Neunziger aufkamen. Eigentlich sind die ziemlich out. Aber, genau, wenn man sich &amp;quot;BummBumm&amp;quot; ankuckt, dann stimmt alles wieder: voll Retro, ey, also warum soll &amp;quot;Girlie&amp;quot; nicht auch funktionieren?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Langnese setzt Trends. Und endlich ist auch in die Eisfabrikation der Geschlechterschlüssel eingekehrt. Fehlt nur noch das passende Crossmarketing mit Klamotten von New Yorker, Schuhen von Buffalo und Musik von Melrose. Da fall ich dann doch aus der Zielgruppe, Gott sei Dank. Aber was ist, wenn&#039;s mir schlicht um den Eisgenuss geht? Wenn ich jetzt Himbeermilcheis gar nicht mag, sondern lieber das &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.langnese-iglo.de/produkte/produkt/70.calippo_cola.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.langnese-iglo.de/produkte/produkt/70.calippo_cola.html&quot;&gt;phallusartige Colawassereisgemisch namens Calippo&lt;/a&gt;? Muss ich mir dann ernsthaft Gedanken ueber meine Geschlechterrolle oder schlimmer noch, meine Geschlechtsidentität, machen? Oder fang ich dann erst recht an - &amp;quot;Erfinde dich selbst&amp;quot; - , bei &amp;quot;&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.stardoll.de/de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.stardoll.de/de/&quot;&gt;Stardoll&lt;/a&gt;&amp;quot; mit sechs Mio. anderen Deppen &amp;quot;meine&amp;quot; Star-Puppen zu stylen? (Müßig zu erwähnen, dass &amp;quot;Stardoll&amp;quot; auch so ein Ding ist, das die Welt nicht braucht)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hilfe und echte Auseinandersetzung mit Geschlechterrollen versprechen da nur das &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/maedchenblog.blogsport.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://maedchenblog.blogsport.de/&quot;&gt;Mädchenblog&lt;/a&gt;, das &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.plastikmaedchen.net/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.plastikmaedchen.net/&quot;&gt;Plastikmädchen&lt;/a&gt; und der &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/genderblog.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://genderblog.de/&quot;&gt;genderblog&lt;/a&gt; !!!&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 27 Jun 2007 12:02:54 +0000</pubDate>
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    <title>Heute ist Weltflüchtlingstag</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/49-Heute-ist-Weltfluechtlingstag.html</link>
            <category>power to the people</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    &lt;font face=&quot;Arial&quot;&gt;&lt;p align=&quot;left&quot;&gt;&lt;strong&gt;Aus aktuellem Anlass ein paar Eckdaten:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;p align=&quot;left&quot;&gt; - Anzahl der Personen, die 2005 in Deutschland Asyl gewährt oder verlängert bekommen haben: 28.914 (18,8% weniger zum Vorjahr; 1996 wurden knapp vier Mal so viele Anträge genehmigt)&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;left&quot;&gt; - Anzahl der Personen, deren Antrag 2005 nach Artikel 16 des GG und nach Familienrecht aus Gründen politischer Verfolgung im Heimatland gewährt wurde: 411 (in den Genuss von Schutz durch Abschiebeschutz und Abschiebeverbot kamen 2.053 bzw. 657 Menschen)&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;left&quot;&gt; - Anzahl der Asylanträge, die seit 1953 in Deutschland gestellt wurden: 3,1 Mio.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;left&quot;&gt; - Anzahl der Asylanträge, die 2005 insgesamt in Deutschland gestellt wurden (Erst- und Folgeanträge): 42.908 (zehn Jahre zuvor 1995 noch 166.951)&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;left&quot;&gt; - Prozentsatz der gestellten Asylanträge, die 2006 bewilligt wurden: 12,6%&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;left&quot;&gt; - Die meisten Asylanträge 2005 wurden aus folgenden Herkunftsländern gestellt: China, Afghanistan, Aserbaidschan &lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;left&quot;&gt; - Länder, aus denen MigrantInnen aus nicht-afrikanischen Staaten nach Deutschland kommen: Serbien-Montenegro, Irak, Türkei, Russische Föderation, Vietnam, Syrien&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;left&quot;&gt; - Europäisches Land, aus dem mit Abstand am meisten Abwanderung pro Jahr erfolgt: Deutschland&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;left&quot;&gt; - Anzahl der Personen, die vermutlich illegal derzeit in Deutschland leben: 1 Mio.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;left&quot;&gt; - Anzahl der Personen, die schätzungsweise in den letzten drei Monaten aus den afrikanischen Ländern nach Europa flüchten wollten: rund 12.000&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;left&quot;&gt; - Anzahl der Personen, die dabei ertrunken sind: zwischen 1.200 und 2.000&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;left&quot;&gt; - Geschätzte Anzahl der Personen, die permanent in und um die Exklaven Melilla und Ceuta sitzen und auf die Überfahrt nach Europa warten: 7.500&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;left&quot;&gt; - Migranten in Ceuta und Melilla, die monatlich in die Subsahara „zurückgeführt&amp;quot; werden: ca. 1.300-1.500&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;left&quot;&gt; - Anzahl der Flüchtlinge, die 2005 aus der Subsahara und Marokko nach Europa einwandern wollten: 560.000&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/font&gt;&lt;font face=&quot;Arial&quot; size=&quot;1&quot;&gt;&lt;p&gt;Quellen: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Eurostat, Statistisches Bundesamt, Telepolis, Forum Illegalität&lt;/p&gt;&lt;/font&gt; 
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    <pubDate>Wed, 20 Jun 2007 14:35:13 +0000</pubDate>
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    <title>Mindeste Sprachverwurstelung – von „Einigungen“ und „Kompromissen“</title>
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            <category>)gegen(kultur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    &lt;font face=&quot;Arial&quot;&gt;&lt;p align=&quot;left&quot;&gt;Während &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.angela-merkel.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.angela-merkel.de/&quot;&gt;Angela Merkel&lt;/a&gt; den &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Lech_Kaczy%C5%84ski&#039;);&quot;  href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Lech_Kaczy%C5%84ski&quot;&gt;polnischen Zwillingen&lt;/a&gt; mit der &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.dw-world.de/dw/article/0,1564,1595424,00.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.dw-world.de/dw/article/0,1564,1595424,00.html&quot;&gt;EU-Verfassung&lt;/a&gt; hinterher rennt, um auch noch ihr letztes verbleibendes Präsidentschafts-Ziel zu erreichen, verhandelt der Bundestag die einheimischen Themen der Woche: Mindestlohn und Pflegereform. Und genau so, wie die Kanzlerin ihre Bemühungen im Rahmen der &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.eu2007.de/de/The_Council_Presidency/index.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.eu2007.de/de/The_Council_Presidency/index.html&quot;&gt;deutschen EU-Ratspräsidentschaft&lt;/a&gt; als Erfolge verkauft, verkauft die Koalition das Ergebnis ihrer Debatten vom Montag Bürgern und Journalisten ebenfalls als Erfolg. Von „Einigung&amp;quot; und Kompromiss&amp;quot; war da zu lesen. Schade, dass selbst etablierte Medien da aufspringen. &lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;left&quot;&gt;Zum Beispiel „Spiegel-online&amp;quot;. Da war eine Sprachverwurstelung mit Widersprüchen und Allgemeinplätzen zu lesen, die nicht nur auf das „Kauderwelsch&amp;quot;, die Aussagen von CDU-Fraktionschef Volker Kauder zurückzuführen ist. &lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;left&quot;&gt;„Koalition einigt sich auf Kompromiss bei Pflege und Mindestlohn&amp;quot; heißt es in der Überschrift – und man wundert sich, dass &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Pflege&#039;);&quot;  href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Pflege&quot;&gt;Pflege&lt;/a&gt; und &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.mindestlohn.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.mindestlohn.de/&quot;&gt;Mindestlohn&lt;/a&gt; zusammen verhandelt wurden: Steht das nun in Zusammenhang? „SPD und Union einigten sich auf mehrere &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Kompromiss&#039;);&quot;  href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Kompromiss&quot;&gt;Kompromisse&lt;/a&gt;&amp;quot; heißt es dann und damit ist die Anhebung der Pflegebeiträge gemeint, aber dann zwei Sätze weiter steht: „ein allgemeiner Mindestlohn kommt aber nicht&amp;quot;. Ja, wie denn jetzt? Wenn sich von beiden Seiten auf etwas nicht geeinigt werden kann, zählt das nun auch schon als Kompromiss? Denn dann wird Kauder zitiert: „Insgesamt habe die Bundesregierung aber gezeigt: Sie kann Probleme lösen.&amp;quot; Was ist denn da jetzt gelöst? „Problem ausgelagert&amp;quot; ist wohl eher die korrekte Bezeichnung. &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.aufenthaltstitel.de/aentg.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.aufenthaltstitel.de/aentg.html&quot;&gt;Entsendegesetz&lt;/a&gt; und &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.juraforum.de/lexikon/Mindestarbeitsbedingungsgesetz&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.juraforum.de/lexikon/Mindestarbeitsbedingungsgesetz&quot;&gt;Mindestarbeitsbedingungsgesetz&lt;/a&gt;, die beide die Mindestbezahlung in den Branchen mit verbindlichen Tarifverträgen bereits regeln, auszuweiten, bedeutet, dass man nun den Gewerkschaften den schwarzen Peter der gesellschaftlichen Verantwortung zuschiebt. Eine „Reform&amp;quot; ist das nicht. &lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;left&quot;&gt;Während Ottonormalarbeiter aber noch über die komplizierten Gesetzesnamen und die rechtlichen Zusammenhänge knobelt, wird unbemerkt bei Erhöhung der Beiträge zur gesetzlichen Pflegeversicherung gleichzeitig der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung zum Juli 2008 gesenkt. &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/spdnet.sozi.info/bawue/rhn/reb/index.php?nr=2687&amp;amp;menu=1&#039;);&quot;  href=&quot;http://spdnet.sozi.info/bawue/rhn/reb/index.php?nr=2687&amp;menu=1&quot;&gt;Weitere Reformschritte&lt;/a&gt; werden nicht verhandelt. &lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;left&quot;&gt;Von „Einigung&amp;quot; kann da wirklich keine Rede sein, selbst „Kompromiss&amp;quot; trifft es meiner Meinung nach nicht. Die einseitige Berichterstattung in Deutschland in Sachen Mindestlohn trägt weiter dazu bei, diesen eher als Teufelswerk zu betrachten, als Gefahr für die Wirtschaftsentwicklung, anstatt sich mal konstruktiv in Ländern umzusehen, die erfolgreich mit gesetzlichen Mindestlohnregelungen umgehen wie etwa &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/ideas.repec.org/p/cep/cepdps/0419.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://ideas.repec.org/p/cep/cepdps/0419.html&quot;&gt;Großbritannien&lt;/a&gt;, wo auch angrenzende Probleme wie &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.ilo.org/public/english/employment/strat/publ/etp7.htm&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.ilo.org/public/english/employment/strat/publ/etp7.htm&quot;&gt;Jugendarbeitslosigkeit&lt;/a&gt; mit einer Mindestlohnregelung in den Griff zu bekommen sind. &lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;left&quot;&gt;Oder aber man schaut hier mal in dieses &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/blog.mindestlohn.de&#039;);&quot;  href=&quot;http://blog.mindestlohn.de&quot;&gt;lesenwerte Blog&lt;/a&gt; rein.&lt;/p&gt;&lt;/font&gt; 
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    <pubDate>Wed, 20 Jun 2007 08:21:18 +0000</pubDate>
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    <title>Pressefreiheit in der Türkei, die 312., oder so</title>
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            <category>power to the people</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    &lt;font face=&quot;Arial&quot;&gt;&lt;p align=&quot;left&quot;&gt;Der Sohn des im Januar &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~EF9D840BC1DE147B7B2C5A8A30287363E~ATpl~Ecommon~Scontent.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~EF9D840BC1DE147B7B2C5A8A30287363E~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot;&gt;ermordeten Hrant Dink&lt;/a&gt;, Arat Dink, und sein Journalistenkollege Serkis Seropyan sind vergangene Woche auf Grundlage des umstrittenen &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.akweb.de/ak_s/ak514/12.htm&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.akweb.de/ak_s/ak514/12.htm&quot;&gt;Paragraphen 301&lt;/a&gt; („Verunglimpfung des Türkentums&amp;quot;) angeklagt worden. Ihnen drohen Haftstrafen von zwei bis drei Jahren. Das berichtete die türkische Nachrichtenagentur „Anadolu&amp;quot; am Freitag. Wie sein Vater zuvor, arbeitet auch Arat Dink bei der Zeitung „Agos&amp;quot; in Istanbul, Seropyan ist Mitinhaber der Zeitung. Den beiden wird zur Last gelegt, einen Artikel von Hrant Dink veröffentlicht zu haben, in dem der das Massaker an den Armeniern im ersten Weltkrieg offen als Völkermord bezeichnete.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;left&quot;&gt;Im Rahmen der &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Beitrittsverhandlungen_der_T%C3%BCrkei_mit_der_Europ%C3%A4ischen_Union&#039;);&quot;  href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Beitrittsverhandlungen_der_T%C3%BCrkei_mit_der_Europ%C3%A4ischen_Union&quot;&gt;Beitrittsverhandlungen mit der Türkei&lt;/a&gt; bemüht sich die Europäische Union weiter um eine Abschaffung des Paragraphen 301 – der ohnehin erst seit drei Jahren existiert. &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.h-r-i.org/site/deu/progetti/progetti_appelli.php?id=38&amp;amp;tipo=A&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.h-r-i.org/site/deu/progetti/progetti_appelli.php?id=38&amp;tipo=A&quot;&gt;Es laufen weitere Anklagen&lt;/a&gt; und Urteile gegenüber circa 60 Journalisten in der Türkei derzeit.&lt;/p&gt;&lt;/font&gt; 
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    <pubDate>Wed, 20 Jun 2007 07:53:07 +0000</pubDate>
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    <title>Alten Socken eine neue Chance</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/37-Alten-Socken-eine-neue-Chance.html</link>
            <category>power to the people</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    &lt;p&gt;Frei nach &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.element-of-crime.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.element-of-crime.de/&quot;&gt;Element of Crime&#039;s&lt;/a&gt; Klassiker mit dem Text &amp;quot;Alten Resten einen Chance&amp;quot; möchte ich Euch heute eine Aktion aus dem Umfeld des Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V. und anderer &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.myspace.com/passierzettel&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.myspace.com/passierzettel&quot;&gt;Hamburger KünstlerInnen und AktivistInnen&lt;/a&gt; nahelegen. Ich zitiere:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;quot;In der Bundesrepublik werden im Zuge des G8 Gipfels massiv Bürgerrechte eingeschränkt, dabei werden mit der Entnahme von Geruchsproben unter anderem alte Stasi-Methoden angewandt.&lt;/p&gt;&lt;div style=&quot;MIN-HEIGHT: 14px; MARGIN: 0px&quot;&gt;Wir möchten dem Innenministerium die Arbeit erleichtern und schicken unsere&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;MARGIN: 0px&quot;&gt;getragenen Socken schon mal präventiv nach Berlin. Socke in einen&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;MARGIN: 0px&quot;&gt;Briefumschlag stecken, mit Absender versehen und an die unten angegebene&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;MARGIN: 0px&quot;&gt;Adresse schicken. &lt;br /&gt;Wir hoffen, dass bergeweise Socken in Berlin eingehen. Diese Aktion soll den&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;MARGIN: 0px&quot;&gt;in Deutschland überhand nehmenden Sicherheitswahnsinn anprangern. Sicherheit&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;MARGIN: 0px&quot;&gt;ist zwar gut, aber nicht um den Preis unserer Bürgerrechte!&amp;quot;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;MIN-HEIGHT: 14px; MARGIN: 0px&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;MARGIN: 0px&quot;&gt;Schicken sollte man seine alten Socken eigentlich bis zum 08.06. an (sicherlich sind Nachzügler aber auch noch effektvoll):&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;MARGIN: 0px&quot;&gt;Bundesministerium des Innern&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;MARGIN: 0px&quot;&gt;Dienstsitz Berlin&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;MARGIN: 0px&quot;&gt;z. Hd. Dr. Wolfgang Schäuble&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;MARGIN: 0px&quot;&gt;Alt-Moabit 101&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;MARGIN: 0px&quot;&gt;10559 Berlin&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Sun, 10 Jun 2007 12:56:45 +0000</pubDate>
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    <title>Apropos Bahn: Der Film gegen die Privatisierung, &quot;Bahn unterm Hammer&quot; ist kontrovers</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/34-Apropos-Bahn-Der-Film-gegen-die-Privatisierung,-Bahn-unterm-Hammer-ist-kontrovers.html</link>
            <category>power to the people</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    &lt;p&gt;Die Deutsche Bahn ist immer gut für einen schlechten Witz. Und klar, wer hat sich nicht schon geärgert über verspätete Züge? Für viele erscheint da eine Privatisierung die rettende Idee: Der Bund verkauft seine Bahn, macht dabei Gewinn – und alles wird schlagartig besser, weil mehr Wettbewerb die Serviceorientierung fördert. Post und Telekom wurden ja auch schon recycelt – mäßig erfolgreich, aber wir Bürger/innen sind auf sie angewiesen. Beim Prestigeobjekt Bahn AG steckt noch viel mehr dahinter: &amp;quot;Bahn unterm Hammer&amp;quot; von Herdolor Lorenz und Leslie Franke zeigt, dass das Schienennetzwerk als Infrastruktur für Investoren besonders interessant ist. Dass das Unternehmenskapital der Bahn AG in Wirklichkeit viel höher ist als offiziell veranschlagt, weil Zuschüsse aus öffentlicher Hand in den Bilanzen nicht auftauchen und daher ein Verkauf &amp;quot;für einen Appel und ein Ei&amp;quot; stattfinden würde. Dass die Bahn bereits heftig auf Privatisierungskurs ist, weil sie jährlich 500 unlukrative Schienenkilometer vom Netz nimmt, marode Gleise kaum noch wartet und 30 bis 50 Bahnhöfe schließt. Nicht der Kunde ist König, sondern das Geld. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich war &amp;quot;Bahn unterm Hammer&amp;quot; als Fernsehdokumentation für den NDR geplant. Der Sender hatte, wie bereits zuvor für einen Film über die Privatisierung der Trinkwasserversorgung, die Hälfte des Geldes für den Film zugesagt. Dann aber erntete der Wasser-Film Kritik von Seiten der Wirtschaft – und der NDR zog die Finanzierung wieder zurück. Somit gab es auch kein Geld mehr von der Filmförderung Schleswig-Holstein, zuständig für die übrige Hälfte. Denn die Vergabe von Fördergeldern ist an eine Beteiligung eines Senders gebunden. Da Leslie Franke den Film unbedingt fertig stellen wollte, beschloss sie kurzerhand nach einem Vorbild aus den USA, die 60.000 Euro für die Realisierung des Films &amp;quot;von unten&amp;quot;, durch Spenden, zusammenzubekommen. Die Spendenhöhe differenzierte; ab 20 Euro gab&#039;s eine DVD. Das hat geklappt, denn jetzt ist der Film fertig. Der NDR aber hat gut daran getan, die Finanzierung des Films zurückzuziehen, denn auch ihm kann - wie zuvor dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen - Einseitigkeit und Lobbyismus vorgeworfen werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die komplette Rezension zu &amp;quot;Bahn unterm Hammer&amp;quot; gibt&#039;s &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/newreads.twoday.net/stories/3801679/&#039;);&quot;  href=&quot;http://newreads.twoday.net/stories/3801679/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 04 Jun 2007 17:19:59 +0000</pubDate>
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    <title>Ja, was denn jetzt?</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/29-Ja,-was-denn-jetzt.html</link>
            <category>Der wilde Osten</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Entgegen des von mir gestern gebloggten Eintrags sind die &amp;quot;Teletubbies&amp;quot; nun doch nicht schwul. Die Kinderbeauftragte der polnischen Regierung, &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.tagesspiegel.de/weltspiegel/nachrichten/polen-homosexualitaet-teletubbies/104193.asp&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/nachrichten/polen-homosexualitaet-teletubbies/104193.asp&quot;&gt;Ewa Sowinska&lt;/a&gt; persönlich hat das nach einer Prüfung durch einen Sexualwissenschaftler &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/derstandard.at/?url=/?id=2900744&#039;);&quot;  href=&quot;http://derstandard.at/?url=/?id=2900744&quot;&gt;gestern bekannt gegeben&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Also, was denn jetzt? Und welche Kindersendungen sind dann auf der anderen Seite tatsächlich zur Sexualerziehung geeignet?&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 31 May 2007 07:45:23 +0000</pubDate>
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    <title>In Polen bald kein Winke-Winke mehr?</title>
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            <category>Der wilde Osten</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    &lt;p&gt;Bei &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.welt.de/fernsehen/article901494/Sind_die_Teletubbies_homosexuell.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.welt.de/fernsehen/article901494/Sind_die_Teletubbies_homosexuell.html&quot;&gt;Welt-online&lt;/a&gt; ist heute ein interessanter Artikel zu lesen: Die polnische Forscherin Ewa Sowinska hat entdeckt, dass der größte der &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.kinderfreund.de/ger_index.htm&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.kinderfreund.de/ger_index.htm&quot;&gt;&amp;quot;Teletubbies&amp;quot;&lt;/a&gt; Tinky Winky gelegentlich eine Handtasche trägt. Noch dazu ist er blau, mit einer starken Tendenz ins Lilane. Sowinskas Schluß: Tinky Winky ist vermutlich homosexuell und die &amp;quot;Teletubbies&amp;quot; keine (ohnehin fragwürdige) Sendung für Kleinkinder, sondern eine Propaganda-Sendung für Homosexualität. Acht Jahre hat es gedauert, bis jemand diese unterschwellige Tendenz der erfolgreichen Serie herausarbeitet. Zugegeben: Tinky Winky hat es uns auch schwer gemacht: Er macht sein Winke-Winke am Ende jeder Folge nicht mit abgeknicktem Handgelenk, so wie das ja bekanntlich alle Schwulen tun. Stopp, Moment: Wieso eigentlich &amp;quot;er&amp;quot;? Die &amp;quot;Teletubbies&amp;quot; haben doch gar kein Geschlecht, eben aus erzieherischen Gründen... So weit, so amüsant. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch lustig ist die Sache nicht, denn Sowinska zieht noch weiter ihre Schlüsse aus diesem Schluß und fordert ernsthaft ein Verbot der &amp;quot;Teletubbies&amp;quot; im polnischen Fernsehen. Auch das könnte man vielleicht noch belächeln, aber das Ganze bekommt vor allem dadurch einen bitteren Beigeschmack, dass Sowinska vor ein paar Monaten ein Berufsverbot für Schwule und Lesben forderte, die beruflich mit Kindern zu tun haben. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Andere, damit verbundene Aktionen gab&#039;s bereits: Für polnische Lehrer herrscht seit Mitte des Monats das Verbot für homosexuelle Propaganda&amp;quot;, per Dekret durchgesetzt vom Erziehungsminister und stellvertretenden Ministerpräsident Roman Giertych von der national-katholischen Regierungspartei &amp;quot;Liga der Polnischen Familien&amp;quot;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Warum nicht auch die &amp;quot;Sesamstraße&amp;quot; verbieten? Bei Ernie und Bert weiß man ja auch nicht so genau. Möglicherweise ist das ebenfalls Propaganda. Und wer schützt in diesem Land eigentlich das Befinden von Schwulen und Lesben, die mit heterosexuellen Werbebotschaften noch und nöcher bombardiert werden? Und vor allem: Warum hat hier noch keiner erforscht, warum das KEINEN Einfluß auf Schwule und Lesben hat? &lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Wed, 30 May 2007 15:46:46 +0000</pubDate>
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    <title>Schnüffel-Ich</title>
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            <category>power to the people</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    &lt;p&gt;Der bayerische Innenminister Beckstein hält die Geruchsproben von militanten G8-Gegnern für legitim und notwendig, Kardinal Lehmann erschreckt sich zwar vor dem Metallzaun, aber vertraut den Ordnungskräften, und Innenminister Schäuble wirft allen, die die Sicherheitsmaßnahmen auch nur ansatzweise kritisieren, Hysterie vor. Ein kleiner Sieg wurde derweil von den Gipfelgegnern gerichtlich errungen: Bis zu 200 m dürfen sie sehr wohl an den Zaun heran zum Demonstrieren. Noch nicht durch ist allerdings die rechtliche Prüfung, ob die Polizei in Hamburg Briefe und Sendungen, die in &amp;quot;verdächtige Stadtteile&amp;quot; der Hansestadt ausgeliefert werden sollen, vorab im Postzentrum prüfen und sogar öffnen darf. Hallo, Brief- und Postgeheinmis?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Klar, bei all diesen Maßnahmen braucht man keinen Kontakt mit der Bevölkerung und schon gar keinen Dialog - das wäre ja fatal. Vielleicht wäre aber alles ein bisschen besser, wenn die &amp;quot;authorities&amp;quot; sich bemühen würden, etwas freundlicher zu sein; sogar bei den Mitarbeitern der Deutschen Bahn ist ja inzwischen auch der Service-Gedanke angekommen, und zumindest versuchen sie, Englisch zu lernen. Ein Beispiel nehmen kann man sich da an Großbritannien: Hier sollen die 4,2 Überwachungskameras, die flächendeckend im Land installiert sind, nach und nach mit &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,483939,00.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,483939,00.html&quot;&gt;Lautsprechern ausgerüstet werden, die ihre Botschaften mit Hilfe von Kinderstimmen verbreiten&lt;/a&gt;. Klar, ist ja auch angenehmer, wenn ein 10-jähriger Pimpf mit Süd-Londoner Akzent kieksend oder sanft quäkend ein &amp;quot;Piss off! Your behaviour is socially inconvienent and not acceptable&amp;quot; verlauten lässt. &lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;So groß dürfte der Schritt zu solchen Maßnahmen in Deutschland auch nicht sein, schließlich gibt&#039;s ja schon sprechende Mülleimer, die sich bedanken, wenn man seinen Dreck nicht daneben wirft. Die Bundesregierung könnte entweder wie in England an den Schulen einen Wettbewerb ausrufen für die besten Sprüche und angenehmsten Stimmen der Kids (obwohl wir ja gar nicht so viele haben gerade im Land), oder gleich Kooperationsvereinbarungen mit Kindersendern wie dem Berliner Radio Teddy treffen. Das wären sogar gleich drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Gleichzeitig könnte man noch für den Sozialkundeunterricht ein paar Einheiten dranhängen, in denen die Historie der Anti-Globalisierungsbewegung behandelt wird, von Wackersdorf über die Gründung der GRÜNEN bis hin zur Frage, warum Castor-Widerstand eigentlich immer noch sexy ist; und im Deutschunterricht gäb&#039;s zwei, drei Lektionen in Umgangs- und Fachsprache: Was heißt Sponti? Was genau ist ein Spießer? Welcher Muff aus welchem Jahrtausend steckt vielleicht immer noch in irgendwelchen Geruchsproben? Auch für die Biologie entwickeln sich da ganz neue Lehrinhalte: Die Nase des Hundes: Geruchswunder auf vier Pfoten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und zur Freude der &amp;quot;Kreativindustrie&amp;quot;, die nicht mehr &amp;quot;Kulturwirtschaft&amp;quot; heißen darf, schreibt Susanne Fröhlich dann ein neues Buch namens &amp;quot;Schnüffel-Ich&amp;quot;, aber bitte in Hessisch, in Erinnerung an Manfred Kanther. &lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sat, 26 May 2007 09:16:25 +0000</pubDate>
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    <title>aufgelesen: franziska gerstenberg: solche geschenke</title>
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            <category>)gegen(kultur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    &lt;p&gt;Franziska Gerstenberg macht es einem nicht einfach. Da legt sie 2004 mit „Wie viel Vögel“ ein Wahnsinnsdebüt hin, nun kommt der Nachfolger „Solche Geschenke“, ein Band mit 14 Erzählungen, man freut sich, fängt begeistert an zu lesen - und legt am Ende das Buch stirnrunzelnd wieder beiseite. Dabei stimmt alles an diesem Buch, die Geschichten sind alle mehr oder weniger rund, fein komponiert, wechseln Orte und Figuren, manchmal gibt’s einen Spannungsbogen, Dialoge kommen auch drin vor, Seelenstriptease und Innenansichten von jungen Menschen ganz viel, die Sprache ist eine eigene – handwerklich ist „Solche Geschenke“ also einwandfrei. Aber es fehlt der rote Faden, es drückt sich nicht die Dringlichkeit durch die Zeilen und springt den Leser an, so dass man sofort weiß: Ja, genau deshalb musste diese Geschichte nun so erzählt werden. So und nicht anders.&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;Die komplette Rezension gibt&#039;s &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/newreads.twoday.net/stories/3734908/&#039;);&quot;  href=&quot;http://newreads.twoday.net/stories/3734908/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;!&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Wed, 16 May 2007 09:50:48 +0000</pubDate>
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    <title>Queeres Europa</title>
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            <category>)gegen(kultur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;span style=&quot;COLOR: black; FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Dass der Wettbewerb formally known as &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.ndrtv.de/grandprix/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.ndrtv.de/grandprix/&quot;&gt;Grand Prix Eurovision de la Chanson&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt; so langsam aber sicher in den Osten abwandert und keinesfalls mehr im alten Europa entschieden wird, war ja schon in den letzten Jahren abzulesen. Doch während man sich jedes Jahr aufs Neue fragte, wo denn nun bitte die Qualitäten bei diesem lettischen Stück liegen sollen oder jener mazedonischen Ballade, kann man in diesem Jahr wenigstens das Gefühl haben, der Sieg der &lt;/font&gt;&lt;span style=&quot;COLOR: black&quot;&gt;22-jährigen Serbin &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Marija_Å erifoviÄ&#039;);&quot;  href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Marija_Å erifoviÄ&quot;&gt;Marija Serifovic&lt;/a&gt; beim 52. Eurovision Song Contest sei auch verdient. Denn &amp;quot;Molitva&amp;quot; ist ein bewegender Song und außerdem gut gesungen, nicht „dahingerotzt“. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;span style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;span style=&quot;COLOR: black&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;span style=&quot;COLOR: black; FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;Viel interessanter ist aber der Subtext, der sich auf verschiedenen Ebenen bei diesem Eurovision-Beitrag spiegelt. Da wäre erstens die Sängerin selbst, mit ihren kurzen Haaren, ihrem opulenten Äußeren im schwarzen Anzug und ihrer markanten Brille, ihren tragischen Gesten. Ein Kollege des „Kölner Stadt-Anzeigers“ nannte Serifovic einen Crossover aus Nana Mouskouri und Kelly Osbourne. Hmm, ja, ist was dran, ich finde aber, eine Mischung aus &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/de.wikipedia.org/wiki/K._D._Lang&#039;);&quot;  href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/K._D._Lang&quot;&gt;k.d. lang&lt;/a&gt; und &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.elli-e.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.elli-e.de/&quot;&gt;Elli Erl&lt;/a&gt;, der Gewinnerin der zweiten Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“, liegt näher. (Wer sich übrigens in letzter Zeit gefragt hat, was die eigentlich macht, &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.stern.de/lifestyle/leute/:Was-...Elli-Erl/549751.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.stern.de/lifestyle/leute/:Was-...Elli-Erl/549751.html&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; eine kleine Erinnerungshilfe)&lt;/font&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt; &lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;COLOR: black; FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;Und da sind wir auch schon beim Casus Knaxus: k.d. lang und Elli Erl sind offen lesbisch und, na ja, nicht eben ausgereifte Crossdresserinnen, aber doch gerne mal mit männlichen Kleidungsstücken spielend und daher sich verlierend im weiten Feld der gender-Zuschreibungen. Darin ist ihnen Marija Serifovic allein von ihrer Aufmachung her ähnlich, sei es bewusst gewählt oder nicht, der lesbische Subtext qua Kleidung ist da, ob das katholisch-konservative Serbien das nun so will oder nicht. Beim Song geht es inhaltlich um das Gebet, um innere Spiritualität, Hingabe und Leiden, was unser popkulturell verklebtes Gehirn sofort sowohl Assoziationen zur Organisation und Ritualen der institutionellen Kirche als auch zu solch religiös-angehauchten Performances à la Madonna herstellen lässt: lesbischer Subtext. Und dann die Background-Sängerinnen, die Marlene Dietrich-like um den Star herumtanzen, sie nicht nur stimmlich, sondern auch körperlich stützen, ebenfalls in adretten Anzügen auftreten – die Oberin und ihre Novizinnen – also auch hier ist viel Platz für queere Interpretationen.&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;span style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Nun diskutiert sich die halbe Blogosphäre die Finger wund, ob dann eben auch Marija Serifovic lesbisch ist oder nicht. Z.B. bei den &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/milch.junkies.ws/2007/04/26/eurovision-marija-serifovic-molitva-serbien/&#039;);&quot;  href=&quot;http://milch.junkies.ws/2007/04/26/eurovision-marija-serifovic-molitva-serbien/&quot;&gt;Milchjunkies&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot; color=&quot;#000000&quot;&gt;, &lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;bei den&lt;/font&gt; &lt;/font&gt;&lt;span style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.gossipgirlz.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.gossipgirlz.de/&quot;&gt;gossipgirlz&lt;/a&gt;&lt;/font&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;, natürlich in Jan Feddersens (taz) Blog und in vielen anderen Foren, angestachelt von der blöden Kommentatorenrunde im NDR nach dem Wettbewerb am Samstag unter Thomas Hermanns, Georg Uecker und Co, die mit ihren Interpretationen allerdings wenig subtil waren, sondern direkt unter die Gürtellinie schlugen. Hey Jungs, es ist überhaupt nicht wichtig, ob sie es nun ist oder nicht. Das war auch schon bei t.a.t.u. nicht wichtig, die mit ihrem Kuss die ganze Eurovisionswelt in Aufregung versetzten. Es geht um die Performance, um das So-tun-als-ob, darum, die Vermutung des „Vielleichteventuellmöglicherweise“ anzustacheln. Nachzulesen übrigens bei &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.lespress.de/102003/texte102003/susansontag.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.lespress.de/102003/texte102003/susansontag.html&quot;&gt;Susan Sontag und ihren &amp;quot;Anmerkungen zu Camp&amp;quot;&lt;/a&gt;&lt;/font&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt; – da hat sich auch nach 40 Jahren nichts geändert. Darin liegt das Geheimnis des Erfolges, erklärt, warum sich so viele mit diesem komischen Gesangswettbewerb identifizieren können, warum er Kult ist. Und das ist auch der eigentliche Sieg dieses 52. Eurovision Song Contests: &lt;span style=&quot;COLOR: black&quot;&gt;Dass er irgendwie eine schwule Veranstaltung ist, wussten wir schon immer, aber nun ist er auch wirklich queer geworden, will heißen: hat nicht nur für die Jungs Relevanz und was zu gucken, sondern auch für die Mädels. Willkommen in Europa.&lt;/span&gt; Wenn das ein subpolitisches Statement sein soll, umso besser; und last but not least ist ein osteuropäischer Beitrag zum Gender Bending ja schon lange fällig. Muss es aber eben nicht sein. &lt;span style=&quot;COLOR: black&quot;&gt;Serifovic selbst soll nach dem Contest gesagt haben, wenn Lesben ihr Lied auch gefällt, wäre das auch gut. Genau – es ist dieses „auch“, was ausmacht, dass alle möglichen Individuen und Gruppen jetzt wieder am Grand Prix Spaß haben werden. &lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Wed, 16 May 2007 09:28:23 +0000</pubDate>
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    <title>aufgelesen: elif shafak: der bastard von istanbul</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/8-aufgelesen-elif-shafak-der-bastard-von-istanbul.html</link>
            <category>)gegen(kultur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (newreads)</author>
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    &lt;br /&gt;
&lt;p style=&quot;background: white none repeat scroll 0%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10pt;&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Alle lieben &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Orhan_Pamuk&#039;);&quot;  href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Orhan_Pamuk&quot;&gt;Orhan Pamuk&lt;/a&gt;. Und den &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/specials.hanser.de/pamuk/index.htm&#039;);&quot;  href=&quot;http://specials.hanser.de/pamuk/index.htm&quot;&gt;Nobelpreis für Literatur&lt;/a&gt; an ihn letztes Jahr – das fanden alle sehr cool. Die Türkei, ja natürlich, das musste einfach sein. Es wäre jetzt vielleicht ein bisschen gewagt zu behaupten, dass diese Entscheidung des Stockholmer Komitees nur auf political correctness beruhte. Jedoch macht es in Zeiten, in denen Europa &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Beitrittsverhandlungen_der_T%C3%BCrkei_mit_der_Europ%C3%A4ischen_Union&#039;);&quot;  href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Beitrittsverhandlungen_der_T%C3%BCrkei_mit_der_Europ%C3%A4ischen_Union&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;die Verhandlungen mit der Türkei um einen möglichen EU-Beitritt&lt;/a&gt; beginnt, doch etwas nachdenklich. Ohne Frage: Orhan Pamuk ist &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.theparisreview.org/viewmedia.php/prmMID/5587&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.theparisreview.org/viewmedia.php/prmMID/5587&quot;&gt;mutig.&lt;/a&gt; Und er ist wichtig für sein Land und dessen Literatur. Unter anderem hat er die Armenien-Frage aufs Tapet gebracht und ist dafür angeklagt worden. Die Klage wurde fallen gelassen. Den Journalisten &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.armeniapedia.org/index.php?title=Hrant_Dink&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.armeniapedia.org/index.php?title=Hrant_Dink&quot;&gt;Hrant Dink&lt;/a&gt; traf es da härter: Er saß wegen Verstoßes gegen den Artikel 301 „Beleidigung des Türkentums“ sechs Monate im Gefängnis. Und wurde im Januar von national-fundamentalistischen Fanatikern auf offener Straße in Istanbul &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.stern.de/politik/panorama/:Mord-Hrant-Dink-Es-Hinrichtung/580750.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.stern.de/politik/panorama/:Mord-Hrant-Dink-Es-Hinrichtung/580750.html&quot;&gt;umgebracht&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;Doch es gibt noch andere mutige, politisch aktive, türkische SchriftstellerInnen. Jemand, der gerade vielleicht noch mutiger und aggressiver ist als Pamuk, ist die 1971 geborene &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.elifsafak.net/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.elifsafak.net/&quot;&gt;Elif Shafak&lt;/a&gt;. Letztes Jahr wurde auch sie wegen „Beleidigung des Türkentums“ - einem sehr jungen, gerade mal zweieinhalb Jahre alten Paragrafen übrigens - angeklagt. Und nicht aufgrund einer persönlichen Äußerung wohlgemerkt, sondern weil sie die Vertreibungen, Schikanen und den Völkermord an den Armeniern zwischen 1915 und 1917 zum Thema ihres neues Buches „Der Bastard von Istanbul“ gemacht hat. Sehr explizit hat sie dabei gleich an mehreren Stellen einer ihrer Romanfiguren die Wörter „Völkermord“ und „Genozid“ in den Mund gelegt. Der britische „Guardian“ geht sogar davon aus, dass Shafaks sechster Roman und der zweite, den sie komplett in englischer Sprache schrieb, der erste ist, der sich explizit mit diesem dunklen Kapitel der türkischen Geschichte auseinandersetzt. Es grenzt also schon an ein Wunder, dass Shafak nach langem Hin und Her freigesprochen wurde. Vor allem, wenn man nicht nur die Thematisierung der Armenier-Frage kritisch betrachtet, sondern das gesamte &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/408100/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/408100/&quot;&gt;Bild&lt;/a&gt;, das die in der Türkei geborene, in Spanien aufgewachsene und nun zum größten Teil in den USA lebende Autorin da von der modernen Türkei zeichnet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Mittelpunkt stehen zwei junge Frauen; Cousinen, die 19 Jahre nichts voneinander wussten: die aus einer amerikanisch-armenischen Bindung stammende Armanoush und die in Istanbul aufwachsende Asya. Beide verspüren das Bedürfnis, die (Familien-)Geheimnisse der Vergangenheit aufzuklären. Die komplette Rezension gibt’s &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/newreads.twoday.net/stories/3541901/&#039;);&quot;  href=&quot;http://newreads.twoday.net/stories/3541901/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;. &lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;!-- Story Date --&gt; 
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    <pubDate>Mon, 14 May 2007 10:01:57 +0000</pubDate>
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