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    <title>Stan Weis - schreibblog.eu </title>
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    <pubDate>Thu, 21 May 2009 17:22:45 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Stan Weis - schreibblog.eu  - Substanzielles aus der rechten und linken Gehirnhälfte</title>
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    <title>Der neue *schwule* Weg im Fußball</title>
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    <author>nospam@example.com (Stan Weis)</author>
    <content:encoded>
    Der Fernsehsender DSF hat nachgelegt!&lt;br /&gt;
Nach der preisgekrönten Reportage im letzten Jahr wurde jetzt - am 19. Mai 2009 - eine weitere Reportage ausgestrahlt: &quot;Tabubruch - Der neue Weg von Homosexualität im Fußball&quot;. Sie zeichnet die Entwicklungen zum Thema &quot;Homosexualität im Fußball&quot;, die im letzten Jahr stattgefunden haben, nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demnach will der DFB noch im Jahr 2009 ein Länderspiel unter der Thematik Homophobie im Fußball stellen. In Person des Präsidenten Dr. Theo Zwanziger wird erstmals auf eine offene und progressive  Weise das Thema Homosexualität im Fußball umgesetzt und damit eine Zeitenwende eingeläutet. Beim Christopher Street Day in Köln 2008 wurden erstmals Gelder vom DFB bereit gestellt. Immerhin der größte seiner Art in Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/B1FJ2jLfdV8&amp;hl=de&amp;fs=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/B1FJ2jLfdV8&amp;hl=de&amp;fs=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Fan des VfB Stuttgart bin ich natürlich auch ein bisschen stolz, dass der VfB ebenfalls in der ersten Reihe der Befürworter dieser Kampagne steht. VfB Präsident &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.aktive-fans.de/News/VfB-Praesident-Erwin-Staudt-ist-Schirmherr-des-Chris-topher-Street-Days-2009-in-Stuttgart_14&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.aktive-fans.de/News/VfB-Praesident-Erwin-Staudt-ist-Schirmherr-des-Chris-topher-Street-Days-2009-in-Stuttgart_14&quot;&gt;Erwin Staudt wird Schirmherr&lt;/a&gt; des Christopher Street Days 2009 in Stuttgart sein und in diesem Rahmen auch öffentliche Reden halten. Ein wirklich tolles und begrüßenswertes Engagement!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt soll auch das Buch des ehemaligen Fußballprofi &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.amazon.de/Versteckspieler-Geschichte-schwulen-Fu%C3%9Fballers-Marcus/dp/3895336114/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;s=books&amp;amp;qid=1242928823&amp;amp;sr=8-1&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.amazon.de/Versteckspieler-Geschichte-schwulen-Fu%C3%9Fballers-Marcus/dp/3895336114/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1242928823&amp;sr=8-1&quot;&gt;Marcus Urban: &quot;Versteckspieler&quot;&lt;/a&gt;, das letztes Jahr im Oktober herauskam, verfilmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas bewegt sich in Fußballdeutschland und das ist wichtig! Meiner Meinung nach kann man die Vorbildfunktion, die öffentliche Diskussion und damit auch die Toleranz gegenüber Minderheiten, die mit einem Coming Out eines Fußballspielers (oder z.B. auch von mehreren Fußballspielern gleichzeitig) gar nicht hoch genug bewerten. Aufgrund des extrem hohen Stellenwerts des Fußballsports in Deutschland, seines gesellschaftlichen, kulturellen und auch politischen Einflusses, wäre das eine echte Chance für mehr Toleranz in diesem Land. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dieser angestossenen öffentlichen Diskussion befindet sich Deutschland was das Thema Homosexualität im Fußball betrifft, im Vergleich zu anderen Ländern in Europa, in denen Fußball einen ähnlichen Stellenwert hat, auf einer Vorreiterposition. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 21 May 2009 17:22:45 +0000</pubDate>
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    <title>Das Britische Pfund im freien Fall</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/235-Das-Britische-Pfund-im-freien-Fall.html</link>
            <category>Reisen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Stan Weis)</author>
    <content:encoded>
    &lt;br /&gt;
Als ich im Juni 2007 nach Großbritannien kam, lag das Pfund bei ca. 1,47 €. Im Sommer 2008 dümpelte es bei 1,25 € herum, seit Mitte November ist es im freien Fall.&lt;br /&gt;
Gestern war das vorübergehende Rekordtief, da lag das Britische Pfund zeitweise &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/de.finance.yahoo.com/currency/convert?from=GBP&amp;amp;to=EUR&amp;amp;amt=1&amp;amp;t=3m&#039;);&quot;  href=&quot;http://de.finance.yahoo.com/currency/convert?from=GBP&amp;to=EUR&amp;amt=1&amp;t=3m&quot; title=&quot;Britisches Pfund - EURO&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;bei 1,04 €&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Premierminister Gordon Brown gibt Durchhalteparolen aus, nach dem Motto: &lt;blockquote&gt;Mit unserem kämpferischen Geist und unserer Can-Do-Haltung schaffen wir es.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Die britische Wirtschaft ist noch stärker auf dem absteigenden Ast als die deutsche oder europäische. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das Pfund weiter sinken wird und wäre nicht verwundert, dass, wenn ich aus den Weihnachtsferien in Deutschland zurück kehre, der EURO das Pfund überholt hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer aber glaubt, dass die Briten deshalb &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.tagesschau.de/wirtschaft/briteneuro100.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.tagesschau.de/wirtschaft/briteneuro100.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;über einen EURO-Beitritt nachdenken&lt;/a&gt;, der hat sich getäuscht. Angeblich, so die ARD, sind mind. 70 % der Briten immer noch dagegen, das Pfund ist ihnen heilig. Ich gehe nicht davon aus, dass die Briten die Währung nicht freiwillig wechseln, selbst wenn das Pfund bei unter 80 Cent ankommt - was mich nicht überraschen würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/de.finance.yahoo.com/currency/convert?from=GBP&amp;amp;to=USD&amp;amp;amt=1&amp;amp;t=1y&#039;);&quot;  href=&quot;http://de.finance.yahoo.com/currency/convert?from=GBP&amp;to=USD&amp;amt=1&amp;t=1y&quot; title=&quot;Pfund - Dollar&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Auch der Dollar bleibt stabil&lt;/a&gt;. Das Pfund war im Sommer noch rund 2,00$ wert, hat jetzt fast ein Viertel dieses Wertes eingebüßt und steht zur Zeit bei 1,49$. Den Chinesen sei Dank, die den Amis durch ihre Währungsreserven die Wirtschaft retten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alles ist ja nicht soo dramatisch, außer man muss zum Beispiel deutsche BAföG-Schulden oder ähnliches - wie ich - abzahlen. Eine Arbeitskollegin hat darüber nachgedacht nach Luxemburg auszuwandern: hohe Löhne, billiges Benzin, billige Zigaretten, niedrige Arbeitslosigkeit, EURO-Währung. Naja, wegen der Währung umziehen? Das wär mal ein interessantes Reisemotiv... 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 20 Dec 2008 00:42:36 +0000</pubDate>
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    <title>Geschenkt: 500 Euro für Jedermann!</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/234-Geschenkt-500-Euro-fuer-Jedermann!.html</link>
            <category>power to the people</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Stan Weis)</author>
    <content:encoded>
    &lt;br /&gt;
Ich hatte mir vor einigen Wochen überlegt, was ich mit meinen 500 geschenkten Euro machen würde. Das Einzige was mir einfiel, war, dass ich meine BAföG Schulden abzahlen könnte.&lt;br /&gt;
Hmm, aber dann habe ich gelesen: 500 Euro gibt es nur, wenn man selbst den gleichen Betrag dazu tut und erst dann - so die Logik der Politik - soll man für 1000 Euro die Binnenwirtschaft ankurbeln. Vielleicht darf man die 1000 Euro nicht für&#039;s Sparen benutzen? - Mein BAföG wäre damit bezahlt. Aber habe ich 500 Euro einfach so übrig? Wahrscheinlich eher nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ZEIT hat es ausprobiert. In der Hamburger Fußgängerzone hat sie 50 Leute angesprochen mit der Frage: &quot;Darf ich Ihnen 500 Euro schenken?&quot; Aber nur, wenn die Menschen 500 Euro selbst dazu legen. Das Ergebnis:&lt;br /&gt;
48 von 50 haben Nein gesagt. 23 haben gesagt &quot;wofür sollen wir jetzt auf die Schnelle 1000 Euro ausgeben?&quot; - Das heißt, sie haben schon alles. Die ZEIT schreibt: &lt;blockquote&gt;Ein englischer Ökonom formulierte das Prinzip dahinter schon vor 70 Jahren: Wer sehr reich sei, gebe vergleichsweise wenig aus, sein Bedarf sei gestillt. Wer sehr arm sei, konsumiere ebenfalls wenig, weil er sich nichts leisten könne.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/de.wikipedia.org/wiki/John_Maynard_Keynes&#039;);&quot;  href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/John_Maynard_Keynes&quot; title=&quot;John Maynard Keynes&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;John Maynard Keynes&lt;/a&gt; sagte das, 1936. Die 25 anderen, die die 500 Euro abgelehnt haben, hatten zusätzlich 500 Euro einfach nicht übrig - obwohl sie alle möglichen Sachen hätten brauchen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleiben also zwei. Der eine handelt nach der Theorie &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Milton_Friedman&#039;);&quot;  href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Milton_Friedman&quot; title=&quot;Milton Friedman&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Milton Friedmans&lt;/a&gt; und &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Margaret_Thatcher&#039;);&quot;  href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Margaret_Thatcher&quot; title=&quot;Margaret Thatcher&quot;&gt;Maggie Thatchers&lt;/a&gt;. Milton Friedman war der Verfechter des Liberalismus, bekam für diese Theorie 1976 den Nobelpreis. Maggie Thatcher setzte diese Idee in den 80er Jahren in England zeitgleich mit Ronald Reagan in den USA um: Jeder Mensch wird in jedem Moment den maximalen ökonomischen Nutzen aus der Situation ziehen - der eine geht nämlich zum Juwelier und kauft einen Diamantring für 1000 Euro, mit dem Ziel ihn irgendwann wieder zu verkaufen. Dumm nur, dass weder Frau Thatcher noch Herr Friedman und auch Ronald Reagan mit dieser Theorie falsch lagen. Die wenigsten denken maximal-ökonomisch in jeder Situation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der andere gibt zwar Geld aus, spart aber trotzdem. Er kauft nämlich für 1000 Euro verschiedenste Gutscheine in sämtlichen Läden. Damit gibt er zwar das Geld aus, verlegt es aber in die Zukunft. Irgendwann wird er eine Hose oder ein Buch kaufen und benutzt dann einen Gutschein.&lt;br /&gt;
2 von 50 die die Wirtschaft ankurbeln, aber auch nicht wirklich, da sie gar nicht direkt konsumieren, sondern entweder investieren, um wieder zu verkaufen oder durch einen Trick das Ausgegebene &quot;ansparen&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann ja verstehen, dass es unfair wäre, wenn ich mit geschenktem Steuergeld BAföG bezahle, dass von Steuergeld bezahlt wurde. Ich würde ungerechtfertigterweise den Staat besch... 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 13 Dec 2008 16:07:24 +0000</pubDate>
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</item>
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    <title>Mein Tipp: Kyle XY auf YouTube und im Fernsehen</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/228-Mein-Tipp-Kyle-XY-auf-YouTube-und-im-Fernsehen.html</link>
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    <author>nospam@example.com (Stan Weis)</author>
    <content:encoded>
    &lt;br /&gt;
Science-Fiction mag ich nicht. Aber &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.kylexy-online.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.kylexy-online.de/&quot; title=&quot;kyle xy online.de&quot;&gt;Kyle XY&lt;/a&gt; ist Teenage-, Mystery- und Familienserie in einem. In den USA ein Hit, ist sie in Deutschland praktisch unbekannt und vegetiert auf einem verlorenen Sendeplatz vor sich hin (PRO 7, Sonntags nachmittags). Zu Unrecht wie ich finde! &lt;br /&gt;
Auf youtube.com kann man alle Folgen - im Original - anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/pVduo2-uH4w&amp;hl=en&amp;fs=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/pVduo2-uH4w&amp;hl=en&amp;fs=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;br /&gt;Kyle XY: 4. Teil der ersten Folge (1. Staffel)&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Serie dreht sich um einen 16-jährigen Jungen, Kyle, der künstlich erschaffen (und deshalb ohne Bauchnabel), aber Mensch ist, eines Tages nackt im Wald erwacht, sich an nichts erinnert und in die Familie seiner Psychologin aufgenommen wird. Er ist extrem intelligent, ein Genie, aber er muss soziales Leben und seinen Körper kennen lernen. Es geht um das Leben als Teenager, in Schule, Familie, vor allem aber geht es darum herauszufinden woher er kommt und wer er ist. &lt;br /&gt;
Wie viele dieser TV-Serien bestehen sie aus markigen, humorvollen Dialoge, verwöhnten Teenagern und gestressten Eltern. In der ersten Staffel werden Familien- und Teenagerthemen in den Vordergrund gestellt, während die zweite Staffel sich hauptsächlich darum dreht, wie Kyle seine außergewöhnlichen Fähigkeiten besser nutzen kann, die Mysterythemen kommen mehr zur Geltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den USA wurde die Serie auf &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/abcfamily.go.com/abcfamily/path/section_Shows+Kyle-XY/page_Detail&#039;);&quot;  href=&quot;http://abcfamily.go.com/abcfamily/path/section_Shows+Kyle-XY/page_Detail&quot; title=&quot;Home ABC-Family webiste&quot;&gt;ABC Family&lt;/a&gt;, einem privaten Kanal, zuerst ausgestrahlt und wurde im Sommer 2006 ein Überraschungserfolg. Sie schafft es durch ein absolut überzeugendes Skript mit einem sehr gut aufgebauten Spannungsbogen (in der zweiten Staffel etwas schwächelnd), einem hervorragend ausgeklügelten Hauptcharakter, Kyle, blendend gespielt von Matt Dallas, der zufällig ein absoluter Hingucker ist und in den USA langsam zum Star avanciert, emotional zu berühren und in den Bann zu ziehen. Dazu kommen gute Nebendarsteller und natürlich der Mystery-Effekt.&lt;br /&gt;
Auf einer tieferen Ebene geht es - da für den Familienkanal produziert - um die Stärke und den Zusammenhalt von Familie und der Tatsache, dass auch Genies, die alles können, ohne die Liebe ihrer Mitmenschen zu nichts fähig sind. Ein großartiges Thema, großartige Darsteller und ein intelligentes Skript versprechen gute Unterhaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gesagt, mit Science Fiction oder Mystery kenne ich mich nicht aus, deshalb schaut euch &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/thirdestatesundayreview.blogspot.com/2006/08/tv-kyle-xy-see.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://thirdestatesundayreview.blogspot.com/2006/08/tv-kyle-xy-see.html&quot; title=&quot;Kyle XY: see!&quot;&gt;diese englische Rezension and, die kritisch und gut ist&lt;/a&gt;. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 25 Oct 2008 23:26:41 +0000</pubDate>
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    <title>Deutsche Afghanistan-Frage - Die Propaganda läuft</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/226-Deutsche-Afghanistan-Frage-Die-Propaganda-laeuft.html</link>
            <category>power to the people</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Stan Weis)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Mandate&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einsatz der deutschen Bundeswehr in Afghanistan stützt sich auf drei Mandate:&lt;sup&gt;&lt;a href=&quot;#1&quot;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;&lt;ol&gt;&lt;br /&gt;
  &lt;li&gt; Zwei Mandate, die sich auf den Einsatz der &lt;strong&gt;Nato-Schutztruppe ISAF &lt;/strong&gt; beziehen: diese sollen die afghanische Regierung unterstützen, um die Sicherheit des Landes zu gewährleisten. Diese Mandate unterliegen den Vereinten Nationen.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
  &lt;li&gt;Das Mandat der &lt;strong&gt;&quot;Operation Enduring Freedom&quot; (OEF)&lt;/strong&gt;: Grundlage ist das Selbstverteidigungsrecht der USA nach dem 11. September 2001. Am 12. September hat der UN-Sicherheitsrat dies bestätigt, den Bündnisfall der NATO mit eingeschlossen.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/ol&gt;&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.abendblatt.de/daten/2008/10/08/949063.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.abendblatt.de/daten/2008/10/08/949063.html&quot; title=&quot;abendblatt.de - Mehrheit für Verlängerung des Afghanistan-Mandats&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Voraussichtlich am 16. Oktober&lt;/a&gt; wird der Bundestag über die ersten zwei Mandate der ISAF entscheiden. Über OEF wird erst im November entschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das soll beschlossen werden:&lt;br /&gt;
&lt;ol&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Mehr Soldaten:&lt;/strong&gt; statt 3.500 werden künftig 4.400 deutsche Soldaten in Afghanistan stationiert.&lt;sup&gt;&lt;a href=&quot;#2&quot;&gt;2&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; &lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
  &lt;li&gt;&lt;strong&gt;Größeres Einsatzgebiet&lt;/strong&gt;: Fernmelder, Lufttransporter und sogenannte &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Operative_Information&#039;);&quot;  href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Operative_Information&quot; title=&quot;Wikipedia-Artikel Op-Info Soldaten&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Operative Information-Soldaten&lt;/a&gt; sollen in ganz Afghanistan eingesetzt werden können.&lt;sup&gt;&lt;a href=&quot;#3&quot;&gt;3&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;Zu letzterem schreibt der &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.friedensratschlag.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.friedensratschlag.de/&quot; title=&quot;Webseite Bundesausschuss Friedensratschlag&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Bundesausschuss Friedensratschlag&lt;/a&gt; in seiner Pressemitteilung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Diese Einheiten sollen - ähnlich wie das bei den Tornados bereits der Fall ist - nicht nur in Nordafghanistan, sondern auch im Süden und Südosten des Landes eingesetzt werden. Damit steigt die Gefahr für Leib und Leben der Soldaten. Und damit wiederum verstärkt sich der &quot;Zwang&quot;, künftig weitere Kampftruppen an den Hindukusch zu entsenden. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Propaganda läuft&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Auslands-Korrespondent und preisgekrönte Journalist &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.ulrich-tilgner.com/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.ulrich-tilgner.com/&quot; title=&quot;Webseite - Ulrich Tilgner&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ulrich Tilgner&lt;/a&gt; hat nach über 25 Jahren Berichterstattung für das ZDF den Sender Anfang Januar 2008 verlassen und arbeitet fortan nur noch für das Schweizer Fernsehen SF. In einem Interview mit dem &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.tagesspiegel.de/medien-news/;art15532,2568375&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.tagesspiegel.de/medien-news/;art15532,2568375&quot; title=&quot;Interview Ulrich Tilgner mit tagesspiegel.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;tagesspiegel sagt er:&lt;/a&gt;  &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/226-Deutsche-Afghanistan-Frage-Die-Propaganda-laeuft.html#extended&quot;&gt;&quot;Deutsche Afghanistan-Frage - Die Propaganda läuft&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 10 Oct 2008 10:52:10 +0000</pubDate>
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<item>
    <title>Was wollen wir in Afghanistan? - Weiter so!</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/216-Was-wollen-wir-in-Afghanistan-Weiter-so!.html</link>
            <category>power to the people</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Stan Weis)</author>
    <content:encoded>
    &lt;br /&gt;
Am 7. Oktober will der Bundestag über den Einsatz der deutschen Truppen in Afghanistan weiter entscheiden. Das Mandat der NATO-Truppe &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/1825601_0_2147_afghanistan-einsatz-sicherheitsrat-verlaengert-isaf-mandat.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/1825601_0_2147_afghanistan-einsatz-sicherheitsrat-verlaengert-isaf-mandat.html&quot; title=&quot;StN&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;läuft am 13. Oktober aus&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.zeit.de&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.zeit.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Zeit&lt;/a&gt; brachte am 11. September ein Dossier zu diesem Thema, das deshalb interessant zu lesen ist, weil es den SPD-Politiker &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.abgeordnetenwatch.de/niels_annen-650-5702.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.abgeordnetenwatch.de/niels_annen-650-5702.html&quot; title=&quot;Abgeordnetenwatch&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Niels Annen&lt;/a&gt; portraitiert, der zum linken Flügel der SPD gehört. Er war einige Jahre Bundesvorsitzender der Jusos, hat nach 26 Semestern Geschichte das Studium abgebrochen. Ohne Berufsabschluss, hat er alles auf die Politik gesetzt und seinen Wahlkreis in Hamburg-Eimsbüttel gewonnen. Er ist 35, das jüngste SPD-Mitglied im Auswärtigen Ausschuss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er besucht verschiedene Stationen, unter anderem 25 deutsche Soldaten in Kandahar, im Süden Afghanistans.  Sie sind Fernmelder, die &quot;Telefonzentrale des Camps&quot;, ziehen Kabel und bedienen Computer. Und der Major fragt ihn: &lt;blockquote&gt;&quot;Was machen wir bei den anderen nur für einen Eindruck? Alle fahren raus, auch die Polen und die Rumänen. Nur wir nicht.&quot;&lt;/blockquote&gt; &lt;br /&gt;
Annen fühle sich von den Amis gemobbt, die auf dem Nato-Gipfel in Bukarest darauf drängten, dass die Deutschen mehr Macht übernehmen. 2010 endet das niederländische Mandat in Afghanistan und auf die Fragen von holländischen Soldaten, ob die Deutschen dann nicht doch bereit wären in den Süden zu gehen, antwortet er lieber nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Alles nur ein Billardspiel&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Annen hatte im Juni öffentlich erklärt, er sei dafür, dass die Deutschen die &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Quick_Reaction_Force&#039;);&quot;  href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Quick_Reaction_Force&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Quick Reaction Force&lt;/a&gt; übernehmen, woraufhin Steinmeier ihn anrief und &quot;Danke&quot; sagte. Die &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.zeit.de/2008/38/DOS-Afghanistan?page=all&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.zeit.de/2008/38/DOS-Afghanistan?page=all&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Zeit schreibt&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Man muss sich das alles wie ein Billardspiel vorstellen, bei dem jede Kugel über wenigstens eine Bande zu laufen hat: Der Kanzlerkandidat Steinmeier vom Parteiflügel der Agenda-2010-Erfinder bedankt sich bei Annen von der Parlamentarischen Linken für die Solidarität in der Afghanistanfrage, nach dem Schulterschluss gewinnt die Parlamentarische Linke noch vor der Verlängerung des Afghanistanmandats Verhandlungsmacht, die der Außenminister schon deshalb nicht ignorieren kann, weil er Kanzler werden will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist zu erklären, warum der Agenda-Mann Steinmeier den Agenda-Gegner Annen in der Regierungsmaschine mitnehmen wollte, als der Minister Ende Juli in sehr kleiner Runde für drei Tage nach Afghanistan aufbrach. Eigentlich war das eine dieser Blitzreisen, die zu nichts führen außer zu lapidaren Händedruckfotos, und Niels Annen wusste sofort, dass er pausenlos Steinmeier hinterherhecheln würde, statt sich ein eigenes Bild über Afghanistan zu machen, aber er konnte unmöglich Nein sagen. Man kann daraus schließen, dass ein Politiker, der nach Afghanistan fährt, nicht unbedingt nach Afghanistan will, sondern nach oben.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Linker, der den Regeln der Parteipolitik so unterworfen ist, weil er alles auf die Politik gesetzt hat und weiter oben mitmischen will, muss deshalb mit einem &quot;Weiter so&quot; stimmen. Auch wenn es Augenwischerei ist. Er selbst sagt in Kabul:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&quot;Wir reden zu Hause immer von Erfolgen, aber jetzt kann ich hier nicht einmal allein auf die Straße. Das ist schon traurig, wenn man ehrlich ist.&quot;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Er tut nichts&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück in Hamburg sagt er Sätze wie &quot;Rückzug ist keine Lösung&quot;, oder &quot;Wir müssen uns verantwortlich verhalten gegenüber den Afghanen, die auf uns bauen.&quot; Sätze, die zwar schön klingen, aber nichts bringen, weil sie weder Fisch noch Fleisch sind. Ein &quot;Nein&quot; in der Afghanistanfrage ist zu riskant für die SPD, wenn sie die Bundestagwahlen nächstes Jahr gewinnen will, noch dazu mit einem Außenminister als Kanzlerkandidat. Die Zeit schreibt in ihrem Artikel schlussfolgernd:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Niels Annen könnte von Steuern erzählen, die niemand zahlt, von einem Staat, den niemand spürt, er hat genug erfahren, um sich in Hamburg auf einen Marktplatz zu stellen und in ein Megafon zu brüllen, dass Afghanistan eine Aufgabe für Dekaden sein wird, eine Jahrhundertaufgabe vielleicht. Er müsste es tun, damit jeder die Wucht des Problems spüren kann. Aber er tut es nicht.&lt;/blockquote&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 25 Sep 2008 19:04:22 +0000</pubDate>
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    <title>Im Fussball-Ausland: Die EM bewegt in England nichts</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/202-Im-Fussball-Ausland-Die-EM-bewegt-in-England-nichts.html</link>
            <category>Sport</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Stan Weis)</author>
    <content:encoded>
    &lt;br /&gt;
Stell&#039; dir vor es ist Fussball-Europameisterschaft und Deutschland ist nicht dabei - Unvorstellbar!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch diesen Zustand erlebt zur Zeit England. Überall in Europa ist EM, nur nicht in England. Es ist schon ein Jammer: ein Volk, das mit zu den fussballverrücktesten zählt, feiert nicht mit. In ganz London gibt es kein Public Viewing, keine Fan-Devotionalien sind zu kaufen, niemand feiert auf den Straßen, keine Party am Trafalgar Square. Wenn man durch die Straßen der größten Metropole Westeuropas geht, fühlt es sich so an, als ob das Land mit der stärksten Fussballliga geradezu in einem Dauer-Lähmungszustand sich befindet. Wäre die EM in England, dann würden die Menschen in die Pubs strömen. Angeblich &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.northantset.co.uk/news/Pubs-count-the-cost-of.4162134.jp&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.northantset.co.uk/news/Pubs-count-the-cost-of.4162134.jp&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;50% - 75% mehr Umsatz &lt;/a&gt; könnten die Pub-Betreiber dann machen. Die Engländer, die in diesen Tagen Fussball schauen wollen, sitzen daheim vor dem Fernseher.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bitterste Tiefpunkt englischer Fussballgeschichte&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für England war es &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.youtube.com/watch?v=JzDboHuPN80&amp;amp;feature=related&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=JzDboHuPN80&amp;feature=related&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&quot;one of the lowest points in history of english football&quot;&lt;/a&gt;, also einer der bittersten Tiefpunkte in der englischen Fussballgeschichte. Es wurde ausgerechnet wieviele Milliarden der englischen Wirtschaft durch die Nicht-Teilnahme Englands verloren geht. Allein William Hill, das größte Sportwetten-Unternehmen Großbritanniens, hatte bei der EM 2004 &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.forbes.com/facesinthenews/2008/06/06/euro-2008-soccer-markets-face-cx_je_0606autofacescan22.html?partner=links&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.forbes.com/facesinthenews/2008/06/06/euro-2008-soccer-markets-face-cx_je_0606autofacescan22.html?partner=links&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;mehr als 100 Mio. Pfund&lt;/a&gt; umgesetzt. Dieses Jahr wird dieser Betrag mit Sicherheit kleiner ausfallen.  Auch weil ja Nordirland, Wales und Schottland sich ebenfalls nicht qualifizierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gewinner sind Russland und Kroatien. England wurde in der Qualifikation nur Dritter hinter diesen beiden, nach einer 3:2 Niederlage gegen Kroatien in Wembley. Jetzt werden eben dort die entsprechenden Gelder umgesetzt. Das wir uns nicht falsch verstehen, wer &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.youtube.com/watch?v=GtF9tl5SLdA&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=GtF9tl5SLdA&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;solche&lt;/a&gt; Tore schießt, der hat es nicht verdient unter die besten 16 in Europa zu kommen. Zurecht sind Russland und Kroatien ins Viertelfinale eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Als Ausländer im Fussball-Ausland&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wie hält man das als Ausländer, als Deutscher, aus? Schwer.&lt;br /&gt;
Die Pubs in London sind leer, der Vorteil ist: man muss nicht befürchten keinen Platz mehr zu bekommen, wenn man sich entschließt 1 Minute vor Spielanpfiff in ein Pub zu trödeln. Aber dafür wünschte man sich etwas mehr Atmosphäre. Wenn am Mittwoch nächster Woche die Fan-Meile in Berlin wieder eröffnet wird - endlich - und das Traumhalbfinale Deutschland-Türkei in der Stadt gefeiert wird, in der nirgendwo sonst mehr Türken und Deutsche nebeneinander wohnen, dann wünschte man sich, man lebte in London und England wäre dabei und es gäbe Public Viewing. Man wünschte sich, dass zumindest die von ARD und ZDF angebotetenen Internet-Live-Übertragungen sowie Vor- und Nachberichte nicht wegen rechtlichen Gründen aus dem Ausland nicht empfangbar sind. Man wünschte sich mehr deutsche Pubs. &lt;br /&gt;
Die deutschen Enklaven in London sind rar gesät und &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.youtube.com/watch?v=VF-vxi8aJ6s&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=VF-vxi8aJ6s&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;entweder&lt;/a&gt; völlig überfüllt &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.bavarian-beerhouse.co.uk/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.bavarian-beerhouse.co.uk/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;oder&lt;/a&gt; es wird 10 Pfund Eintritt verlangt. Die 40.000 Deutschen in London verteilen sich auf die 5.000 Pubs und es kommt keine Stimmung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;England für Deutschland?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Viertelfinalspiel Kroatien-Türkei konnte man neben den ständigen Sirenen der Krankenwagen tatsächlich, zum ersten Mal, hupende Autos mit türkischen Fahnen umher fahren sehen. Als Deutscher wagt man das hier nicht.&lt;br /&gt;
Man muss im Gespräch mit Engländern nur das Stichwort sagen und die Atmosphäre fällt auf den Gefrierpunkt. Der englische Sportkommentator hat sich sogar beim Spiel Kroatien-Türkei entschuldigt dafür, dass er England erwähnte: &#039;das war das letzte Mal für heute Abend, versprochen&#039;, meinte er kleinlaut. Die BBC und ITV übertragen die Spiele, Gott sei Dank! Auch im Internet. Aber mit minimalem Aufwand. 15 Minuten davor und danach wird kurz über das Spiel gesprochen. Und ich traute meinen Ohren kaum, als der englische Fussballkommentator mit Deutschland sympatisierte. &quot;Deutschland wird die Türkei im Halbfinale besiegen&quot;, sagte da einer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht werde ich mal zum Trafalgar Square gehen. Beim Finale. Jubeln. Einfach so. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 21 Jun 2008 00:56:32 +0000</pubDate>
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<item>
    <title>Die Iren sagen Nein!</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/200-Die-Iren-sagen-Nein!.html</link>
            <category>power to the people</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Stan Weis)</author>
    <content:encoded>
    Rund 110.000 Wähler machten den Unterschied am Donnerstag, 12. Juni 2008. Die Iren stimmten gegen den Reformvertrag von Lissabon. Irland war das einzige Land, das ein Referendum darüber veranstaltete. 53% stimmten dagegen, 46% dafür. 2,8 Mio. Wahlberechtigte, 53 % Wahlbeteiligung. &lt;sup&gt;&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.ireland.com/newspaper/breaking/2008/0613/breaking1.htm&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.ireland.com/newspaper/breaking/2008/0613/breaking1.htm&quot;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;&lt;br /&gt;
Nach Berichten von &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.heise.de&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.heise.de&quot;&gt;heise.de&lt;/a&gt;, hat die &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.ireland.com&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.ireland.com&quot;&gt;Irish Times&lt;/a&gt; im April einen Artikel abgedruckt, wonach es wohl &#039;Vorschläge&#039; der EU gab für eine Werbekampagne, um die irische Bevölkerung zu überzeugen, dem Vertrag zuzustimmen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die irische Regierung sollte den Interna zufolge den &quot;Focus der Kampagne&quot; auf die EU allgemein und nicht auf den Vertrag legen. Den Gesetzesentwurf zu lesen, der &quot;für Laien weitgehend unverständlich&quot; sei, hätten die meisten Iren ohnehin keine Zeit, weshalb sie bei der Abstimmung &quot;den Politkern folgen, denen sie vertrauen.&quot;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau dieses war jedoch einer der Gründe für die Ablehnung: ein Vertragswerk, das der irische Europaminister Dirk Roche ein &quot;prosaisches Dokument&quot; nennt. Sein Ministerium allein hatte 5 Mio. Euro in eine Werbekampagne gesteckt, Politiker sind durchs ganze Land getingelt, Bertie Ahern hatte Sarkozy und Merkel eingeladen. Das war bevor er wegen eines Korruptionsskandals sein Amt als Premierminister im April niederlegen musste. Alle großen Parteien hatten sich im Vorfeld auf einen &quot;Waffenstillstand&quot; geeinigt und es gab sogar zwischenzeitlich Pläne, eine zweite Volksabstimmung zum &#039;Schutz der Kinder in der Verfassung&#039;, am selben Tag abzuhalten. &lt;sup&gt;&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,559083,00.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,559083,00.html&quot;&gt;2&lt;/a&gt; &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27891/1.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27891/1.html&quot;&gt;3&lt;/a&gt; &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.kas.de/proj/home/pub/28/1/dokument_id-12947/index.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.kas.de/proj/home/pub/28/1/dokument_id-12947/index.html&quot;&gt;4&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vertragsgegner, das Libertas-Bündnis, machten ihren Namen zum Programm: weniger Freiheit für Irland und mehr Bestimmung durch die Europa-Kommission würden die Folgen für Irland sein. Gerade im Bereich der Einfuhrzölle in der Landwirtschaft, die die EU plant zu senken und gleichzeitig große Agrarkonzerne gegenüber kleineren begünstigt, würden dem ländlich geprägten Irland nicht gefallen. &lt;br /&gt;
Dabei muss man berücksichtigen, dass steigendes Wirtschaftswachstum und stabil niedrige Arbeistlosenzahlen die Iren in den letzten Jahren gewohnt waren. Nun hat Irland nicht nur unter hoher Jugendarbeitslosigkeit zu leiden, sondern auch unter geringem Wirtschaftswachstum und die Immobilienpreise sinken, wie in den USA und in Großbritannien. Dazu kommen steigende Preise für Rohstoffe und Nahrungsmittel. &lt;sup&gt;&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/de.indymedia.org/2008/06/219382.shtml&#039;);&quot;  href=&quot;http://de.indymedia.org/2008/06/219382.shtml&quot;&gt;5&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Libertas Gründer, Declan Ganley, &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.ireland.com/newspaper/breaking/2008/0613/breaking1.htm&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.ireland.com/newspaper/breaking/2008/0613/breaking1.htm&quot;&gt;sagte&lt;/a&gt; zu dem Votum:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&quot;Das ist Demokratie in Aktion... und Europa muss auf die Stimmen der Menschen hören.&quot; &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie recht er hat. Viele Europaer hätten es den Iren nachgemacht und sich ebenso gegen den Vertrag von Lissabon entschieden, &lt;strong&gt;hätte man sie nur endlich mal gelassen!&lt;/strong&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 13 Jun 2008 20:31:53 +0000</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>10 Millionen Euro für einen Sieg</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/195-10-Millionen-Euro-fuer-einen-Sieg.html</link>
            <category>Musik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Stan Weis)</author>
    <content:encoded>
    &lt;br /&gt;
Man nehme ein hübsches Bübchen (Dima Bilan), einen Olympiasieger im Eiskunstlauf (Ewgeni Pluschenko) und einen berühmten Violonisten (Edvin Marton). Außerdem eine vier Quadratmeter große Eiskunstlauffläche, schöne Piouretten, ein bisschen nackte Haut und laszives Räkeln und eine Stradivari, ausgeliehen von einer Schweizer Bank. Fertig ist der &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.youtube.com/watch?v=_XR5xrU02yo&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=_XR5xrU02yo&quot; title=&quot;Siegertitel auf youtube&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Siegertitel des 53. Eurovision Song Contest&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Punktezuschieberei!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Gewonnen hat nämlich: Russland, genauer gesagt: Dima Bilan! Punktezuschieberei? &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.mzbern.ch/pages/index.cfm?dom=139&amp;amp;rub=100212130&amp;amp;arub=100212130&amp;amp;orub=100211533&amp;amp;osrub=100212130&amp;amp;ID=101531633&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.mzbern.ch/pages/index.cfm?dom=139&amp;rub=100212130&amp;arub=100212130&amp;orub=100211533&amp;osrub=100212130&amp;ID=101531633&quot; title=&quot;Schweiz will aussteigen&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Die Schweiz überlegt anscheinend zukünftig nichts mehr zu übertragen und auszusteigen.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Tatsächlich war der Sieg meiner Meinung nach nicht nur wegen der Ostblockzugehörigkeit nicht überraschend, sondern auch weil der russische Sänger bereits einige Erfolge in westlichen Ländern Europas feiern konnte. In Russland ist er ein absoluter Superstar, unter anderem wurde er drei Mal in Folge &quot;Artist of the Year&quot; bei den MTV Russia Music Awards und gewann den MTV Europe Music Award und den World Music Award als bester russischer Musiker. Er hat im übrigen 2006 schon mal beim Eurovision Song Contest teilgenommen und landete auf Platz zwei. Ich sage voraus, dass der Junge mit den &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.bilanclub.com/index.php?page=news&amp;amp;lang=en&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.bilanclub.com/index.php?page=news&amp;lang=en&quot; title=&quot;Schlafzimmeraugentalente&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&quot;Schlafzimmeraugentalenten&quot;&lt;/a&gt;  (TAZ) eine internationale Karriere hinlegen wird, die sich gewaschen hat. Aber eigentlich hat er die fast schon. Das neue Album, welches zufälligerweise gerade herausgekommen ist, wird in Englisch, Russisch und Spanisch veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Jetzt haben sie es endlich geschafft!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Wenn ein Land Sehnsucht nach diesem Sieg hatte, dann war es Russland. Das noch nie gewonnen hat. Dieses Jahr gab es in Russland zum ersten Mal einen richtigen Vorentscheid, bei dem die Zuschauer den Kandidaten bestimmt haben. Die Jahre zuvor (seit 1994 sind sie dabei) war Transparenz nicht wirklich das Motto solcher Veranstaltungen. 2005 gab es ein &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/eurovision.ndr.de/teilnehmer/dimabilan20.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://eurovision.ndr.de/teilnehmer/dimabilan20.html&quot; title=&quot;Artikel bei ndr.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Zuschauervotum und hinterher Manipulationsvorwürfe&lt;/a&gt; (Dima Bilan wurde damals Zweiter).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angaben der &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.taz.de/1/leben/musik/artikel/1/russlands-millionen-investition/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.taz.de/1/leben/musik/artikel/1/russlands-millionen-investition/&quot; title=&quot;TAZ&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;TAZ&lt;/a&gt; soll der Aufwand des russischen Beitrags inkl. Promotouren und allem was dazu gehörte mehr als 10 Millionen EUR gekostet haben. Putin und Co., die natürlich ihre Hände im russischen Fernsehen haben setzten offenbar alles daran zu gewinnen, denn &quot;ein Event wie der ESC ist Krieg ohne Kollateralschäden, aber mit der Verheißung, sich Europa als gut und wahr und schön zu präsentieren&quot;. Eine jährliche Friedensshow kommt Russland gerade recht, da Gas- und Ölpreise so hoch sind wie nie und man der gesamten Europäischen Öffentlichkeit (zum ersten Mal über 100 Millionen Zuschauer) schon mal einen Vorgeschmack bieten will, wie friedlich der Rohstoffkrieg der Zukunft ausgehen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor diesem Hintergrund wird übrigens auch der erste Triumph, der seit 15 Jahren einer russischen Herrenmannschaft bei der Eishockeyweltmeisterschaft vor gut einer Woche gegen Kanada geglückt ist, interessanter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Germany 12 points!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Ach ja, und dann war da noch Deutschland. Die No Angels bekamen 12 Punkte von Bulgarien! Das kam mir im ersten Moment etwas überraschend vor. Schließlich war es das zweite Mal seit acht Jahren, dass Deutschland 12 Punkte bekam. Lucy, eine der Sängerinnen, ist in Bulgarien geboren und sitzt in der Jury der &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Lucy_Diakovska&#039;);&quot;  href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Lucy_Diakovska&quot; title=&quot;Lucy Diakovska - Wikipedia&quot;  target=&quot;_blank&quot;&gt;bulgarischen Superstar-Sendung&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
Puh! +SchweißvonderStirnabwisch+ Da haben wir ja nochmal Glück gehabt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mal ehrlich: hat jemand ernsthaft geglaubt die würden weit kommen? Die Performance mit diesen Tüchern sah meiner Meinung nach bescheuert aus und auch der Gesang war nur mittelmäßig. &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.youtube.com/watch?v=afyGZxAwGmQ&amp;amp;feature=related&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=afyGZxAwGmQ&amp;feature=related&quot; title=&quot;Carolin Fortenbacher&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Die Zweitplatzierte des deutschen Vorentscheids wäre bestimmt nicht auf dem letzten Platz gelandet!&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
Hatte ich schon erwähnt, dass Deutschland Letzter wurde? Zusammen mit Großbritannien und Polen. 14 Punkte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tokio-Hotel für Deutschland 2009, in Moskau... zumindest fällt &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.rp-online.de/public/comments/index/aktuelles/kultur/musik/571005&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.rp-online.de/public/comments/index/aktuelles/kultur/musik/571005&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;einem&lt;/a&gt; sonst gerade niemand ein, der irgendwann mal noch Chancen hätte den Grand Prix Eurovision de la Chanson für Deutschland zu gewinnen.&lt;br /&gt;
Vielleicht finden wir aber auch Interpreten, die in ihrer Performance für Menschenrechte, Pressefreiheit, freie Wahlen und alles andere was es in Russland nicht gibt, protestieren. Dann hätten wir &lt;strong&gt;Politik nicht nur bei der Punktevergabe, sondern live on stage!&lt;/strong&gt; Wenn wir schon nicht durch musikalische Qualität den Ostblock überzeugen können. Unsere Freunde, die &quot;lupenreinen Demokraten&quot;, hätten sicher nichts dagegen. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 25 May 2008 03:41:18 +0000</pubDate>
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    <title>Mein Musiktipp: Jamie Scott &amp; The Town</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/189-Mein-Musiktipp-Jamie-Scott-The-Town.html</link>
            <category>Musik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Stan Weis)</author>
    <content:encoded>
    Jamie Scott ist 28, Brite, aus einem Vorort von London und seine Band heißt The Town. Er ist Singer-, Songwriter (Liedermacher), spielt Gitarre seit frühester Kindheit, hat aber auch Klavier gelernt und komponiert selbst. Das erste Album kam im September 2007 heraus. Es heißt &lt;strong&gt;Park Bench Theories &lt;/strong&gt;(Parkbank Theorien). Den Stil wuerde ich als Alternative/Independent bezeichnen, viele vergleichen ihn mit James Blunt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/ExWFn0GYTqA&amp;hl=en&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;wmode&quot; value=&quot;transparent&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/ExWFn0GYTqA&amp;hl=en&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was mir an &lt;strong&gt;Jamie Scott &amp;amp; the Town&lt;/strong&gt; gefällt, ist, dass sie fast ausschließlich unplugged spielen. Die Melodien sind eingängig, die Texte überraschen durch phasenweise poetische Dichte, großartig und Jamie&#039;s Stimme ist einfach fantastisch. Das beste was ich seit langer Zeit gehört habe. Oder wie ein englischer Kommentator auf youtube schreibt:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;when we&#039;re good we&#039;re bloody amazing.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Album spiegelt - so ist mein Eindruck - das Leben in einer englischen Stadt gut wieder, hat einige traurige Liebeslieder. So überrascht die erste Singleauskopplung nicht: &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.youtube.com/watch?v=d41TPgRdFPs&amp;amp;feature=related&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=d41TPgRdFPs&amp;feature=related&quot; title=&quot;when will I see your face again&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;When will I see your face again&lt;/a&gt;. Die zweite Single, &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.youtube.com/watch?v=CmAVaDKthLs&amp;amp;feature=related&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=CmAVaDKthLs&amp;feature=related&quot; title=&quot;standing in the rain&quot;  target=&quot;_blank&quot;&gt;Standing in the rain&lt;/a&gt;, gefällt mir persönlich noch besser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Album hatte keinen großen Erfolg, die erste Single landete auf Platz 41 der UK-Charts. Ich weiß gar nicht, ob er es in Deutschland in die Charts schaffte. In Dänemark kam die Single auf Platz 8. Sie wurde dort in einer &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.youtube.com/watch?v=xkvSqAvaIAI&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=xkvSqAvaIAI&quot; title=&quot;jamie scott fernsehwerbung&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Fernsehwerbung&lt;/a&gt; benutzt. Der Verkaufsrang bei amazon.co.uk liegt inzwischen jenseits der 500.000, in Deutschland rangiert es fast auf dem 20.000. Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Unrecht, wie ich finde! Ich mag diese Orchestrierung und das Arrangement - Akkustik, Gitarre, Piano, stellenweise fast schon Country-Musik. Aber eben nur fast. Man sollte sich auch &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.youtube.com/watch?v=09BrURplaQg&amp;amp;feature=related&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=09BrURplaQg&amp;feature=related&quot; title=&quot;BBC - Live Auftritt&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Live Auftritte &lt;/a&gt;auf youtube.com anschauen, wie z.B. &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.youtube.com/watch?v=E1rJMV76jeU&amp;amp;feature=related&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=E1rJMV76jeU&amp;feature=related&quot; title=&quot;Cover &quot;&gt;die Cover-Version von Leona Lewis &#039;Bleeding Love&#039;&lt;/a&gt;, die sich tausend Mal besser anhört als das Original.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da merke ich, es ist jemand am Werk, der nicht nur sein Handwerk beherrscht, nicht nur eine gute Stimme hat, nicht nur gute Texte schreibt. Sondern vor allem aufrichtig und authentisch ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.jamiescottandthetown.com&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.jamiescottandthetown.com&quot; title=&quot;homepage&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;www.jamiescottandthetown.com&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 08 May 2008 13:10:55 +0000</pubDate>
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    <title>And the winner is: Conservative!</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/188-And-the-winner-is-Conservative!.html</link>
            <category>Reisen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Stan Weis)</author>
    <content:encoded>
    Jeder, der in London wohnt und EU-Bürger oder Bürger eines Commonwealth Staates ist, durfte mitwählen. Den Bürgermeister von London. 45% haben es getan, anscheinend Rekord.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Wahlkarte kam auch ein Heftchen ins Haus geflogen, in dem jeder Kandidat auflistete was denn sein Plan ist. Daraus möchte ich mal ein bisschen zitieren (frei übersetzt) und dem geneigten Leser das Urteil überlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fangen wir mit dem Gewinner an. &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.amazon.co.uk/gp/product/images/0743275845/sr=8-9/qid=1209845574/ref=dp_image_0?ie=UTF8&amp;amp;n=266239&amp;amp;s=books&amp;amp;qid=1209845574&amp;amp;sr=8-9&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.amazon.co.uk/gp/product/images/0743275845/sr=8-9/qid=1209845574/ref=dp_image_0?ie=UTF8&amp;n=266239&amp;s=books&amp;qid=1209845574&amp;sr=8-9&quot; title=&quot;Boris Johnson&quot;&gt;Boris Johnson&lt;/a&gt;, Conservative (auf deutsch CDU):&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt; Aufpeppen der Polizeipräsenz: Anzahl der Polizisten auf den Straßen erhöhen&lt;br /&gt;
&lt;li&gt; Ernsthafte Strategien bzgl. knife and gun crime implementieren: Polizisten mit Hand-Waffenscannern bewaffnen&lt;br /&gt;
&lt;li&gt; Hart durchgreifen in der Kultur der allgmeinen Randale: live Kameraüberwachung in Bussen und ein kommunales Aktionsschema für Jugendliche, die Schwarzfahren&lt;br /&gt;
&lt;li&gt; Transport sicherer machen: mehr uniformierte Polizeibeamte in Bussen und auf Bahnsteigen einsetzen.&lt;/ul&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Wohlgemerkt, das sind die ersten vier Punkte. Erst danach kommen Umweltthemen (Nr.5) oder kommunaler Wohnungsbau (Nr.7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen Kandidaten haben im Prinzip ähnliche Ziele, allen voran Kriminalität reduzieren. Boris Johnson ist in diesem Punkt jedoch der ambitionierteste. Der bisherige Inhaber, &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/images.thesun.co.uk/picture/0,,12460,00.jpg&#039;);&quot;  href=&quot;http://images.thesun.co.uk/picture/0,,12460,00.jpg&quot; title=&quot;Ken&quot;&gt;Ken Livingstone&lt;/a&gt;, Labour (SPD), hatte sich wohl zu sehr selbst gefeiert, aber wohl auch von der schlechten Politik des Premierministers Gordon Brown nicht profitiert. Ken Livingstone schreibt:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;In den letzten acht Jahren wurde London zur erfolgreichsten Stadt der Welt mit mehr Jobs, tausenden von Polizeibeamten, großen Verbesserungen hinsichtlich Bussen, gute kommunale Verhältnisse, die Olympische Spiele gewonnen...&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Er wollte&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt; Bussdienste verbessern, U-Bahn erneuern, mehr Schienendienste unter Londons Kontrolle um die Qualitä zu erhöhen...&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Weiterhin Kriminalität um 6% jedes Jahr senken, 1000 neue Polizisten und in jedem Staddteil ein Polizistenteam als Basis...&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;50.000 erschwingliche Wohnungen bauen in den nächsten drei Jahren...&lt;/ul&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Er hatte außerdem auch den Plan, eine 25 Pfund-Gebühr für die umweltschädlichsten Verkehrsteilnehmer in der bereits bestehenden congestion zone einzuführen. Das wird Herr Johnson nicht machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant liest sich eine Forderung der Linken. Da steht unter Punkt drei: Die Truppen aus dem Irak und Afghanistan abziehen. Was soll diese Forderung bei einer Bürgermeisterwahl? Sie bekamen auch nur 0,68%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst die grüne Kandidatin, &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/newsimg.bbc.co.uk/media/images/44535000/jpg/_44535042_sian226282.jpg&#039;);&quot;  href=&quot;http://newsimg.bbc.co.uk/media/images/44535000/jpg/_44535042_sian226282.jpg&quot; title=&quot;sian berry&quot;&gt;Sian Berry&lt;/a&gt;, kam nur auf Platz vier, 3,15%. Erstaunlicherweise nur wenige Stimmen vor dem Kandidaten der British National Party, der NPD auf deutsch. Und die Grünen hatten meiner Ansicht nach die klügsten Veränderungen im Sinn, u.a.:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt; Kostenfreie Isolation für die, die es benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;li&gt; Alle Bus- und Off-Peak-U-Bahn-Preise um 20p kürzen.&lt;br /&gt;
&lt;li&gt; Rekommunalisierung von U-Bahn- und Schienen-Franchising&lt;br /&gt;
&lt;li&gt; 100.000 Photovoltaik- und Solarkollektoranlagen bis 2015&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/results.londonelects.org.uk/Results/MayoralResult.aspx&#039;);&quot;  href=&quot;http://results.londonelects.org.uk/Results/MayoralResult.aspx&quot; title=&quot;Mayoral elections&quot;&gt;Ergebnis&lt;/a&gt;. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 03 May 2008 14:12:42 +0000</pubDate>
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    <title>Mein Buchtipp: Beim Häuten der Zwiebel</title>
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            <category>eine neue kategorie</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Stan Weis)</author>
    <content:encoded>
    Beim Häuten der Zwiebel ist das Buch, welches im Spätjahr 2006 Aufsehen erregt hat. Günter Grass heisst der Autor, der darin seine Kindheit, seine Jugend, das Erwachsenwerden beschreibt. Das Buch endet mit der Veröffentlichung seines ersten Romans, mit dem ihm gleich der Durchbruch gelang: die Blechtrommel, 1959.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe dieses Buch jetzt erst gelesen, auf englisch (&quot;Peeling the Onion&quot;), weshalb, wenn ich daraus zitiere, ich frei übersetze. Ich habe sonst kein anderes Buch von Grass gelesen, auch mein erst kürzlicher Versuch der Blechtrommel ist kläglich gescheitert. &lt;br /&gt;
Es sind Erinnerungen, Memoiren, eine Autobiographie? Der Versuch sich zu erinnern, trifft es wohl am ehesten. Was beim Erscheinen dieses Buches im Rampenlicht erschien, war die Tatsache, dass Günter Grass Mitglied der Waffen SS war (den Krieg mit viel Glück überlebte) und mehr als 60 Jahre lang darüber geschwiegen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was aber dieses Buch aus meiner Sicht viel interessanter macht,  &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/182-Mein-Buchtipp-Beim-Haeuten-der-Zwiebel.html#extended&quot;&gt;&quot;Mein Buchtipp: Beim Häuten der Zwiebel&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 18 Apr 2008 14:39:25 +0000</pubDate>
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    <title>Mein Buchtipp: Und außerdem war es mein Leben</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/50-Mein-Buchtipp-Und-ausserdem-war-es-mein-Leben.html</link>
            <category>)gegen(kultur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Stan Weis)</author>
    <content:encoded>
    &lt;br /&gt;Elfriede Brüning ist 1910 geboren und hat während ihres Lebens fünf verschiedene Staatsformen erlebt: in der Kindheit noch das Kaiserreich, dann die Weimarer Republik, die Naziherrschaft, die sozialistische Herrschaft der DDR und schließlich die Bundesrepublik Deutschland nach der Wende 1990. Ihr ganzes Leben lang verbrachte sie fast ausschließlich in und um Berlin, wo sie auch heute noch lebt (außer einigen Jahren während des Dritten Reichs). Das brachte es mit sich, dass sie immer am &quot;Puls der Zeit&quot; lebte und politische Veränderungen schnell und hautnah miterlebte.&lt;br /&gt;
Elfriede Brüning verließ nach der 10. Klasse die Schule, interessierte sich damals schon für Journalismus und fing im Alter von 18, 19 Jahren an für Zeitungen zu schreiben. Mit 20 trat sie in die KPD ein, engagierte sich gegen die Naziherrschaft, vor und nach deren Machtergreifung. In den ersten Kriegsjahren war sie auch am kommunistischen Widerstand beteiligt. Ihr erstes Buch &lt;em&gt;Und außerdem ist Sommer&lt;/em&gt; ist eines der bekannteren, es wurde 1934 veröffentlicht. Vor nun schon über siebzig Jahren. Seit 1950 arbeitet sie als freie Schriftstellerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angelehnt an den ersten veröffentlichten Titel ist &lt;strong&gt;&quot;Und außerdem war es mein Leben&quot;&lt;/strong&gt; (1994) die Autobiographie einer der bekanntesten Schriftstellerinnen der DDR, die mit Unterhaltungsliteratur bekannt wurde. Daneben aber führte sie ein engagiertes politisches Leben - als Kommunistin. &quot;Ich will alles so aufschreiben, wie es in meiner Erinnerung lebt.&quot;, heißt der erste Satz dieses Buches, das keineswegs ideologisch durchtränkt ist - man glaubt beim Lesen zu spüren, dass sie aufrichtig mitteilen möchte. Sie hält nicht mit ihrer kommunistischen Gesinnung hinterm Berg. So schildert sie die Anfänge ihrer Parteiarbeit, während der Weimarer Republik, Anfang der 30er Jahre:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&quot;In Zirkeln studierten wir Marx und Engels. Wir gingen auf die Straße und demonstrierten. Wir verteilten Flugblätter. Abends diskutierten wir uns in der Wohngruppe oder auch zu Hause, im Kreis von Genossen, die Köpfe heiß. Wir wollten die verrottete Welt aus den Angeln heben, eine neue gerechte Ordnung errichten, in der, unter anderem auch Köchinnen Schulen und Universitäten besuchen können, um Minister zu werden, wie Lenin forderte. Aber wir mußten erst das Ende des Zweiten Weltkrieges erleben, ehe wir in einem Teil des zerstückelten Landes den Versuch unternehmen konnten, unsere Ideale zu verwirklichen. Und wieder vierzig Jahre später ist unser Versuch gescheitert.&quot;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Später im Buch lässt sie die &quot;Denke&quot; der Kommunisten, zumindest ihre und die mit ihr befreundeten, durchblicken -  wie sie es viele Male im Buch tut -, als der Volksaufstand zum 17. Juni 1953 misslang und somit der &quot;Versuch DDR&quot; weiterging:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&quot;Aber war es den Versuch nicht dennoch wert? Waren alle, die sich damals mit ganzer Kraft dafür einsetzten, daß der Aufstand niedergeschlagen wurde und man wieder zu normalen Verhältnissen unter sozialistischen Vorzeichen zurückkehren konnte - was nur mit Hilfe sowjetischer Panzer gelang -, weltfremde Phantasten, Träumer oder auch Karrieristen, die um ihre Privilegien bangten? Auch solche mag es gegeben haben.  [...] Wir hatten genaue Vorstellungen von dem Staat, den wir schaffen wollten, einen Staat, in dem jeder ein Recht auf Arbeit und Bildung hat und auch darauf offen seine Meinung zu sagen, [...] Einige unserer Ziele hatten wir schon verwirklicht. Schickten wir nicht Arbeiterkinder auf die Universitäten? Und wir hatten auch die Frauen aus ihrer Unmündigkeit befreit, ihnen den Zugang zu allen Berufen eröffnet und ihnen die gleichen Rechte wie den Männern gesetzlich zugesichert, einschließlich des gleichen Lohnes für gleiche Arbeit - eine Forderung, die in dem westlichen Staat bis heute nicht erfüllt worden ist. Wir waren also, wie wir meinten, der bessere Staat, [...] Wir waren stolz auf unsere vermeintliche Unabhänigigkeit und glaubten uns auf dem richtigen Weg.&quot;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Mögen diese Einblicke in die kommunistische Gesinnung für manchen befremdlich wirken, so ist an anderer Stelle im Buch - nämlich als es um den 7. Oktober 1949, der Tag der Gründung der DDR geht - der bemerkenswerte Satz zu lesen: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/50-Mein-Buchtipp-Und-ausserdem-war-es-mein-Leben.html#extended&quot;&gt;&quot;Mein Buchtipp: Und außerdem war es mein Leben&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Fri, 22 Jun 2007 18:03:10 +0000</pubDate>
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    <title>Dunkelkammer EU-Verfassung</title>
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            <category>power to the people</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Stan Weis)</author>
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    &lt;br /&gt;Am 21. Juni treffen sich die Staats- und Regierungschef der EU, um gleichsam im Schatten des G8-Gipfels die EU-Verfassung wiederzubeleben. &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.mehr-demokratie.de&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.mehr-demokratie.de&quot;  title=&quot;Homepage Mehr Demokratie&quot;&gt;Mehr Demokratie e.V.&lt;/a&gt; hat &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/mehr-demokratie.de/23-punkte.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://mehr-demokratie.de/23-punkte.html&quot;  title=&quot;23 Punkte&quot;&gt;23 Kritik-Punkte&lt;/a&gt; vorgelegt, die überzeugend darstellen, dass es hier um Machtanspruch von Brüssel gegenüber den EU-Ländern geht und dass dieses Mammutwerk mit Demokratie nicht mehr viel zu tun hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h3&gt;Auszüge aus den 23 Kritik-Punkten:&lt;/h3&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt; &lt;strong&gt;Das Zustande-Kommen des Verfassungsentwurfs:&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
Die Mitglieder des &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Europäischer_Konvent&#039;);&quot;  href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Europäischer_Konvent&quot;  title=&quot;Europäischer Konvent&quot;&gt;Verfassungskonvents&lt;/a&gt;, die den &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/eur-lex.europa.eu/JOHtml.do?uri=OJ:C:2004:310:SOM:DE:HTML&#039;);&quot;  href=&quot;http://eur-lex.europa.eu/JOHtml.do?uri=OJ:C:2004:310:SOM:DE:HTML&quot;  title=&quot;EU-Verfassungs-Entwurf&quot;&gt;Entwurf der EU-Verfassung&lt;/a&gt; erarbeiteten, wurden von den EU-Länder-Gremien delegiert, durchweg EU-gläubige Politiker. Die &lt;strong&gt;bürgerliche Zivilgesellschaft&lt;/strong&gt; war in diesen Prozess praktisch nicht eingebunden. Laut Präambel ist die Verfassung &quot;im Namen der Bürgerinnen und Bürger&quot; entstanden und das sah so aus: 50 handverlesene Bürger durften sich das fast 500-seitige Papier lediglich einige Minuten anschauen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Verfassungskonvent wurde der Entwurf unterzeichnet. Nicht alle Teilnehmer haben ihn jedoch unterzeichnet. Welche Vertreter welcher Länder nicht unterzeichnet haben ist aber nicht einzusehen. Die Liste bleibt geheim. Zu diesem ganzen Prozess sagte Jean-Claude Juncker, Premierminister von Luxemburg, und ein glühender EU-Verfechter:&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Ich habe noch nie einen derart Untransparenz, eine völlig undurchsichtige, sich dem demokratischen Wettbewerb der Ideen entziehende Veranstaltung erlebt. Der Verfassungs - Konvent ist angekündigt worden als die große Demokratie – Show – ich habe noch keine dunklere Dunkelkammer gesehen als diesen Konvent.“  (Spiegel, 16.06.2003)&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h3&gt;Die EU-Gewaltherrschaft&lt;/h3&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Die Todesstrafe&lt;/strong&gt; ist in dem Verfassungsentwurf legitimiert (&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/eur-lex.europa.eu/LexUriServ/site/de/oj/2004/c_310/c_31020041216de04200464.pdf&#039;);&quot;  href=&quot;http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/site/de/oj/2004/c_310/c_31020041216de04200464.pdf&quot;  title=&quot;Schlussakte&quot;&gt;Schlussakte, Erklärung 12, Art.2, S.434&lt;/a&gt; )&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&quot;3.b) Ein Staat kann in seinem Recht die Todesstrafe für Taten vorsehen, die in Kriegszeiten oder bei unmittelbarer Kriegsgefahr begangen werden.&quot;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Die Kriegsführung&lt;/strong&gt; obliegt nach &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/eur-lex.europa.eu/LexUriServ/site/de/oj/2004/c_310/c_31020041216de00110040.pdf&#039;);&quot;  href=&quot;http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/site/de/oj/2004/c_310/c_31020041216de00110040.pdf&quot;  title=&quot;Art. I&quot;&gt;Art. I–41, S. 37&lt;/a&gt; allein dem &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/de.wikipedia.org/wiki/EU-Ministerrat&#039;);&quot;  href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/EU-Ministerrat&quot;  title=&quot;EU-Ministerrat&quot;&gt;EU-Ministerrat&lt;/a&gt;. Weder die vom Volk direkt gewählten EU-Parlamentarier noch der Europäische Gerichtshof haben eine Kontrolle über den Einsatz von Truppen bzw. über die Außen- und Sicherheitspolitik. In &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/eur-lex.europa.eu/LexUriServ/site/de/oj/2004/c_310/c_31020041216de00550185.pdf&#039;);&quot;  href=&quot;http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/site/de/oj/2004/c_310/c_31020041216de00550185.pdf&quot;  title=&quot;Art. III&quot;&gt;Art. III–376. S. 169&lt;/a&gt; heißt es wörtlich:&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&quot;Der Gerichtshof der Europäischen Union ist nicht zuständig im Bereich der Artikel I-40 und I‑41, im Bereich des Titels V Kapitel II über die Gemeinsame Außen‑ und Sicherheitspolitik.&quot;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Aufrüstung&lt;/strong&gt; wird den EU-Mitgliedstaaten von dem Verfassungsentwurf verpflichtend ins Heft geschrieben (&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/eur-lex.europa.eu/LexUriServ/site/de/oj/2004/c_310/c_31020041216de00110040.pdf&#039;);&quot;  href=&quot;http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/site/de/oj/2004/c_310/c_31020041216de00110040.pdf&quot;  title=&quot;Art. I&quot;&gt;Art. I–41, S. 37&lt;/a&gt;):&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&quot;Die Mitgliedstaaten verpflichten sich, ihre militärischen Fähigkeiten schrittweise zu verbessern.&quot;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Tötungen&lt;/strong&gt; wären nach dem Verfassungsentwurf in Heiligendamm zulässig gewesen; nämlich dann, wenn „sie durch eine Gewaltanwendung verursacht wird, die unbedingt erforderlich ist, um einen Aufruhr oder Aufstand rechtmäßig niederzuschlagen.“ (&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/eur-lex.europa.eu/LexUriServ/site/de/oj/2004/c_310/c_31020041216de04200464.pdf&#039;);&quot;  href=&quot;http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/site/de/oj/2004/c_310/c_31020041216de04200464.pdf&quot;  title=&quot;Schlussakte&quot;&gt;Schlussakte, Erklärung 12, Art.2, S.434&lt;/a&gt; )&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h3&gt;Aufhebung der Gewaltenteilung&lt;/h3&gt;&lt;br /&gt;
Diese Beispiele, von denen es noch mehrere gibt, zeigen, dass weder eine demokratisch legitimierte Grundlage der EU-Verfassung im Sinne einer Verfassung von &quot;unten&quot; angestrebt ist oder umgesetzt werden wird, noch die Inhalte dieser Verfassung auf einer demokratischen Grundlage fußen. Das Gegenteil ist der Fall. &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Gewaltenteilung, also die Aufteilung der Staatsgewalt in Parlament, Regierung und Rechtsprechung zur Begrenzung der Macht und zur Sicherung von Freiheit und Gleichheit für alle Bürger ist aufgehoben!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Sie ist eine Errungenschaft aus der Zeit absolutistischen Herrscher der 18. Jahrhunderts und heute eine der Grundsäulen jeder Demokratie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund muss man annehmen, dass es keine Dummheit, sondern kaltblütige und machtpolitische Herrschaftssüchtigkeit ist, wenn Jürgen Lammert, Präsident des Deutschen Bundestags - also nach dem Bundespräsidenten der zweithöchste Staatsbeamte in der BRD - in der &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/archiv.welt.de/media/welt/download/da302279139daec243045059c0a86dd1/2007-03-18_8.pdf&#039;);&quot;  href=&quot;http://archiv.welt.de/media/welt/download/da302279139daec243045059c0a86dd1/2007-03-18_8.pdf&quot;  title=&quot;Welt am Sonntag&quot;&gt;Welt am Sonntag&lt;/a&gt; sagt:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Es [ist] nicht wirklich überzeugend, im Kontext des klassischen Nationalstaats entwickelte Prinzipien wie den Grundsatz der Gewaltenteilung ohne Weiteres auf ein supranationales Gebilde wie die Europäische Union zu übertragen,...“&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann nur hoffen, dass sich Menschen wie der frühere Bundespräsident und Präsident des Bundesverfassungsgerichtes, Prof. Roman Herzog, lautstark zu Wort melden. Jener hat den ersten europäischen Konvent geleitet, welcher die &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Charta_der_Grundrechte_der_Europäischen_Union&#039;);&quot;  href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Charta_der_Grundrechte_der_Europäischen_Union&quot;  title=&quot;Charta der Grundrechte&quot;&gt;Charta der Grundrechte&lt;/a&gt; der EU erarbeitet hat und er hat ebenfalls in der &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/archiv.welt.de/media/welt/download/da302279139daec243045059c0a86dd1/2007-01-14_9.pdf&#039;);&quot;  href=&quot;http://archiv.welt.de/media/welt/download/da302279139daec243045059c0a86dd1/2007-01-14_9.pdf&quot;  title=&quot;Welt am Sonntag - Artikel&quot;&gt;Welt am Sonntag vom 14.01.2007&lt;/a&gt; nicht nur gesagt:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Es stellt sich die Frage, ob man die Bundesrepublik Deutschland noch uneingeschränkt als eine parlamentarische Demokratie bezeichnen kann.&quot;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
sondern er rät auch ganz lapidar:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Diese Verfassung ist abzulehnen&quot;&lt;/blockquote&gt; 
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    <pubDate>Fri, 15 Jun 2007 18:00:00 +0000</pubDate>
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<item>
    <title>Mein Buchtipp: &quot;Wie der Soldat das Grammofon repariert&quot;</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/39-Mein-Buchtipp-Wie-der-Soldat-das-Grammofon-repariert.html</link>
            <category>)gegen(kultur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Stan Weis)</author>
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    &lt;br /&gt;Vorneweg möchte ich sagen, dass dieses Buch in unzähligen Kritiken sämtlicher Medien bereits besprochen worden ist, nicht zuletzt weil es auf der &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.deutscher-buchpreis.de/de/119294&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.deutscher-buchpreis.de/de/119294&quot;  title=&quot;Shortlist dpb06&quot;&gt;Shortlist des Deutschen Buchpreises stand&lt;/a&gt;. Nur ich komme ewig gestrig hinterher. Ich habe eine Reihe dieser Buchkritien gelesen und möchte eine davon empfehlen: &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/574428/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/574428/&quot;  title=&quot;Deutschland Funk: Büchermarkt&quot;&gt;nämliche jene des Deutschland Funk&lt;/a&gt;, in der auch der Autor zu Wort kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eines der außergewöhnlichsten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe, sowohl was die Strukturierung wie auch die literarische Umsetzung betrifft. Ein Roman, der den Krieg auf dem Balkan aus der Sicht eines Jungen, Aleksandar erzählt - ein biographisches Buch, erzählt von Saša Stanišić, 1978 in Bosnien-Herzegowina geboren, 1992 mit seinen Eltern nach Deutschland geflüchtet.&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt steht die Heimatstadt Višegrad, der Fluss Drina und die Familie, in der der Junge aufwächst. Der Autor lässt seinen Protagonisten Geschichten erzählen, in die er sich regelrecht vor den Kriegswirren flüchtet. Als Leser folgt man ihm gerne und oft mit einem Schmunzeln. Aus Kindersicht werden Szenen, Personen und Orte geschildert, die eine Dichte und Bildervielfalt ausdrücken, wie ich es bisher noch nicht oft gelesen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichsam als roter Faden spaziert Opa Slavko durch das Buch, der gleich auf Seite eins stirbt, der aber dennoch durch alle Geschichten und Stationen im Buch größer auflebt als jede andere Nebenfigur. &quot;Als alles noch gut war&quot;, nämlich vor dem Krieg, sind die Geschichten von überbordender und ausschweifender Natur und als die Familie tatsächlich flüchtet, nämlich nach Deutschland, und der Protagonist älter wird, nehmen Geschichten und Fantasie ab - die Realität hält Einzug. Der Einblick in eine Flüchtlingsfamilie wirkt eindringlich und direkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Buches kehrt der junge Erwachsene in seine Heimat zurück, auf der Suche nach seiner Kindheit, nach den Menschen und Orten, nach den Geschichten. Der Schleier der Fantasie ist ebenso zerfallen wie eine vom Krieg zerstörte Stadt mit ihren Menschen; man kann als Leser nur ahnen wie ernüchternd und beklemmend dieser Anblick gewesen sein muss. Was bleibt ist wohl ein großes Stück Erinnerung an die Kindheit, den Krieg und natürlich an Opa Slavko.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Mein Fazit:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Dieses Buch ist außergewöhnlich, weil es ein Roman ist, der Geschichten erzählt und einen Krieg beschreibt, der in Fantasie gehüllt ist. Die kindliche Sicht und erzählerische Dichte die hier zu Papier gebracht sind, sind wirklich beeindruckend. Vor allem auch wenn man bedenkt, dass der Autor erst mit 14 Jahren deutsch gelernt hat - es ist sein Debütroman. Es ist große Erzählkunst, die den Leser aus der Sicht des jungen Aleksandar wie beim Spicken durchs Schlüsselloch die Ausschnitte eines Krieges beobachten lässt und der Geschichten hervorzaubert, die ehrlicher sind als jeder Kriegsbericht. Und es ist eine Hommage an Opas, die viel zu früh gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.kuenstlicht.de&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.kuenstlicht.de&quot;  title=&quot;Kuenstlicht&quot;  target=&quot;_blank&quot;&gt; www.kuenstlicht.de&lt;/a&gt; - das Weblog des Autors, wo es auch eine Leseprobe und Hörprobe gibt - gelesen vom Autor gibt.&lt;br /&gt;
Es gibt auch ein Hörspiel, das für den &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.deutscherhoerbuchpreis.de/index.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.deutscherhoerbuchpreis.de/index.html&quot;  title=&quot;Deutscher Hörbuchpreis&quot;  target=&quot;_blank&quot;&gt;Deutschen Hörbuchpreis&lt;/a&gt; nominiert wurde (&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.deutscherhoerbuchpreis.de/mp3/soldat_das_grammofon.mp3&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.deutscherhoerbuchpreis.de/mp3/soldat_das_grammofon.mp3&quot;  title=&quot;Hörbeispiel&quot;  target=&quot;_blank&quot;&gt;Hörbeispiel&lt;/a&gt;) und es soll wohl auch demnächst &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.kleinezeitung.at/nachrichten/kultur/418704/index.do&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/kultur/418704/index.do&quot;  title=&quot;Bühnenfassung&quot;  target=&quot;_blank&quot;&gt;eine Bühnenfassung des Stoffes &lt;/a&gt;geben. Wer immer noch nicht genug hat, &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=217178&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=217178&quot;  target=&quot;_blank&quot; title=&quot;randomhouse&quot;&gt;der kann hier noch mehr lesen, sehen und hören&lt;/a&gt;. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 13 Jun 2007 19:24:59 +0000</pubDate>
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    <title>David Lama, das Kletter-Wunderkind</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/30-David-Lama,-das-Kletter-Wunderkind.html</link>
            <category>Sport</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Stan Weis)</author>
    <content:encoded>
    &lt;br/&gt;&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.david-lama.com&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.david-lama.com&quot;  title=&quot;Homepage von David Lama&quot;&gt;David Lama&lt;/a&gt; ist 16 Jahre alt, kommt aus Österreich und der neue Star im &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.jugendszenen.com/sportklettern/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.jugendszenen.com/sportklettern/&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;worum geht&#039;s beim sportklettern?&quot;&gt;Sportklettern&lt;/a&gt;. Er gilt als weltweites Supertalent, wurde im Jahr 2006 Europameister in zwei Disziplinen, nämlich im &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Vorstieg&#039;);&quot;  href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Vorstieg&quot;  title=&quot;Vorstieg&quot;&gt;Vorstieg&lt;/a&gt; und im &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Bouldern&#039;);&quot;  href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Bouldern&quot;  title=&quot;wikipedia - Bouldern&quot;&gt;Bouldern&lt;/a&gt;. Kein Athlet hatte das vorher in einem Jahr geschafft. Beim Vorstieg müssen die Sportler einen Parcours erklettern, wer am weitesten kommt, gewinnt. Beim Bouldern werden kleinere Hindernisse immer in Absprunghöhe erklettert, ohne Seilsicherung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Video beeindruckt und zeigt ihn beim Vorstieg-Welt-Cup 2006 in Singapur (1.53 Min.)&lt;br/&gt;&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;350&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/2tCVGnKIgpQ&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;wmode&quot; value=&quot;transparent&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/2tCVGnKIgpQ&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;350&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David Lama ist das einzige Kind einer Innsbruckerin und eines nepalesischen Bergführers. Sein Talent wurde mit 6 Jahren entdeckt, durch Peter Habeler, der 1978 zusammen mit Reinhold Messner als erster Mensch den Mount Everest ohne Sauerstoffflasche bestieg. Die volle Unterstützung seiner Eltern und ihre Begeisterung für diesen Sport waren sicherlich Hauptvoraussetzungen für seinen Erfolg, da viele gute Klettergebiete große Reisen erfordern. Die Reisen zu Welt-Cups, an denen er seit letztem Jahr teilnehmen darf, finanzieren mittlerweile Sponsoren (das unselige Red Bull, z.B.). Er ist derzeit noch Schüler an einem Sportgymnasium in Innsbruck, sein Ziel ist jedoch von diesem Sport zukünftig zu leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Einschätzung, die man als Zuschauer haben kann und den Aussprüchen von Freunden, &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.zdf.de/ZDFmediathek/inhalt/11/0,4070,5514923-5,00.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.zdf.de/ZDFmediathek/inhalt/11/0,4070,5514923-5,00.html&quot;  target=&quot;_blank&quot; title=&quot;Portrait ZDF-Sport-Reportage&quot;&gt;die zu Wort kommen&lt;/a&gt;, scheint er nicht nur das Klettern vom Vater, sondern auch die Aura seines Großvaters geerbt zu haben. Der war nämlich nepalesischer Lama, was soviel heißt wie &#039;spiritueller Lehrer&#039;. Demnach machen ihn nicht nur die sportlichen Leistungen sympathisch, sondern auch seine Art diesen Sport zu leben, seine persönlichen Ansprüche und Ideale und man darf hoffen, dass er durch Erfolge im Sportklettern auch außerhalb Menschen bewegen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Tipp: &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.zdf.de/ZDFmediathek/inhalt/11/0,4070,5514923-5,00.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.zdf.de/ZDFmediathek/inhalt/11/0,4070,5514923-5,00.html&quot;  target=&quot;_blank&quot; title=&quot;Portrait ZDF-Sport-Reportage&quot;&gt;Über das Klettern und David Lama - ein Portrait der ZDF-SportReportage&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 03 Jun 2007 07:10:00 +0000</pubDate>
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    <title>Leichtathletik: die Saison hat begonnen</title>
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            <category>Sport</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Stan Weis)</author>
    <content:encoded>
    &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Und siehe da: die Deutschen sind top-fit! Im August findet die WM in Osaka statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die überraschendste Meldung kommt vom &lt;strong&gt;Hochsprung&lt;/strong&gt;. Eike Onnen, 24 Jahre alt, sprang am 20.05.2007 so hoch wie seit sechs Jahren kein Deutscher mehr, nämlich &lt;em&gt;2,34 m&lt;/em&gt;. Nur fünf Deutsche Männer sprangen jemals höher, der Deutsche Rekord liegt im Hochsprung bei 2,37 m (Carlo Thränhardt, 1984). Und der Rest der Welt sprang im Jahr 2007 ebenfalls noch nicht höher als Eike Onnen. Der versuchte sich an diesem Tag über &lt;em&gt;2,39 m&lt;/em&gt; und riss die Latte nur knapp. Die Hochsprungszene sieht einen Hoffnungsträger für die nächsten Jahre... mein Lesetipp: &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.sport1.de/de/sport/artikel_1264816.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.sport1.de/de/sport/artikel_1264816.html&quot;  target=&quot;_blank&quot; title=&quot;Interview: Eike Onnen&quot;&gt;dieses Interview&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26./27.5. war das Mehrkampfmeeting in Götzis (Österreich), bei dem vor allem die Deutschen &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Jennifer_Öser&#039;);&quot;  href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Jennifer_Öser&quot;  title=&quot;wikipedia - Jennifer Öser&quot;&gt;Jennifer Öser&lt;/a&gt; im &lt;strong&gt;Siebenkampf&lt;/strong&gt; und &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/de.wikipedia.org/wiki/André_Niklaus&#039;);&quot;  href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/André_Niklaus&quot; title=&quot;wikipedia - André Niklaus&quot;&gt;André Niklaus&lt;/a&gt; im &lt;strong&gt;Zehnkampf&lt;/strong&gt; aufhorchen ließen. André Niklaus verbesserte seine persönliche Bestleistung nachdem er ein Jahr lang krank war und wurde Fünfter. Überraschend war, dass weder Weltrekordhalter Roman Sebrle noch der Weltmeister Bryan Clay gewannen, sondern der Weisrusse Andrei Krauchenko seine Bestleistung um über 600 Punkte steigerte. Das ist wahrhaft sensationell. Norman Müller wurde 7. und Pascal Behrenbruch 9. - diese drei schafften die WM-Norm.&lt;br /&gt;
Bei den Frauen wurde Jennifer Öser Dritte und verfehlte ihre Bestleistung nur knapp. Seit sechs Jahren hat die Schwedin Carolina Klüft keinen Siebenkampf mehr verloren, so überraschte es nicht, dass sie auch dieses Mal gewann. Vier weitere deutsche Starterinnen erreichten die WM-Norm, allerdings dürfen nur drei Deutsche in Osaka starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die drei besten deutschen &lt;strong&gt;Hammerwerferinnen&lt;/strong&gt; haben alle die geforderte WM-Norm geschafft. Allen voran Betty Heidler, deren jüngste Weite, &lt;em&gt;75,01 m&lt;/em&gt;, nur 1,5 m unter ihrem eigenen Deutschen Rekord liegt. Knapp eine Woche zuvor warf sie sogar vier Mal über die 75-Meter-Marke, was so früh in der Saison wirklich sehr erstaunlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleich im ersten Wettkampf des Jahres leistete auch die Europarekordhalterin (70,03 m) im &lt;strong&gt;Speerwurf&lt;/strong&gt;, Christina Obergföll, meisterliches. Mit 66,57 m und 67,72 m warf sie schon mehr als zwei Meter weiter als die Zweitplatzierte Steffi Nerius. Im letzten Versuch legte sie dann den zweitbesten Wurf ihrer Karriere hin: &lt;em&gt;68,08 m&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &lt;strong&gt;Diskuswerferinnen&lt;/strong&gt; Franka Dietzsch und Nadine Müller übertrafen ebenso die WM-Norm wie die Diskuswefer Robert Harting und Michael Möllenbeck. Im &lt;strong&gt;Kugelstoßen&lt;/strong&gt; erreichten Petra Lammert und Ralf Bartels. Der &lt;strong&gt;Speerwerfer&lt;/strong&gt; Mark Frank gelang dasselbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die WM in Osaka kann kommen - 2009 findet dieses Ereignis übrigens in Deutschland statt, besser gesagt: Berlin. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 31 May 2007 08:00:00 +0000</pubDate>
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    <title>Die Meisterfeier: Eindrücke</title>
    <link>http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/21-Die-Meisterfeier-Eindruecke.html</link>
            <category>Sport</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Stan Weis)</author>
    <content:encoded>
    &lt;br /&gt;Es ist 13:15 Uhr als ich mich an der Säule des Königsbaus anlehne und beschließe hier bleiben zu wollen. Die &quot;Großbildleinwand&quot; ist schätzungsweise 300 Meter entfernt und viel zu klein. Aber immerhin - ich sehe etwas. Mindestens ein Drittel der anderen Menschen, die diesen Platz bevölkern, können das nicht von sich behaupten. Es sind jetzt noch zwei Stunden bis Spielbeginn.&lt;br /&gt;
Der Weg hierher war gar nicht so einfach. Im Parkhaus des Park &amp;amp; Ride - Parkplatzes habe ich vermutlich den einzigen illegalen und noch freien Parkplatz ergattert. Die S-Bahn war natürlich voll. Am Bahnhof angekommen, war ein durchkommen über die Königstraße zum Schlossplatz unmöglich, weil hier die Massen sich nur noch aneinander vorbei schoben - und das knapp drei Stunden vor Spielbeginn. Deshalb bin ich über eine Seitenstraße gegangen. Der innere Bereich des Platze wurde eingezäunt und über Einlasskontrollen kam man in den Genuss der freien Sicht auf die Leinwand, weil nach den Zäunen Bäume die Sicht versperrten - und Dixi-Toiletten. Die daneben stehende Bühne war sowieso kaum zu sehen, vom Ton ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädel neben mir wartet auf ihren Freund, der Cappuccino besorgt. Sie hält die Stellung und regt sich auf, dass die Stadt eine solche Fehlplanung produziert hat. Die beiden werden später - wenn das Gedränge größer wird, eine halbe Stunde vor Anpfiff gehen. Noch hält man es aus, um 14.00 Uhr beginnt die &quot;Show&quot;, eine schlechte Band spielt Cover-Lieder. Wenigstens versteht man was sie singen, im Gegensatz zur Moderatorin, die im hinteren Teil des Platzes praktisch ungehört bleibt. Inzwischen wird es voller, mehr Menschen drängen zu Plätzen, von denen aus man etwas sehen kann. Hinter mir gesellt sich eine Gruppe von vier Leuten dazu, die den Platz für gut befinden. Einer der Männer will im Kaufhof noch Stühle oder sowas kaufen - zum Draufstehen. Vor mir wird es voller, links neben mir ragt ein Stück Betonpfeiler heraus, auf den sich einige Menschen platzieren und manche sehen aus, als säßen sie seit Stunden dort. Knapp eine Stunde vor Spielbeginn kommt der Mann von der Gruppe hinter mir mit drei Trittleitern zurück, die optimal sind. Sie bestehen aus zwei Stufen, freie Sicht und sichern den Weg nach hinten ab. Mir genügt der ebene Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist kurz vor Spielbeginn: Menschen drängeln sich durch die Massen, die so dicht stehen, dass nichts mehr geht. Weder ein vor noch ein zurück. Nur beim WM-Eröffnungsspiel letztes Jahr im Münchner Olympiapark habe ich mich noch eingezwängter gefühlt. Aber dieser Platz ist ca. 3 Mal so groß und hier sind bestimmt 5 Mal so viel Menschen wie damals. Manche Leute gehen weil sie die vielen Menschen nicht aushalten, vor mir steht jetzt eine Junge, sein Gesicht weiß wie eine Wand, er wird an beiden Händen gehalten, seine Füße lassen wie Gummistöcke nach, die Augen verdrehen sich nach oben, seine Hose wird naß. Die zwei Menschen können ihn nicht mehr halten, er sinkt zu Boden. Wasserflaschen werden gereicht, jemand neben mir brüllt nach einem Krankenwagen und nach Sanitäter. Ein, zwei Leute sind schnell da. Aber mehr als die Füße hoch halten, Wasser geben und gut zu sprechen, können auch die nicht machen. Sanitäter kommen nicht. Der Krankenwagen sollte noch öfter vorbei fahren - erstaunlich, dass der überhaupt durchkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Spiel hat angefangen, der Junge liegt noch am Boden, ist aber wieder bei Bewusstsein. &#039;Wenigstens kann man jetzt gut sehen&#039;, denke ich, &#039;weil einige Menschen direkt vor mir sich ducken und zur Seite gehen.&#039; Bald kann er aber wieder stehen und die drei ziehen rechts an mir vorbei und verabschieden sich nach hinten. 1:0 auf Schalke verkündet jemand rechts von mir, der tatsächlich einen Schalke-Schal an hat. Ist mir ein Rätsel warum der nicht das Schalke-Spiel guckt. Mit Sicherheit der einzige Schalke-Fan weit und breit. Das 2:0 fällt auf Schalke, aber meine Ruhe bleibt. Meine Zeit verbringe ich mich im minutenlangen-auf -Zehenspitzen-stehen - es gibt eben einige die größer sind als ich und zufällig alle genau vor mir stehen. Als das 0:1 für Cottbus fällt verzweifeln hinter mir die Frauen auf den den Trittleitern. Ich bin die Ruhe selbst, weil ich mir sooo sicher bin. Zehn Meter vor uns hebt jemand schon seit einiger Zeit immer wieder eine Plastikschale in die Luft, die unsere Sicht auf die Leinwand praktisch zur Gänze ausfüllt. Natürlich macht er das immer in den Momenten, in denen es spannend wird. Der neben mir schreit immer wieder &quot;Schale runter&quot;, aber es ist aussichtslos - er hört nichts. Das 1:1 fällt und der Platz tobt, der Schalker verstummt und ich bekomme nicht wirklich viel davon mit, aber ich ahne dass der Ball drin ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pause. Einige gehen. Einige drängeln sich raus und wieder rein, um Bier zu holen. Auf dem Pfeiler links neben mir fällt plötzlich ein Mann kopfüber auf den Boden. Der zweite Bewusstlose. Zum Glück sind die zwei von vorhin schnell wieder da. Wieder werden Wasserflaschen gereicht - aber niemand schreit Sanitäter. Die Ambulanz kommt mit Sirene direkt auf uns zu als der Mann gerade wieder steht, aber sie hält nicht an, sondern fährt direkt vor unserer Nase vorbei. Kurz danach fällt der Mann wieder um und bleibt etwas länger auf dem Boden sitzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Halbzeit. Der Mann mit der Plastikschale ist verschwunden, dafür setzt jetzt jemand ungefähr in derselben Entfernung sein Kind auf die Schultern - super! Der Typ neben mir, der beid der Plastikschale geschrien hat, ist in der Halbzeit gegangen. Ich spare mir die Energie und tänzle auf Zehenspitzen herum, um am Kind vorbei zu schauen. Zum Ende hin wird die Sicht besser, das 2:1 kommt und ich sehe es wirklich gut. Grandios. Kurz danach murmelt der Schalker etwas von zwei zu eins, er hebt seinen Schal in die Höhe und die Menge um ihn herum singt &quot;Schade Schalke alles ist vorbei&quot;. Kurz vor Spielende steigt die Stimmung und danach tobt wieder der ganze Platz. Nach dem Schlusspfiff leert sich der Platz etwas, wenn man das überhaupt sagen kann. Ich setze mich mal auf eine Bank, um nach 4 1/2 Stunden Power-Stehen wieder die Beine auszuruhen. Zwei Mädels neben mir erzählen mir, dass sie im Biergarten saßen, aber die Leinwand war so schlecht, dass man nichts gesehen hat, deshalb haben sie sich hinter die Leinwand gesetzt. Die eine fragt vorsichtshalber nochmal nach, als ich erzähle, dass ich tatsächlich das ganze Spiel gesehen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe in der Stadt spazieren, im Schlossgarten und merke jetzt erst das Ausmaß dieser Veranstaltung. Wie auf einem Volksfest - überall Menschen. Soviel Menschen hat diese Stadt noch nie gesehen. Am Bahnhof geht nichts mehr, die Autos kommen kaum durch, überall hupt es, die Fans liegen wie Sardellen auf den Wiesen. Einzig die Besucher des Staatstheaters wirken fremd - wer geht auch jetzt ins Theater? Ich ahne, dass der Autokorso wahrscheinlich doppelt so lange dauert wie geplant und beschließe zwei Stunden nach Ende des Spiels kurzerhand Heim zu fahren und den Autokorso im Fernsehen zu sehen. Es war ein guter Tag. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 21 May 2007 14:02:28 +0000</pubDate>
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    <title>VfB Stuttgart: Ein Verein platzt aus den Nähten</title>
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            <category>Sport</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Stan Weis)</author>
    <content:encoded>
    &lt;br /&gt;Nur noch einen Spieltag in der aktuellen Bundesligasaison. Der &lt;strong&gt;VfB Stuttgart&lt;/strong&gt; ist Erster, hat zwei Punkte Vorsprung vor dem Zweiten. Seit der VfB Stuttgart letzten Samstag auf Tabellenplatz eins steht, ist eine ganze Region wie ein Flitzebogen angespannt. Die Spieler haben &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.sportal.de/nncs/tnt_fussball/2007/05/16/6441300000.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.sportal.de/nncs/tnt_fussball/2007/05/16/6441300000.html&quot;  title=&quot;sportal.de&quot;&gt;Interviewverbot&lt;/a&gt; weil &quot;sie trainieren sollen&quot;. Am Donnerstag ist Feiertag, deshalb gibt es ein &lt;strong&gt;Geheimtraining&lt;/strong&gt; - am Freitag ebenso. Zu viele Väter würden wohl mit ihren Kindern den Trainingsplatz bevölkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon seit Wochen wiederholen ehemalige Akteure des Vereins oder sogenannte Experten wie Lothar Matthäus, Felix Magath, Christoph Daum oder Guido Buchwald: &lt;blockquote&gt;&quot;Ich freue mich, am Sonnabend die Schale übergeben zu dürfen&quot; - im ZDF-Sportstudio&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
gebetsmühlenartig, dass der VfB Meister wird. Einzig Oliver Kahn glaubt noch an einen Sieg für Schalke. Sämtliche Medien blasen in dasselbe Horn: fast ohne Rücksicht wird der VfB Stuttgart praktisch als Deutscher Meister bereits gefeiert (&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.abendblatt.de/daten/2007/05/14/739987.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.abendblatt.de/daten/2007/05/14/739987.html&quot;  title=&quot;abendblatt.de&quot;&gt;&quot;...and the winner ist -  Stuttgart&quot;&lt;/a&gt;). Auf dem Schlossplatz in der Stuttgarter Innenstadt wird es nach einigem hin und her eine Großbildleinwand geben. Ein Benefizkonzert wurde deswegen abgesagt. 40.000 Menschen werden dort erwartet. Nach dem Spiel wird es ein Autokorso vom Stadion zum Rathaus geben - Empfang beim Ministerpräsidenten. Der SWR bietet ein Programm auf, die Fantastischen Vier spielen für umsonst! Das ZDF sendet das aktuelle Sportstudio live aus Stuttgart. Der Aufsichtsratsvorsitzende des Vereins &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.zeit.de/news/artikel/2007/05/15/102806.xml&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.zeit.de/news/artikel/2007/05/15/102806.xml&quot;  title=&quot;zeit.de&quot;&gt;sagt:&lt;/a&gt; &lt;blockquote&gt;Diese fantastische Entwicklung hat niemand ernsthaft erwarten oder gar vorhersehen können&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf &lt;strong&gt;Schalke&lt;/strong&gt;? Während im Schwabenland eine ganze Region mitzittert, wird im Ruhrgebiet Pech und Schwefel über den FC Schalke 04 ausgeschüttet. Der Präsident des Vereins &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.zeit.de/online/2007/20/schalke-04?page=all&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.zeit.de/online/2007/20/schalke-04?page=all&quot;  title=&quot;zeit.de&quot;&gt;vergleicht die Stimmung gar mit dem Nahen Osten:&lt;/a&gt; &lt;blockquote&gt;So etwas wie am Samstag, das hätte ich nie für möglich gehalten. So viel Hass und Häme. Wir regen uns über den Fanatismus im Nahen Osten auf, aber das gibt es leider auch hier in Deutschland bei einem gewöhnlichen Fußballspiel.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Beliebteste &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.nn-online.de/artikel.asp?art=645373&amp;amp;kat=31&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=645373&amp;kat=31&quot;  title=&quot;nn-online.de&quot;&gt;Betitelung&lt;/a&gt; ist in diesen Tagen &quot;Rekordmeister der Herzen&quot;, sie werden als  &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.wiesbadener-kurier.de/meldungen/objekt.php3?artikel_id=2824976&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.wiesbadener-kurier.de/meldungen/objekt.php3?artikel_id=2824976&quot;  title=&quot;wiesbadener-kurier.de&quot;&gt;&quot;zu ängstlich für die Hölle&quot;&lt;/a&gt; bezeichnet. &lt;strong&gt;Und wie geht&#039;s aus?&lt;/strong&gt; Gut hoffentlich. Marcelo Bordon, Spieler von Schalke, sagt (&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.abendblatt.de/daten/2007/05/14/739987.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.abendblatt.de/daten/2007/05/14/739987.html&quot;  title=&quot;abendblatt.de&quot;&gt;Quelle&lt;/a&gt;): &lt;blockquote&gt;Wir haben die Meisterschaft schon mal in der letzten Minute verloren, vielleicht gewinnen wir sie ja dieses Mal in der letzten Minute.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Schwer zu glauben. Radio-Kommentator Manfred Breuckmann hatte direkt nach der Niederlage in Dortmund letzten Samstag zum gleichen Thema von sich gegeben: &quot;Daran glaubt hier überhaupt niemand mehr&quot;. Nicht zu glauben was in Stuttgart und auf Schalke los wäre, würde der VfB am Ende gar doch nicht Meister. In der Dortmunder Kabine wurde gefeiert &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.abendblatt.de/daten/2007/05/14/739987.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.abendblatt.de/daten/2007/05/14/739987.html&quot;  title=&quot;abendblatt - Roman Weidenfeller&quot;&gt;&quot;wie nach dem Gewinn der Meisterschaft&quot;&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hoffe ganz Stuttgart feiert  am Samstag genau so! 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 17 May 2007 10:00:32 +0000</pubDate>
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    <title>Kanadische Eishockeyspieler vs. Deutsche Zuschauer</title>
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            <category>Sport</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Stan Weis)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:5 --&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;WIDTH: 110px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/Sport/300px-IIHF_WomWCup_Gillian_Apps.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=240,width=315,top=399.5,left=490,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot; href=&quot;http://www.schreibblog.eu/uploads/Sport/300px-IIHF_WomWCup_Gillian_Apps.jpg&quot;&gt;&lt;img height=&quot;83&quot; src=&quot;http://www.schreibblog.eu/uploads/Sport/300px-IIHF_WomWCup_Gillian_Apps.serendipityThumb.jpg&quot; width=&quot;110&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Deutsche Eishockeyspieler&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Der 12. Mai 2007 wird den &lt;strong&gt;Finnen&lt;/strong&gt; im Gedächtnis bleiben. Aber nicht weil Finnland zum ersten Mal überhaupt in 51 Jahren Gastgeber des &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.ndrtv.de/grandprix/&#039;);&quot;  title=&quot;Eurovision Song Contest&quot; href=&quot;http://www.ndrtv.de/grandprix/&quot;&gt;Eurovision Song Contests&lt;/a&gt; war. &lt;strong&gt;Es ist viel bedeutender:&lt;/strong&gt; die Finnische Eishockeynationalmannschaft hat den Erzrivalen Russland im Halbfinale der Eishockey-WM sensationell mit 2:1 nach Verlängerung geschlagen. Bei der Eishockey-WM im eigenen Land (Moskau) waren die &lt;strong&gt;Russen&lt;/strong&gt; Top-Favorit auf die Goldmedaille und mussten sich mit Titelverteidiger Schweden um die Bronzemedaille kloppen (das ist im Eishockey durchaus wörtlich zu nehmen). Im Eishockey wird immer sehr viel mit Statistiken gerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.wikipedia.de/&#039;);&quot;  title=&quot;wikipedia&quot; href=&quot;http://www.wikipedia.de/&quot;&gt;Wikipedia&lt;/a&gt; kann man z.B. lesen, dass in Deutschland nur 0,04% der Gesamtbevölkerung (32 800) vom Eishockey ihren Lebensunterhalt bestreiten. In Finnland ist diese Quote 30 Mal höher - einmal Kopfrechnen - richtig: 1,2%. Es gibt nur noch ein Land auf der Welt, in dem diese Quote noch höher ist: Kanada 1,76%. Aber sogar Österreich (0,1%) und die Schweiz (0,35%) liegen in dieser Statistik vor Deutschland. Das ist sicher auch der Grund weshalb in Deutschland so wenig Menschen Eishockey sich im Fernsehen anschauen. Oder ist es anders herum: es spielen so wenig Eishockey, weil es so wenig Fernsehzuschauer gibt? Es könnte noch einen dritten Grund geben, weshalb in Deutschland kaum jemand Eishockey im Fernsehen ansieht: weil es praktisch nicht gezeigt wird. Dabei spielte das deutsche Team...  &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.schreibblog.eu/index.php?/archives/6-Kanadische-Eishockeyspieler-vs.-Deutsche-Zuschauer.html#extended&quot;&gt;&quot;Kanadische Eishockeyspieler vs. Deutsche Zuschauer&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Sat, 12 May 2007 23:31:29 +0000</pubDate>
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